Terraginas Blog

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Schweizer Rösti

| 7 Kommentare

Im Winter, wenn es draussen kalt und grau ist, dann schmecken sie besonders gut, die Schweizer Rösti. Vorgestern war es schon, dass ich sie für meine Lieben zubereitet habe. Rösti sind kein Hexenwerk – es braucht lediglich ein bisschen Geduld. Wenn sie erstmal in der Pfanne sind und die Finger während bzw. nach dem Reiben gut verarztet sind, braten sie sich fast von alleine.

Eigentlich wollte ich das Rezept schon früher bloggen. Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt…

Gestern habe ich mich noch ein wenig ausgeruht, um abends für das alljährliche Glühwein-Trinken im hiesigen Einkaufszentrum mit einer Freundin fit zu sein. Endlich schmeckte der Glühwein wieder, ich war aber auch brav und habe nicht übertrieben.

Heute morgen dann ging es mit Frl. Frieda in die Frankfurter Innenstadt und auf den Weihnachtsmarkt. Wir haben es lange ausgehalten und während ich ein paar nette Sachen gefunden habe (gut, ich habe auch nicht gezielt nach etwas Bestimmtem gesucht, dann habe ich eigentlich immer Glück), gaben wir nach dem gefühlten 10. Schuhladen auf, schöne schwarze Stiefel zu einem akzeptablen Preis für Katja zu suchen. :(

Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema dieses Blog-Eintrages:

SCHWEIZER RÖSTI

schweizer_roesti.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 kg Kartoffeln (Kerstin: festkochend)
  • 80-100 g Butter (evtl. einen Teil durch Butterschmalz ersetzen)
  • Salz

Ja, das war es schon, mehr braucht es für diese leckeren Kartöffelchen nicht.

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und waschen. Auf eine Reibe grob raspeln. Dabei vorsichtig sein. -Ich habe mir wieder mal sehr unschön in den Daumen geraspelt…

Ca. 30 g Butter (oder Butterschmalz) am besten in einer gußeisernen, alternativ in einer beschichteten Pfanne gut erhitzen.

Die geriebenen Kartoffeln in die Pfanne geben, salzen und ein paar Minuten ohne sie zu bewegen anbraten lassen.

Kartoffeln wenden, nochmals etwas salzen und wieder ein paar Minuten nicht bewegen und braten lassen.

Nun die Kartoffeln mit einem Pfannenwender kuchenartig andrücken. Ein paar Butterflöckchen darauf verteilen, Herd auf mittlere Hitze einstellen und die Pfanne mit einem Deckel verschließen.

Nach 15 Minuten die Rösti vorsichtig wenden, wieder ein paar Butterflöckchen darauf verteilen, Pfanne wieder verschließen und nochmals 15 Minuten braten lassen.

Anschl. servieren. Dazu passt – wie z.B. bei uns, geräuchterter Lachs und grüner Salat, aber auch ein schönes Stück Fleisch oder eine Bratwurst könnte ich mir gut dazu vorstellen. :good:

Jedem, der oder die es nachmachen möchte, wünsche ich gutes Gelingen. Das Wenden der Rösti ist ein wenig heikel – aber Übung macht den Meister. Ich muß auch noch bissel üben…

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7 Kommentare

  1. Sonntag gibts Zürcher Geschnetzeltes, da mache ich dann die Rösti dazu…yummy….

  2. Wenn ich die leckeren Rösti so sehe, sehne ich mich wieder nach unserem Weihnachtsmarkt… da gibt es immer die besten Kartoffelpuffer! Und die bekommt man auch mit Lachs serviert und einem Klecks leckerem Sahnemeerrettich. Ich werde es bei dem Anblick jedoch kaum bis Weihnachten aushalten und selbst in der Küche den Bratenwender schwingen müssen :)

  3. Aaaaaaaaach…legga..habe ich schon lange nicht mehr gemacht und dank meiner tollen offenen Küche ohne Abluft nach draußen (der Vorbesitzer … :oh: :zunge: :shutup: :no: :irre1: :haue: :angry: ) kann ich mir solche Brutzeleinen (zumindest im Winter) abschminken. Beim Dauerlüften kühlt das Wohnzimmer einfach zu sehr ab.
    Habe Samstag auf einem Weihnachtsmarkt sehr gute Rievkooche (Kartoffelpuffer) gegessen. Auch mit Lachs…yummy…

    Lg
    Imbolc

  4. Huhu liebe Kerstin,

    hmmmm, da sind sie ja, Deine leckeren Rösti ;)
    Ich dachte mir doch schon bei Deiner Erzählung, dass sie so lecker aussehen müssen, wie sie es tun :razz:
    Ich glaube, die würden auch Herrn Frieda schmecken…

    Sei lieb gegrüßt und hab einen schönen 3. Advent,

    Katja :winke:

  5. Hallo Kerstin,

    nun bin ich doch gleich auch mal auf deinen Blog um zu sehen wer mir da so nette Kommentare geschrieben hat.

    Wie ich sehe bist du leidenschaftliche Köchin und deine Rezepte hier *boah da läuft einem förmlich das Wasser im Munde zusammen *
    Und deine beiden Maine Coon Mädels sind total süß, wir haben 5 Coonieherren *lach*

    P.S ich werde dich bei mir verlinken denn deine Seite muss ich unbedingt wieder besuchen kommen.

    Viele liebe Grüße Alexandra

  6. Klingen ja gut Eure 2 Tage .. gestern und heute – ich durfte ja ein paar Momente miterleben ;)

    Und fündig biste auch geworden, na das ist doch super, besser kanns ja gar net laufen :)

    Rösti .. nicht wirklich mein Fall … aber ich weiß daß es viele lieben! Jedenfalls optisch schauts super aus!

  7. So, jetzt habe ich zwar schon gegessen, wie Du es mir geraten hast.. aber.. nun, wenn ich das Bild des Röstis sehe und das Rezept dazu lese, knurrt mir doch wieder der Magen. Ich krieg hier immer Lust, alles selbst auszuprobieren, was nicht so einfach ist, da ich schon froh sein kann, wenn ich die Tomatensoße für die Nudeln nicht anbrenne :-)

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