Terraginas Blog

Live aus meiner Küche & dem Leben

Reiberdatschi

| 17 Kommentare

Gestern abend hatte ich es mir schon in den Kopf gesetzt – heute sollte es Reiberdatschi geben. Ich habe die Dinger schon als Kind geliebt. Leider schmecken sie eben nur so richtig, wenn sie in reichlich Fett ausgebacken werden. Bekannter sind sie vermutlich unter dem Namen Reibekuchen oder Kartoffelpuffer und bei uns werden sie meistens mit Apfelmus gegessen (ausser dem Hobbykoch, der mag sie lieber „pur”), ganz selten auch einmal mit Lachs (ich glaube, das war eine Eintagsfliege).

Als meine Mutter bzw. Schwiegermutter diese früher immer zubereitet haben (in der fein geriebenen Version), haben wir sie immer beim Essen gezählt und ich meine mich zu erinnern, dass ich vor vielen Jahren an die 10 Stück verdrücken konnte. Das schaff` ich heute nimmer. Heute mittag gab`s nur vier und ich war wirklich satt. *lol*

REIBERDATSCHI

reiberdatschi.jpg


Zutaten für ca. 15 Stück (reicht für 3-4 Personen):

  • 10 größere Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Haferflocken
  • 1- 1 1/2 EL Saure Sahe
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. geriebene Muskatnuß
  • Öl zum Ausbacken

Die Kartoffeln waschen und schälen. Anschl. mit einer groben Reibe in eine Schüssel raspeln. Die Zwiebeln klein hacken oder fein reiben.

1 EL Saure Sahne (das verhindert das „Grau-Werden” ein wenig), die Haferflocken und das Ei dazu geben und alles gut verrühren.

Mit Salz großzügig und mit Pfeffer sparsam würzen. Evtl. noch etwas Muskatnuss dazu reiben.

Sollte sich viel Flüssigkeit bilden, kann man den Teig auch in einem Sieb ein wenig abtropfen lassen.

In einer Pfanne reichlich Öl erhitzen und esslöffelweise die Reiberdatschi ausbacken. Anschl. auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.

ICH LIEBE SIE! Und meine Kinder auch!

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17 Kommentare

  1. Ja, ich muss bei dem Fett weniger an die schlanke Linie denken… als an den Fettgeruch der sich danach tagelang in der Wohnung hält.
    Als Kind waren Reibekuchen immer das absolute Highlight. Mutter hat gebrutzelt und wir haben einen nach dem anderen verputzt. Das war immer so lecker und hat so einen Spaß gemacht. Ich mag Reibekuchen mittlerweile am liebsten pur und kalt.

  2. Ich liebe diese Dinger auch. Hat Oma früher immer sehr gerne gemacht und da schmeckten sie natürlich auch am Besten. Nur Saure Sahne und Haferflocken waren bei uns nicht drin. Tu ich heut auch nicht rein. Ich würde sie auch gerne öfter machen, aber wie Du schon schreibst … sie müssen in viiieeeel Fett ausbacken. Selbst wenn man sie anschließend auf einem Zewa abtropfen lässt, sind sie immer noch sehr kalorienhaltig. :( Ich habe dann vor kurzem mal eine Variante probiert und habe Zucchini und ein anderes Mal Möhren dazugegeben. Schmeckt auch seeeehr gut! Dann passt halt nur Apfelmus nicht. Ach übrigens: Bei Oma wurden die Reibekuchen früher auf einer Scheibe Schwarzbrot (dick mit Butter bestrichen) gegessen. Das ist übrigens auch sehr lecker und diese Variante ess ich heute noch. Nur ohne Butter. Mein Mann mag sie mit Salami-Stückchen drin. *schüttel*

  3. Ich liebe sie auch, liebe Kerstin. Wenn ich das Foto sehe … na, du kennst das ja schon *lol*

    Glitscher, wie sie bei uns in Sachsen hießen, waren schon in meiner Kindheit mein Lieblingsessen. Hmmm. Haferflocken hab ich noch nicht beigegeben, sollte ich mal ausprobieren.

    Ganz liebe Grüße an dich,
    Sunny :winke:

  4. huhuuu liebe Kerstin,

    super, dass es Euch geschmeckt hat :) :)

    muss ja zugeben, daß ich Reibekuchen auch nicht vertrage ..wie alles in Fett Gebackene. Und schon als Kind mochte ich die auch nicht sehr – vor allem nicht süß – höchstens wenn sie schon kalt waren und dann mit Salz drauf (das klingt jetzt sicher ganz gruselig für dich, gell?)

    .. meine Mutter hat die aber ganz oft gemacht ..und war dann so lieb, eine Suppe dazu zu kochen, Tomaten mit Reis, oder Gemüsesuppe … das hab ich dann gegessen *gg*

    (das gleiche galt für solche Dinge wie Milchreis, Zwetschgenknödel oder Aprikosenauflauf .. ich kann sowas irgendwie nicht essen …)

    Ganz viele liebe Grüsse an dich :)
    Ocean

  5. Ohh ich liebe diese Teile .. erst gestern hab ich daran gedacht, daß ich sie unbedingt mal wieder essen möchte, aber wie Du schon sagst, nix für die schlanke Linie .. also muß es wohl warten bis die Urlaubssünden wieder weg sind ;)

    Dann werd ich sie aber mal selbst machen nach Deinem Rezept! Danke dafür!

  6. sieht lecker aus, leider stinkt danach die Hütte immer so und wenn man eine offene Küche hat ist das noch schlimmer…
    Ich esse die Dinger einmal alle 4 Jahre auf dem Weihnachtsmarkt :yeah:

    LG

    Immi

  7. Hihi, das Wort hab ich ja noch nie gehört. Irgendwie süß.

    Ich kann die leider nicht essen, ich vertrage die aus irgendeinem Grund nicht. Das war leider schon immer so. Obwohl ich die sehr lecker finde. Mit Apfelmus, versteht sich.

    Huch, jetzt hab ich auch zugenommen…. :razz: :razz:

    Lieben Gruß :winke:

  8. oh ja, Reibedatschi sind so elend lecker – und genau wie Du sagst, gerade dann, wenn sie gut in Fett baden….
    mmmmmmh eine schöne Kindheitserinnerung zusammen mit Apfelmus :yes:

  9. oh,
    was ist das lecker, ich esse diese Dinger ( Kartoffelpuffer ) wahnsinnig gerne.
    einfach lecker , ich esse sie auch mit Pflaumenmus…
    tschüss
    Sibylle :)

  10. Oh ja, die erinnern mich auch an meine Oma :yes1: und da meine Oma aus Ungarn kam, hießen die bei ihr auch Reiberdatschi…und wir haben sie mit Zucker gegessen. Lang, lang ists her. Aber wenn ich die bei Dir so sehe, läuft mir auch das Wasser im Mund zusammen ;)

    LECKER!!!

    Ganz liebe Grüße von Katja

  11. Die ersten beiden Sätze von Frau Multiples unterschreibe ich! :razz:
    Und ansonsten sitze ich mal wieder sabbernd vor dem PC. *lol*

  12. sie sehen sooooooooo lecker aus, liebe Kerstin. Schon etwas fies von Dir, mir den Mund so wässrig zu machen.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend Euch Vieren.

  13. Huch, hier auch? ;-)

    Ich sags gern nochmal: ich krieg die Dinger leider nicht runter.
    Ich esse sonst ALLES aus Kartoffeln.
    Komisch, wa?!

    Oh, wie süß ist das denn: :catlove:

  14. Oh weia, Kerstin, schon wieder so was Leckeres. Immer wenn ich hier gucke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen
    :yes:

  15. Kannst du mich bitte adoptieren? Bringe auch einen Jungen und einen Mann mit in die Familie. Dürfen wir dann nächstes Mal mitessen? Wir werden unseren Teller ganz sicher leeressen. lg, Buntköchin

  16. UAH! Nur gelesen und gleich wieder ein Pfund mehr auf der Hüfte. :oh:

    Bist Du des Wahnsinns fette Beute? *lol*

    Die einzig wahren, wirklich leckeren Kartoffelpuffer konnte nur meine Oma machen. Da kommt sonst keiner ran. Die hat sie noch in ausgelassenem Bauchspeck gebraten … Unbeschreiblich lecker sach ich Dir :hearts:

    Danke für die kurze Reise in die Vergangenheit.

    Ich grüße Dich lieb
    Angela

  17. Mensch… da haste mich auf eine Idee gebracht – die hab ich schon ewig nicht mehr gemacht. Gibt es diese Woche noch bei uns.
    Lieben Dank an dieser Stelle mal für deine vielen tollen Rezepte, da hol ich mir oft Anregungen.

    Dein neues Blog-Design gefällt mir auch sehr gut.

    lg
    Simi

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