Archive for September 18th, 2009

September 18th, 2009 | Author: Kerstin

Ein wenig traurig bin ich schon. Ocean hat in ihrem heutigen Artikel davon geschrieben, dass das Einbinden von Musikvideos (z.B. YouTube) nicht erlaubt ist. :-( Nach ein wenig Recherche bin ich nun der Ansicht, dass ich wohl besser zukünftig keine Videos mehr direkt auf meinem Blog einbinden werde.

Hier und hier gibt´s ein paar Infos zum Thema.

Die Rechtslage sieht vor, dass der gravierende Unterschied zu einem Textlink und dem direkten Einbinden dieser ist:

Textlink:

Hier wird zu einem fremden Inhalt verlinkt. Mit einem üblichen Disclaimer kann sich der Blogger bzw. Websiteneigentümer vom verlinkten Inhalt distanzieren und ist auf der sicheren Seite.

Eigene(r) Blog/Website:

Beim direkten Einbinden wird das Video zum eigenen Inhalt und somit ist man nicht mehr gegen Rechtsmaßnahmen gefeit.

An dieser Stelle mal einen lieben Dank an Ocean, die mir heute wenn auch widerwillig die Augen geöffnet hat, da war ich wohl ein wenig naiv. Denn wenn ich mir die Seiten so durchlesen, hat das ganze ja schon Hand und Fuß…

Im Endeffekt aber muß jeder für sich selber entscheiden, ob er/sie derartige Videos bei sich einbindet oder nicht. ;)

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September 18th, 2009 | Author: Kerstin

Da lag doch noch ein Blätterteig in meinem Kühlschrank. Dieser musste ja auch irgendwann mal weg. Zuerst dachte ich an eine Lauchtarte – damit war der Sohnemann aber nicht einverstanden und der ebenfalls im Kühlschrank liegende Lauch läuft ja auch nicht weg. Auch mit Champignons konnte ich den jungen Gourmet nicht locken. Hmm, also musste eine neue Idee her.

Warum also nicht so eine Art Zwiebelkuchen? Leckerer Bergkäse lag nämlich auch noch im Kühlschrank und im Vorratskeller sind eigentlich immer Zwiebeln vorrätig. Ist ja egal, wenn die Mutter in der Küche rumheult. Hier zählt einzig und allein das Geschmackserlebnis.

ZWIEBEL-DREI-KÄSE-TARTE


zwiebeltarte_03.jpg


Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
  • 1 TL Margarine (Kerstin: wenig Rama Culinesse + ein wenig Kürbiskernöl)
  • 4 große Zwiebeln (ca. 500 g)
  • 1 EL Kümmel, ganz
  • Salz und Pfeffer (Kerstin: GeschmacksZauber statt Salz)
  • 2 Eier
  • 1 Becher Sauerrahm (200 ml)
  • 200 g geriebener Käse (Kerstin: zweierlei Bergkäse und 50 g fertig geriebener Emmentaler)

zwiebeltarte_01.jpg

Zubereitung:

Zunächst eine Tarte- bzw. Quiche-Form (Durchmesser 28-30 cm) einfetten und mit dem leicht größer ausgerollten Blätterteig auslegen.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und am tränenärmsten schnellsten mit einem elektrischen Küchenhelfer in halbe Ringe schneiden. Die Margarine und/oder das Öl in einer großen Pfanne erwärmen und die Zwiebeln darin gut glasig bzw. hellbraun anbraten. (Zu sehen rechts hinten im Bild). Den Käse ebenfalls reiben (schön, wenn man einen Küchenhelfer mit verschiedenen Reibescheiben hat).

Inzwischen den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen (alternativ: 200° Ober-/Unterhitze).

Die Eier, Kümmel, den Sauerrahm in einer großen Schüssel mit einem großen Schneebesen gut verrühren. Den Käse dazu, schön weiter rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluß die Zwiebeln zügig darunter rühren und die Masse in die Tarteform geben.

zwiebeltarte_02.jpg

Im vorgeheizten Backofen nun 35 Minuten backen.

Vor dem Servieren am besten noch 10 Minuten auskühlen lassen – weil sehr heiß!

Und zum Schluß noch ein paar kleine Anmerkungen:

Ich hatte keinen ganzen Becher Sauerrahm mehr zur Verfügung – es fehlte aber nicht viel. Ersatzweise habe ich einfach noch einen Schluck fettarme Milch zur Käse-Zwiebel-Masse gegeben. Ich denke, das hat dem Geschmack keinen Abbruch getan. ;)

Der Hobbykoch hat heute leider nichts abbekommen – aber die Tarte ist für vier Personen und somit ist für ihn noch ziemlich genau ein Viertel übrig. Gewärmt wird sie zwar nicht mehr ganz so schmecken, aber bevor er gar nichts bekommt? Die Kinder und ich waren jedenfalls gleichermassen begeistert von diesem relativ schnellen und einfachen Rezept. :sing:

Quelle: Chefkoch

Category: Leckeres, Rund ums Kochen  | Tags: , ,  | 6 Comments
September 18th, 2009 | Author: Kerstin

Mit Schrecken habe ich gestern diese Nachricht im Radio gehört, als ich gerade im Büro an meinem Schreibtisch saß.

Schlimm genug, von einer solchen Tat zu hören. Als mir dann aber auch noch bewusst wurde, dass die liebe Verwandschaft noch nicht einmal 3 km vom Ort des Geschehens entfernt wohnt, dann stellt sich doch ein komisches Gefühl in der Magengegend ein – ich bin erschüttert.

Und ganz am Rande haben wir ja auch eine Tochter, die derzeit die 8. Klasse besucht…

Am Schlimmsten finde ich , dass solche Täter viele Unschuldige mit in ihre eigene Misere hineinziehen. Die müssen wahrscheinlich Monate und Jahre, wenn nicht sogar ihr ganzes Leben, was noch vor ihnen liegt, das Erlebte irgendwie verarbeiten. Und sie müssen lernen, damit umzugehen.

Mir fehlen die Worte…

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