Kleine Kuchen, Leckeres
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Engadiner Nusstorte

Es ist Samstag und schon wieder sind ca. 4 Wochen rum. Unser all-monatlicher Koch-Event steht an!

Wir freuen uns schon sehr auf unser heutiges Treffen mit Frl. Frieda nebst Herrn Frieda. :dance: Und wie eigentlich immer, habe ich auch einen Kuchen gebacken. Genau genommen sind es sogar zwei, denn das mir vorliegende Rezept ist auf eine 24er-Springform ausgerichtet. Eine derartige Form habe ich aber nicht. Dafür aber eine 20er und eine 14er-Form. Und da dachte ich so bei mir, da der Sohnemann heute nicht mit fährt, ich mache einfach zwei Kuchen, damit der junge Mann auch noch etwas davon hat und ich vielleicht am Montag noch den Rest mit ins Büro nehmen kann.


ENGADINER NUSSTORTE

engadiner_nusstorte.jpg

Zutaten für 1 Springform mit 24cm Durchmesser (Kerstin: 20cm + 14cm Springformen)

Für eine 20er-Springform habe ich die Mengen rot in Klammern dahinter gesetzt!

Für den Teig:

300 g (210 g) Mehl

150 g (105 g) Zucker (Kerstin: Vollrohrzucker)

150 g (105 g) kalte Butter

1 Ei Größe M (1 Ei Gr. S – oder 2/3 Gr. M – dafür am besten verkleppern und den entsprechenden Teil davon nehmen)

Salz

Für die Füllung:

300 g (210 g) Zucker (Kerstin: 150 g Vollrohrzucker / 150g „normaler” Zucker)

200 g (140 g) Walnusskerne

200 g (140 g) Haselnusskerne

200 g (140 g) Schlagsahne

Frischhaltefolie

Zubereitung:

Die Springform(en) fetten und mit Mehl ausstreuen. (Im weiteren Rezept werde ich mich auf eine 24er-Form beziehen).

Mehl, Zucker, kalte Butter, das Ei und eine Prise Salz zügig zu einem Mürbeteig verkneten (am besten in der KüMa oder mit dem Handrührgerät).

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche schnell aus 2/3 des Teiges den Boden rund ausrollen und den Rand ca. 3 cm hochdrücken.

Mit Frischhaltefolie abdecken, den Rest des Teiges ebenfalls in Frischhaltefolie packen und beides im Kühlschrank parken.

Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze / 150° Umluft vorheizen.

Für die Füllung zunächst die Nüsse grob hacken. Den Zucker in einen Topf geben und karamellisieren. Die Nüsse zugeben und unter den Karamell rühren.Sahne zugießen, unter Rühren aufkochen und den Karamell auflösen.

Nuss-Karamell-Mischung auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den restlichen Teig wieder auf wenig Mehl rund ausrollen und wie ein Deckel auf die Nussfüllung legen. Die Ränder gut zusammen drücken.

Backzeit: erst 30 Minuten bei 175°, dann Ofen herunter schalten auf 150° und in weiteren ca. 15 Minuten fertig backen.

Den Kuchen nach dem Backen in der Form abkühlen lassen (ca. 30 Minuten) – dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen. Die Torte sollte dann mindestens 12 Stunden durchziehen dürfen, noch besser über Nacht.

Noch eine kleine Anmerkung:

Ich habe den Kuchen bis jetzt noch nicht probiert, für`s Foto habe ich ihn nur angeschnitten. :yes1: Es handelt sich übrigens um die kleine Version, denn die größere, die nehme ich ja später mit zu Frl. Frieda! Und ich bin mir sicher, sie wird auch über diese Torte berichten. *lol*

Quelle: Lecker N° 1+2, Januar/Februar 2010




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13 Kommentare

  1. Pingback: Engadiner Nusstörtchen – nur echt mit Walnusskaramell - KeksTester

  2. Hi Kerstin,
    ich bin grad auf dem Sprung alle Zutaten für diesen herrlichen Kuchen einkaufen zu gehen. Bevor ich backe, hätte ich allerdings noch eine Frage: Ich stelle mir die Füllung ehr flüssig vor. Wird der Mürbeteigboden nicht durch die Sahne aufgeweicht? Ich würde als Boden eigentlich lieber die Pâte brisée (http://blog.rezkonv.de/2009/09/15/grundrezept-fuer-pate-brisee/) verwenden und da dieser Boden noch etwas Dünner wird, überlege ich gerade, ob ich ihn zuerst blind backen soll…
    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße,
    Karin

    • Hallo Karin,

      die Füllung ist nicht besonders flüssig, eher ein klein wenig zäh und klebrig. Ich hatte keinerlei Probleme damit, daß der Boden durchweicht, ich denke, Du kannst guten Gewissens das Rezept so nachbacken, wie es ist.
      ;) Ich hoffe, ich konnte Dich von Deinen Bedenken befreien. :-)

      Viele liebe Grüße von Kerstin

      • Wun-der-bar!

        Ich habe meine Ankündigung wahrgemacht und einen anderen Boden (und Deckel) verwendet, da ich das ganze sonst zu süß fände. Dennoch hat der Kuchen suuuuuper geschmeckt, unglaublich lange gehalten (wir sind nur zu zweit) und dabei keinerlei „Qualitätseinbußen“ (Trockenwerdeno.ä.) gezeigt.

        Den werde ich öfters backen!
        Vielen Dank für das leckere Rezept :-)
        Karin

  3. Pingback: Ein gemütlicher Samstag « Frl. Frieda's Blog

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