Sonntag, November 08th, 2009 | Author: Kerstin

Wir alle haben sicher alle schon einmal von Bagels gehört oder gelesen – und so manche haben diese leckeren Hefeteigkringel sicher auch schon gegessen. Erhältlich sind sie mittlerweile an vielen Ecken – süß mit Gelee oder Marmelade, oder herzhaft, gerne auch mit einem Salatblatt belegt. Ganz frisch schmecken sie auch köstlich mit einer guten Butter, wie unten im Bild zu sehen.

Selbstgemacht schmeckt aber eben doch noch einmal anders. Und auch, wenn der Aufwand zunächst ein wenig abschreckt, so lohnt sich doch die Mühe und es macht auch Spaß, mal etwas ganz Neues auszuprobieren.

WEIZEN-DINKEL-BAGELS


bagel.jpg

Zutaten für 12 Kringel

  • 330 ml Milch
  • 50 g Butter (Kerstin: Rama Culinesse)
  • 1 1/4 Pck. Hefe (alternativ 1 1/4 Pck. Trockenhefe)
  • 1 TL Zucker
  • 330 g Weizenmehl Type 550
  • 330 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 1 1/2 TL Salz (Meersalz)
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 Eiweiß

Zubereitung:

Zunächst wird die Milch leicht erwärmt und in einem Pfännchen die Butter geschmolzen. (Bei Verwendung von Pflanzencreme ist das nicht erforderlich).

Die Hefe in eine große Schüssel (am besten von der Küchenmaschine) bröckeln, den Zucker und die lauwarme Milch zugeben und gut verrühren. Mit einem Geschirrtuch abdecken und 3-5 Minuten ruhen lassen.

Erst dann werden die leicht abgekühlte Butter, das Mehl, Salz und die beiden Eier zugegeben. Mit dem Knethaken in ca. 5 Minuten zu einem lockeren Hefeteig kneten. Sollte der Teig sehr klebrig sein, noch vorsichtig ein wenig Mehl zugeben (max. 2 EL).

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Ich mache das bei 40° im Backofen.

Den Teig mit leicht bemehlten Händen in 12 möglichst gleiche Teile teilen. Kugeln formen, mit einem Kochlöffelstiel ein Loch durchbohren und dieses durch gleichmässige Drehbewegungen auf ca. 3 cm vergrössern. Die Ringe dann nochmal mit einem Küchentuch abdecken und weitere 10 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit 3-4 l Wasser in einem großen Kochtopf zum Kochen bringen, zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Wenn das Wasser kocht, 2 EL Zucker einrühren und jeweils 4 Ringe hineingleiten lassen. Die Ringe wenden und 3 Minuten im kochenden Wasser schwimmen lassen. Wieder wenden und nach einem kleinen Moment auf einem Kuchengitter (oder einem Rost für den Ofen) abtropfen lassen.

Anschl. jeweils 6 Ringe auf die vorbereiteten Bleche legen, ggf. die Löcher nochmal vorsichtig ein wenig nachformen und erneut 5 Minuten ruhen lassen.

Ein Eiweiss verkleppern und die Bagels damit bestreichen.

Backzeit: Beide Bleche auf Stufe 1 und 3 (bei meinem Herd, Gebrauchsanleitung beachten) 20 bis 25 Minuten bei 180°C Umluft


Frisch schmecken sie natürlich am allerbesten, aber auch am nächsten Tag kurz auf dem Toaster aufgebacken sind sie sehr lecker. Und sie lassen sich auch hervorragend im Gefrierbeutel einfrieren. ;)

Quelle für dieses Rezept war mal wieder der Chefkoch und eine Menge Tipps, um das Rezept noch ein wenig abzuwandeln, finden sich hier.

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7 Responses
  1. bentonflocke sagt:

    die sehen total lecker aus – man kann den Duft der frischgebackenen Bagels geradezu “riechen”

    :good:

  2. Judith sagt:

    Sehen lecker aus!

    lg
    Judith

  3. Buntköchin sagt:

    Ich mag die Löcher im Bagel total gern, aber du hast recht, die sind unpraktisch und sinnlos. Ich steh trotzdem voll drauf. Liebe Grüße, Buntköchin

  4. Katja sagt:

    Huhu Kerstin,

    endlich weiß ich, wie die Löcher in die Bagels gemacht werden :pfeif:
    Wenn mich jemand danach gefragt hätte, hätte ich mich schämen müssen :blush2:

    Auf alle Fälle sehen Deine Bagels super lecker aus und ich bin sicher, Familie Hobbykoch stimmt mir da zu.

    Einen schönen Abend für Euch und allerliebste Grüße von Katja :winke:

  5. Takinu sagt:

    Das sieht ja furchtbar lecker aus, nur bekomm ich seit Tagen nix runter :( LG Takinu

  6. Kerstin sagt:

    Hallo liebe Elke,

    tja, den tieferen Sinn von diesem Loch kann ich dir wohl nicht verraten, aber warum gibt es Laugenbrezeln? Die kann man auch kaum aufschneiden geschweige denn mit Butter bestreichen. Trotzdem schmecken sie extrem lecker – ich liebe Brezeln.

    Durch das Kochen in dem Zuckerwasser kannst du sie geschmacklich auch nicht mit einem Brötchen oder einer Scheibe Brot gleich setzen :noidea:

    Ich mag sie einfach – wegen ihrer Optik und wegen ihres Geschmacks :)

  7. Hallo Kerstin,
    ich bin sicher, deine Bagels schmecken gut. Aber ich kann diesen Dingern mit Loch absolut nichts abgewinnen. Kann mir einer sagen, wozu das Loch in der Mitte gut sein soll? Ich finde es nur total unpraktisch, dass man die Butter und alles andere drumherum schmieren muss. Da lobe ich mir doch ein ordentliches Stück Brot.
    Lieben Gruß
    Elke

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