Ist es nicht immer wieder hoch-spannend, wenn der Sperrmüll kommt? Ich für meinen Teil bin immer wieder fasziniert, was sich doch vor der Haustür tut, wenn man ein paar Dinge vor die Türe stellt, die man nicht mehr braucht.
Dieses Mal handelte es sich um die abgebauten Saunabänke (Ja, der Hobbykoch hielt es für sinnvoller, in den Raum Regale zu bauen für alles Mögliche. Schließlich wurde sie seit mindestens vier Jahren nicht mehr benutzt) und diversen Elektroschrott.
Schön in Frankfurt – Anruf genügt. Man bekommt einen Termin mitgeteilt und dann kommen sie zuerst von den Werkstätten, um nach noch verwertbaren Dingen zu schauen, anschließend dann mit dem Schredder.
So stellten wir also am Sonntag abend gemeinsam die Sachen raus und deckten den Kram mit einer Plane ab – weil naß von oben.
Gestern war die Plane noch schön über den Sachen. Als ich aber eben geschaut habe, fehlten mindestens 2 der 5 kaputten Elektrogeräte (fragt mich bitte nicht, was es im einzelnen war), dafür stand aber eine sehr große Kiste auf einmal davor. Für Fotos war`s leider noch zu dunkel – ich hätte es ja zu gerne mal im Bild festgehalten.
Nun hoffe ich einfach mal, dass sie auch alles mitnehmen und wenn ich später heim komme, die Einfahrt wieder frei ist. Denn eigentlich ist`s ja so, dass man schon relativ detailgenau angeben muß, was man zum Abholen bereit stellt….
Und wie sind eure Erfahrungen?

17. September 2009 um 10:39 Uhr
Huhuu liebe Kerstin,
ist ja witzig, daß du jetzt grad davon schreibst bzw auch Sperrmüll hattest – wir nämlich auch!
also Müllsäcke – die würden bei uns gar nicht mitgenommen werden. Kleingruscht geht gar nicht, nur sperrige Teile – ausserdem muss man die Anzahl und Art vorher auf der Antragskarte ausweisen. Gleichzeitig geht auch Elektroschrott weg.
Bei uns erfolgt die Sperrmüllabholung auf Antrag und dann an einem Sammeldatum, wo mehrere ihren Müll rausstellen (früher gab es da einen allgemeinen Termin, aber das ist jetzt nicht mehr so).
Und prompt gab’s Ärger: Also unser Müll, ein paar alte Stühle, Computerreste etc wurde problemlos mitgenommen – obwohl wir ihn zum allergrößten Teil auf dem Grundstück selbst deponiert hatten (schließlich war am selben Tag noch Biomüllabfuhr, und die Strasse ist schmal).
Aber bei einem anderen Haus haben sie einfach alles liegen lassen! auf Anruf der Betroffenen hieß es “das lag auf dem Grundstück und wir nehmen nichts von Grundstücken mit”. So ein Quatsch, unser Zeug lag auch zu 90% auf dem Grundstück – das kommt davon, wenn man mitdenkt (der Platz-Aspekt) – so ein Ärger für die betroffene Familie jetzt. Bisher liegt alles noch so da .. obwohl ganz klar erkennbar ist – das IST eindeutig Sperrmüll! die waren natürlich sauer.
Liebe Grüsse an dich
hab einen schönen Tag,
Ocean
16. September 2009 um 14:44 Uhr
In Wien gibt es keinen Sperrmüll. Jeder muss seinen Schrott selber zur Müllsammelstelle bringen. Ist gratis und die guten Sachen werden dort aussortiert und von Arbeitslosen repariert und an Sozialbedürftige zum Symbolpreis verkauft. Finde ich eigentlich ein gutes System. da kann man ohne schlechtes Gewissen auch Sachen wegschmeißen, die noch gut sind, das bekommt dann einer, der es wirklich braucht.
16. September 2009 um 13:23 Uhr
bei uns kann man alles zu den wertstoffhöfen bringen, die haben von mo-sa auf und es ist kostenlos… ich fahr grad mal 2 min mit dem auto hin und papier wird bei uns direkt abgeholt, dafür haben wir grosse blaue tonnen… das, was sigrid weiter unten geschrieben hat, kenn ich auch von meinen eltern daheim… das ist unglaublich, was da alles weggefahren wird
16. September 2009 um 13:06 Uhr
Stellt man hier Sperrmüll raus, verschwindet er innerhalb kurzer Zeit komplett
15. September 2009 um 21:38 Uhr
so schnell wie sie bei uns die Sachen in die Transporter laden (bevor der Sperrmüllwagen kommt) kannst Du gar nicht schauen!!
15. September 2009 um 16:01 Uhr
Ca. 15 Minuten von hier gibt es auch so einen Wertstoffhof. Da kann man auch alles mögliche hinbringen. Wenn es das Auto schafft, dann machen wir das auch. Meistens guckt der Verwalter dort auch nochmal drüber und zwackt sich ab, was er noch verwenden kann. Ich finde das eine Super-Sache.
Hier waren`s aber doch recht sperrige Sachen, eben die Saunabänke, die der Hobbykoch nicht auseinander schrauben wollte. Und wenn man dann eh bei der Stadt anruft, dann kann man ja auch noch was anderes dazustellen.
1 x im Jahr entrümpeln – eine großartige Idee, ich glaube, das sollten wir uns auch mal angewöhnen.
Übrigens, wie ich von der Arbeit wieder daheim war, waren von 5 alten CD- oder sonstwas für Geräten noch zwei Stück da. Dafür aber noch ein Fernseher und zwei Müllsäcke. Ich kann das auch nicht leiden, wenn die Leute dann einfach so ihren Kram dazu stellen. Da gehe ich einfach von mir aus – ich würde mich das nicht trauen…
Nun ist aber alles wech und sie haben alles mitgenommen.
15. September 2009 um 12:39 Uhr
Hallo,
früher musste ich den Sperrmüll anmelden und bekam dann einen Termin zugeteilt. Ich fand das nie toll, wenn Nachbarn einfach ihr Gerümpel dazu stellten- es ist aber immer alles mitgenommen worden.
Heute haben wir die Möglichkeit, alles zu einem Wertstoffhof zu bringen, der keine 5 Minuten entfernt ist – genial!
Das ist besonders für den anfallenden Kleinkram perfekt.
Größere Sachen kann man abholen lassen, bzw. werden je nach Verwendbareit von karitativen Einrichtungen aufgearbeitet.
Ich entrümpel mindestens einmal im Jahr – alles -Klamotten, Möbel, Schränke, etc….
LG
Imbolc
15. September 2009 um 12:20 Uhr
Jaja, so isses mit dem Sperrmüll. Bei uns ist das genauso und ich muß ja zugeben, dass wir früher, als der Gatte noch studiert hat, schon auch gerne mal geschaut haben, was so “draussen” steht. Vorallen fand man hier und da ein tolles Möbelstück…
Sei lieb gegrüßt und hab noch einen schönen Tag
15. September 2009 um 11:55 Uhr
Hihi!
Das ist bei uns auch so.
Manchmal steht dann nichts mehr da, wenn der Sperrmüllwagen kommt.
Mittlerweile bringe ich Teile, die ich selber transportieren kann, auch immer selber zum Bringhof.
15. September 2009 um 09:36 Uhr
Also bei uns gibt es für jeden Stadteil feste Termine (1x im Jahr), da kann man sein Zeug rausstellen und die kommen dann mit verschiedenen Autos (Holz, Kunststoff, Müll) und holen ab, was die Tschechen und Polen stehen gelassen haben. Ich weiß nicht woher die Leute das wissen, aber schon einen tag vor dem besagten termin sieht man an allen Ecken und Enden Autos mit tschechischem Kennzeichen und Anhänger stehen. Alles was irgendwie noch verwertbar ist, wird da mitgenommen.
Sigrid aus Chemnitz
15. September 2009 um 09:31 Uhr
Bei uns gibt es wohl feste Termine wann wo welche Straße drann ist. Um den Sperrmüll anzumelden muß man aber trotzdem noch ein Kärtchen ausfüllen und rechtzeitig abschicken…. von daher stapelt sich seit Jahren der alte Kram in meinem Keller, da ich jedes Mal zu spät daran denke!
15. September 2009 um 08:57 Uhr
Also, während der letzten Jahre habe ich keine Sperrmüllabholung gebraucht – ich habe, wenn ich Müll hatte, auch alles, wie Tina, zum Entsorgen auf den “Recyclinghof” gebracht. Doch dort nehmen sie ja nicht alles…und witzigerweise habe ich erst gestern über Sperrmüll nachgedacht
Muss den auch demnächst bestellen und werde mal die Antworten hierzu bei Dir mitverfolgen 
Lieben Gruß
Ute
15. September 2009 um 08:07 Uhr
Hihi..is so ähnlich wie bei uns in Mainz. Vor die Tür stellen, Entsorgung anrufen und dann wird das am nächsten Tag abgeholt.
Wir haben uns aber im laufe der Zeit den Ablauf angewöhnt:
Zeug mittags vor die Tür stellen, am nächsen Morgen hingehen und schauen obs noch da ist und wenn ja DANN die Entsorgung anzurufen
Erspart immer diese Absagerei, zumal wir in Mainz privat den Spermüll “nur” 3x im Jahr kostenlos rufen kann.
LG
Brina
15. September 2009 um 07:13 Uhr
Wir bringen immer alles selbst – sofern möglich – zur Verwertungsstelle. Aber erst einmal nehme ich den ganzen Kleinkram mit zum Flohmarkt. Du glaubst nicht, was da alles noch verkauft wird. Und Elektrogeräte, egal ob kaputt oder nicht, gehen da auch am besten.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag!