War das ein schöner Anblick gestern…. Beverly und Nala gemeinsam auf der obersten Hängematte des Kratzbaum – so schön! Klar musste sich die Dame erstmal aus der Kuschelposition erheben, als sie sah, dass die Dosine da mit dem schwarzen Kasten und einem Stuhl angelaufen kam.
Aber schnell machte sie es sich wieder neben ihrer Ersatz-Mami bequem, die das alles so gar nicht interessierte.

Das ganze Schauspiel dauerte so ca. 20 Minuten, dann hatte Nala keine Lust mehr.
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Für unser Käsewürfelchen stand heute sein allererster Besuch bei Dr. Streicher auf dem Programm. Die dritte Impfung der Grund-Immunisierung war fällig und – ja, die Fellpflege.
Das Spritzchen klappte problemlos und auch sonst ist er topfit! Aber dann…
Mit zwei Helferinnen und einer kleinen und einer etwas größeren Schermaschine rückten der Doktor unserem „Zappelphilipp” (Das ist die genau richtige Bezeichnung für unser Mimöschen…) und seinen Fellknoten zu Leibe. Windig wie ein Aal, der Kerl – unglaublich! Seinen neuen Namen hat er übrigens vom Praxisteam bekommen, die alle Hände voll zu tun hatten, um den jungen Mann ruhig zu halten. Hach, ich wünschte manchmal, ich könnte auch so beherzt zugreifen…
Nun bin ich am Überlegen (auf Anraten des Docs), ob ich mir eine kleine Akku-Schermaschine zulegen soll, damit ich da auch selber mal Hand anlegen kann und nicht vierteljährlich mit ihm in der Praxis vorstellig werden muss. Da ist doch sicher der größere Stress? Wenn das Katertier schläft, sollte kleinen Knötchen doch eigentlich gut zu Leibe gerückt werden können. Mit der Schere habe ich da einfach großen Respekt und Angst, ihn zu verletzen.
Hat vielleicht irgendjemand einen Tipp für mich? Oder Erfahrung mit diesem (oder einem anderen, nicht zu teuren) Gerät? Ich habe ein wenig gelesen und festgestellt, dass wohl nicht zwingend eine Tier-Schermaschine von Nöten ist und diese sich ganz gut eignen soll. Sie wird nicht so schnell stumpf und ist in Betrieb wohl auch recht leise. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir dazu etwas schreiben könntet.
Der Kater ist übrigens immer noch ein wenig sauer und hat sich verkrümelt – nur zum Fressen hat er sich mal gezeigt. Nun ja – er wird uns schon verzeihen.

1. November 2011 um 12:18 Uhr
Da können wir leider gar nicht helfen. Katz sei dank sind wir kurzes Fell – solche Probleme haben unsere Dosies mit uns nicht.
Aber dass es dem Käsewürfelchen nicht gefallen hat so masakriert zu werden ist ja wohl logisch. Uns würde das auch nicht gefallen
LG Engel und Teufel
15. Oktober 2011 um 21:06 Uhr
Lieber Kerstin
Ich hab dir tatsächlicher 2 ganz gute Tipps:
1. Kauf dir einen Endfilzungskamm welcher auch gegen übermässigen Haarwuchs eingesetzt werden kann. Schneidet die Knoten durch und zieht die Unterwolle mit raus. Die Messer sind einzeln zu ersetzen und für Links- wie Rechtshänder geeignet. Ist etwas teuer in der Anschaffung (ca. CHF 45.- im Fressnapf) aber zu empfehlen. Alle anderen Endfilzungskämme haben zu lange Messer und es besteht Verletzungsgefahr.
2. Wir haben eine Schermaschine (genaues Modell kann ich bei Interesse nachfragen) von unserer Tierärztin gekauft. Oder besser, einfach ihr Modell gekauft. Sehr sehr leise und wirkt wunder bei der Old-Lady Zuhause. Im Sommer trägt sie nur noch ihre Kurzhaarfrisur!
Deine Schmusebilder der Miezen sind übrigens
15. Oktober 2011 um 18:28 Uhr
Ich nehme bei Knoten eine Bastelschere mit abgerundeten Spitzen. Ich schneide auch nicht direkt über der Haut, sondern höher und dann geht es meistens mit den Fingern auseinander zu ziehen.
Schermaschine würde ich glaube ich nicht versuchen.
lg
Judith
15. Oktober 2011 um 14:03 Uhr
Ich hatte mir letztes Jahr eine Tierschermaschine wegen Artos und Lany gekauft – leider haben beide vor ihr Angst
.
Dafür war sie bei Connor schon im Einsatz – der mag sie zwar auch nicht, aber was macht man nicht für ein paar Leckerlis.
15. Oktober 2011 um 11:48 Uhr
O-oh, dann ist das Käsewürfelchen also auch so ein Bürstenspezialist…
Also müssen wir mit Bürste und Furminator ran – dass ist jedes Mal eine 2-Mann-Expedition! Einer klemmt das Katerköpfchen zwischen die Beine (nur gaaanz zart!) und versucht Ausbruchsversuche zu vereiteln, während die andere nach Kräften bürstet und mit dem Furmi die Filzknötchen aufzulösen versucht… 
Meine Stoppelhopser sind zwar kurzhaarig, aber Moritz hat es durch seine Arthrose nicht mehr so mit der Körperpflege – früher war er ein wahrer Putzteufel, aber heute…
Das geht immer nur für kurze Momente, Moritz hasst Bürsten.
mitfühlende Grüße von Christina
15. Oktober 2011 um 10:16 Uhr
Oh, oh, der Arme! Deine drei sind wunderschön, aber ich bin froh, dass Micky ein Kurzhaar ist. Der liebt das Bürsten auch nicht, aber er verliert so viele weiße Haare – überall auf meiner dunklen Kleidung finde ich diese. Erst recht, wenn Micky den Korb mit der frischgewaschenen Wäsche findet.
D. h. Deckel vom Korb nehmen, Katze rausheben, Untersuchung, Katze wieder nehmen und in Korb legen, Deckel drauf, fertig!
Nächste Woche steht auch der jährliche Tierarztbesuch auf dem Plan. Der verläuft eigentlich immer sehr ruhig. Micky ist der Meinung, wenn er sich nicht bewegt, dann sieht ihn auch niemand.
Wünsche Dir ein schönes Wochenende, ich muss leider heute arbeiten.
Viele liebe Grüße
Tine
15. Oktober 2011 um 08:02 Uhr
Sooo niedliche Tiere!
14. Oktober 2011 um 21:53 Uhr
Ich hab für den Filzkater immer eine Kinderschere mit abgerundeten Spitzen genommen. Und sie eingesetzt, wenn der Kater 1. ausgehungert war und 2. ein Tellerchen Tunfisch vor ihm stand – dann er zwar gebrummt und gemault, aber das Zappeln hielt sich in Grenzen. :-)
Zumindet bei unserem Kater wars übrigens nicht nötig, die Knötchen komplett, also direkt an der Haut abzusäbeln – es reichte, den Filz auf einem Drittel der “Höhe” quasi aufzuschneiden, der Rest ließ sich dann sich mit der (Draht-)Bürste aufdröseln, in zwei, drei Durchgängen (des Katers Geduld beim Bürsten war auch schnell enden wollend
).