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März 17th, 2010 | Author: Kerstin

Pfannkuchen kennen wir alle – aber Pfannkuchen vom Blech? Also mir zumindest war das neu. Ich bat den Hobbykoch, mir die Zutaten zu besorgen, weil er eh zum Einkaufen wollte und schon konnte ich mittags loslegen.

An dieser Stelle nochmal kurz was anderes, weil ich mich so rar mache auf Euren Blogs. :blush:

Derzeit bin ich zeitlich sehr eingeschränkt, habe viele Termine und komme längst nicht so zum Blog-Lesen, wie ich das gerne möchte.

Meine lieben Leserinnen und Leser, ich weiß, dass das auch wieder anders wird und hoffe, dass Ihr mich trotzdem noch gerne besuchen kommt. Ich überfliege Eure Blogs und wenn es hier ein wenig ruhiger wird, bin ich auch wieder öfter zur Stelle und schreibe wieder mehr Kommentare – das ist eine Drohung. ;)

Nun aber zu dem tollen, super-leckeren, leichten und schnellen Rezept:

LACHS-PFANNKUCHEN VOM BLECH

lachs_pfannkuchen.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 100 g Mehl
  • 4 Eier Gr.M
  • 100 ml fettarme Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL neutrales Öl (Kerstin: Rapsöl)
  • 5 EL Mineralwasser
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 30-50 g Meerrettich (aus dem Glas)
  • 1 Becher Creme legére (150-200 g)
  • 200 g Räucherlachs in Scheiben

Zubereitung:

Zunächst die Fettpfanne mit einem Backpapier auslegen und in den Ofen stellen. Diesen auf 175° Ober-/Unterhitze (150° Umluft) vorheizen.

Mehl, Eier und Milch gut mit den Quirlen des Handrührgerätes verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und 5-10 Minuten beiseite stellen. Anschl. die 5 EL Mineralwasser unterrrühren.

Das Blech aus dem Ofen holen und dünn mit dem Öl bestreichen. Den dünnflüssigen Teig gleichmässig darauf verteilen.

Auf der unteren Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.

In der Zwischenzeit den Schnittlauch in Röllchen schneiden. Creme legére, Meerrettich (Menge nach Geschmack) verrühren.

Das Blech aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen. Dann mit der Creme-Mischung bestreichen, mit dem Räucherlachs belegen und mit Schnittlauch bestreuen.

Pfannkuchen von der langen Seite her fest aufrollen. Dann in ca. 12 dicke Scheiben schneiden und servieren.

Dazu passt hervorragend ein grüner Salat. :yes:

März 15th, 2010 | Author: Kerstin

Südafrikanisch – das war gestern mittag unser Thema in der Küche. Nachdem wir im letzten Jahr auf einer sogenannten „Hausfrauenmesse” waren und auf eben dieser auch ein Zelt mit Kunst und Esskultur aus Afrika aufgebaut war, sind wir auf den Geschmack gekommen. Anstatt Wurscht-Semmel oder Pommes hatten wir uns nämlich für ein afrikanisches Pfannengericht entschieden. Mit viel Gemüse und Fleisch. Geschmacklich war es ein toller kulinarischer Ausflug in die afrikanische Küche. Die Tage erinnerten wir uns wieder daran und beschlossen, am Sonntag ein südafrikanisches Mittagessen zu zaubern – Bobotie, ein Hackfleisch-Auflauf mit orientalischen Gewürzen und einer Ei-Schaum-Kruste.

Beim Chefkoch und in unserem Afrika-Kochbuch wurden wir fündig. Da wir uns für keines der Rezepte voll und ganz entscheiden konnten, haben wir eine Kombination aus allen dreien ausprobiert. Das Ergebnis war sehr überzeugend und hat uns Vieren sehr gut geschmeckt.

BOBOTIE

bobotie.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Hackfleisch
  • 1 EL Pflanzenöl und 40 g Butter
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 1/2 TL Koriander
  • 3 Pimentkörner
  • 2 Nelken
  • 75 g Rosinen
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 2 dicke Scheiben altes Weißbrot (alternativ: 2-3 EL Semmelbrösel)
  • 1/4 l Milch
  • 2 Eier

Zubereitung:

Das Brot in Wasser einweichen. Zwiebeln würfeln.

Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig braten.

Knoblauch fein hacken.

Sämtliche ungemahlenen Gewürze fein zermörsern.

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten außer Brot, Milch und Eiern in einer Schüssel gut vermischen. Die Zwiebeln mit dem Bratfett hinzugeben, das Brot ausdrücken (oder die Semmelbrösel nach Bedarf zugeben) und mit dem Hackfleisch und den restl. Zutaten zu einem gleichmässigen Teig verkneten.

Eine Auflaufform fetten, den Teig hineindrücken und bei 180°C Ober-/Unterhitze 25 bis 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Milch mit den zwei Eiern verquirlen, evtl. mit Salz und Pfeffer noch ein wenig würzen.

Nach max. 30 Minuten diese Mischung über den Hackbraten gießen und weiterbacken, bis die Eiermilch gestockt ist. Das dauert ca. 10 Minuten.

Serviert wird der Bobotie mit einem Frucht-Chutney. Das hat die Eigenschaft, Schärfe in wenig abzumildern oder einem orientalischen Essen die Würze zu verleihen. Wir haben Mango-Chutney dazu gegessen, das passte ganz hervorragend.

Außerdem gab es bei uns dazu

GELBEN REIS

  • 200 g Langkornreis
  • 800 ml Wasser
  • 1 TL Kurkuma
  • Safran nach Geschmack
  • 1 Zimtstange
  • 3 Kardamomkapseln
  • 100 g Rosinen (darauf kann auch verzichtet werden)
  • Salz und Zucker nach Geschmack
  • 20-30 g Butter

Zubereitung:

Den Reis in einen Topf geben, Wasser angießen und alle Gewürze dazu geben. Aufkochen, Hitze sofort herunterdrehen und 20 Minuten zugedeckt leicht köcheln lassen.

Zimtstange und Kardamomkapseln herausnehmen, Reis mit einer Gabel auflockern und servieren.

Vom Reis gibbet leider kein Foto – irgendwie habe ich das versäumt :blush:

GUTEN APPETIT!

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März 14th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern habe ich es ja bereits angedroht… und da ich ja kein Freund von leeren Versprechungen bin, kommt heute das Rezept für Sophie*s Banana Cake. :yeah: Die liebe Normi wollte auch gerne noch das Rezept von dem Vanillekuchen von mir – leider gibbet davon aber kein Foto und so hebe ich mir das Bloggen von dem Rezept für`s nächste Mal auf:

BANANA CAKE

banana_cake.jpg

Zutaten für eine 26cm-Kastenform:

  • 170 g Butter
  • 1 gute Prise Salz
  • 2 Bananen
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver

Zubereitung:

Die Butter abwiegen und einen kleinen Teil davon in einer Pfanne zerlassen. Die Bananen in Scheiben schneiden, mit etwas Zucker bestreuen und 5 Minuten karamellisieren und dann abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen. Die Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.

In einer Rührschüssel die Eier und den restlichen Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach unter die Eiermasse rühren. Die restliche Butter in einem Butterpfännchen zerlassen und langsam zum Teig geben. Zum Schluß die karamellisierten Bananen vorsichtig einrühren.

Nun nur noch in die Form geben, glatt streichen und in ca. 40 Minuten goldbraun backen. (Stäbchenprobe!)

Und für Schokoholics: Wer mag, kann noch zusätzlich 100 g dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil schmelzen und mit unter den Teig rühren. :yes1:

Rezept-Quelle: Sophies Cakes

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März 10th, 2010 | Author: Kerstin

Mitten in der Woche.. nach dem Aufwand gestern habe ich heute den großen Wunsch verspürt, etwas zu kochen, was schnell von der Hand geht und auch relativ leicht ist. ;-)

Entschieden habe ich mich hat sich der Sohnemann für „Kartoffel-Möhren-Cremesuppe”. Klang eigentlich nach einer guten und leckeren Idee und somit war sein Wunsch für mich Befehl. Das Tochterkind übrigens zog es vor, die Mittags-Mahlzeit in der Schul-Cafeteria zu sich zu nehmen – selber schuld. :roll:

Hier kommt also nun ein oberleckeres, schnelles Rezept daher:

KARTOFFEL-MÖHREN-CREMESUPPE

kartoffel_moehren_cremesuppe.jpg

Zutaten für 3 Suppenkasper mit großem Hunger:

  • ca. 600 g Kartoffeln
  • ca. 400 g Möhren
  • 800-1000 ml Brühe (Kerstin: Instant)
  • 80-100 g Frischkäse (z.B. Bu*ko oder Phila*delphia)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer

Für die Croûtons:

  • 4 Scheiben Ciabatta oder Baguette vom Vortag
  • 2 TL Bärlauch-Paste
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Butter

Zubereitung:

Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Mit Wasser bedecken und in ca. 20 Minuten weich kochen.

Eine Tasse voll Gemüse aus dem Topf beiseite stellen. Die Brühe angießen (bis zum gewünschten Sämigkeits-Grad), aufkochen lassen und dann pürieren. Mit fein gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen.

Zum Schluß noch den Frischkäse hineingeben und unter Rühren auflösen. Das beiseite gestellte Gemüse noch hineingeben. Wer mag, kann noch mit frischer gehackter Petersilie würzen.

Für die Croûtons das Weißbrot zunächst in 4-6 Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten mit der Knoblauchzehe abreiben. Anschl. in Würfel schneiden. Etwas Butter in eine unbeschichtete Pfanne geben, Brotwürfelchen und Bärlauch-Paste hinein geben und gut vermischen. Bei mittlerer Hitze rösten und immer mal wenden. Nach 10 bis 15 Minuten sind die Croûtons fertig.

Meine Tipps:

Für eine reine Kartoffelsuppe die Menge der Möhren einfach mit Kartoffeln ersetzen.

Die Croûtons kann ich mir auch sehr gut mit einer Pesto vorstellen oder einfach mit Olivenöl und gemischten Kräutern. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

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März 09th, 2010 | Author: Kerstin

Machmal kommt eine Idee zum Kochen sogar per Mail. :yes: Gestern war es so, als mir eine ganz liebe Verwandte, ihres Zeichens eine tolle Köchin mit vielen Ideen, ihren aktuellen Wochenplan (Kochvorhaben für eine Woche) zukommen lies. Wie immer verschlang ich ihn mit großem Interesse. Und stolperte direkt über den Namen ihres Montags-Gerichtes:

Malfatti??

Habt Ihr das schon mal gehört? Ich wurde neugierig wissbegierig und machte ich mich erstmal bei Tante Google und dem Chefkoch schlau, wurde fündig und druckte mir direkt das Rezept aus.

Ganz kurz noch etwas zur Herkunft:

„Malfatti” ist italienisch und bedeutet so viel wie „misslungen”. Eigentlich kommen sie in Kugelform daher, aber ich habe mich entschlossen, einfach Nocken abzustechen. Ich finde das eigentlich immer sehr hübsch und ich spare mir die ”zur-kugel-formende” Handarbeit.

Das Rezept hörte sich ganz großartig an und so beschloss ich heute morgen, dass ich noch die benötigten Zutaten einkaufe und mich daheim angekommen gleich in die Küche stelle. Gesagt – getan… und hier kommt auch schon das Rezept:

MALFATTI

malfatti.jpg

Zutaten für eine Vorspeise für 6-8 Personen (alternativ mit Salat ein Hauptgericht für 4 Personen):

  • 750 TK-Blattspinat (oder 1000 g frischer Spinat)
  • 1 EL Butter oder neutrales Öl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g Ricotta (alternativ 500 g sehr gut abgetropfter Magerquark)
  • 3 Eier, Gr. M
  • 40-50 g frisch geriebener Parmesan oder Grana Padano
  • ca. 2 TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch gemahlene Muskatnuß
  • etwas Chili aus der Mühle oder Chiliflocken
  • 5-7 EL Mehl
  • 40-50 g frisch geriebener Parmesan, Pecorino oder Sbrinz
  • 1-2 EL Butter

Zubereitung:

Zunächst den Spinat in einem Sieb auftauen lassen. Frischen Spinat putzen, waschen und kurz im kochenden Wasser blanchieren bzw. zusammen fallen lassen.

Augetaute Blätter sehr gut ausdrücken und den Spinat mit einem großen Messer fein hacken.

2 Schalotten und den Knoblauch fein hacken.

Die Butter (oder Öl) in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelchen mit dem Knoblauch glasig dünsten, den Spinat unterrühren, vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

In einer Schüssel den Ricotta (oder den gut abgetropften(!) Magerquark) mit den drei Eiern am besten mit den Quirlen des Handrührgerätes cremig rühren. Spinat und geriebenen Parmesan (40-50 g) unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chili würzen und abschmecken. Nun EL-weise das Mehl unterrühren. Je nach Restfeuchte des Spinates variiert hier die Menge. Der Teig ist richtig, wenn er eine frikadellenteig-artige Konsistenz hat.

In einem großen Topf ca. 3 L Wasser zum Kochen bringen und gut salzen. Mit zwei Esslöffeln Nocken abstechen. Nach wenigen Minuten steigen die fertigen Malfatti an die Oberfläche und können mit einem Schaumlöffel heraus genommen werden. Ich habe die fertigen Nocken dann bei 60°C im Backofen warmgehalten, bis ich mit allen fertig war. (Die Menge ergibt ca. 40-50 Stück).

In einem kleinen Pfännchen habe ich die Butter zerlassen und über die fertigen Malfatti gegeben.

Mit frisch geriebenem Parmesan, Pecorino oder Sbrinz sofort servieren.

Noch ein Tipp: Den Teig kann man ruhig ein Weilchen abgedeckt stehen lassen. Die Nocken selber sollte man frisch genießen!

Dazu gab es bei uns einen schnellen Tomatensalat aus Cocktailtomaten, ein paar Zwiebelchen, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer. Passte ganz hervorragend.

Familien-Fazit:

Mutter: 10 Stück, Tochter: 10 Stück, Sohn: 10 Stück, Vater: 20 Stück *lol* – Ich glaube, weitere Fragen, ob`s lecker war, erübrigen sich an dieser Stelle… ;)

Rezept-Quelle: Chefkoch

März 07th, 2010 | Author: Kerstin

Da hatte ich mir für`s Wochenende doch wieder etwas Besonderes vorgenommen und gestartet habe ich mit dieser Köstlichkeit bereits gestern. Eigentlich ist es nicht wirklich viel Arbeit, aber ein wenig Geduld ist gefragt.

„Vitello Tonnato” sollte es heute geben. Dafür brachte der Hobbykoch mir vom Metzger unseres Vertrauens ein wunderschönes Stück Kalbfleisch mit. Kalbsnuss gab`s leider nicht, aber auch die Oberschale eignet sich, wie ich feststellen konnte, hervorragend für dieses schöne Rezept.

Nach Original Piemonteser Art kommt hier also unser

VITELLO TONNATO


vitello_tonnato_03.jpg


Nicht ganz unerwähnt bleiben sollte an dieser Stelle natürlich auch das leckere Bruschetta, was der Hobbykoch liebevoll gemeinsam mit einem der Culinary-Kids zubereitet hat. Vitello und Bruschetta passten ganz hervorragend zusammen. Und weil`s so lecker war, durfte das lecker geröstete Tomaten-Knobi-Ciabatta auch mit auf`s Foto! :sing:

Zutaten für 4 Portionen:

Für das Fleisch:

  • 600 g Kalbsbraten (Kalbsnuss oder -oberschale)
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Stangensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 2 Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3/4 l trockener Weißwein
  • 1 TL Salz

Für die Sauce:

  • 1 Dose Thunfisch
  • 3 eingelegte Sardellenfilets
  • 2 Eigelbe
  • 2 EL Kapern
  • Saft von 1/2 Zitrone (Kerstin: leider beim Einkauf vergessen. Alternativ Bio-Zitronensaft und dann ohne Deko serviert)
  • 2 EL Essig
  • Einige EL des Fleisch-Suds
  • 200 ml Olivenöl (Kerstin: weniger – max. 150 ml?)
  • Salz und Pfeffer

Für die Deko:

  • 1 1/2 Zitronen (Kerstin hatte leider keine…)
  • 1 EL Kapern

Zubereitung:

Am Vortag das Kalbfleisch abwaschen, trockentupfen und in einen Topf legen. Möhre, Selleriestange und Zwiebel in grobe Stücke schneiden, zum Fleisch geben. Lorbeerblatt und die beiden Nelken ebenfalls zugeben.

Mit 3/4 l Weißwein angießen. Zugedeckt mindestens 18, besser 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Mehrmals wenden.

Am nächsten Morgen den Topf auf den Herd stellen, Wenn nötig Wasser angießen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Zum Kochen bringen, 1 TL Salz einstreuen. Bei schwacher Hitze ohne Deckel 1 Stunde gar ziehen lassen (nicht kochen!). Fleisch im Sud abkühlen lassen.

Für die Sauce 3 Sardellenfilets gut abwaschen, trocknen und in kleine Stücke schneiden. Den Thunfisch abtropfen lassen.

Im Mixer (Kerstin: Zauberstab und Zauberette) Thunfisch, 2 Eigelbe, klein geschnittene Sardellenfilets und zwei EL Kapern mit dem Saft einer halben Zitrone und 2 EL Essig fein pürieren. Nach und nach ein paar Esslöffel des Fleischsuds und das Olivenöl einfließen lassen, bis die Sauce sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Kalbfleisch aus dem Topf nehmen, abtupfen und in möglichst dünne Scheiben schneiden.

vitello_tonnato_01.jpg

Auf einer großen Platte anrichten. Gleichmässig mit der Thunfischsauce bedecken und mit Frischhaltefolie abdecken.

vitello_tonnato_02.jpg

Für 3-4 Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Zum Servieren noch 1 EL Kapern darüber streuen, die Zitronen in dünne Scheiben schneiden und damit das Kalbfleisch dekorieren.

Meine Erfahrungen:

Die Sauce funktioniert auch wunderbar mit Bio-Zitronensaft aus dem Drogeriemarkt mit den zwei Buchstaben.

Fein, wenn man einen Hobbykoch hat, der einem das Fleisch mit dem Allesschneider in wirklich tolle dünne Scheiben schneidet. Noch toller wäre es gewesen, wenn er die Maschine auch noch gereinigt hätte, aber ich sollte schon für`s Schneiden dankbar sein und den Rest habe ich dann gerne gemacht.

Mit Zitronenscheiben-Deko schaut´s bestimmt nochmal so schön aus. Aber ging eben nicht… schade.

Urteil von Sohnemann und Hobbykoch: Hier war das schon sehr lecker – aber heute und hier, da war´s doch nochmal einen Tick besser.” :yeah: Da lacht das Mutter- und Ehefrauen-Herz. :hearts:

LECKER! LECKER! LECKER!

Quelle (fast vergessen) – mal wieder der Chefkoch

März 07th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern hat der Hobbykoch mich mal wieder so lecker bekocht, dass ich Euch unbedingt davon erzählen möchte. Bereits morgens um 9:00 Uhr stand er mit Kochtopf und -löffel bewaffnet in der Küche und rotierte. Ich gebe zu, damit habe ich ja so meine Probleme, kann morgens eigentlich nicht so gut schon Küchengerüche ab. Aber manchmal geht es halt nicht anders.

Mittags sah unser Esstisch dann so aus:

verwoehnprogramm.jpg

Und ich schwöre – es war genauso lecker, wie es hier auch aussieht. Ragoût fin ist etwas ganz wunderbares – ich liebe es einfach. Hier habe ich bereits einmal davon berichtet. Wir haben unser Mittagessen sehr genossen. :yes1:

Ich selber stand übrigens dafür am heutigen Tag schon in aller Frühe in der Küche – aber davon berichte ich in einem anderen Artikel. :yes:

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Frau Holle hat ja über Deutschland wieder fleissig ihre Betten geschüttelt… da dachte ich so bei mir, ich balsamiere ein wenig Eure Seele und zeige Euch mal den ganz persönlichen Frühling in meiner unserer Küche.

Ok – für`s Foto habe ich das Arrangement mal auf den Esstisch gestellt. ;-)

fruehlingsboten.jpg

Und nun wünsche ich Euch allen noch einen schönen, gemütlichen Sonntag – hier strahlt die Sonne vom Himmel. Und wenn ich mich nicht wieder mal mit doofen Bläschen an der Nase herumärgern müsste, würde ich garantiert eine kleine Fototour machen.

Lasst Es Euch gut gehen!

März 06th, 2010 | Author: Kerstin

„Igittigitt” mag so mancher von meiner werten Leserschaft denken… aber wer diesen Kuchen nachbackt, wird mir Recht geben, dieser Kuchen schmeckt toll!

Jetzt fragt sich sicher die ein oder andere, wie ich darauf kam. Also dazu eine kleine Geschichte:

Wir waren doch vor einigen Tagen zu Besuch in Baden-Württemberg. Als wir so bei der Verwandschaft am Frühstückstisch saßen, stöberte der Hobbykoch ein wenig im Regal mit den Kochbüchern und wurde auf dieses Buch aufmerksam. Er blätterte darin und war total begeistert.

Am Morgen nach der Feier, am gemeinsamen Frühstückstisch, stand dort ein herzhafter Kuchen. Als wir danach fragten, wurde uns gesagt, er sei mit Lachs und Käse. Und was soll ich sagen: Drei unserer vier Familienmitglieder probierten ihn und alle drei waren begeistert.

Ich brauche jetzt nicht weiter erwähnen, was zwei Tage später in meinem Einkaufwagen von Ama*zon landete? Ja genau – eben dieses Buch.

Es ist sehr schön aufgeteilt nach Jahreszeiten und zu jedem Monat des Jahres enthält das sehr schön bebilderte Buch zwischen 5 und 7 Rezepten. Sämtliche Rezepte sind für eine Standard-Kastenkuchenform ausgerichtet und neben den herzhaften Ideen gibt`s auch immer die süße Variante.

Es wird ganz sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich daraus einen Kuchen backe – als nächstes ist ein Vanillecake geplant.

ESTRAGON-HÄHNCHEN-KUCHEN

estragon_haehnchen_kuchen.jpg

Zutaten für eine Kastenkuchenform:

  • 1 Schalotte
  • 10 g halbgesalzene Butter (z.B. La Motte)
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 großes Hähnchenbrustfilet (200 g)
  • 2 Msp. Salz
  • 2 Msp. Pfeffer
  • 50 g Estragon (Kerstin: aus Ermangelung habe ich auf gefriergetrockneten Estragon zurückgegriffen)
  • 150 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 125 g warme Milch
  • 100 g geriebener Greyerzer Käse

Zubereitung:

Die Schalotte fein hacken und das Hähnchenbrustfilet in dünne Streifen schneiden. 1 EL Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen, zunächst die Schalotte darin 5 Minuten anbraten. Das Fleisch zugeben und weitere 5 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Estragon darüber streuen, gut verrühren und zur Seite stellen.

Den Backofen auf 160° Heißluft (oder 180° Ober-/Unterhitze)

In einer Schüssel Mehl und Backpulver gut mischen. Die 3 Eier dazugeben und mit dem Schneebesen kräftig verrühren. (Achtung! Ich habe das Handrührgerät genommen und der Teig ist von der Konsistenz zunächst sehr undankbar und zieht sich an den Rührern Richtung Motor hoch. Also besser ”von Hand” arbeiten, es geht auch recht schnell.) Nach und nach die 100 ml Öl und die warme Milch zugeben, dann den geriebenen Käse unterrühren.

Zum Schluß noch die Schalotten-Estragon-Hähnchen-Mischung behutsam unter den Teig rühren.

Teig in eine ganz leicht gefettete Kastenform geben und in 45 Minuten backen.

Tipps & Erfahrungen:

Ich würde wirklich den Teig beim nächsten Mal ”zu Fuß” rühren – auch wenn`s ein wenig anstrengender ist und länger dauert. Den Teig immer wieder herunter zu schieben war nervig und ebenfalls zeitintensiv.

Exakt nach 43 Minuten habe ich den Kuchen aus dem Ofen geholt, die Farbe war goldrichtig.

Den gefriergetrockneten Estragon habe ich mal während der französischen Woche bei Al*di gekauft – also Augen offen halten. Aber sicher gibt`s den auch in großen Supermärkten das ganze Jahr. Ich gestehe, ich habe noch nie darauf geachtet.

Obwohl relativ viel Backpulver im Teig ist, geht er nicht besonders auf. Das ist normal und gehört so. Wem der Kuchen zu flach ist – vielleicht eine kleinere Kastenkuchenform nehmen?

Wir waren begeistert und ich hoffe, für Euch ist das auch ein spannendes Rezept!

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März 04th, 2010 | Author: Kerstin

Beim Durchstöbern unserer Vorräte haben wir am Dienstag noch eine Chorizo gefunden – MHD bis zum 05. März 2010. Also allerhöchste Eisenbahn, etwas damit zu kochen. Ich habe wieder ein neues Rezept ausprobiert und die ganze Familie war hellauf begeistert. Auffällig ist, dass dieses Gericht gar keine Gewürze benötigt (auch wenn ich persönlich noch ein klein wenig Pfeffer und Harissa-Gewürz zugegeben habe). Ich bin mir fast sicher, ohne hätte es genauso gut geschmeckt. :yes1:

Also, wenn`s zeitlich mal wieder ein wenig eng ist, dann solltet Ihr dieses Rezept einmal ausprobieren.

HÄHNCHEN-RISOTTO-PFANNE

haehnchen_risotto_pfanne.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Hähnchenbrüste (oder 3 mittlere)
  • 150-250 g Chorizo (leicht scharfe, spanische Paprikawurst)
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 2-3 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Risottoreis
  • 1 Prise Safranpulver (Kerstin: -fäden, leicht zerrieben)
  • 100 ml Weißwein (trocken)
  • 600-650 ml Gemüsebrühe (Kerstin: Instant-Brühe)
  • 200 g TK-Erbsen

Zubereitung:

Die Hähnchenbrüste waschen und trockentupfen. Anschl. in 3-6 Stücke schneiden.

Chorizo in Scheiben schneiden, die Paprika waschen und in Streifen schneiden, beides zur Seite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

In einer großen Pfanne das Öl heiß werden lassen und das Geflügel von allen Seiten braun anbraten. Herausnehmen. Die Chorizo kurz (ca. 2 Minuten) von beiden Seiten kurz anbraten. Ebenfalls herausnehmen.

In das Bratfett die Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen geben und 5 Minuten anbraten. Den Reis und den Safran zugeben und 3 Minuten braten. Dann mit dem Wein ablöschen und warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Hähnchenteile und die gelbe Paprika zugeben, dann die Brühe komplett angießen und 10 Minuten vor sich hin kochen lassen.

Chorizo und Erbsen hinzufügen und weitere 5 Minuten kochen lassen, bis der Reis bissfest ist.

Guten Appetit!

Wir haben zu dritt gegessen und für das Tochterkind ist noch eine gute Portion übrig geblieben. Dazu haben wir übrigens ein Schlückchen von dem „Kochwein” getrunken – sehr lecker! 75% der Familien-Mitglieder waren sehr begeistert!

Quelle: Chefkoch

März 03rd, 2010 | Author: Kerstin

Montags bis Freitags immer wieder das gleiche Spiel. Hungrige Mäuler, die gestopft werden wollen – schmecken soll`s natürlich auch und nach der Arbeit sollte es auch möglichst schnell gehen. Da bleibt nicht viel Zeit, lange in der Küche zu stehen, denn schließlich wollen auch noch viele andere Dinge erledigt werden.

Also stellt sich mir immer wieder auf´s neue die Frage: Was koche ich heute? Dann bin ich bei meinen diversen Quellen unterwegs und meistens werde ich auch fündig. Meistens versuche ich, Kartoffeln, Nudeln, Reis und zwischendurch mal eine Eier- oder Süßspeise ausgewogen in unserem Ernährungsplan unterzubringen.

Gestern fiel die Wahl dann auf Kartoffel-Lauch-Auflauf – das Rezept dafür habe ich auf meinem i*Phone gefunden – hier hatte ich schon mal über die diversen Apps berichtet.

Lange Rede – kurzer Sinn – hier ist das Rezept:

KARTOFFEL-LAUCH-AUFLAUF

kartoffel_lauch_auflauf.jpg

Zutaten für 4 Personen:

1,2 kg festkochende Kartoffeln

1 Stange Lauch

1 EL Öl (Kerstin: Rapsöl)

1 EL Mehl

300 ml Gemüsebrühe (darf gerne Instant sein)

175 g Frischkäse

160 g roher Schinken

Zubereitung:

Zunächst die Kartoffeln sorgfältig waschen und in Salzwasser ca. 20 Minuten gar kochen, anschl. pellen.

Den Lauch waschen und in Ringe schneiden.

Öl heiß werden lassen und den Lauch kurz darin anbraten. Mit dem Mehl bestäuben und anschl. mit der Brühe aufgießen, kurz aufkochen lassen. Dann die Hitze herunter drehen und den Frischkäse unter Rühren darin langsam schmelzen.

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze oder 180° Heißluft vorheizen.

Die Kartoffeln in Spalten schneiden und abwechselnd mit der Lauch-Käse-Mischung in die Auflaufform schichten. Mit einer Lauch-Käse-Schicht abschließen.

Schon fertig! :sing: Für 15 Minuten in den heißen Backofen schieben und dann genießen. ;)