Bis gestern habe ich keine Ahnung gehabt, dass es für Zimtwaffeln ein spezielles Waffeleisen gibt. Es reizt mich schon sehr, aber ausnahmsweise hat einmal die Vernunft zumindest bisher gesiegt. Hat jemand von euch Erfahrung damit und kann mir etwas dazu sagen?
Es ist sicher ein tolles Gerät und ich bin mir auch sicher, dass diese Waffeln (die bestimmt deutlich dünner und auch knuspriger sind) genial schmecken – für diesen Back-Event aber musste mein guter alter Waffelautomat (Marke Pe*tra – gibt`s die eigentlich noch?) herhalten.
Und wie mir die lieben Kinderlein bestätigten, waren sie auch äußerst lecker.
ZIMTWAFFELN
Zutaten für ca. 20 Waffeln (für 6-8 Personen)
- 4 Eier
- 200 g Zucker
- 1 Pck. (8-10 g) Vanillezucker
- 200 g weiche Margarine (Kerstin: Rama Culinesse)
- 4 Eier
- 1 Schuß Rum
- 400 g Mehl
- 2 TL Zimt
- 1/2 Pck. (10 g) Backpulver
- 400 ml Milch
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
1. Eier, Zucker, Vanillezucker und Margarine mit dem Handrührgerät schaumig rühren.
2. Einen guten Schuß Rum hinzufügen. (alternativ geht auch ein halbes Fläschen Rum-Backaroma).
3. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Zimt in einer Schüssel mischen und nach und nach unter die Eiermasse rühren.
4. Zum Schluß wird die Milch vorsichtig und portionsweise unter gerührt (Vorsicht – spritzt!). Anschl. noch so lange rühren, bis ein glatter, weicher Teig entsteht.
Die Waffeln in einem Waffeleisen bis zum gewünschten Bräunungsgrad ausbacken. Mit Puderzucker bestreut servieren.
Meine Tipps:
Wir haben zu dritt Waffeln gegessen und ungefähr die Hälfte des Teiges vernichtet. (Davon gingen drei Waffeln heute morgen noch mit in die Schule). Die Restmenge habe ich in einem Tupperbehälter für`s nächste Mal eingefroren.
Den Zimt kann man natürlich auch weg lassen. Aber in diese Jahreszeit passt das ja sehr schön.
Was ich mir dazu auch noch sehr gut vorstellen könnte wäre eine Sahne mit Früchten. Ich denke da z.B. an Dosen-Pfirsiche oder -Aprikosen, die klein geschnitten und vorsichtig unter die Sahne gehoben werden. Ausprobiert habe ich das allerdings noch nicht. Aber auch eine Nutella- oder Konfitüren-Version ist bestimmt sehr lecker.

13. November 2009 um 18:58 Uhr
Zimtwaffeln ist so was, bei dem man essen muss bis der Bauch drückt. Sonst wars nicht richtig. lecker!
13. November 2009 um 11:52 Uhr
Aaalsoooo, Zimtwaffeln wie ich sie kenne, sind Weihnachtsgebäck. Ganz dünn, im speziellen Waffeleisen gebacken und mit Nüssen oder Mandeln im Teig.
Oma backte sie noch in einem Waffeleisen aus Guss auf dem Kohleherd, ich backe inzwischen elektrisch.
Ich muss mal nach dem Rezept kramen und melde mich dann wieder.
Grüßlis Karin
12. November 2009 um 23:13 Uhr
deine waffeln sehen unheimlich lecker aus. ich wusste auch nicht, dass man fuer zimtwaffeln ein bestimmtes waffeleisen braucht. tja so lernt man eben nie aus.
ich mach manchmal waffeln zum fruehstueck, da kommt dann ahornsirup drueber…
lg
Sammy
12. November 2009 um 20:35 Uhr
Also mal ehrlich, so eine Waffel geht doch immer, oder?
Ich mag nicht so besonders gerne Zimt, aber das Schöne an Waffeln ist ja auch, dass Frau sie variieren kann.
Jaaaa, an die Waffelgeschichte von Frau Lavendelina erinnere ich mich auch noch dunkel…
Sei ganz lieb gegrüßt von Katja
12. November 2009 um 17:46 Uhr
mmmmmh wir lieben Waffeln – lecker schauen die aus!!
12. November 2009 um 15:06 Uhr
Hmmh – ich meine, ich erinnere mich da an eine Waffelaktion im Hause Lavendelina – kann das sein?
12. November 2009 um 14:51 Uhr
uuuuuuhhhh Waffel, damit verbinde ich irgendwie schmerzhafte Erinnerungen! Warum bloß?!
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