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September 29th, 2009 | Author: Kerstin

Gestern abend hatte ich es mir schon in den Kopf gesetzt – heute sollte es Reiberdatschi geben. Ich habe die Dinger schon als Kind geliebt. Leider schmecken sie eben nur so richtig, wenn sie in reichlich Fett ausgebacken werden. Bekannter sind sie vermutlich unter dem Namen Reibekuchen oder Kartoffelpuffer und bei uns werden sie meistens mit Apfelmus gegessen (ausser dem Hobbykoch, der mag sie lieber „pur”), ganz selten auch einmal mit Lachs (ich glaube, das war eine Eintagsfliege).

Als meine Mutter bzw. Schwiegermutter diese früher immer zubereitet haben (in der fein geriebenen Version), haben wir sie immer beim Essen gezählt und ich meine mich zu erinnern, dass ich vor vielen Jahren an die 10 Stück verdrücken konnte. Das schaff` ich heute nimmer. Heute mittag gab`s nur vier und ich war wirklich satt. *lol*

REIBERDATSCHI

reiberdatschi.jpg


Zutaten für ca. 15 Stück (reicht für 3-4 Personen):

  • 10 größere Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Haferflocken
  • 1- 1 1/2 EL Saure Sahe
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. geriebene Muskatnuß
  • Öl zum Ausbacken

Die Kartoffeln waschen und schälen. Anschl. mit einer groben Reibe in eine Schüssel raspeln. Die Zwiebeln klein hacken oder fein reiben.

1 EL Saure Sahne (das verhindert das „Grau-Werden” ein wenig), die Haferflocken und das Ei dazu geben und alles gut verrühren.

Mit Salz großzügig und mit Pfeffer sparsam würzen. Evtl. noch etwas Muskatnuss dazu reiben.

Sollte sich viel Flüssigkeit bilden, kann man den Teig auch in einem Sieb ein wenig abtropfen lassen.

In einer Pfanne reichlich Öl erhitzen und esslöffelweise die Reiberdatschi ausbacken. Anschl. auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.

ICH LIEBE SIE! Und meine Kinder auch!