Heute bringe ich euch einen Weckglas-Kuchen mit, den ich beim Chefkoch gefunden habe – dieser hier mit der Deklaration, ein Kuchen zu sein, den ihr unbedingt ausprobieren müsst. Einige Freundinnen, Kolleginnen und ich können diese Aussage nur bestätigen, denn der Kuchen schmeckt wirklich sensationell fluffig und saftig… hmmmmh :-)
Normalerweise ist der Kuchen für eine Gugelhupf-Form gedacht – aber da man ja angeblich jeden Rührkuchen im Weckglas machen kann, dachte ich mir: "Ok, das probierst du jetzt mal aus" – und ich habe es keine Sekunde lang bereut!
EIERLIKÖR-MOHN-KUCHEN
Zutaten für 1 Napfkuchenform: (Kerstin: 2 x 500 g-Weckglas, 3 x 250 g-Weckglas + 1 kleine Springform mit 18 cm Durchmesser)
- 250 g Butter oder Margarine
- 200 g Zucker
- 1 Prise Salz (Kerstin: Geschmackszauber)
- 4 Eier
- 300 g Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- 3-4 EL Eierlikör
- 3-4 EL Milch
Außerdem:
- 500 g (2 Pck.) Mohnback
- 2 Eier
- 6-7 EL Eierlikör
Zubereitung:
Butter, Zucker und Salz am besten in der Kü-Ma (oder mit dem Handrührgerät) cremig rühren. Eier einzeln unterrühren.
Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und abwechselnd mit dem Eierlikör und der Milch nach und nach unterrühren.
Die Hälfe des Teiges in die gefettete und mit Semmelbröseln ausgestreute Napfkuchenform oder in die gefetteten und mit Semmelbrösel ausgestreuten Weckgläser verteilen.
Mohnback, die beiden Eier und den Eierlikör dann zum restlichen Teig geben und gut verrühren und auf den anderen Teig in die Form bzw. die Gläser geben.
Anschl. einmal mit der Gabel durchziehen, wie man es auch vom Marmorkuchen her kennt.
Backzeit: 50-60 Minuten bei 180°C Umluft (Napfkuchenform)
:-) Damit der Mohn nicht zu dunkel und bitter wird, sollte man ihn nach 30-40 Minuten (z. B. mit Backpapier oder Alufolie) abdecken!!
Wichtig: Die Weckgläser benötigen weniger Zeit, hier bereits nach 30-35 Minuten schon die Stäbchenprobe machen – die Kleinen brauchen auch etwas weniger Zeit als die Großen. Bleibt beim Hineinstechen kein Teig mehr an einem Holzspieß (Zahnstocher) hängen, ist der Kuchen fertig. Bei den kleinen Gläsern ist auch ein kein Abdecken nötig (durch die kürzere Zeit im Oen) – bei den Großen habe ich es gemacht.
Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Backen und GUTEN APPETIT!!
Quellenangabe: Eierlikör-Mohn-Kuchen a la Metta

29. Mai 2009 um 08:34 Uhr
Boah das liest sich gut. *hungerhab* Ich denke ich frühstücke jetzt mal.
23. Mai 2009 um 12:06 Uhr
Davon hab ich ja noch nie gehört: Kuchen im Weckglas. Aber echt klasse Idee
Das werde ich mir mal merken.
Erinnert mich auch ein wenig an diesen Mikrowellenkuchen…
22. Mai 2009 um 22:32 Uhr
mmmmmh lecker – da liest man sich so richtig hungrig!
Wünsche Dir ein wunderschönes erholsames Wochenende!
22. Mai 2009 um 18:18 Uhr
Huhu liebe Kerstin,
das hört sich lecker an
du entdeckst und testest wirklich immer wieder tolle Rezepte … bewundernswert, mit welcher Hingabe du diese Köstlichkeiten zauberst.
Viele liebe sonnige Grüsse zu dir .. ich wünsch dir ein schönes Wochenende

Ocean
22. Mai 2009 um 08:37 Uhr
Ich glaub spätestens nach unserem Urlaub muß ich das unbedingt mal ausprobieren mit den Gläsern! Meine Freundin erzählte mir jetzt auch, daß sie das schon vor zwei Jahren gemacht hat – und mir natürlich nicht berichtet hat *grummel*
Aber dann muß ich mich wohl erstmal auf die Suche nach den Gläsern machen
Das Rezept klingt super, das werd ich garantiert auch mal versuchen, danke!