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August 26th, 2010 | Author: Kerstin

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Heute ist Salat-Tag! Eigentlich, weil heute ein richtiger Sommertag sein sollte. Isses aber nicht. :( Es ist warm – ja. Aber es ist den ganzen Tag stark bewölkt. Aber ich kann auf der Terrasse sitzen, ein wenig durch`s Web surfen und den Nachmittag trotzdem genießen.

Gestern habe ich mir vom Einkaufen einen Salarico mitgebracht. Salarico ist eine relativ neue Kreuzung aus Eisbergsalat und Römersalat. Viel findet man im Web noch nicht über diese Züchtung. Knackig, aromatisch und leicht süßlich soll er sein. Entdeckt habe ich ihn diese Woche beim Supermarkt meines Vertrauens (Re*we) und eh ich mich versah, lagen die grünen Blätter in meinem Einkaufswagen.

Übernachtet hat der Salat, der optisch sehr dem Römersalat ähnelt, im Gemüsefach unseres Kühlschranks. Vorhin habe ich ihn dann vom Strunk befreit, das bisschen Erde zügig abgewaschen, ihn in mundgerechte Stückchen geschnitten und trocken geschleudert.

Erstmalig in meinem Leben habe ich eine Orange filetiert. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Für diejenigen unter Euch, die das auch noch nie gemacht haben… hier gibt es ein hiilfreiches Video dazu.

Zuerst mit einem scharfen Messer von der Schale befreien. Links und rechts an den weißen Häutchen entlang fahren und die Filets heraus lösen.

Irgendwie habe ich mir das schwieriger vorgestellt, aber mit dem richtigen Handwerkszeug – einem scharfen Messer – ist es gar nicht schwer. Soviel zu den nicht ganz so alltäglichen Dingen – der Rest ist ein Kinderspiel. ;)

SALARICO MIT ORANGENFILETS UND PINIENKERNEN

salarico-salat_03.jpg

Zutaten für 3 Personen:

  • 1 Salarico Salat (alternativ 1 Eisberg- oder Römersalat)
  • 1 Orange
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • 1 EL Kürbiskernöl
  • 1/2 EL Walnussöl
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1/2 EL Walnussessig
  • evtl. etwas Wasser
  • Fleur de Sel und Pfeffer aus der Mühle
  • Balsamico-Creme

Zubereitung:

Den Salarico putzen, waschen, in mundgerechte Stückchen zupfen und trocken schleudern.

Pinienkerne in einer unbeschichteten Pfanne ohne Zugabe von Öl anrösten und abkühlen lassen.

Die Orange mit einem scharfen Messer schälen und anschl. vorsichtig filetieren. Jedes Filet in 3-4 Stücke schneiden. Aus der restlichen Orange den Saft auspressen und zu den Filets geben.

Für das Dressing Kürbiskernöl und Walnussöl mit dem Zitronensaft verrühren, ein wenig Essig dazu geben und mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Evtl. noch etwas Wasser zugeben.

Den Salat mit den Orangen, dem Orangensaft und dem Dressing vorsichtig mischen und auf drei Tellern anrichten.

Nun nur noch auf drei Tellern anrichten, ein paar Pinienkerne darüber streuen und mit Balsamico-Creme verzieren.

Bei uns gab es dazu ein knuspriges Ciabatta-Brot mit etwas Meersalz-Butter.

Unser Fazit:

Das Tochterkind hat auf die Pinienkerne verzichtet (selber schuld!) und fand den Salat ein wenig sauer.

Der Sohnemann war sehr zufrieden und hat gerne den Teller leer gegessen. Mein Gourmetkind eben. *lol* (aber das Tochterkind ist auch ein Gourmet-Kind….!)

Mir selber hat der Salat sehr lecker geschmeckt und ich finde, er hat einen Platz in meinen Sommerrezepten verdient.

August 16th, 2010 | Author: Kerstin

Es ist mal wieder Zeit für ein neues Rezept. Die Schulferien in Hessen sind schon wieder vorbei und es gilt, mittags hungrige Mäuler zu stopfen. Da ich selber erst zwischen 12:30 und 13 Uhr von der Arbeit komme, muß es dann auch meistens schnell gehen. Es sei denn, die warme Mahlzeit wird auf den Abend verschoben, was bei uns aber eher selten vor kommt. –> Also vom Büro noch schnell in den Supermarkt des Vetrauens flitzen, damit es daheim auch recht schnell los gehen kann. Mehr Zeit als ca. 30 Minuten habe ich da leider nicht…. :pfeif:

Leicht sollte es sein und gemüse-lastig – und so ist die Wahl auf das folgende Rezept gefallen:

HÄHNCHEN-KARTOFFEL-PFANNE MIT FETA

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Zutaten für 4 Personen:

  • 400-500 g Hähnchenbrustfilets (Kerstin: Hähnchen-Innenfilets)
  • Salz, Pfeffer und Paprika
  • 1 kg Kartoffeln (Kerstin: festkochend)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • evtl. 2 Zehen Knoblauch (ich habe verzichtet)
  • 3 rote Paprikaschoten
  • Oregano

Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets in ca. 2 cm große Würfel schneiden, in einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Fleisch rund herum anbraten.

Währenddessen die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Beiseite stellen.

Jetzt die Kartoffelwürfelchen in die Pfanne geben und unter mehrfachem Wenden braten. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel ebenfalls. Wer mag, kann auch noch ein wenig Knoblauch fein hacken.

Wenn die Kartoffeln annähernd gar sind, die Zwiebel. evtl. den Knoblauch und die Paprikastücke dazugeben und weitere 10 Minuten braten.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluß den klein geschnittenen Feta zugeben, vorsichtig unterrühren und mit Oregano würzen (den letzten Schritt habe ich vergessen… :blush: )

Am besten die große Pfanne direkt auf den Tisch stellen und jeder kann sich nach Herzenslust bedienen.

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Originalrezept

August 12th, 2010 | Author: Kerstin

Sie sind wieder da – die lieben Kinderlein. :dance: Und wir freuen uns, sie gesund und munter wieder daheim zu haben. Nun ist die Familie also wieder komplett und sie hatten eine schöne, aber auch ein wenig anstrengende Zeit. Und wenn`s wild zu geht, dann riecht man evtl. auch ein klein wenig streng, wenn man wieder nach Hause kommt. Aber gut, dass wir eine Dusche haben, die nicht nur kaltes, sondern auch warmes Wasser hergibt, besonders bei dem Schmuddelwetter, was da draußen herrscht. Und es kommt sogar aus einem richtigen Duschkopf. *lol* Jetzt fühlen sich die beiden wieder wohl!

Auf Kuchen hatten die beiden keine Lust – eher auf was Herzhaftes. Auf der Rückfahrt vom Ankunftsplatz musste der Herr Hobbykoch also erstmal schnell bei der Dönerbude anhalten, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Kuchen können die beiden ja immer noch essen.

Ich habe mir noch ein Stückchen genehmigt (ja, noch, denn heute morgen hatte ich den großen Bruder mit in der Firma und er wurde bis auf den letzten Krümel aufgegessen). Und weil er so lecker ist und mich der Mürbeteig ein wenig an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht hat, werde ich nun auf der Stelle das Rezept bloggen:

minikuchen.jpg

MARILLEN-HEIDELBEER-KUCHEN MIT MARZIPAN-SCHMAND-GUSS

Zutaten für eine 26er-Springform

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • bis zu 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 350 g Marillen (Aprikosen) – frisch oder aus der Dose, dann den Zucker reduzieren!
  • 150 g Heidelbeeren

Für den Guss:

  • 100 g – 150 g Marzipan
  • 250 g Schmand
  • 4 Eier
  • max. 80 g Zucker (bei Dosenobst auch hier den Zucker reduzieren!)
  • 2 EL Speisestärke

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, Backpulver, die kalte Butter in kleinen Stücken, den Zucker und das Ei zügig zu einem Mürbeteig verkneten. In Folie einschlagen und für mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen. Hier war mein Fehler, der mich beim Backen zur Verzweiflung brachte. Irgendwie war der Teig viel zu weich und ich hatte Mühe, ihn in die Springform zu bekommen. Also: Unbedingt durchkühlen lassen!

Obst waschen und trocknen lassen oder den Fruchtsaft abgießen und anderweitig verwenden.

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, Rand evtl. leicht fetten – je nach Gewohnheit. Ich mache es, weiß aber auch, das manche sagen, es ist nicht notwendig.

Den Mürbeteig für eine 26er-Springform ausrollen (das geht gut zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie) und einen 2-3 cm hohen Rand bilden. Anschl. das Obst auf dem Boden verteilen.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Füllung das Marzipan in kleine Stücke schneiden. Den Schmand, die Eier, den Zucker und die Speisestärke dazugeben und am besten mit einem Pürierstab (dann wird das Ganze klümpchenfrei) gut verrühren. Der Guss ist recht flüssig – das ist normal.

Nun den Guß noch über das Obst gießen und ab in den Ofen damit.

Backzeit: 40-45 Minuten – Stäbchenprobe!

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Ich bin dann wieder weg bei den Kindern….

August 07th, 2010 | Author: Kerstin

Nachdem ich mich heute morgen gleich ins Fitness-Studio begeben habe und mich auf eine erfrischende Dusche freute, werkelte der Hobbykoch in der Zwischenzeit in der Küche – „Zutritt verboten”.

Als ich aus der Dusche trat, fand ich das hier auf dem Tisch:

lecker-teller.jpg

Wollt Ihr auch den Kommentar von meinem Liebsten wissen? Ja?

„Das kann man auch bloggen….”


Melde gehorsamst: Aufgegessen und zwei Stündchen später Befehl ausgeführt.

Danke, schön, lieber Hobbykoch. :hearts:

Juli 28th, 2010 | Author: Kerstin

Mal wieder von meiner lieben Immi inspiriert, die mich allwöchentlich mit ihrem Wochen-Koch-Plan verwöhnt, hatte ich schon seit Tagen Lust auf diese superleckeren „Gummihupfer” , auch als Marillenknödel bekannt.

Eigentlich könnte man sie auch Aprikosenknödel nennen (Marillen oder Aprikosen? – es handelt sich um die gleiche Frucht.

Die zu den Reneclauden (Pflaumen) gehörenden Mirabellen führen manchmal zu Verwirrungen.

Klar kann man diese Knödel genauso gut auch mit Pflaumen machen. Ob gelb oder blau, bleibt aus meiner Sicht egal. Allerdings würde ich dann evtl. das Stück Zucker weglassen, weil diese Obstsorten schon mehr an Süße mitbringen. Geschmackssache. ;)

MARILLENKNÖDEL NACH ÖSTERREICHISCHER ART

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Zutaten für 8 Stück (für 3 kleine oder 2 große Esser)

  • 250 g Magerquark
  • 2 x 50 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 50 g Hartweizengrieß
  • Salz
  • 8 schöne Aprikosen (Marillen)
  • 8 Stück Würfelzucker
  • 100 g Semmelbrösel
  • 2 EL Zucker (Kerstin: davon 1 EL Vanillezucker)
  • evtl. etwas Zimt
  • Puderzucker

Zubereitung:

Den Magerquark am besten ein paar Stunden in ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Sieb legen und das Wasser abtropfen lassen.

50 g Butter mit dem Ei gut verrühren (am besten mit den Rührstäben des Handrührgerätes), dann den Quark untermengen und das Handrührgerät mit Knethaken ausstatten. Mehl, Grieß und eine Prise Salz dazugeben und verkneten. Für ca. 20 Minuten beiseite stellen und ruhen lassen.

Die Aprikosen waschen, trockentupfen und gut die Hälfte aufschneiden, um die Kerne zu entfernen. An diese Stelle je ein Stück Würfelzucker in die Marille geben.

Aus dem Teig mit gut bemehlten Händen eine Rolle formen und in 8 ca. gleich große Stücke schneiden. Aus jedem dieser Stücke ebenfalls mit gut bemehlten Händen einen flachen Kreis formen. In die Mitte eine gefüllte Aprikose geben und den Teig verschließen. Am besten auf bemehlter Arbeitsfläche zwischenlagern.

Währenddessen eine gute Menge Salzwasser zum Kochen bringen.

Die fertigen Marillenknödel in das Salzwasser geben und in ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Parallel dazu die restlichen 50 g Butter mit dem Zucker (und evtl. Vanillezucker) in einer Pfanne leicht karamellisieren. Die Semmelbrösel dazu geben und unter ständigen Rühren goldbraun werden lassen. Wer mag, kann noch etwas Zimt zugeben.

Die Knödel mit einem Schaumlöffel aus dem Kochwasser fischen und gut abtropfen lassen. Anschl. in den Semmelbröseln wenden.

Serviert werden die Knödel traditionsgemäss mit etwas Puderzucker bestäubt. Ich habe darauf allerdings verzichtet und finde auch, es ist nicht nötig. ;)

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Familien-Fazit:

  • Dem Hobbykoch brauche ich damit gar nicht kommen – seine Alternative heute war ein Black-Angus-Steak… :roll:
  • Der Sohnemann war hellauf begeistert – er wird ja gerne bei Süßem schwach. 2 1/2 Stück hat er geschafft.
  • Vom Tochterkind stammt die folgende Wortwahl: „Der Teig erinnert mich an Milchpampe” – aber so schlimm kann es nicht gewesen sein, denn sie hat tapfer aufgegessen. Zwei Stück nur, aber immerhin!
  • Meine Wenigkeit liebt diese Knödel und ich könnte sie viel öfter essen. Leider passen sie nicht unbedingt in den kalorienbewussten Speiseplan – aber so ab und an?!

Und noch ein kleiner Nachsatz:

„Gummihupfer”, wie weiter oben erwähnt, ist eigentlich ganz fies. :blush: Denn davon ist diese Köstlichkeit wirklich weit entfernt. Legen wir diese Bezeichnung einfach mal ab unter „Familien-Interna” ;)

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Juli 27th, 2010 | Author: Kerstin

Ein wenig scharf, ein wenig exotisch, ein wenig außergewöhnlich – so mögen wir Hähnchenfleisch ganz besonders gerne. Und da sich die restliche Familie mal wieder Reis auf dem Tisch gewünscht hat, passte dieses Gericht heute ganz besonders gut:

AFRIKANISCHES HÄHNCHEN MIT REIS

afrika-haehnchen.jpg

Tipp im Vorfeld:

Lässt sich gut vorbereiten! Wenn es aber mal schnell gehen muß, kann man auch auf das Marinieren verzichten und die Zutaten später einfach mit in die Pfanne geben.

Zutaten für 4 Personen:

  • 300 g Reis
  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Orangensaft
  • 5 EL Sojasauce
  • Salz und Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Curry
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 1 rote Paprika
  • etwas Öl für die Pfanne
  • 3/4 – 1 Dose Kokosmilch
  • etwas Sahne
  • evtl. etwas in Wasser gelöste Speisestärke zum Binden

Zubereitung:

Das Hähnchenfleisch waschen, mit Küchenkrepp trockentupfen, ggf. waagerecht halbieren und in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe fein hacken oder durch eine Presse drücken.

Den Knoblauch in einer größeren Schüssel mit dem Orangensaft und der Sojasauce zu einer Marinade verrühren. Das Fleisch dazu geben, gut vermengen und am besten ein paar Stunden marinieren. (Bei mir musste es schnell gehen und es wurde nur eine gute halbe Stunde mariniert. Das Endergebnis ist trotzdem sehr lecker!).

Reis nach Packungsanweisung kochen, evtl. verfeinert mit ein wenig Safranfäden und Kurkuma.

Die Zwiebel in kleine Würfel, die Paprika in Streifen schneiden. Die Chilischote halbieren, entkernen und ebenfalls fein schneiden.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Marinade auffangen. Fleisch gut mit etwas Salz und Pfeffer, reichlich Paprikapulver und Curry würzen.

In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zwiebel und das abgetropfte Fleisch darin goldbraun anbraten. Chili und Paprikastreifen zugeben, die Marinade komplett angießen und mit zunächst einer halben Dose Kokosmilch und einem Schuss Sahne ablöschen.

Ca. 10-15 Minuten offen köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist. Je nach Geschmack dann noch mit Gewürzen und Kokosmilch nachwürzen und falls nötig die Sauce noch ein wenig binden (dafür 2 TL Speisestärke in etwas kaltem Wasser anrühren) und noch einmal kurz aufkochen lassen.


Mit Reis servieren.

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Juli 26th, 2010 | Author: Kerstin

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Eigentlich waren die Hähnchen-Minutensteaks für eine Art Geschnetzeltes mit Reis geplant.

Aufgrund kurzfristiger Planänderungen des Tochterkindes und des Sohnemanns mussten wir dieses Gericht aber canceln.

Gestern abend dann, ich war ein wenig oben in meinem Büro, vernahm ich aus der Küche, dass das Betreten selbiger in der nächsten halben Stunde verboten sei. Der Hobbykoch hatte gemeinsam mit dem Sohnemann „zu tun” (die Tochter war mal wieder ausgeflogen – es sei ihr gegönnt, schließlich sind ja Ferien).

Gut, also verbrachte ich das folgende halbe Stündchen noch kurz im Büro und setzte mich dann auf die Terrasse, bis ich gerufen wurde. Das Rezept für diese kleine Köstlichkeit ist kinderleicht und ich versuche es mal, für den Hobbykoch in Worte zu fassen.

HÄHNCHENRÖLLCHEN À LA HOBBYKOCH

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Zutaten für 4 Personen:

3-4 Hähnchen-Minutenschnitzel oder -steaks

ca. 100 g Fetakäse oder anderer Käse nach Geschmack

4 Scheiben roher Schinken (alternativ: Schinkenwürfelchen)

grober schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Oregano oder italienische Kräuter

ca. 12 Blätter frisches Basilikum

Cocktail- oder Kirschtomaten

Zubereitung:

  1. Hähnchenfleisch abbrausen, trockentupfen und ggf. etwas platt klopfen. Anschl. jedes Schnitzelchen in 3-4 Stücke schneiden.
  2. Fleisch pfeffern und würzen, dann kurz in der Pfanne mit wenig Öl von beiden Seiten anbraten und herausnehmen.
  3. Feta bzw. Käse würfeln.
  4. Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze oder 180° Umluft vorheizen.
  5. Jedes Hähnchenstück mit einem Stück Schinken und Käse belegen, zusammenrollen und mit einem Holzspießchen (Zahnstocher) zusammen stecken.
  6. Die Röllchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und im Ofen kurz backen, bis der Käse angeschmolzen ist.
  7. Kurz abkühlen lassen, jedes Röllchen mit einem Blättchen Basilikum dekorieren.
  8. Mit Cocktailtomaten garnieren.

Die Röllchen schmecken auch kalt sehr lecker, sind also auch bestens für ein sommerliches Buffet geeignet.

Übrigens: Das Brot vom Foto ist noch ein Rest von unserem gemeinsamen Grillabend hier gewesen – sehr lecker! Ich hoffe, das Rezept wird noch gebloggt?

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Juli 16th, 2010 | Author: Kerstin

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Immis Rezept, Räucherlachssalat mit Fenchel, hat mich so angelacht – das musste ich einfach nachkochen. Genau das Richtige bei diesem Wetter – aktuell haben wir hier wieder 31°C *schwitz*

Das Rezept ist leicht zu machen. Eine „Mandoline” fehlt mir noch in meiner Küche. Also habe ich den Fenchel mit dem Allesschneider in Scheiben geschnitten – so dünn wie möglich. Das klappte auch ganz gut.

Für mich war es allerdings eher ein Fenchelsalat als ein Räucherlachssalat – deswegen habe ich das Rezept kurzerhand umbenannt. ;-) Immi, büdde nicht böse sein!

Und so sah es aus:

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Unser Fazit (bei 3 Essern, das Tochterkind ist mal wieder auf Achse):

  • Der Sohnemann ist vollkommen begeistert. Für ihn hätte es auch gerne noch ein wenig mehr Lachs sein dürfen.
  • Der Hobbykoch war nicht ganz so begeistert. Er mag den Fenchel lieber gegart.
  • Meine Wenigkeit war auch ganz begeistert und über den Kopf des Hobbykochs hinweg behaupte ich einfach mal: Das hat`s bei uns nicht zum letzten Mal gegeben! ;)

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Juli 14th, 2010 | Author: Kerstin

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Eine meiner treuesten Leserinnen ist die liebe Immi. Und da Immi keinen eigenen Blog hat, aber leidenschaftlich gerne kocht, habe ich beschlossen, Ihren Rezepten einen eigenen Blog-Eintrag zu widmen. In den Kommentaren zu meiner Blog-Aktion gehen die schönen Rezepte einfach zu schnell in Vergessenheit.

Liebe Immi, hab` vielen Dank für Deine Rezept-Ideen und natürlich freue ich mich, wenn Du noch das ein oder andere Rezept beisteuerst.

Und by the way: Wenn ich ein Rezept nachkoche – dann werde ich hier das Rezept-Bild noch nachträglich hinzufügen. :yes1:



ROTE SPAGHETTI MIT KALTER TOMATENSAUCE



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Zutaten für 4 Personen:

  • 400 g Spaghetti (rote, wenn gewünscht… ansonsten einfach „normale” nehmen)
  • 800 g aromatische, reife Tomaten
  • 2 Knobauchzehen
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 1 Limette
  • Pfeffer und Salz
  • 1 Prise Zucker
  • evtl. Chiliflocken
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 g Pecorino (oder Parmesan… ganz nach Wunsch)

Zubereitung:

1. Tomaten waschen, Blütenansätze entfernen, vierteln , entkernen und würfeln.

2. Das Tomateninnere durch ein Sieb drücken und den Saft auffangen.

3. Knoblauch fein hacken, Basilikumblätter in feine Streifen schneiden, Limettenschale abreiben und anschließend die Limette auspressen.

4. Tomatensaft, Pfeffer, Salz, Zucker, Chiliflocken und 1 TL Limettensaft, Knoblauch und Basilikum vermischen, Tomatenwürfel und Olivenöl dazugeben, alles verrühren.

5. Spaghetti al dente kochen, abgießen und auf die Teller verteilen.

6. Tomatensauce darüber geben und mit Käse bestreuen.

7. Jetzt erst alles vorsichtig vermischen.

ANMERKUNG: Besonders das Limettenaroma und die leichte Schärfe des Chili machen dieses schnelle Nudelgericht so interessant.


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BAYERISCH-SOMMERLICHER 2-KONTINENTE-SALAT (oder kurz: BS2KS)


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Zutaten (für 4 Personen als Vorspeise, 2 als Hauptgericht)

  • 1/4 Wassermelone

  • 1 Hand voll Koriandergrün, grob gehackt

  • 1 Hand voll Minze, gezupft und grob gehackt

  • 2 Hand voll Rucola, grob gehackt

  • 1 Bund Radieschen, gewaschen und in feine Scheiben geschnitten

  • 1 Hand voll Sonnenblumenkerne

  • 150g Feta Käse


Dressing:

  • 1 Stück Ingwer (daumengroß), geschält und gerieben

  • 1 Chilischote (oder mehr, je nach Gusto), fein geschnitten

  • 1-2 EL Sojasauce

  • 4-5 EL Olivenöl

  • Saft von 2-3 Limetten (je nach Größe)

  • Pfeffer, Salz


Zubereitung:

1. Melone aus der Schale lösen, Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden und Samen entfernen.

2. Melone, Koriander, Minze, Rucola und Radieschen in einer Schüssel vermengen.

3. Für das Dressing alle Zutaten vermengen und je nach Wunsch etwas mehr oder weniger Limettensaft nehmen.

4. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten.

5. Salat mit dem Dressing vermischen, sofort auf Teller verteilen.

6. Sonnenblumenkerne drüber geben und den mit zerkrümelten Feta bestreuen.

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Räucherlachssalat mit Fenchel (für 4 Pers. als Vorspeise oder 2 Pers. als Hauptgericht)

raeucherlachs_mit_fenchel.jpg


Immis Tipp: Auch wer Fenchel nicht leiden kann, dieses Rezept ist einen Versuch wert! Der Fenchel muß aber sehr dünn gehobelt sein!

Zutaten:

  • 2 gr. Fenchelknollen, geputzt (das Fenchelgrün aufheben)
  • 1 EL grobkörniger Senf
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 200 g Räucherlachs

Zubereitung:

  1. Senf, Honig, Zitronensaft, Öl und Salz und Pfeffer in einer Schale verrühren.
  2. Fenchelknollen hauchdünn (wichtig!) hobeln, z.B. mit einer Küchenmaschine. Profis nehmen die „Mandoline”.
  3. Fenchel mit der Marinade vermischen und auf vier Tellern verteilen.
  4. Den Räucherlachs vorsichtig zerpflücken und dekorativ mit dem Fenchel anrichten.
  5. Fenchelgrün fein hacken und darüber streuen.

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Indische Joghurt-Suppe
(für 4 Personen)

Zutaten:

1 große, reife Avocado
100g frisch gerasp. Kokosnuss (oder 50g getr. mit 50ml Wasser eingeweicht)
250g Vollmilch-Joghurt
2 Chilischoten (kann auch mehr/weniger sein, wie man mag),entkernt
2 Knoblauchzehen, geschält
2 EL Zitronensaft
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
Salz
2 EL gehackte Korianderblätter (weglassen für Korianderhasser)

Zubereitung:

1. Avocado schälen, Stein entfernen und grob zerkleinern.
2. Avocado, Joghurt, Chili, Knoblauch, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Salz und etwas Wasser in einem Mixer zu einer Paste verarbeiten.
3. Restliches Wasser daruntermischen, abschmecken, kaltstellen.
4. Vor dem Servieren mit Korianderblättern bestreuen.

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Lachspieße mit Pistazien-Limetten-Jogurt
(für 2 Personen)

lachsspiesse_mit_pistazien-limetten-joghurt.jpg


Zutaten:

25g geschälte Pistazien
75ml Naturjoghurt
1 Spritzer Limette
Salz, Pfeffer

350g Lachsfilet, grätenfrei, in 14-18 Würfel geschnitten
1 EL Olivenöl
1 Stich Butter
1 kl. Zucchini, streichholzartig gestiftelt
1 kl. grüner Apfel, streichholzartig gestiftelt
4 Radieschen, streichholzartig gestiftelt
Meersalz, Pfeffer,
1 Spitzer Limette

Zubereitung:

4 Bambusspieße für 20 Minuten in kaltes Wasser einweichen.

Pistazien und Joghurt in einem Mixer gut vermengen, bis die Sauce fast glatt ist. Limettensaft, Salz und Pfefer nach Geschmack dazugeben.

Die Lachswürfel auf die Spieße verteilen und etwas Platz zwischen den Würfeln lassen. Eine große Pfanne erhitzen, Öl und Butter hineingeben und die Lachsspieße auf jeder Seite braten (2-3 Minuten, dann drehen und nochmals 1-2 Minuten oder länger, wenn man es nicht so “glasig” mag).

In der Zwischenzeit Zucchini, Apfel und Radieschen mischen, etwas Olivenöl, Limettensaft, Pfeffer und Salz dazugeben. Die Mischung auf 2 Tellern verteilen, die Lachspieße auflegen und den Pistazien-Joghurt dazureichen.

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Juli 11th, 2010 | Author: Kerstin

sommer-lieblings-rezepte.jpg

Gestern war der große Tag vom Sohnemann. Das Teenager-Alter ist nun erreicht und was wäre ich für eine Mutter, wenn ich ihm nicht seinen Kuchenwunsch erfüllen würde. Diejenigen unter Euch, die unseren Sohnemann kennen, wissen, dass wir hier einen kleinen Gourmet groß ziehen. *lol*

Mit Schokoladenkuchen mit Smarties und Gummibärchen ist`s da nicht getan. Da muß die Mutter sich schon ein wenig mehr ins Zeug legen.

Bei 36°C im Schatten bot sich dieses Rezept auch wirklich an und da es obendrein noch ganz prima in meine kleine Blogaktion passt, kommt das Rezept natürlich auch auf meinen Blog. :yes:

LIMETTEN-BISQUIT-ROLLE

limettenrolle.jpg

Zutaten für ca. 20 Stücke

Zum Bestreuen:

  • 4-5 Bio-Limetten
  • 100 g Zucker

Für den Bisquitteig:

  • etwas Butter für das Backblech
  • 4 Eier Gr. M
  • 1 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 100 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 gestr. TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 500 g gut gekühlte Schlagsahne
  • 1 Beutel Gelatine fix
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml Limettensaft
  • 250 g Mascarpone
  • 150 g Naturjoghurt
  • 3 Beutel Gelatine fix
  • 40 g Puderzucker

Zubereitung:

  1. Die Limetten heiß waschen, trockenreiben und die Schale mit einem Zestenreißer abschälen. 100 g Zucker mit den Zesten in einem Tuppergefäss mischen, verschließen und beiseite stellen.
  2. Die Limetten auspressen und 125 ml für später beiseite stellen.
  3. Das Backblech fetten, mit einem Backpapier belegen und an der offenen Seite zu einem provisorischen Rand knicken.
  4. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. (Alternativ: 180°C Umluft)
  5. Eier und Eigelb 1 Minute mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Mit Vanillezucker vermischten Zucker innerhalb 1 Minute einstreuen und anschl. weitere 2 Min. schlagen.
  6. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Teig auf das Backblech geben, glatt streichen und in ca. 12 Minuten auf mittlerer Einschubleiste backen.
  7. Die fertige Bisquitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Backpapier stürzen und erkalten lassen. Erst dann das mitgebackene Backpapier abziehen.
  8. Für die Füllung die Sahne mit 1 Beutel Gelatine fix und der Prise Salz steif schlagen. Kühl stellen.
  9. Limettensaft, Mascarpone und Naturjoghurt mit den Rührstäben des Handrührgeräts verrühren, auf niedriger Stufe 3 Beutel Gelatine fix einrühren und zum Schluß den Puderzucker ebenfalls unterrühren.
  10. Die Hälfte der geschlagenen Sahne unter die Creme heben und gleichmässig auf die Bisquitplatte streichen.
  11. Creme 15 Minuten anziehen lassen und dann die Platte mit Hilfe des Backpapiers von der längeren Seite her aufrollen.
  12. Mit der restl. Sahne bestreichen und gleichmässig mit dem Limettenzucker bestreuen.
  13. Mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Und dann bei den hohen Temperaturen nur noch genießen. :yes1:

GUTEN APPETIT!!


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