Schön, dass ich das Kritzelforum genau zu Jahresanfang gefunden habe. So kann ich gleich beim allerersten Kritzelspaß des Jahres 2012 einsteigen.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich manche mit meinen Malereien langweile… zeige ich Euch mal meine Umsetzung der ersten Wochenaufgabe. Aber vorher erkläre ich noch kurz die Aufgabenstellung:
„Back to the roots” heisst das Thema der Woche so ganz im Groben. Allerdings kann ich nicht so ganz wirklich zurück zu meinen Wurzeln, weil ich ja gerade erst mit der Kritzelei begonnen habe. Es sollen höchstens drei einfache Muster verwendet werden. Diese dürfen aber schattiert, coloriert, leicht variiert und/oder verzerrt werden. Gar nicht so einfach, wie ich dachte – ich bin wohl doch eher geneigt, mehr Muster zu verwenden und so wanderte mein erster Entwurf nicht in die Tonne, aber erstmal zur Seite.
Und hier ist nun mein erster Beitrag zum Kritzelspaß #01/2012:
Die Risikomanagerin fragte mich, wie ich starte und was für Material ich verwende.
Dabei kann ich Teil 1 der Frage gar nicht so wirklich beantworten, denn irgendwie lege ich los. Bei Phine ist eine großartige Anleitung zu finden, wenn einen die Kritzle-Neugier gepackt hat. Besser kann ich das keinesfalls erklären.
Mein verwendetes Material besteht aus einem dorèe Profi-Block A4 für Zeichnung und Skizze (im Moment Monatsangebot bei Boesner – zu finden oben rechts auf der Startseite) oder alternativ handelsüblichen Blanko-Karteikarten. Beides schneide ich mir in 9×9 cm große Quadrate zu und runde die Ecken mit einem Eckenabrunder ab.
Die Stifte habe ich auch bei Boesner gekauft – ich habe mir beide mitgenommen um die für mich besseren heraus zu finden.
Auf dem Bild sind die Copic Multiliner SP zu sehen, die es in 8 Größen gibt. Ich habe mich für drei verschiedene Strichstärken (0,25 – 0,35 und 0,7mm) entschieden. Zum Ausmalen größerer Flächen gibt es noch den BS, der eine weiche Pinselspitze hat. Für die Stifte gibt es einzelne Minen zum Nachkaufen und auch Tintenpatronen.
Ausserdem die zwei verschiedenen Papiersoriten, Bleistifte der Härte 4B und 5B sowie ein Papierwischer für die Schattierungen.
Heute habe ich dann nochmal die doch deutlich günstigeren Edding 1800 ausprobiert. Dieser ist in vier Strichstärken erhältlich (siehe Website). Auch diese Stifte malen gut, aber mit den Copics komme ich persönlich besser klar. Hier sollte sich jeder sein eigenes Bild machen, wir schreiben ja auch nicht alle mit dem gleichen Stift und beim Malen bzw. Zeichnen ist das nicht anders.
Liebe Risikomanagerin und alle, die das Kritzelthema sonst noch interessiert: Ich hoffe, mit diesen Informationen konnte ich Dir bzw. Euch ein wenig weiter helfen? Ich würde mich freuen, wenn ich Euch infizieren inspirieren konnte. Vielleicht zeigt Ihr auch Eure Ergebnisse?

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5. Januar 2012 um 14:42 Uhr
Ich mußte schon arg grinsen. Kritzeln wir nicht alle .. ständig? Beim Telefonieren oder ähnlichem? Also ich mache das schon seit Jahren – allerdings nicht so toll, wie das, was ich teilweise hinter Deinen links gefunden habe.
Schaut nach einem schönen Spaß aus, ich wünsche Dir viel Spaß und bin gespannt, wie sich Deine Kritzeleien verändern werden!
5. Januar 2012 um 14:46 Uhr
Oh ja, da bin ich auch gespannt. Und ja, Du hast recht – manche Kritzlerinnen sind wahre Künstler, dass mir förmlich der Mund offen stehen bleibt.
5. Januar 2012 um 13:17 Uhr
Danke liebe Kerstin für die Erklärungen !
Mit “wie startest du” meinte ich ob du auch wie in der Anleitung diese vier Punkte malst, diese dann zu einem Quadrat verbindest und dann in diesem dann Linien einzeichnest um einzelne Flächen zu bekommen.
Wie setzt du denn die einzelnen Flächen, frei Schnauze? Oder Malst zu z.B. ein “M” in das QUadrat. Ich tue mir grad schwer beim erklären…*seufz*
Suchst du auch konkret nach Mustern oder fallen dir diese immer spontan ein? Ich gebe zu ich hänge an altbekanntem (Schachbrett, Blasen, Wellen) arg fest *nochmal seufz*
Zwei Bildchen habe ich aber trotzdem schon, allerdings mit Bleistift gezeichnet…
5. Januar 2012 um 14:50 Uhr
Aaalso:
Bei den ersten habe ich mir brav die vier Pünktchen in die Ecken gesetzt. Manchmal mache ich das auch immer noch. Dann male ich mit einem weichen Bleistift ein unwillkürliches geschwungenes Etwas. In der Regel mit ein, zwei Kreuzungspunkten. Das passiert einfach.
Muster gibt es einige im Netz. Die meisten findest du hier Klar schaue ich da auch, manche zeichne ich aber auch einfach aus dem Kopf. Google mal nach Zendoodle oder Zentangle. Auch bei YouTube sind etliche Videos zu finden.
Zeigst Du Deine Kritzeleien auch auf Deinem Blog?
5. Januar 2012 um 20:32 Uhr
Ja ich zeig sie – wenn sie zeigbar sind
5. Januar 2012 um 07:51 Uhr
Hier schein ja ein richtiges Zendoodle-Fieber ausgebrochen zu sein. Die Werke sehen aber auch richtig toll aus
In den Fingern würde es mich ja schon jucken, aber ich komme ja mit meinen anderen Projekten fast nicht hinterher … vielleicht später mal.
Habe mir auf jeden Fall mal die Anleitung von Phine aufgehoben. Man weiß ja nie …
Liebe Grüße,
Moni
5. Januar 2012 um 00:17 Uhr
Wow Kerstin! Also, ich habe mich jetzt während der letzten 15 Minuten ‘mal durch ein paar Seiten geklickt und bin ganz fasziniert! Es erinnert mich sehr an ein Zeichenprojekt in der Schule – keine Ahnung, wie alt ich damals war. Vielleicht so 13-14…wir haben etwas sehr ähnliches mit Tusche damals gezeichnet – und auch damals war ich sehr begeistert. Habe immer wieder ‘mal so Muster “gekritzelt”
Mal sehen, ob ich mich demnächst etwas näher damit beschäftige…Du weißt ja, ich stricke ja sooo gerne und das füllt schon meine Freizeit aus
Liebe Grüße
Ute