Woher kommt eigentlich der Name „Donauwelle”?
Genau diese Frage stellte ich mir gestern, mußte aber damit Vorlieb nehmen, dass man wohl keine Ahnung mehr hat, wo er seinen Ursprung hat. Eine Theorie ist wohl, dass es mit der Mündung der Donau ins Schwarze Meer zu tun hat. Aber auch das scheint nur Spekulation zu sein. Hier habe ich ein paar Infos zum Thema und auch ein Rezept gefunden, dieses hier hat mich aber mehr angelacht.
Da man sich die Donauwelle ja quasi auch direkt auf die Hüften schmieren kann ja die Donauwelle bekanntermassen ein sehr reichhaltiger aber ebenso leckerer Kuchen ist, habe ich mich entschlossen, nur das halbe Rezept zu machen. Hüftgold pur – aber sowas von lecker und unwiderstehlich – hmmmmh.
DONAUWELLEN

Zutaten für 1/2 Fettpfanne oder eine große Auflaufform
Für den Teig:
- 125 g Margarine oder Butter
- 125 g Zucker
- 3 kleine Eier
- 150 g Mehl
- 1 1/4 TL Backpulver
- 1 EL dunkler Kakao bzw. echter Kakao
Für die Butter-Vanille-Creme:
- 20 g Stärke
- 20-30 g Zucker
- 1/4 Vanilleschote
- 250 ml Milch
- 125 g weiche Butter
1/2 bis 3/4 Glas Sauerkirschen
Für die Schoko-Glasur:
- 1 Ei
- 2 1/2 EL Puderzucker
- 2 EL dunkler bzw. echter Kakao
- 1 1/2 EL Rum
- 70 g Palmfett (Palmin)
1. Die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen.
2. Aus Margarine, Zucker, den Eiern, Mehl und Backpulver einen Rührteig herstellen. Die Hälfte auf ein gefettetes halbes Backblech (mit gefalteter Alufolie abteilen) oder in eine große Auflaufform streichen. Das Kakaopulver unter den restlichen Teig rühren und vorsichtig auf den hellen Teig streichen.
Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.
3. Die Kirschen leicht in den Teig drücken.
4. Im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen. (Im Originalrezept sind 20 Minuten angegeben – das ist zu kurz!).
Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen und vollständig auskühlen lassen.
5. Für die Butter-Vanille-Creme zunächst aus den o.g. Zutaten (außer der Butter!) einen Vanillepudding zubereiten. Eine Anleitung dazu gibt es hier.
Den Pudding abkühlen lassen und immer wieder mal umrühren, damit sich keine Haut bildet.
Mein Tipp: Ich habe die doppelte Menge gemacht und gleich noch drei Puddingförmchen zum „so essen” gefüllt.
6. In einer nicht zu großen Schüssel die weiche Butter schaumig rühren. Dann esslöffelweise den erkalteten Pudding vorsichtig unterrühren.
7. Die Creme auf den vollständig erkalteten Teig streichen.
8. Zum Schluß die Schokoglasur herstellen. Dafür in einem kleinen Topf das Palmin schmelzen. In einem hohen Rührgefäß das Ei, den Puderzucker, Kakaopulver und Rum gut verrühren. Zum Schluß das flüssige Palmfett unterrühren.
Vorsichtig auf die Buttercreme streichen.
Anschl. den Kuchen in den Kühlschrank stellen, damit die Glasur vollständig aushärten kann.
Meine Erfahrungen:
Ich hatte den Teig leider zu kurz im Ofen (habe mich an die Angabe im Originalrezept gehalten). Der Teig ist nicht ganz durch gebacken. Schade, aber auch nicht sooo dramatisch.
Die Buttercreme ist toll. Aber unbedingt warten, bis der Kuchenteig vollständig ausgekühlt ist. Erst dann die Buttercreme darauf streichen. (Bei mir war der Kuchen offensichtlich noch leicht warm, so dass die Creme sich teilweise anschmolz und sich dann nicht mehr so leicht verstreichen lies.)
Für die Glasur hätte 1 EL Rum sicher auch genügt. Am nächsten Tag allerdings ist der Rumgeschmack schon deutlich abgeschwächt. Was müssen wir den Kuchen auch schon nach 2 Stunden probieren…
Ansonsten alles fantastisch – ich liebe diesen Kuchen einfach!

3. Oktober 2009 um 07:08 Uhr
Den hab ich schon für meine 70er-Geburtstagsparty auf dem Zettel. Wie ich gelesen habe, soll dieser Kuchen in den 70ern der Hit gewesen sein.
29. September 2009 um 21:54 Uhr
Ohh, sabber, da wollt ich mich immer schonmal ranwagen, dein Rezept hab ich gleich gespeichert. Ich liebe Donauwellen! Ich hab mich bislang immer vor der Buttercreme gescheut….
27. September 2009 um 17:13 Uhr
Liebe Imbolc – ja, es ist genau der Kuchen, der hier auch zu gerne Putzfrauenkuchen genannt wird (warum auch immer)…
Und „Frau Kochendheiss” – den Tipp mit dem im Dunklen essen werde ich mir merken – ein perfektes Alibi
27. September 2009 um 16:16 Uhr
Ich esse dann immer im Dunkeln – dann sieht niemand die Kalorien und was man nicht sieht, das gibt es auch nicht.
27. September 2009 um 15:56 Uhr
Ich liebe Donauwellen. Da ist die Aufgabe jeglicher Selbstbeherschung vorprogrammiert.
26. September 2009 um 12:23 Uhr
… ist das nicht auch jener Kuchen, den ich auch als “Putzfrauenkuchen” kenne?
…eher Kirschtrinker
Bin ja nicht so ein Kirschenesser
Sieht lecker aus!
25. September 2009 um 17:05 Uhr
Man reiche mir büdde ein Stückle durch den PC…
oh , wie legger
Grüßele
Sibylle
25. September 2009 um 15:12 Uhr
mmmmh wie lecker!!!!!
25. September 2009 um 12:28 Uhr
Bei Donauwellen höre sogar ich auf, Kalorien zu zählen…und was das bedeutet, weißt Du ja
Einfacher gesagt: Ich LIEBE Donauwellen und bin gerade etwas neidisch auf die Familie Hobbykoch…
Laßt Euch den Kuchen gut schmecken und habt noch einen schönen Tag
Katja
25. September 2009 um 12:17 Uhr
*Sabber*
25. September 2009 um 12:15 Uhr
diesen Post darf ich Herrn Rotkraut gar nicht zeigen
Hab Dank fürs Erinnern die “Welle” wird nächste Woche gebacken
Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende und viel Spaß bei der Kerb
viele liebe Grüße ♥
25. September 2009 um 12:13 Uhr
Uah… da guck ich gar nicht hin, sonst nehm ich direkt zu