Archive for September 13th, 2009

September 13th, 2009 | Author: Kerstin

Panna cotta (italienisch für „gekochte Sahne”)… hmmh, was für ein wunderbares Wort. Und nach dem der Hobbykoch uns mit dieser Leckerei hier

lasagne.jpg

heute mittag dermassen verwöhnt hat, wollte ich mich natürlich nicht lumpen lassen und habe mich an eben dieses oberleckere, italienische Dessert heran gewagt.

By the way – es war das erste Mal (schließlich hatte ich vorher nicht diese fantastischen Vanilleschoten im Haus….). Ich bin immer davon ausgegangen, dass es sehr aufwändig sein muß, diese köstliche Creme zuzubereiten – aber ganz im Gegenteil – es ist wirklich kein schwerer Auftrag und somit auch ein idealer Nachtisch für weniger Geübte.

Das Rezept stammt wieder mal von Donna Hay – dieses Mal aus ihrem Buch „Schnelle Küche für Gäste”:

PANNA COTTA MIT HIMBEEREN

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Zutaten für 4 Portionen (Weck-Gläser, 140ml)

  • knapp 2 TL Gelatinepulver
  • 30 ml Wasser
  • 400 ml Sahne (Kerstin: die Hälfte durch Cremefine ersetzt)
  • 45 g Puderzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Stück Zitronenschale
  • 75 g Himbeeren (Kerstin: Wir haben insgesamt 250 g dazu gegessen)
  • 1 TL Puderzucker für die Himbeeren (Kerstin: weggelassen)

Zubereitung:

Zuerst wird das Gelatinepulver in einem kleinen Schälchen mit dem Wasser gemischt und 5 Minuten stehen gelassen.

Währenddessen die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark mit der Messerrückseite heraus kratzen.

Sahne, Zucker, Vanilleschote + Mark und die Zitronenschale in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen. 5 Minuten kochen lassen.

Jetzt die angerührte Gelatine zügig einrühren, weiter rühren und weitere 5 Minuten kochen. Dann die Vanilleschote sowie die Zitronenschale herausfischen.

Die Rahmmischung in vier kurz mit kaltem Wasser ausgespülte Gläschen oder Schälchen füllen und abgedeckt vollständig auskühlen lassen. Anschl. für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zum Anrichten ein paar Himbeeren auf die Panna cotta geben und die restlichen Himbeeren in einem Schüsselchen dazu stellen.

Original-Rezept: aus ”Donna Hay – Schnelle Küche für Gäste”

Meine Tipps und Erfahrungen:

Das Dessert lässt sich auch wunderbar am Vortag zubereiten.

Ein paar mehr Himbeeren schaden nicht. ;)

Der Espresso passte vorzüglich dazu!

Und das größte Kompliment, das kam mal wieder von meinem Hobbykoch. Sagte er doch tatsächlich: „Das ist super-lecker – da hätte ich sogar noch eins von gegessen…”. Wer den Hobbykoch kennt, weiß, dass das ein Kompliment höchster Kategorie ist – ich freue mich!

September 13th, 2009 | Author: Kerstin

Immer wieder blogge ich Rezepte, in denen mein liebstes „Gewürz”, die Vanille, in Form von „Vanille-Extrakt” vor kommt. Was in USA standardmässig in nahezu jedem Kuchen und Dessert Verwendung findet, ist hierzulande eher unbekannt und auch nur schwer erhältlich. Vor geraumer Zeit habe ich ihn jedoch in einem größeren Supermarkt entdeckt. Aber mit ca. 11 Euronen pro 50 ml ist er auch ziemlich teuer. Hier gibt´s übrigens – leider ausschließlich auf Englisch – ein paar Infos über Vanille-Extrakt.

Wie sehr freute ich mich letzte Woche, als ich dann über diesen Vanille-Online-Shop stolperte. Vanille direkt vom Erzeuger – ohne Umwege über Zwischenhändler zu einem unschlagbaren Preis. Großartig! Die Familie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die eigenes in Madagaskar angebaute Vanille in Deutschland zu vertreiben.

Die Vanilleschote ist die Blüte der Vanille-Orchidee. Wenn man sich überlegt, dass die Orchideenblüte noch von Hand bestäubt wird, leuchtet schon eher ein, warum Vanille bei uns – direkt nach Safran – das teuerste Gewürz ist. Spannend sind auch die Galeriebilder auf der Website des Shops. Wenn ihr mal ein bissel Zeit habt – klickt euch mal durch.

Ich habe letzte Woche ein Bündel Vanille bestellt (und auch noch ein paar andere Gewürze) und bereits nach zwei Tagen ist die umwerfende Ware bei uns eingetroffen. Noch nie habe ich Vanille zuvor in dieser Qualität und Frische gesehen, geschweige denn gerochen. Wer wie ich also auch ein Vanille-Junkie ist, sollte diesen Versand unbedingt ausprobieren – Begeisterung garantiert!

Aber nun zurück zum Vanille-Extrakt. Wer bei Wiki.org genauer hinsieht, sieht auch unten einen Link „How to make Vanilla Extract” – natürlich bin ich diesem Link sofort gefolgt und hier gelandet.

Gestern nun habe ich mich dann in die Küche gestellt und losgelegt. Die Sache ist wirklich kinderleicht und wer jetzt den Extrakt ansetzt, hat zur Weihnachtszeit ein Fläschchen wunderbaren Vanille-Extrakt parat. Hier also nun das Rezept (ich habe gleich die doppelte Menge angesetzt, weil ich auch ein paar kleine Fläschchen abfüllen und verschenken möchte):

VANILLE-EXTRAKT


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Zubereitung:

  • 6 Vanilleschoten
  • 500 ml Wodka
  • 1 Flasche (am besten eine Weithalsflasche) mit dicht schließendem Deckel

Die Schoten der Länge nach aufschlitzen und ca 1 cm stehen lassen.

Alle Schoten in eine Flasche geben und mit dem Wodka auffüllen, so dass die Schoten komplett bedeckt sind. Dicht verschließen.

Die Flasche für mindestens 2 Monate an einen kühlen, dunklen Ort stellen und immer mal wieder gut schütteln.

Der Extrakt kann Jahre halten. Wenn ein Teil verbraucht ist, einfach wieder mit Wodka auffüllen… und das Schütteln nicht vergessen. :yes1:

Was nicht im Original-Rezept steht, ist, dass man hier und da mal eine Vanilleschote austauscht. Aber das könnte ich mir sehr gut vorstellen und auch auf jeden Fall ausprobieren.

Hier noch einmal zwei Bilder: Das linke direkt nach dem Ansetzen – das rechte nach einem Tag im Kühlschrank.

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Die Verfärbung ist schon deutlich zu sehen. Ich finde es äußerst spannend und werde sicher mal das ein oder andere Update-Bild hier präsentieren.

September 13th, 2009 | Author: Kerstin

Kartoffeln sind in diesem Haus sehr hoch im Kurs. Nicht täglich, aber doch immer wieder. Und sehr gerne probieren wir auch neue Rezepte aus was mittlerweile sicher auch bis zum letzten meiner werten Leserschaft vorgedrungen sein dürfte. Nun liegt hier ja nun auch schon seit ein paar Tagen dieses wundervolle Bilderbuch herum, in dem ich täglich blättere und mir das Wasser im Mund auf fast jeder Seite zusammen läuft.

Doch diesesmal war es die Tochter, die sich ein Rezept aussuchen durfte, den Einkaufszettel schrieb und Mama und Papa erstmal zum Einkaufen losschickte. Das erledigten wir gestern vormittag.

Eine Kartoffel-Frittata mit Lachs aus dem hier bereits erwähnten Kochbuch von Donna Hay sollte es sein. Und ich gestehe: Ich liebe Lachs in fast allen Variationen. Was fehlte war noch der Lachs.

Ein wenig problematisch war, dass ich mir nicht sicher war, ob die meinigen Pfannen die Backofen-Aktion überstehen würden. Blöd, wenn man nicht weiß, bis zu welcher Temperatur die Griffe noch nicht weg schmelzen. Um auf Nummer sicher zu gehen, musste sich also der Hobbykoch noch ein wenig handwerklich betätigen und schraubte mir kurzerhand den Griff ab. Für die Pfanne an sich sollte es eine der leichtesten Übungen sein.

Hier also nun das Rezept:

KARTOFFEL-FRITTATA MIT LACHS

kartoffel_frittata_02.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 240 g Saure Sahne
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1000 g Kartoffeln (Kerstin: ca. 800 g)
  • 60 g Butter (Kerstin. 50 g)
  • 120 ml Wasser
  • 8 Eier (Kerstin: 7 Eier)
  • 360 ml Sahne (Kerstin: Feine Küchencreme, 7% Fett, bei Re*we)
  • 4 EL gehackter Dill (Kerstin: aus Ermangelung…. TK-Ware)
  • 2 TL fein abgeriebene Zitronenschale
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 350 g Räucherlachs, in Stücke zerpflückt (Kerstin: knapp 300 g – vollkommen ausreichend)

Zubereitung:

Die saure Sahne mit dem Zitronensaft verrühren, abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Kartoffeln waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.

Das Wasser mit der Butter in eine feuerfeste Pfanne geben, die Kartoffelwürfel zugeben und abgedeckt und unter gelegentlichem Rühren ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind und die Flüssigkeit verdampft ist.

In der Zwischenzeit Eier, Sahne, Dill, Zitronenschale und Salz und Pfeffer gut verquirlen.

Den Backofengrill auf 230° vorheizen.

Die Mischung über die Kartoffeln gießen und gut verrühren, den Lachs darauf verteilen.

Bei niedriger Temperatur ca. 8 Minuten stocken lassen. Anschl. die Pfanne unter den heißen Grill stellen und in weiteren 5-8 Minuten bräunen.

So in etwa könnte sie dann aussehen (man beachte den abgeschraubten Griff… :pfeif: )

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Gemeinsam mit der Sour Cream servieren.

Quelle: „Keine Zeit zum Kochen”, Donna Hay, erschienen im AT-Verlag, 2009

Familien-Fazit:

Rezept der Kategorien „Extra-Lecker” und „Sehr einfach”

Die Frittata ist schnell gemacht, schmeckt köstlich und 4 Personen werden prima satt. Bei uns ist nur ein winziges Stückchen übrig geblieben – aber dann ging auch nichts mehr ;-)