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Mai 10th, 2010 | Author: Kerstin

Ok – es ist noch nicht so wirklich Sommer. :blush: Aber trotzdem habe ich hier für mich beschlossen, die Eiszeit im Hause Terragina & Hobbykoch zu eröffnen. Bisher hatte ich 5 Testpersonen (mich inbegriffen) und ich glaube, alle waren gleichermassen begeistert. :yes: Der Sohnemann hatte sich Vanilleeis gewünscht (und dem Tochterwunsch mit dem Schokoladeneis werde ich sicher auch bald nachkommen).

Das Rezept habe ich aus diesem tollen amerikanischen Eisrezepte-Buch. Ich habe es ganz leicht abgewandelt, aber dazu komme ich später.

Laut Buch schmeckt das Eis am besten direkt aus der Eismaschine serviert, es ist sehr softig und cremig. Ich habe aber heute nach einer Nacht im Tiefkühler die Köstlichkeit probiert und ich finde, es schmeckt ganz großartig!

BOURBON-VANILLE-EISCREME mit weißen Schokoladenstückchen

bourbon_vanille_eiscreme.jpg

Zutaten für ca. 1 l köstliche Eiscreme:

  • 130-140 g Zucker
  • 2 Eier Gr. L (Kerstin: Gr. M)
  • 2 EL Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 400 ml Milch (Kerstin: 1.5% Fett)
  • 250 ml Schlagsahne (Kerstin: fettreduzierte Version)
  • 1-2 TL Vanille-Extrakt
  • Mark von 1 Bourbon-Vanilleschote
  • evtl. ca. 40 g weiße Schokolade in kleinen Stückchen

Zubereitung:

In einer mittelgroßen Schüssel den Zucker und die Eier mit dem Handrührgerät so lange verrühren, bis die Masse hellgelb und dicklich wird. Dann das Mehl einrühren und beiseite stellen.

Die Milch in einer schweren Pfanne nur so lange erhitzen, bis am Rand kleine Bläschen aufsteigen. Die heiße Milch dann langsam und unter Rühren zu der Zucker-Eier-Mehl-Mischung geben. Diese Mischung kommt dann zurück in die Pfanne.

Bei kleiner Hitze und unter konstantem Rühren (mit einem Holzlöffel oder Schneebesen) vorsichtig erhitzen, bis die Masse etwas andickt. VORSICHT: Nicht zum Kochen bringen, sonst gerinnen die Eier. Vom Herd nehmen und die Eiercreme durch ein großes Sieb in eine große, saubere Schüssel geben. Kurz abkühlen lassen, dann die Sahne, den Vanille-Extrakt und das Mark der Vanilleschote unterrühren. Die Schüssel verschließen und mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen – am besten über Nacht.

Möglichst am nächsten Tag die Eiscreme nochmal durchrühren und in einer handelsüblichen Eismaschine gefrieren lassen. Wenn die Masse halb gefroren ist, die Schokoladen-Stückchen dazugeben und mit in die Eiscreme rühren. Im Originalrezept ist übrigens weder die Vanilleschote noch die weiße Schocki enthalten, das verzeichne ich jetzt einfach mal unter „Eigenkreation”.

bourbon_vanille_eiscreme_01.jpg

UNSER FAZIT:

Das Eis schmeckt bereits aus der Eismaschine super-lecker… aber auch am nächsten Tag ist es ein wahrer Genuß und ich kann ohne schlechtes Gewissen sagen: Es schlägt die Eiscreme aus dem Supermarkt meines Vertrauens wirklich!

Probiert`s aus! :dance:

Juli 07th, 2009 | Author: Kerstin

Vergangenen Samstag hat mir die liebe Katja ein Eimerchen mit super-leckeren Himbeeren mitgebracht – die Freude war groß und kaum hatte ich das Eimerchen in der Hand, kannte ich auch schon seine Bestimmung. Einen Teil haben wir am Sonntag so gegegessen – aus dem Rest haben wir dieses herrlich-cremige, super-leckere Eis gezaubert.

HIMBEER-EISCREME MIT WEIßER SCHOKOLADE

Himbeer-Eiscreme mit gerösteten Pinienkernen

Zutaten für ca. 1400 ml fertige Eiscreme:

  • 3 große Eigelb
  • 200 g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • ca. 350 g Himbeeren
  • 1/4 TL Salz (Kerstin: GeschmacksZauber)
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 200 ml Sahne (Kerstin: Cremefine zum Schlagen)
  • 200 ml Milch
  • ca. 50 g weiße Schokolade

Zubereitung:

Die Eigelbe in einer Rührschüssel (oder in der KüMa) platzieren und beiseite stellen.

In einer kleinen, schweren Pfanne (meine war beschichtet) den Zucker mit dem Wasser langsam erhitzen. Rühren bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Dann die Temperatur hochdrehen und den Sirup zum Kochen bringen. 3 Minuten ohne zu rühren kochen lassen. Achtung: Spritzt gerne!!

Nun die Küchenmaschine einschalten und die Eier verrühren. Währenddessen langsam den heißen Sirup unterrühren – durch die große Hitze garen die Eier. Solange rühren, bis die Masse dicklich und hellgelb wird, das dauert ein paar Minuten. KüMa ausschalten.

Himbeeren, Salz und Zitronensaft hinzufügen. Dann verrühren, bis die Himbeeren püriert sind und sich eine glatte Masse gebildet hat. Ich habe noch ein wenig mit dem Zauberstab nachgeholfen.

Falls die Masse ohne Kerne gewünscht wird durch ein Sieb in eine große saubere Schüssel geben.

Zum Schluß die Sahne und die Milch mit einem Schneebesen unterrühren. Ich habe dieses mal auf das Schlagen der Sahne verzichtet. Funktioniert auch sehr gut!

Die Schüssel abdecken und für mindestens 2-3 Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank vorkühlen.

Die Masse ist nach nochmaligem guten Durchrühren bereit für die Eismaschine. Während sie schon läuft, die Kuvertüre raspeln oder in kleine Stücke schneiden. Nach ca. 20 Minuten durch die Einfüllöffnung zur Eismasse geben. Nach weiteren 10-15 Minuten ist das Eis fertig und wunderbar cremig. Soft, aber wirklich super-lecker – auch am nächsten Tag noch ein Gedicht!


Quelle: "The Ultimate Ice Cream Book" by Bruce Weinstein


Wer mag, kann das Eis sehr schön mit gerösteten Pinienkernen servieren – passt ganz wunderbar (und ich hatte sie noch vom Vortag in einem Schälchen in der Küche stehen – da kam mir das Himbeereis gerade recht!).


Und zum Schluß noch ein kleiner Insider:


Lieber Michelmann, wenn du gleich zu Anfang ein Erfolgserlebnis mit dem Maschinchen haben willst – probiere unbedingt dieses Rezept aus – ich bin mir sicher, Frau Landgeflüster & du, ihr werdet begeistert sein. :yes1:

Category: Eiscreme & Sorbets, Leckeres  | Tags: ,  | 12 Comments
Juli 02nd, 2009 | Author: Kerstin

Genau das Richtige bei diesem Wetter ist wohl Eiscreme – also stand ich gestern nachmittag in meiner Küche und habe die Vorbereitungen für das Eis getroffen, welches ich gerade mit Hingabe gelöffelt habe. Damit ihr auch etwas davon habt, bekommt ihr heute das Rezept – sehr zum Nachahmen empfohlen, es ist erfrischend, nicht ganz so süß und wirklich sehr lecker. :razz:

NEKTARINEN-INGWER-EISCREME

Nektarinen-Ingwer-Eiscreme

Zutaten für ca. 1200 ml fertige Eiscreme:

  • 3-4 Nektarinen (je nach Größe, ca. 600 g)
  • 50-60 ml Pfirsich-Nektar
  • Saft von 1/2 Zitrone (Kerstin: ich habe etwas mehr genommen)
  • 1/4 TL Salz
  • 100 g Zucker (Kerstin: 90 g)
  • 2 große Eier
  • 2 TL Mehl
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 200 ml Sahne (Kerstin: Cremefine zum Schlagen)
  • 2 TL kandierter Ingwer (Asialaden oder gut sortierter Supermarkt)


Zubereitung:


Die Nektarinen waschen und schälen. Die Schalen aufheben. In grobe Stücke schneiden und in einen Standmixer geben. (Geht wahrscheinlich auch gut mit dem Zauberstab, ich habe mich diesesmal für meinen Mixer entschieden.)

Den Pfirsich-Nektar, Zitronensaft und das Salz dazu geben und mixen, bis das Obst püriert ist. Abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Die beiden Eier mit dem Zucker in einer mittelgroßen Schüssel gut verrühren, bis die Mischung hellgelb und dicklich wird. Dann das Mehl zügig unterrühren. Beiseite stellen.

In einer schweren, mittelgroßen Pfanne die Milch kurz zum Kochen bringen. Dann langsam zur Eier-Zucker-Mischung geben. Diese Masse zurück in die Pfanne geben, die Nektarinenschalen und Vanille-Extrakt hinzufügen und unter Rühren bei kleiner Flamme langsam erhitzen bis die Masse dicker wird – auf keinen Fall darf die Masse kochen, sonst gerinnen die Eier.

Dann vom Herd nehmen, alles durch ein Sieb in eine große Schüssel geben und langsam abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen.

Wenn die Eiercreme erkaltet ist, wird das Fruchtpüree und die geschlagene Sahne untergerührt, abgedeckt und mindestens 2-3 Stunden in den Kühlschrank gestellt – am besten über Nacht.

Jetzt ist die Masse bereit für die Eismaschine, vor dem Einfüllen aber nochmal gut durchrühren.

Während die Maschine rührt, 2 Stückchen kandierten Ingwer sehr klein schneiden (= gehackt 2 TL) und zum Eis geben, wenn dieses halb geforen ist.

In einen gefrier-tauglichen Behälter umfüllen und bei Bedarf noch weitere 2 Stunden tiefkühlen.

Das Eis hat direkt wenn es fertig ist eine sehr cremige, schöne Konsistenz. Auch heute, nach einer Übernachtung im Tiefkühler, kann ich nur sagen: Hmmmh – wirklich äußerst lecker! Der Sohnemann und auch die Tochter sind der gleichen Meinung :-)

Viel Spaß beim Nachmachen!!

2 kleine Nachsätze:

Im Originalrezept ist das ganze ein Pfirsich-Eis mit Ingwer – das geht natürlich ganz genauso gut. ;)

Auch wenn man keine Eismaschine hat, muß man auf den Genuß selbstgemachter Eiscreme nicht verzichten. Einfach in den Tiefkühler stellen und mindestens alle halbe Stunde, besser noch alle 15-20 Minuten mit einem Schneebesen umrühren – das klappt sicher!

Quelle: “The Ultimate Ice Cream Book” by Bruce Weinstein

Juni 29th, 2009 | Author: Kerstin

Sommerliche Temperaturen lassen den Wunsch nach Eiscreme nicht gerade in den Hintergrund rücken. Was liegt also näher, als ein einfrischendes, fruchtiges Eis zu zaubern?

Bei Stefan habe ich ein Grundrezept für leckeres Joghurteis gefunden. Erinnerungen an einen längst ergangenen Urlaub wurden wach, als wir an der Riviera waren und es in jedem Örtchen eine Joghurteria gab. Die ganze Familie war sich einig: Hier schmeckte das Gefrorene noch besser als in der Eisdiele. :yes1: und so führte uns unser Weg in regelmässigen Abständen dorthin.

Wie mir Tante Google gerade zeigte, gibt es in Deutschland nur eine einzige Joghurteria – und die in Hamburg? Bissel weit weg…. sehr schade :(

Was liegt also näher, als sich selber in die Küche zu stellen und zu versuchen, so eine kühle Köstlichkeit selber herzustellen? Los ging`s!

MELONE-JOGHURT-EISCREME

Melone-Joghurt-Eiscreme


Zutaten für ca. 800 ml fertige Eiscreme:

  • 500 ml fettarmer Joghurt (1,5 % Fett)
  • 75 g Zucker
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 150 g Schlagsahne
  • 1/2 Galia-Melone (aber es geht sicher genauso gut auch mit anderen Sorten, z.B. Honig- oder Netzmelone)


Zubereitung:


Zunächst wird der Joghurt entwässert. Dafür ein großes Sieb doppelt mit Küchenpapier auslegen, in eine große Schüssel hängen. Den Joghurt hineingeben, mit einem weiteren Küchenkrepp abdecken und mit einem Teller o.ä. bescheren. Dann für ein paar Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Auf diese Art verliert der Joghurt reichlich an Flüssigkeit (Molke), die man sicher noch anderweitig verwenden kann.

Den Joghurt in eine Schüssel geben und mit dem Zucker, dem Vanille-Extrakt und dem Zitronensaft gut verrühren. 1/2 Melone pürieren und durch ein Sieb streichen. Es sollten ca. 200 ml Saft entstehen. Ebenfalls unter die Joghurtmasse rühren.

Sahne schlagen (nicht zu steif) und unter die Joghurtmasse rühren. Für mindestens 2-3 Stunden kalt stellen.

Die Masse dann nochmals gut durchrühren, sie sollte flüssig sein, damit man sie gut in die Eismaschine füllen kann. (Zeit bei meiner Krups Venise: ca. 30 Minuten)

Wer mag, kann in den letzten 2-3 Minuten noch ein wenig Konfitüre unterrühren, dann bekommt die Eiscreme diese schönen Farbschlieren. Bei mir rührte sie noch etwas länger, deswegen ist auf dem Foto auch nichts mehr davon zu sehen. Ich hatte mich für meine selbstgemachte Erdbeer-Traube-Konfitüre entschieden.

Heute nachmittag haben wir eine Kugel von dem Eis probiert. Es ist im Tiefkühler recht fest geworden und sollte dementsprechend 10 Minuten vor Verzehr herausgeholt werden, damit es gut portioniert werden kann.

Meine Erfahrungen und Tipps:

Vielleicht den Joghurt nicht ganz so lange entwässern, damit noch ein wenig Molke im Joghurt erhalten bleibt und die Eiscrememasse ein wenig flüssiger bleibt?

Sahne nicht ganz so steif schlagen, sonst ist die Masse zu fest, um sie in die Eismaschine zu füllen. Sie friert so sofort am Rand fest – nicht so schön.

Vor dem Einfüllen in die Maschine unbedingt nochmal gut durchrühren!

Evtl. nicht warten, bis die Maschine das Signal gibt, dass das Eis fertig ist. Lieder stoppen, wenn die Eiscreme fest genug ist.

Geschmacklich ist das Eis für richtig heiße Tage eine Wucht – sehr, sehr erfrischend!

Und nun wünsche ich euch gutes Gelingen, solltet ihr Appetit bekommen haben und es nachmachen wollen :pfeif:

Juni 24th, 2009 | Author: Kerstin

Erdbeer-Basilikum-Sorbet

Sieht das nicht köstlich aus? Hast du schon mal die Kombination Erbeere und Basilikum probiert? Ein köstliches Geschmackserlebnis, an das man sich sehr schnell gewöhnen kann. :pfeif: Wollen wir doch mal sehen, wann der/die nächste von euch eine Eismaschine ordert und wir gemeinsam Eisrezepte ausprobieren können.

Aber ich möchte euch gar nicht auf die Folter spannen – hier kommt das Rezept:

Zutaten für etwa 800 ml Frucht-Sorbet:

  • 500 g Erdbeeren
  • 250 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Saft von 1 Zitrone
  • evtl. 1 Eiweiß

Zubereitung:

Wasser und Zucker aufkochen und einige Minuten im offenen Topf auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Hälfte des Basilikums grob schneiden und in den etwas abgekühlten Sirup geben. In den Kühlschrank stellen.Die gewaschenen und geputzten Erdbeeren zerdrücken oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Anschl. durch ein Sieb streichen, um die kleinen Kerne zu entfernen.

Die zweite Hälfte des Basilikums sehr fein hacken und zum Erdbeerpüree geben. Den Zitronensaft zugeben und den kühl gestellten Zuckersirup.

Zum Schluß kann man, so man möchte, noch ein zu Schnee geschlagenes Eiweiß vorsichtig unter die Mischung rühren, um es etwa fluffiger zu bekommen.

Jetzt ist die Masse bereit für die Eismaschine (sie ist so bemessen, dass sie in einem Durchgang zu bewältigen sein sollte).

Alternativ, ohne Eismaschine: In einer Tupperschüssel oder einem anderen Behälter in den Tiefkühler stellen und regelmässig, alle Viertel- bis halbe Stunde gut durchrühren.

Unsere Erfahrungen:

Die Kinder waren sehr begeistert, ebenso der Hobbykoch. Mir persönlich schmeckt es zwar auch sehr gut, aber für mich könnte es etwas weniger süß sein ;) Das nächste Mal werde ich also weniger Zucker nehmen :yes:

Juni 23rd, 2009 | Author: Kerstin

Eigentlich sollte das Marsala-Eis ja eine Malaga-Eiscreme werden. Dummerweise habe ich da wohl im Supermarkt etwas verwechselt :noidea: – nun ist´s nicht mehr zu ändern. Und der Hobbykoch meint: Malaga ist spanisch, Marsala italienisch – beides sind Süßweine… soooo groß sollte der Unterschied also nicht sein. Ich kenne mich zu wenig aus, um mir ein Urteil zu erlauben. Aber eines weiß ich: Das Eis mit Marsala schmeckt extrem lecker und sehr cremig. :dance:

MARSALA-EISCREME

Fertig zum Genießen: Marsala-Eiscreme

Zutaten für ca. 800 ml fertige Eiscreme:

  • 40 g Rosinen
  • 2 EL Marsala-Wein
  • 2 Eigelb
  • 75 g feiner Zucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt (ersatzweise: Mark 1/2 Vanilleschote)
  • 250 ml fettarme, kalte Milch
  • 150 ml Schlagsahne oder Cremefine zum Schlagen oder eine Mischung aus beidem
  • 2-3 EL Marsala-Wein

Zubereitung:

Die Rosinen 2 x mit kochendem Wasser überbrühen und anschl. abtropfen lassen. In 2 EL Marsala-Wein mindestens 1 Stunde einweichen. (Bei mir standen sie in einer Tupperdose über Nacht im Kühlschrank.)

Die Eigelbe, Zucker und Vanilleextrakt gut schaumig schlagen. Die kühlschrank-kalte Milch unterrühren. Nun für 20 Minuten – nicht länger, sonst kann es schon kristallisieren! – in den Tiefkühler stellen.

Nochmal kurz mit einem Schneebesen durchschlagen und anschl. in die Eismaschine füllen.

Zunächst sieht das ganze etwas körnig aus, aber es wird noch richtig schön cremig!

Nach ca. 20 Minuten, wenn die Eiscreme schon sichtbar fester geworden ist, die 2 EL Marsala zugeben und nach und nach die beschwippsten Rosinen.

So schaut´s dann aus, wenn die Maschine fertig ist und gepiept hat:

Ich habe fertig!

Und Ihr? Habt Ihr irgendeinen Wunsch, welches Eis Ihr mal besonders gerne hier auf meinem Blog sehen würdet? Ich würde mich bemühen, ein schönes Rezept dafür heraus zu suchen. Vorausgesetzt, Ihr trefft auch meinen Geschmack… :pfeif:

Juni 21st, 2009 | Author: Kerstin

Heute ist Sommer-Anfang! Und wie kann man dieses nass-kühle Schmuddelwetter den Sommer besser begrüßen als mit einem schönen, leckeren Eis?

Gestern abend liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren, damit ich heute morgen gleich die Maschine anwerfen konnte. Und weil ich ja sicher nicht die Einzige bin, die gerne Eis ist, habe ich Euch das Rezept gleich mitgebracht:

KOKUSNUSS-EISCREME

Köstliche Kokosnuss-Eiscreme


Zutaten für ca. 1 l fertige Eiscreme:

  • 50 g Kokosraspel
  • 150 g Zucker (Kerstin: etwas weniger, so 140 g)
  • 3 Eier, Gr. M
  • 1 TL Stärke (Kerstin: Kartoffelmehl)
  • 1/4 TL Salz
  • 200 ml Milch
  • 300 ml Kokosmilch
  • 200 ml Sahne (Kerstin: Cremefine zum Schlagen)
  • 2 TL Vanilleextrakt (ersatzweise geht sicher auch Vanillearoma)

Zubereitung:

Zunächst wird ein Backblech mit Alufolie ausgelegt, die Kokosraspeln darauf verteilt und bei 200°C in 5-7 Minuten im Backofen goldbraun (hellbraun) geröstet. Ich habe es in einer Pfanne ohne Fett gemacht, geht genauso gut. ;) Abkühlen lassen.

In einer Rührschüssel die Eier und den Zucker so lange verrühren, bis die Masse hell und dicklich wird.

In einem Topf die Milch und Kokosmilch mischen und einmal kurz aufkochen. Von der Kochstelle nehmen. Diese heiße Milchmischung nun langsam und unter ständigem Rühren zu den Eiern geben. Ich habe das erst esslöffelweise gemacht, dann in 5 Portionen.

Die Mischung zurück in den Topf geben und bei kleiner Hitze und mit einem Schneebesen oder Holzlöffel weiterrühren bis die Massse ein wenig andickt. Aufpassen, die Masse darf auf keinen Fall kochen, sonst gerinnen die Eier.

Den Topf vom Herd nehmen und die Masse langsam abkühlen lassen. Die Sahne fast steif schlagen.

Den Vanillextrakt unter die erkaltete Masse rühren, die Schlagsahne unterheben. Abdecken und für mindestens 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen – am besten über Nacht.

Die abgekühlten Kokosraspeln in ein kleines Gefäss geben und ebenfalls kühl stellen.

Nun – bei mir am nächsten Morgen – ist die Masse bereit für die Eismaschine.

Noch einmal gut durchrühren und dann in die laufende Eismaschine geben. Nach etwa 20 Minuten, wenn die Masse schon deutlich angefroren und dick ist, die Kokosraspeln zugeben.

Die fertige Eiscreme ist noch sehr soft, schmeckt aber schon sehr lecker. Wer sie gerne ein wenig fester mag, sollte sie noch 1-2 Stunden ins Gefrierfach stellen.

Und dann kann ich nur noch einen GUTEN APPETIT wünschen – das Eis ist schön cremig und wer Kokos mag, wird dieses Eis lieben :yes:

Quelle: 'The Ultimate Ice Cream Book' by Bruce Weinstein

Juni 20th, 2009 | Author: Kerstin

Das aktuelle Thema beim Fremdkochen Hüttenhilfe lautet "EIS, GRANITAS, SORBETS" – ein wundervolles Thema zu dieser Jahreszeit und ich war festen Willens, daran teilzunehmen. Endlich hatte ich ein klitzekleines Druckmittel, um mir die schon lange so gewünschte Eismaschine zu kaufen. Bei einer Kompressormaschine (mit eingebautem Kühlaggregat) streikte allerdings der Hobbykoch und nun habe ich mich für dieses doch deutlich günstigere Modell entschieden. :dance:

Nun brauchte ich noch ein schönes Blog-Rezept und fragte natürlich Tante Google bzw. die Google-Blogsuche. Als erstes fiel mir  das hier in`s Auge, aber da war jemand schneller als ich und es läuft mir ja nicht weg und ich werde es auf jeden Fall irgendwann mal ausprobieren. Fündig geworden bin ich dann bei Stefan – Wahnsinn, diese tolle Vielfalt an Eisrezepten und ganz ohne Eier…

Nach einer Weile herumsuchen und meiner großen Schwäche für After*Eight bin ich dann an diesem Rezept hängen geblieben. Ich hatte eigentlich alles im Haus und habe mich gestern abend an die Zubereitung der Eiscreme gemacht, während die Eisschale schon brav im Tiefkühler auf ihren Einsatz wartete.

Schokoladen-Pfefferminz-Eiscreme


SCHOKOLADEN-PFEFFERMINZ-EIS


Zutaten für ca. 1 L fertige Eiscreme:

450 ml Hafermilch

175 g brauner Zucker

5 Beutel Pfefferminztee

1 g Johannisbrotkernmehl

200 g Sahne

100 g Pfefferminzschokolade, gehackt

Zubereitung:

In einem Topf die Hafermilch gemeinsam mit dem Zucker langsam bis zum Siedepunkt erhitzen. Auf kleiner Flamme die 5 Beutel Pfefferminztee hineinhängen, Deckel drauf und 10 Minuten ziehen lassen.

Die Teebeutel entfernen und nochmals bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen.

Jetzt den Topf vom Herd nehmen und 1 g Johannisbrotkernmehl zügig mit dem Schneebesen einrühren und anschl. durch ein Teesieb abseihen. Vollständig erkalten lassen.

Wenn die Eismasse abgekühlt ist, die Sahne steif schlagen und unter die Rohmasse heben. (Ich habe das vorsichtig mit einem Schneebesen gemacht – hat wunderbar geklappt).

Die fertige Eismasse nun in einer Tupperschüssel (oder einer anderen Plastikbox) für mindestens 1-2 Stunden im Kühlschrank parken, bis sie richtig durchgekühlt ist. (Bei mir stand sie über Nacht)

Jetzt ist die Masse bereit für die Eismaschine.

Eismaschine in Action

Kurz vor dem Ende des Rührens, wenn die Masse schon sichtbar fester geworden ist, wird die gehackte Schokolade zur Eismasse gegeben (bei mir waren das so ca. 20 Minuten).

Die fertige Eiscreme ist relativ weich, schmeckt aber schon direkt aus der Schale einfach nur göttlich – da kann keine Eisdiele mithalten – ein Gedicht! Wer aber ein wenig Geduld hat, kann sie auch zum 'Fester-Werden' noch für ein paar Stunden in`s Gefrierfach stellen. ;-)

Die fertige Eiscreme


Terragina`s Modifizierungen & Erfahrungen:

Anstatt Hafermilch habe ich normale, fettarme Milch genommen (1.5% Fett).

Anstelle von Johannisbrotkernmehl (JETZT habe ich es!) habe ich 1 gestrichenen TL Speisestärke mit ein wenig Wasser angerührt und zugegeben.

Die Sahne wurde mit 200 g Rama Cremefine zum Schlagen ersetzt.

Testpersonen waren meine beiden Kinder und meine Wenigkeit – und alle drei sagen: SENSATIONELL und viel besser als beim Italiener :yes1:

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Stefan für dieses schöne Rezept – es wird ganz sicher nicht das Letzte sein!! :respekt: