Archive for Mai 28th, 2009

Mai 28th, 2009 | Author: Kerstin

Beim Discounter gab es heute einen Donutmaker und einer davon steht jetzt hier bei uns daheim, weil wir noch nicht genug Geräte haben. Es handelt sich um ein Gerät für 7 Mini-Donuts und sie passen natürlich auch hervorragend in unsere Bento-Boxen.

Kaum war der Hobbykoch mit dem Gerät daheim, öffnete ich meinen Browser und schaute gleich beim Chefkoch rein – und wurde fündig. Dieses Rezept hörte sich sehr gut an! Der Chefkoch ist einfach mein liebstes Kochbuch – hier werde ich immer fündig und so gut wie nie enttäuscht! :dance:

Also, schnell alle Zutaten bereitstellen, das Gerät säubern und kurz durchheizen und ich konnte beginnen. Ich habe mich sehr genau an`s Rezept gehalten (deswegen blogge ich es hier auch nicht extra noch einmal) und habe alle Zutaten mit dem Zauberstab verrührt. Ein bissel Mineralwasser habe ich noch zugegeben, damit der Teig nicht zu fest wurde.

Leicht problematisch war dann das Füllen und zunächst habe ich überall einen knappen Esslöffel mit Teig reingemacht und anschl. die Donuts in 2 Minuten goldbraun gebacken. Süß – in zweierlei Hinsicht. ;)

Leider war die Teigmenge etwas zu viel und ich hatte in der Mitte kein Loch sondern eine dünne Teigschicht – auch nicht schlimm. Tut ja dem Geschmack keinen Abbruch. Noch problematischer war das Wenden in feinem Zucker – irgendwie wollte dieser nämlich a) nicht so an den Ringen haften, wie ich mir das vorstellte und b) klumpte er zusehends zusammen.

Also entschied ich mich, den Teig nach der dritten Ladung ringförmig in die Vertiefungen zu machen und die noch heißen Muffins kurz in Zitronenglasur zu tunken. Jaaa, das war eine gute Entscheidung – denn jetzt hatte ich schöne Ringe und einen leckeren Guß, der prima zu den leichten Donuts passte.

Statt dem Esslöffel habe ich mich bei den letzten vier 'Ladungen' dann für einen Gefrierbeutel entschieden, in den ich den Teig füllte, eine Ecke klein abschnitt und den Teig so in die Vertiefungen spritzte. Das klappt m. E. am besten. (dumm nur, das ich zwei kleine Löcher hatte – ob ich an der falschen Stelle geschnitten habe?)

Wenn ich die Dinger das nächste Mal mache, werde ich einen Einmal-Spritzbeutel verwenden, das dürfte dann die ultimative Lösung sein.

Und jetzt werde ich gehen und die Bento-Boxen der Kinder für morgen füllen – dann ist erstmal eine Woche Pause, da hier in Frankfurt das große Turnfest stattfindet und die Schüler die komplette nächste Woche frei haben – es sei ihnen gegönnt!

Ach so – fast vergessen: Hier kommt das Foto von unseren Donuts :)

Unsere ersten Mini-Donuts

 

Category: Backstube, Leckeres  | Tags: ,  | 9 Comments
Mai 28th, 2009 | Author: Kerstin

Viel unterwegs war ich gestern und darum komme ich auch erst heute dazu, euch von meinen Experimentierkünsten in der Küche zu berichten. Und auch nur, weil ich in aller Herrgottsfrühe wach war.

Gestern standen Inarizushi auf dem Programm und ich wollte gerne die Aburaage auch selber machen. Dafür habe ich mir gestern im Asialaden Tofu gekauft.

Inarizushi sind Taschen aus Tofu, die frittiert und anschl. mit Sushireis gefüllt werden.

Eigentlich habe ich mich sehr genau an die beiden Rezepte, die ich oben verlinkt habe, gehalten. Nur habe ich für die Aburaage den Tofu ein wenig mit Salz und Pfeffer sowieso Sojasauce ( Bamboo Soja Sauce) gewürzt und erst dann fritiert. Ich muß wohl noch ein wenig üben, denn der Tofu war ein wenig weich und ist mir teilweise zerbrochen. Und ich war recht erstaunt, denn es dauert ein wenig, bis der Tofu Farbe annimmt. Das zweite kurze Fritieren lohnt sich übrigens, sollte man auf keinen Fall auslassen. ;)

Die Inarizushis sind dann relativ schnell gemacht – ich habe den Rest Sushireis genommen, den ich noch von gestern hatte und habe mir die Finger zwischendurch immer wieder mit ein wenig Wasser (mit einem Schuß Reisessig) angfeuchtet – das klappte eigentlich sehr gut!

Parallel zum Fritieren im Wok habe ich noch zwei Möhren und ein Stück Zucchini in kleine Stücke geschnitten, kurz in der Mikrowelle in einer abgedeckten Schale mit Wasser blanchiert (ca. 3 Minuten, die Zuccchini etwas kürzer) und dann mit Salz, Pfeffer und schwarzem sowie weißem Sesam gewürzt. Das wollte ich dazu reichen.

Alles in allem war ich sehr zufrieden und die Taschen sind sehr lecker – hier mal ein Foto davon:

 

Inarizushi mit Möhren-Zucchini und Sojasauce

 

Spät am Abend habe ich dann noch die Bentos gefüllt. Und da ich Euch noch die Fotos von gestern schuldig bin, gibt`s die heute gleich dazu:

 

Bento-Box vom 27. Mai 2009

 

Oben: Aprikosen – Schoko- bzw. Zabaione-Kugeln – 1 Muffin

Unten: Sushi mit Avocado, Möhren und Gurken, Sushi-Sauce

(vorgestern habe ich mich erstmalig an "Inside-Out-Rolls" geübt… schmecken auch sehr lecker, ist aber auch ein wenig "tricky", die Dinger zu rollen)

 

Bento-Box vom 28. Mai 2009

 

Drei Cocktail-Tomaten, Zucchini und Möhren mit Sesam, Inarizushi und Sojasauce

 

Bento-Box vom 28. Mai 2009

 

Aprikosen, Schoki-Mini-Riegel, Banana-Chips

Probiert`s mal aus – es ist ein einfaches Rezept und ideal zum Mitnehmen – der Tofu schmeckt keinesfalls "nach nichts" – wie vom Hobbykoch gefürchtet. Sein Kommentar: "Schmeckt sehr interessant"

 

Und bitte entschuldigt den Farbstich – es war schon recht dunkel gestern und die Weißabgleich-Automatik bringt`s halt leider auch nicht so…. sorry!