Bekanntermassen kochen und backen die Österreicher ja ausgesprochen lecker. Mittags auf den Hütten gab`s also im Urlaub auch das ein oder andere Schmankerl. So standen Germknödel und heißer Apfelstrudel auch mal auf der Wunschliste. Wir teilen uns das dann auf der Hütte immer – einfach nur, um diesen köstlichen Geschmack einmal zu erleben. „Richtig” gekocht haben wir dann abends. Wie das halt im Urlaub so ist – keine kulinarischen Highlights. Sachen, die schnell gingen und satt machen.
Aufwendig austoben können wir uns jetzt wieder hier daheim – ich habe heute schon damit angefangen, aber davon berichtete ich erst später oder morgen.
Im Urlaub noch versprach ich den Kindern, ihnen daheim einen Kaiserschmarren zu machen, weil er mir auf dem Berg schlichtweg zu teuer war. Gestern mittag war es dann soweit. Während der Hobbykoch sich Hähnchenschenkel im Ofen grillte, hatte ich Zeit, mich um mein Versprechen zu kümmern:
KAISERSCHMARREN TIROLER ART
Zutaten für 2 Portionen:
- 2 EL Rosinen
- 20-30 ml Stroh-Rum
- 8 EL Weizenmehl
- 200 ml Milch
- 4 EL Saure Sahne
- 1 gute Prise Salz
- 4 Eier
- 3 EL Butter
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung:
Zunächst werden die Rosinen im Rum eingeweicht. (Alternativ zum Alkohol könnte man auch Apfelsaft nehmen).
Das Mehl mit der Milch klümpchenfrei verrühren, dann die Saure Sahne sowie die Prise Salz unterrühren. Jedes Ei einzeln unterrühren (hier braucht man nicht so sorgfältig sein, es dürfen auch noch „Eierspuren” vorhanden sein.Zum Schluß werden die eingeweichten Rosinen noch dazu gegeben.
In einer großen Pfanne (28 cm Durchmesser – den Teig evtl. auf zwei Portionen backen) die Butter schmelzen und leicht hellbraun werden lassen. Dann die Teigmasse hinein gießen. Die Pfanne sofort mit dem Deckel verschließen und auf halbe Leistung herunter schalten. Nach ca. 5 Minuten (die Unterseite ist leicht gebräunt) den schön aufgegangenen Teig wenden. Sollte er kaputt gehen, ist es nicht so dramatisch. Er wird ja hinterher sowieso noch ”zerpflückt”.
Die Hitze wieder leicht erhöhen, wieder die Pfanne verschließen und nochmals 3-4 Minuten fertig backen, der Teig ist sehr schön aufgegangen, auch an den Rändern.
Mit Hilfe von zwei Pfannenwendern den Kaiserschmarren in Stücke teilen, auf einem Teller anrichten und gut mit gesiebtem Puderzucker bestreuen.
Dazu passt Apfelmus oder auch Preiselbeeren aus dem Glas.
GUTEN APPETIT!
Lecker war`s – ich bin ganz begeistert von diesem Rezept, welches hier im Original zu finden ist. Meine Abwandlungen: Rosinen in Rum eingeweicht und weniger Eier verwendet.

9. März 2010 um 20:22 Uhr
Voilà….umgesetzt…
Mein lieber Mann sitzt im Flieger nach Amsterdam
und somit habe ich die Gelegenheit genutzt, den Schmarren für mich und den “Dauergast” zu machen!
Sehr lecker und auch großes Lob von ihm.
Mein kleine Änderung:
ich habe die Eier getrennt und das Eiweiß steig geschlagen unter den Teig gegeben. Makes it really fluffy…Ein bisschen “Vanilleextrakt” (na von wem wohl?) etwas Zucker und nen Spritzer Zitrone an den Teig….leckerst!
Mal schauen, was ich nocgh “klaue” …
LG
Immi
18. Januar 2010 um 18:09 Uhr
Schönes Rezept für mein Kochprojekt “Region GAS” (G=Germany, A=Austria, S=Switzerland)-nehm ich direkt mal in TH.Ings auf
12. Januar 2010 um 18:04 Uhr
Hmm, das schaut ja wieder lecker aus. Schön, dass Du heil wieder aus dem Urlaub zurück bist.
11. Januar 2010 um 15:35 Uhr
Hallo liebe Kerstin,
zuerst einmal: schön dass Du wieder da bist!
Ich habe gerade nachgelesen, dass Euer Urlaub toll war und die herrlichen Fotos bewundert. Die Sache mit den geliehenen Ski ist natürlich ärgerlich und nervig – aber Ihr konntet es ja zum Glück regeln.
Die Katzenfotos haben wir auch wieder sehr gefallen. Die beiden sind wirklich zuckersüß :-).
.
Beleidigt sind meine nie, wenn sie allein waren – da sind Mädels wohl etwas schwieriger
Der Kaiserschmarren….mmmhhhh!
aber für mich heißt es ab heute erst einmal kürzer treten. Die Weihnachtspfunde müssen wieder `runter
Ganz liebe Grüße an Dich
Katinka
11. Januar 2010 um 07:59 Uhr
Huhu liebe Kerstin,
Dein Kaiserschmarren sieht oberlecker aus…und das vorm Frühstück
!
Bei mir dürften sogar die Rosinen drinne bleiben
Hoffentlich war das Fahren heute Morgen nicht so anstrengend…?!
Ich wünsche Dir einen schönen 1. Arbeitstag.
Knuddels von Katja
10. Januar 2010 um 19:09 Uhr
Bohaaa ist das lecker * sabberschmatzschluck* ich glaube das muß ich auch einmal ausprobieren
nur, kann man auch die Rosinen weglassen ? meine liebe Familie Kunterbunt mag keine Rosinen .
10. Januar 2010 um 21:56 Uhr
Natürlich kannst Du auch die Rosinen weglassen. Hier mögen`s alle… abgesehen vom Sohnemann. Und der hat sie einfach rausgepflückt.
Du schüttest dann einfach das Gläschen Rum (oder den Apfelsaft) direkt zur Eiermischung
Darauf würde ich nämlich nicht verzichten
10. Januar 2010 um 18:59 Uhr
Lach, wenn die Rosinen nicht wären, würde ich jetzt glatt durch den Monitor kriechen .. aber ich bin sicher, es schmeckt bestimmt auch ohne. Jedenfalls schauts klasse aus!
10. Januar 2010 um 19:12 Uhr
Mit den Rosinen ist´s so eine Sache – entweder man mag sie, oder man mag sie nicht. Da kannst Du Dir mit der Buntköchin ja die Hand reichen
Der Sohnemann mag übrigens auch so gar keine Rosinen, er hat sie aber alle rausgesammelt und gerecht auf Mama und Schwesterherz verteilt
10. Januar 2010 um 18:24 Uhr
Je mehr österreichisches ich hier auf Deinem Blog sehe, desto mehr wächst die Lust auf Fügenberg. Da ist der Kaiserschamrrn immer das erste Essen nach der Ankunft.
10. Januar 2010 um 19:04 Uhr
Und wann geht`s los nach Fügenberg? Bist Du öfter dort?
10. Januar 2010 um 21:19 Uhr
Ach, ich war schon lange nicht mehr da.
Aber das Kind mit den Großeltern.
Doch irgendwann geht es wieder an den Berg. Auf 850 m Höhe. Ein toller Blick aufs Tal.
10. Januar 2010 um 17:37 Uhr
ah..das Rezept merke ich mir aber auch..danke…gruß Heike
10. Januar 2010 um 17:08 Uhr
Ich mag ihn am liebsten ohne Rosinen. Zur Not geht auch mit. Ist auch bei uns ein Renner auf dem Esstisch. Boah, das Wetter in Frankfurt ist ja echt fies.
10. Januar 2010 um 19:03 Uhr
Naja, es schneit halt bei uns – ich find`s schön, darf nur nicht drüber nachdenken, wie ich morgen mit meinem kleinen Twingo auf die Arbeit komme
10. Januar 2010 um 16:11 Uhr
Boah wie lecker ist das denn, wird sofort gebunkert das Rezept….mmmhh da könnt ich jetzt reinbeissen…