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Juli 11th, 2010 | Author: Kerstin

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Gestern war der große Tag vom Sohnemann. Das Teenager-Alter ist nun erreicht und was wäre ich für eine Mutter, wenn ich ihm nicht seinen Kuchenwunsch erfüllen würde. Diejenigen unter Euch, die unseren Sohnemann kennen, wissen, dass wir hier einen kleinen Gourmet groß ziehen. *lol*

Mit Schokoladenkuchen mit Smarties und Gummibärchen ist`s da nicht getan. Da muß die Mutter sich schon ein wenig mehr ins Zeug legen.

Bei 36°C im Schatten bot sich dieses Rezept auch wirklich an und da es obendrein noch ganz prima in meine kleine Blogaktion passt, kommt das Rezept natürlich auch auf meinen Blog. :yes:

LIMETTEN-BISQUIT-ROLLE

limettenrolle.jpg

Zutaten für ca. 20 Stücke

Zum Bestreuen:

  • 4-5 Bio-Limetten
  • 100 g Zucker

Für den Bisquitteig:

  • etwas Butter für das Backblech
  • 4 Eier Gr. M
  • 1 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 gestr. TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 500 g gut gekühlte Schlagsahne
  • 1 Beutel Gelatine fix
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml Limettensaft
  • 250 g Mascarpone
  • 150 g Naturjoghurt
  • 3 Beutel Gelatine fix
  • 40 g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die Limetten heiß waschen, trockenreiben und die Schale mit einem Zestenreißer abschälen. 100 g Zucker mit den Zesten in einem Tuppergefäss mischen, verschließen und beiseite stellen.
  2. Die Limetten auspressen und 125 ml für später beiseite stellen.
  3. Das Backblech fetten, mit einem Backpapier belegen und an der offenen Seite zu einem provisorischen Rand knicken.
  4. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. (Alternativ: 180°C Umluft)
  5. Eier und Eigelb 1 Minute mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Mit Vanillezucker vermischten Zucker innerhalb 1 Minute einstreuen und anschl. weitere 2 Min. schlagen.
  6. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Teig auf das Backblech geben, glatt streichen und in ca. 12 Minuten auf mittlerer Einschubleiste backen.
  7. Die fertige Bisquitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen und erkalten lassen. Erst dann das mitgebackene Backpapier abziehen.
  8. Für die Füllung die Sahne mit 1 Beutel Gelatine fix und der Prise Salz steif schlagen. Kühl stellen.
  9. Limettensaft, Mascarpone und Naturjoghurt mit den Rührstäben des Handrührgeräts verrühren, auf niedriger Stufe 3 Beutel Gelatine fix einrühren und zum Schluß den Puderzucker ebenfalls unterrühren.
  10. Die Hälfte der geschlagenen Sahne unter die Creme heben und gleichmässig auf die Bisquitplatte streichen.
  11. Creme 15 Minuten anziehen lassen und dann die Platte mit Hilfe des Backpapiers von der längeren Seite her aufrollen.
  12. Mit der restl. Sahne bestreichen und gleichmässig mit dem Limettenzucker bestreuen.
  13. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Und dann bei den hohen Temperaturen nur noch genießen. :yes1:

GUTEN APPETIT!!


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Juni 19th, 2010 | Author: Kerstin

Erinnerst Du Dich, dass ich vor ein paar Tagen (ja, es ist jetzt schon wieder eine Woche her… *soifz*) von einem hervorragenden Kuchen erzählt habe? Katinka war so lieb, uns das Rezept zu bloggen.

Gestern morgen, ich hatte einen Trip ins hiesige Einkaufszentrum geplant (weil ich mir unbedingt noch einen Jeansrock kaufen wollte), habe ich noch schnell morgens um 8 Uhr diesen total leckeren Kuchen gebacken. Und weil er so super-lecker schmeckt, schnell und einfach zu machen ist und ich auch Leser habe, die vielleicht bei mir, aber nicht bei der lieben Katinka lesen, habe ich hier das Rezept für Euch:

KATINKAS OBSTKUCHEN

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Zutaten für ein Backblech:

  • 4 Eier Gr. M
  • 300 g Zucker (Kerstin: 275 g)
  • Kerstin: 1TL Vanille-Extrakt, alternativ 1 Pck. Vanillezucker
  • 120 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 300 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • Kerstin: 1 Prise Salz
  • 2 Gläser oder Dosen Obst (Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas,…)
  • ca. 50 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:

Obst in einem Sieb abtropfen lassen.

Eier und Zucker schaumig schlagen. Den Vanille-Extrakt (oder den Vanillezucker) unterrühren.

Butter und Milch in einen Topf geben, zusammen kurz erhitzen und ein wenig abkühlen lassen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech fetten.

Mehl und Backpulver sowie die Prise Salz mischen.

Die Milch-Butter-Mischung (sie darf noch warm sein) zu der Eiermasse geben und verrühren. Zum Schluß die Mehlmischung ebenfalls unterrühren.

Teigmischung auf das gefettete Blech geben und mit dem Dosen- bzw. Gläserobst nach Wahl belegen. Zum Schluß die Mandelblättchen darüber streuen.

Backzeit: ca. 30 Minuten bei 180°C (Stäbchenprobe!)


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Kommentare der Familie Hobbykoch – im O-Ton:

„Mama, der schmeckt geil!”

”Total lecker Dein Kuchen.”

”Oh Mama, der schmeckt wirklich klasse!”

Welcher Satz jetzt von welchem Familienmitglied stammt, das könnt Ihr Euch nun aussuchen.


Übrigens… ich habe todesmutig meinen Blog gerade upgegraded auf WordPress-Version 3.0. Sollte also irgendetwas nicht funktionieren, wäre es lieb, wenn Ihr mir das über mein Kontaktformular mitteilt – bitte danke!

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Mai 23rd, 2010 | Author: Kerstin

Ich hatte ja schon die letzten Tage geschrieben, dass ich für meine Eltern eine Torte machen wollte. Dazu sollte ich vielleicht einmal erwähnen, dass ich zwar supergerne Kuchen backe, aber mit Torten habe ich es eigentlich nicht so.

Nun hatte ich aber ein Rezept gefunden, welches mir perfekt für den Anlass des Familienfestes erschien und so machte ich mich an die Arbeit.

Den Bisquitboden habe ich im Titel extra erwähnt, damit man ihn über die Suchfunktion finden kann. Schließlich bildet dieser ja gerne mal die Basis einer Torte. ;)

GIOTTO-PFIRSICH-MARACUJA-TORTE

Zutaten für eine Springform 26-28 cm Durchmesser

Zutaten für den Bisquitboden:

  • 3 (4) Eier
  • 60 g (80 g) Zucker
  • 90 g (120 g) Mehl
  • 1 TL (gut 1 TL) Backpulver

In Klammern die Zahlen für diejenigen, die gerne einen etwas dickeren Bisquitboden mögen. Eine Faustregel für Bisquit ist pro Ei 20 g Zucker und 30 g Mehl. Ganz Mutige können auch auf das Backpulver verzichten (so sollte es eigentlich sein).

Zutaten für die Zwischenschichten:

  • 2-3 EL helle Konfitüre
  • 1 Becher (150-200 g) Pfirsich- oder Vanillejoghurt

Zutaten für die Pfirsich-Maracuja-Creme:

  • 1 Dose Pfirsiche
  • ca. 1/2 l Maracujasaft
  • 2 Pck. Puddingpulver Vanille
  • Mark 1 Vanilleschote (nicht zwingend notwendig)

Zutaten für die Sahnecreme:

  • 2 Becher Sahne (á 200 g)
  • evtl. Sahnesteif
  • 30 g gehobelte Mandeln
  • etwas Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 2 Stangen Giotto Gebäckkugeln

Zum Verzieren:

  • 2 Stangen Giotto Gebäckkugeln

Zubereitung:

Den Bisquit und die Pfirsich-Maracuja-Creme am besten bereits am Vortag zubereiten.

Für den Bisquit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker in eine Schüssel geben und ca. 10 Minuten hellgelb-weiß und schaumig rühren. Es braucht seine Zeit, also nicht ungeduldig werden.

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Das Mehl mit dem Backpulver gut vermischen und über die Schaummasse sieben.

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Vorsichtig mit einem Teigspatel unterheben. Den Boden einer Springform mit einem Backpapier bespannen, nicht fetten! Dann den Teig einfüllen und bei 180°C Ober-/Unterhitze (KEINE UMLUFT!) ca. 10-12 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.

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Den Bisquit nach dem Abkühlen auf eine Tortenplatte stürzen und das Papier vorsichtig abziehen. Sollte es ein wenig kleben, einfach das Papier von oben ein bisschen anfeuchten, dann geht es leichter.

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Für die Pfirsich-Maracuja-Creme die Pfirsiche abgießen und den Saft auffangen. Pfirsiche dann klein schneiden. Den Saft in einen 1l-Meßbecher geben und mit Maracujasaft auf einen 3/4 l auffüllen.

Aus dem Fruchtsaft und dem Puddingpulver (und ggf. dem Mark der Vanilleschote) nach Anleitung auf der Packung – allerdings ohne Zucker und nur mit einem 3/4l Saft – einen Pudding kochen. Unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit um den Bisquit einen Tortenring legen, dünn mit einer hellen Konfitüre bestreichen und dann den Joghurt darauf verteilen.

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Anschl. die abgekühlte Pfirsich-Maracuja-Creme darauf geben und glatt streichen. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit die Masse schön fest werden kann.

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Am nächsten Morgen die Mandelblättchen in einer Pfanne anrösten, mit etwas Zucker bestreuen und karamellisieren. Abkühlen lassen. Zwei Stangen Giotto-Kugeln klein schneiden.

Die Sahne anschlagen (evtl. unter Zugabe von Sahnesteif), das Mark der Vanilleschote dazugeben und steif schlagen. Jetzt nur noch die Mandeln und klein geschnittenen Gebäckkugeln darunter heben.
Abschl. die Torte mit der Sahne-Giotto-Creme bestreichen. Dabei evtl. etwas für den Tortenrand zurück behalten, falls man diesen – wie ich – auch noch verzieren möchte.

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Erst kurz vor dem Servieren mit den restlichen beiden Stangen Giotto verzieren. (2 Stück bleiben übrig, wenn die Torte 16 Stücke hat). Die Giottos werden sonst leicht weich. Davon gibt`s leider kein Foto, weil ich die Torte erst im Restaurant fertig verziert habe und es in dem Raum, wo wir Kaffee getrunken haben, recht dunkel war. Also denkt Euch die Kügelchen einfach dazu – hier ist Fantasie gefragt. ;)

Unser Fazit:

Die Torte war der Renner – als einzige von 5 Kuchen bzw. Torten auf dem Buffet war sie zwar nicht alle, aber doch sehr gefragt und hat allen sehr gut geschmeckt. :yes: Da freut sich die Küchenfee.

Vorhin habe ich noch ein halbes Stückchen davon gegessen – die Giottokugel war zwar etwas weich geworden, aber ansonsten ist sie auch am nächsten Tag noch ein Gedicht… lecker! Sowas von lecker….

Das Originalrezept ist hier zu finden. ;)

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Mai 13th, 2010 | Author: Kerstin

Soul Food (zu deutsch Seelen-Nahrung) – brauchen wir das nicht alle mal? Auch wenn Verstand und Kalorien eine andere Sprache sprechen… :roll: Und um gleich Missverständnissen vorzubeugen: Mir geht`s prima. ;)

Der Hobbykoch hat schön gekocht und ich wollte aber gerne noch etwas in der Küche machen. Das Tochterkind liebt Schokolade – Zeit ihr einen Wunsch zu erfüllen. Und so begab ich mich auf die Suche nach einem schönen Rezept fürs spätere Kaffeetrinken. Schnell wurde ich fündig und checkte kurz meine Vorräte – es konnte gleich los gehen, alles da!

DOUBLE CHOCOLATE MUFFINS

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Zutaten für 2 Muffinbleche (á 12 Mulden)

  • 125 g dunkle Schokolade, Kakaogehalt mind. 70% (ich habe hier meine kleinen After-Eight-Weihnachtsmänner vernichtet. Das waren 80 g)
  • 125 g Butter
  • 2 Eier
  • 220 g Zucker (Originalrezept: 250 g)
  • 125 g Sauerrahm (Schmand)
  • 1/8 L Milch (125 ml)
  • 200 g Mehl
  • 50 g dunkles Kakaopulver
  • 3 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Schokolade nach Wahl (Zartbitter, Vollmilch oder auch weiße, gerne auch mischen.)

Zubereitung:

Zwei Muffinbleche mit Papierförmchen auslegen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen.

Die Schokolade gemeinsam mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen, anschl. ein wenig abkühlen lassen.

Währenddessen in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät die Eier mit dem Zucker gut schaumig rühren. Den Sauerrahm und die Milch unterrühren.

In einer kleinen Schüssel alle trockenen Zutaten, also Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und die Prise Salz gut vermischen.

Die Mehlmischung und die Butter-Schoki-Mischung zu der Eiermasse geben und am besten mit einem Teigspatel per Hand vorsichtig verrühren. Dabei nur so lange rühren, bis der Teig gleichmässig dunkel ist und sich verbunden hat. Nicht länger!

Die Hälfte der Schokoladenstückchen zum Schluß unterheben.

Jedes Muffinförmchen zu 3/4 mit dem Teig füllen. Das funktioniert am besten mit einem Eiskugelportionierer. Alle Förmchen mit den restlichen Schokoladenstücken bestreuen.

Backzeit: ca. 25 Minuten, bis sie oben aufspringen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Sollten sie nicht gleich gegessen werden, halten sie sich am besten in einer Plastikdose frisch.

Unser Fazit:

Die besten Schokomuffins, die wir bislang gegessen haben – Hammer! Noch warm sind die Schoko-Stückchen noch leicht flüssig, die Kruste schön knusprig und der Teig fluffig, so dass man sie am besten mit einem Gäbelchen essen sollte. Ein wahrer Genuß für die Sinne. Sie passen also großartig in die Kategorie „Soul Food” :yes1:

Das Original-Rezept ist hier zu finden.

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Mai 03rd, 2010 | Author: Kerstin

Da dieses Brot schon so lecker war und wir am Sonntag nur noch einen Rest davon im Haus hatten, sah ich mich genötigt, noch ein weiteres Brot zu backen. Gut, dass ich wenigstens noch einen weiteren ein Stück Hefewürfel im Haus hatte und auch Mehl und die sonstigen Zutaten gehören eigentlich zu unserem Standard-Repertoire. Laut Herrn Reeh soll es eigentlich ein Joghurt-Frischkäse-Brot sein. Frischkäse habe ich aber leider nicht mehr im Kühlschrank gefunden und so habe ich das Rezept ein wenig reduziert und auch ein wenig abgewandelt:

JOGHURT-DILL-BROT

joghurt-dill-brot.jpg

Zutaten für 1 Kastenbrot, 30 cm:

  • 30 g frische Hefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 375 ml lauwarmes Wasser
  • 500 g Mehl
  • knapp 1 TL Salz
  • 36 g Naturjoghurt
  • 36 g saure Sahne
  • 2 EL gehackter Dill
  • 1 EL Rosenpaprika
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen

Zubereitung:

Das Wasser in eine kleine Schüssel geben. Hefe hineinbröckeln, Zucker zugeben und alles gut verrühren. Mit einem Geschirrtuch abdecken und beiseite stellen.

Mehl in eine große Rührschüssel, am besten von einer Küchenmaschine, geben, eine Mulde hinein drücken und das Salz auf dem Rand verteilen. Die restlichen Zutaten abwiegen und miteinander verrühren.

Den Hefeansatz in die Kuhle im Mehl geben, mit dem Knethaken schon mal verrühren, dann aber relativ zügig die Joghurt-Gewürz-Mischung unterrühren. Evtl. noch ein wenig Mehl zugeben, falls sich die Massen schlecht verbinden (so wie bei mir).

Eine 30cm-Kastenform ausbuttern, den Teig hineingeben, mit einem Geschirrtuch abdecken und bei 50°C im Backofen 30 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte ich sich sichtlich vergrößern.

Das Geschirrtuch entfernen, den Backofen auf 180° Umluft hochheizen und auf den Boden eine feuerfeste Schale mit heißem Wasser stellen. (Alternativ im Kombi-Dampfgarer vitaldampfgaren).

Wenn die Temperatur erreicht ist, das Brot in ca. 30 Minuten goldbraun backen. Es ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man mit dem Finger auf die Unterseite klopft.

Wir haben das Brot zu gegrillten Kartoffelspießen, Geflügel und Bratwurstschnecken gegessen. Es war sehr lecker!

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April 25th, 2010 | Author: Kerstin

Eigentlich hatte ich letzte Woche vor, eine Tarte mit Ricotta zu machen. Irgendwie kam aber immer etwas anderes dazwischen und so blieb der Ricotta im Kühlschrank stehen. Gestern machte ich mich dann auf die Suche nach einem schönen Rezept für einen Kuchen mit Ricotta und wurde – wie so oft – beim Chefkoch fündig.

Weil ich nicht alle Zutaten im Haus hatte (oder andererseits Zutaten im Haus hatte, die noch auf ihre Verwendung warteten) habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt und möchte es gerne mit Euch teilen.

RICOTTA-KÄSEKUCHEN

ricotta_kaese_kuchen.jpg

Zutaten für 1 Kranz-Springform mit 26 cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 50 g gemahlene Pistazien
  • 50 g gemahlene Mandeln (alternativ 100 g Mandeln, dafür die Pistazien weg lassen)
  • 100 g weiche Butter
  • 2 Eier, Gr. M
  • 75 g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote (alternativ: 1 Pck. Vanillezucker)

Für die Füllung:

  • 500 g Ricotta und 250 g Magerquark (oder 250 g Ricotta und 500 g Magerquark)
  • 1 Pck. Puddingpulver (Kerstin: Vanillegeschmack, im Original: Mandelgeschmack)
  • 4 Eier Gr. M (Kerstin: 3 Eier Gr. L)
  • 130 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 50 g Amarettini-Kekse, ganz
  • 1 EL echtes Kakaopulver (z.B. Bens*dorp)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Kranzform ausbuttern und mit Mehl ausstreuen.

Mehl, Nüsse und Backpulver in einer Schüssel mischen, restliche Zutaten für den Teig zugeben und zu einem glatten, weichen Teig verkneten. In die vorbereitete Form geben und innen und aussen einen 5 cm hohen Rand hochdrücken. Der Teig ist etwas klebrig, aber es geht. Die Form bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung 150 g Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Ricotta, Magerquark und den Zucker glatt rühren, das Puddingpulver und die 4 Eier nach und nach unterrühren, zum Schluß die geschmolzene Butter ebenfalls unterrühren.

Den Backofen auf 150° Umluft / 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Hälfte der Füllung auf den Teig geben. Die Amarettini-Kekse darauf verteilen. Den Kakao über die restliche Quarkmasse sieben und unterrühren. Auf die helle Quarkmasse geben und mit einer Gabel eine Marmorierung in die beiden Teige ziehen.

Backzeit: ca. 1 Std. bei 150° Umluft (Stäbchenprobe!)


Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und den erkalteten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

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April 18th, 2010 | Author: Kerstin

„Seelen” – der/die ein oder andere von Euch hat das vielleicht schon mal gehört. Ich hatte zwar vor einiger Zeit mal davon gehört, bin aber heute erst – rein zufällig auf der Suche nach einem schönen Hefeteigrezept – wieder darüber gestolpert.

Bei den Seelen handelt es sich um eine oberschwäbische Spezialität, die dort wohl nicht nur zum Frühstück verzehrt und geliebt wird. Ursprünglich werden die länglichen, baguette-artigen Brötchen aus Dinkelmehl gebacken. Aber auch aus Weizenmehl schmecken sie vorzüglich und passen eigentlich überall, wo auch Baguette oder Ciabatte gern gereicht wird.

SEELEN

seelen.jpg

Zutaten für 10 Stück (2 x 5 Stück pro Blech)

  • 1000 g Mehl (Kerstin: 500 g Type 550, 500 g Type 1050)
  • 1/2 TL Zucker
  • 30 g Hefe
  • 20 g Salz
  • 600 ml lauwarmes Wasser
  • grobes Salz (Kerstin: Fleur de Sel) und Kümmel zum Bestreuen
  • evtl. geriebener Käse, z.B. Bergkäse

Zubereitung:

Vorteig: Das Wasser ggf. erwärmen (37-40°C), 1/2 TL Zucker zugeben, die Hefe hineinkrümeln und darin auflösen. Abdecken und 10-15 Minuten stehen lassen.

Mehl in eine große Rührschüssel (oder die Schüssel der KüMa) geben und eine Kuhle hinein drücken. Das Salz auf dem Mehlrand verteilen. Den Vorteig in die Kuhle schütten, KüMa einschalten und zu einem glatten Teig verkneten (alternativ tun`s auch die Knethaken des Handrührgerätes).

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und bei 50° im Backofen 40-60 Minuten ruhen lassen. Das Volumen sollte sich sichtlich vergrößern. Zwischendurch 2 x mit feuchten Händen durchkneten und nach dem letzten Kneten nochmal sichtlich aufgehen lassen.

Den Backofen auf 230° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den kompletten Teig zu einem ca. 15 cm dicken und 30 cm langen Strang formen. Mit dem Teigspatel oder einem Messer in 10 ungefähr gleiche Stücke teilen.

Jedes Teigstück länglich auf 20-30 cm formen und ziehen, mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. (Bestens geeignet ist ein Lochblech – ich liebe es für meine Brotbackversuche, macht auch das Backpapier hinfällig). Nochmals mit einem Geschirrtuch abdecken und aufgehen lassen.

Die Seelen mit Wasser bestreichen und mit dem groben Salz und Kümmel bestreuen. Alternativ kann man die Seelen auch mit geriebenem Käse bestreuen.

Eine Schale Wasser auf den Ofen des Backofens stellen, das Blech einschieben und ca. 10 Minuten bei 230° backen. Dann den Ofen herunter schalten auf 180° und weitere 8-9 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

Originalrezept: Chefkoch

Ich könnte mir das Rezept auch sehr gut mit eingebackenen Röstzwiebeln oder Speckwürfelchen vorstellen – mal sehen, ob ich das irgendwann man ausprobiere….

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April 13th, 2010 | Author: Kerstin

„Was ist das denn bitte wieder?” werden sich sicher einige fragen. Ich habe dieses Wort bis heute morgen auch noch nie gehört. „Kanelbullar” ist übrigens Plural. Im Singular heißt es „Kanelbulle” – da gefällt mir doch Kanelbullar doch ein wenig besser. Ausserdem kommt eine Kanelbulle auch nicht allein daher, sondern meist im Rudel. ;)

Ok, und um was handelt es sich jetzt bei diesen Kanelbullar und wie komme ich darauf? Wer hier öfter liest, weiß, dass ich mich da nicht lange bitten lasse. ;)

Es begab sich also im Büro, dass ich mit einer lieben Kollegin ein Gespräch führte. Sie bat mich, einmal nach ”Swedish Sticky Buns” im Internet zu suchen. In einer Zeitschrift hatte sie davon gelesen und ein Bild gesehen. Ich guckte wohl ein wenig irritiert und so verriet sie mir, dass es sich hierbei um schwedische Zimtschnecken (klar: „Kanel” von Kaneel = Zimt) handele. In der Zeitschrift sei zwar ein Foto gewesen, aber leider kein Rezept. Fix machte ich mich auf die Suche und fand genauso wenig wie sie. :bigeyes: Ich wäre nicht ich, wenn ich so schnell aufgeben würde. Geschwind gab ich einfach mal ”Schwedische Zimtschnecken” bei Tante Goo*gle ein und wurde fündig. :yeah:

Das Rezept las sich so gut, dass ich mich heute nachmittag gleich in die Küche stellte und die Schneckchen austesten musste.

KANELBULLAR (SCHWEDISCHE ZIMTSCHNECKEN)

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Zutaten für ca.18 Kanelbullar:
Für den Teig:

  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1/2 Hefewürfel (21 g)
  • 75 g Zucker
  • 450 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 4-5 Kardamomkapseln (oder 1/2 TL gemahlener Kardamom)
  • 75 g Butter oder Margarine

Für die Füllung:

  • knapp 40 g zerlassene, auf Raumtemperatur abgekühlte Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei (zum Bestreichen)
  • Hagelzucker zum Bestreuen (Kerstin: Brauner Zucker)

Zubereitung:

Zuerst die Milch leicht erwärmen (ca. 37°), die Hefe hineinbröckeln und einen TL vom Zucker mit dazu geben. Gut verrühren, abdecken und 10 Minuten stehen lassen.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Kuhle hinein drücken. Die Kardamomkapseln öffnen, die Samen in einem Mörser fein zerstossen. Salz und gemahlenen Kardamom auf den Mehlrand geben. Die Butter schmelzen.

Die Hefe-Milch-Mischung dann in die Kuhle im Mehl geben und schon mal mit dem Knethaken des Handrührgerätes oder mit der Küchenmaschine rühren. Den restlichen Zucker sowie die geschmolzene Butter zugeben. Rühren, bis ein glatter, gechmeidiger Teig entsteht. Sollte er dennoch kleben, noch ein bisschen Mehl zugeben.

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und 30-40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. (Ich mache das immer bei 40° im Backofen).

Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig, der sich nun fast verdoppelt hat, nochmals gut durchkneten und anschl. zu einem dünnen großen Rechteck ausrollen. Mit der zerlassenen Butter bestreichen. Zucker und Zimt mischen und gleichmässig über den Teig streuen. Nun von der langen Seite her aufrollen und ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Kanelbullar mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech setzen (9-10 Stück pro Blech). Nochmals 30 Minuten, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, gehen lassen.

Den Backofen auf 230° Umluft vorheizen.

Das Ei verkleppern und die Zimtschnecken damit bestreichen, mit Hagelzucker (oder braunem Zucker) bestreuen und für 7-9 Minuten im Ofen backen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben.

Unter einem Handtuch abkühlen lassen. Letzteres steht im Originalrezept – ich hab`s vergessen und sie schmecken trotzdem!

Dazu eine Tasse Kaffee und die Welt ist in Ordnung. :sing:

Der Kommentar von unserem Sohnemann: „I love it!” (wort-wörtlich!) und Ihr werdet sie bestimmt auch lieben. :dance:


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März 30th, 2010 | Author: Kerstin

Manchmal geht es ganz schnell und es ist doch immer wieder nett, symphatische Blogger kennen zu lernen. Insofern freuen wir uns sehr, dass dieser junge Mann hier morgen bei uns vorbei schauen wird. Auf der Durchreise in die Schweiz zu seiner Liebsten macht er einen kleinen Zwischenstop in Frankfurt.

Wer mich kennt, weiß, dass wir noch niemanden verhungern oder verdursten lassen haben. Und da ich morgen nicht viel Zeit für die Küche habe, habe ich nach dem erfolgreichen „Mittagessen-Kochen” (heute gab`s Tochter-Wunsch-gemäss Kirschenmichel mit Vanillesauce) gleich noch ein paar Muffins gebacken.

NACHGEBACKEN: CHEESY-SCHOKO-MUFFINS

cheesy-schoko-muffins.jpg

Na, lieber Special Agent, läuft Dir schon das Wasser im Mund zusammen? :razz: Ich habe das Muffinblech Dir gegenüber verteidigt, denn vor allem das Tochterkind wollte sooo gerne probieren. Nix da – die bleiben hier bis morgen!

Bei meiner lieben Freundin Fabella kam ich übrigens erstmalig in den Genuß dieser leckeren kleinen Kuchen und ich dachte so bei mir: Das ist genau das Richtige für morgen nachmittag. Es sind glaube ich die besten Muffins, die ich bislang gegessen habe.

Die Zutaten hatte ich alle im Haus und so konnte es gleich losgehen. Das Rezept ist im Original von Dr. Oe*tker und genau wie Fabella werde ich hier ganz fix zum Chefkoch verlinken, aber das Rezept auch schnell abtippen, damit ich das nächste Mal nicht so lange suchen muß das tolle Rezept – inklusive meiner Änderungen – nicht verloren geht.

Zutaten für 12 Muffins (bei mir wurden es 14 Stück)

Für die Schokocreme:

  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Edelrahm-Schokolade
  • 50 g weiche Butter

Für die Käsecreme:

  • 200 g Frischkäse (Kerstin: 1/2 Light-Version)
  • 1//2 TL Dr. Oe*tker Orange Finesse-Aroma
  • 40 g Zucker ( im Original: 60 g)
  • 1 Ei

Für den Teig:

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker (im Original: 140 g)
  • 1 Pck. Vanillezucker (8 g)
  • 120 g Mehl
  • 10 g dunkler Kakao (im Originalrezept NICHT enthalten!)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Schokolade grob zerkleinern, über dem Wasserbad schmelzen, glattrühren und dann die Butter einrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Ein wenig abkühlen lassen.

In einer Schüssel Frischkäse, Orangenaroma, Zucker und das Ei gut verrühren.

Den Backofen auf 160° Umluft oder 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen, alternativ gut fetten und ausmehlen.

Die beiden Eier, Zucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgerätes cremig rühren. In einer weiteren Schüssel alle trockenen Zutaten (Mehl, ggf. Kakao, Backpulver und eine Prise Salz) gut vermischen.

Die Schokoladen-Butter-Mischung unter die Eigelb-Zucker-Mischung rühren. Anschl. die Mehlmischung bei geringer Leistung des Handrührgerätes in drei Portionen unterrühren. Immer nur so lange rühren, bis das Mehl gut eingearbeitet ist.

Nun jeweils einen sehr guten EL des Teiges (oder probiert mal Euren Eisportionierer – damit geht´s hervorragend!) in die Muffinförmchen geben und anschl. die Käsecreme darauf verteilen. Mit einer Gabel vorsichtig spiralförmig die beiden Teige miteinander verquirlen – genau wie beim Marmorkuchen, nur eben im Muffin-Maßstab. *lol* Dann ab in den Ofen damit.

Backzeit: ca. 30 Minuten (Stäbchenprobe)

Zum Schluß das Muffinblech aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten stehen lassen. Anschl. die kleinen Küchlein vorsichtig mitsamt Papiermanschette aus dem Blech herausheben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Schreibt Euch das Rezept ruhig auf Eure „To-Bake-Liste” – Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen! :yes1:

Und nun freue ich mich auf den Agenten und hoffe, die S-Bahn kommt pünktlich in unserem kleinen Stadtteil an. :winke:

März 06th, 2010 | Author: Kerstin

„Igittigitt” mag so mancher von meiner werten Leserschaft denken… aber wer diesen Kuchen nachbackt, wird mir Recht geben, dieser Kuchen schmeckt toll!

Jetzt fragt sich sicher die ein oder andere, wie ich darauf kam. Also dazu eine kleine Geschichte:

Wir waren doch vor einigen Tagen zu Besuch in Baden-Württemberg. Als wir so bei der Verwandschaft am Frühstückstisch saßen, stöberte der Hobbykoch ein wenig im Regal mit den Kochbüchern und wurde auf dieses Buch aufmerksam. Er blätterte darin und war total begeistert.

Am Morgen nach der Feier, am gemeinsamen Frühstückstisch, stand dort ein herzhafter Kuchen. Als wir danach fragten, wurde uns gesagt, er sei mit Lachs und Käse. Und was soll ich sagen: Drei unserer vier Familienmitglieder probierten ihn und alle drei waren begeistert.

Ich brauche jetzt nicht weiter erwähnen, was zwei Tage später in meinem Einkaufwagen von Ama*zon landete? Ja genau – eben dieses Buch.

Es ist sehr schön aufgeteilt nach Jahreszeiten und zu jedem Monat des Jahres enthält das sehr schön bebilderte Buch zwischen 5 und 7 Rezepten. Sämtliche Rezepte sind für eine Standard-Kastenkuchenform ausgerichtet und neben den herzhaften Ideen gibt`s auch immer die süße Variante.

Es wird ganz sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich daraus einen Kuchen backe – als nächstes ist ein Vanillecake geplant.

ESTRAGON-HÄHNCHEN-KUCHEN

estragon_haehnchen_kuchen.jpg

Zutaten für eine Kastenkuchenform:

  • 1 Schalotte
  • 10 g halbgesalzene Butter (z.B. La Motte)
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 großes Hähnchenbrustfilet (200 g)
  • 2 Msp. Salz
  • 2 Msp. Pfeffer
  • 50 g Estragon (Kerstin: aus Ermangelung habe ich auf gefriergetrockneten Estragon zurückgegriffen)
  • 150 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 125 g warme Milch
  • 100 g geriebener Greyerzer Käse

Zubereitung:

Die Schalotte fein hacken und das Hähnchenbrustfilet in dünne Streifen schneiden. 1 EL Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen, zunächst die Schalotte darin 5 Minuten anbraten. Das Fleisch zugeben und weitere 5 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Estragon darüber streuen, gut verrühren und zur Seite stellen.

Den Backofen auf 160° Heißluft (oder 180° Ober-/Unterhitze)

In einer Schüssel Mehl und Backpulver gut mischen. Die 3 Eier dazugeben und mit dem Schneebesen kräftig verrühren. (Achtung! Ich habe das Handrührgerät genommen und der Teig ist von der Konsistenz zunächst sehr undankbar und zieht sich an den Rührern Richtung Motor hoch. Also besser ”von Hand” arbeiten, es geht auch recht schnell.) Nach und nach die 100 ml Öl und die warme Milch zugeben, dann den geriebenen Käse unterrühren.

Zum Schluß noch die Schalotten-Estragon-Hähnchen-Mischung behutsam unter den Teig rühren.

Teig in eine ganz leicht gefettete Kastenform geben und in 45 Minuten backen.

Tipps & Erfahrungen:

Ich würde wirklich den Teig beim nächsten Mal ”zu Fuß” rühren – auch wenn`s ein wenig anstrengender ist und länger dauert. Den Teig immer wieder herunter zu schieben war nervig und ebenfalls zeitintensiv.

Exakt nach 43 Minuten habe ich den Kuchen aus dem Ofen geholt, die Farbe war goldrichtig.

Den gefriergetrockneten Estragon habe ich mal während der französischen Woche bei Al*di gekauft – also Augen offen halten. Aber sicher gibt`s den auch in großen Supermärkten das ganze Jahr. Ich gestehe, ich habe noch nie darauf geachtet.

Obwohl relativ viel Backpulver im Teig ist, geht er nicht besonders auf. Das ist normal und gehört so. Wem der Kuchen zu flach ist – vielleicht eine kleinere Kastenkuchenform nehmen?

Wir waren begeistert und ich hoffe, für Euch ist das auch ein spannendes Rezept!

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