Lange ist es hier in Vergessenheit geraten. Aber im vergangenen Urlaub auf einem Geflügelhof hat das Tochterkind sich dann genau dieses Gericht als kleines Mittagessen bestellt: Ragout Fin. Wir durften auch einmal probieren und noch während des Urlaubes beschlossen wir, dass wir das unbedingt mal selber machen müssen – war es doch unglaublich lecker.
Heute war es dann soweit, der Hobbykoch, meine Wenigkeit und sogar der Sohnemann, wir bereiteten es gemeinsam zu und hatten viel Spaß in der Küche. Da wurde geschnippelt, gerührt und abgeschmeckt – köstlich!
Ragoût fin („feines Ragout“): Ein klassisches Gericht der deutschen Küche, welches in seiner Urform (mit Kalbfleisch oder Kalbsbrie) wohl vor allem im Berliner Raum gegessen und geschätzt wird. Sagt Tante Wiki.
Nun aber zum köstlichen Rezept:
RAGOÛT FIN vom GEFLÜGEL
Zutaten für 4 Portionen:
- 750 g Hähnchenbrustfilet
- 1 Liter Geflügelfond
- 3-4 EL (40 g) Butter oder Margarine
- 2-3 gehäufte EL (50 g) Mehl
- 100 g frische braune Champignons, gedünstet
- 1 Zitronensaft
- 6 EL Weißwein
- Salz
- Pfeffer
- Worcestershiresauce
- 50 geriebener Parmesan
Zubereitung:
Fleisch waschen und im Geflügelfond gar kochen, es sollte noch saftig sein. Herausnehmen und beiseite stellen.
Die Pilze reinigen und kurz in der Brühe ziehen lassen, ebenfalls heraus nehmen. Beides in kleine Würfelchen schneiden.
10 Ragoût-fin-Förmchen (Kerstin: Soufflé-Förmchen) bereit stellen.
In einem Topf die Butter zerlassen. Unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen das Mehl einrühren und so lange erhitzen, bis es hellgelb ist. Dann ca. 400 bis 450 ml des Fonds angießen, stets weiter schlagen, zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten kochen lassen (3 Minuten reichen auch). Wird die Soße zu dick, noch etwas Fond nachgießen.
Kleingeschnittenes Fleisch und kleingeschnittene Pilze dazu geben und wiederum kurz aufkochen lassen. Weißwein und Zitronensaft einrühren. Mit Salz, Pfeffer und Worcestershiresauce (und evtl. nochmals Zitronensaft) abschmecken.
Den Backofen auf 220-240° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die sämige Masse in die Förmchen füllen und mit dem geriebenen Parmesan bestreuen.
Alle Förmchen auf den Rost stellen und auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten in den Backofen schieben.
Dazu passt hervorragend dieses Baguette und ein frischer grüner Salat.
Original-Rezept: Chefkoch.de
Übrigens:
Die leckeren Pilzchen im Hintergrund hat der Hobbykoch mit den restlichen Champignons gezaubert. Sie sind mit Öl, Salz, Pfeffer, Paprika und Chili scharf mariniert und haben das Ragout auch sehr schön ergänzt.












Hallo Kerstin,
habe Ragu fin mit Hähnchen am Wochenende bei meinem Freund das erste Mal gegessen:D Hat soooooo lecker geschmeckt:), da ich aber keine Worcestersoße mag, und nicht so viel Zitronensaft, habe ich es einfach so gegessen, und es schmeckt köstlich:) Heute früh, habe ich mit meiner Arbeitskollegin nach einem Rezept gesucht und dann sind wir auf deine Seite gekommen:) Vielen Dank für das leckere Rezept, dass mir hoffentlich gelingen wird:)
Liebe Grüße Lisa:)♥
Mmmmmhhhh…lecker…aber nix für den netten jungen Mann hier.
Antwort von Kerstin:
Oh wie schade….
Hach lecker!
Tiramisu? Ohne mich?
Naja, ist sicher besser für mich – ich überlege schon, ob ich heute oder morgen backe… mal sehen. Habe mir wieder ein schönes Rezept raus gesucht.
Heutiger Workout liegt auch schon hinter mir, bleiben nur noch die Katzenklos – aber das ist ja nur `ne Kleinigkeit.
Ich freue mich schon auf deine Rezepte…
das schaut lecker aus!!! Und dazu Euer selbstgemachtes Brot auf dem Foto!!
Huhu meine liebe Kerstin,
oh,da hast Du aber heute wieder viele superleckere Sachen gezaubert, da läuft mir glatt das Wasser im Mund zusammen
…aber ich glaube, Du hast die Küche heute eher selten verlassen, oder

Naja, beim dem doofen Wetter kann man eh nicht viel anstellen, da ist Kochen eine tolle Beschäftigung, gell?! Ich versuch mich gerade an “Saltimbocca alla Romana”…und ein Tiramisu hab ich heute morgen schon angesetzt
Die Rezepte & “Ergebnisse” blog ich dann Morgen…
Fühl Dich feste geknuddelt und grüß mir Deine Lieben,
Katja
Mjam, das war früher vor der Wende, mein absolutes Lieblingskneipenessen
Ich habe es laaange nicht mehr gegessen, abr in guter Erinnerung