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Karamellsauce wie bei Starbucks

Seid Ihr auch ein Kaffeespezialitäten-Schleckermäulchen wie ich? Und haltet Ihr – genau wie ich – Karamellsauce auf Eurem Cappucino bzw. Latte Macchiato für absolut unwiderstehlich? Ja?

Dann habe ich heute ein einfaches und gelingsicheres Rezept für Euch, denn vielleicht habt Ihr ja auch schon den ein oder anderen vergeblichen Versuch hinter Euch, eine solche Dessertsauce selber zu machen. Die größte Herausforderung bei der Herstellung ist wohl, die Konsistenz der Sauce so hinzubekommen, dass sie noch so flüssig bleibt, dass man sie problemlos aus dem Kühlschrank entnehmen und auf den Milchschaum spritzen kann.

Ihr könnt mir glauben – ich war mega-gespannt, als ich nach der Zubereitung die abgekühlte Karamell-Sauce in das Dekorierfläschchen abgefüllt hatte. Bei Raumtemperatur war die Konsistenz prima – aber blieb sie es auch gekühlt?

:dance2: Oh ja, sie blieb es und jetzt nach einer guten Woche kann ich sagen: Sie schmeckt auch heute noch genauso lecker wie am ersten Tag und der Milchschaum lässt sich kinderleicht verzieren. Ganz ehrlich: Ich könnte das Zeug auch einfach so löffeln, aber das lasse ich – aus Gründen – wohl besser. :-)

Karamell-Sauce wie bei Starbucks

Zutaten für ca. 250 ml:

  • 150 ml Wasser
  • 250 g Zucker
  • 250 ml Sahne
  • 1 TL Vanille-Extrakt oder Vanille-Paste

Zubereitung:

  1. Das Wasser gemeinsam mit dem Zucker in einen hohen Topf oder eine hohe Stielkasserolle geben. Bei mittlerer Hitze aufkochen und  einige Minuten köcheln lassen – NICHT RÜHREN,  nur evtl. den Topf ein wenig auf der Platte bewegen, bis die Farbe ein dunkles Amber erreicht hat. Hier ist ein wenig Geduld gefragt – es dauert, bis das ganze Wasser verdampft ist.
  2. In der Zwischenzeit den Vanilleextrakt in der Sahne auflösen und bereit stellen, ebenso ein zusammengefaltetes Geschirrtuch auf der Arbeitsfläche neben dem Herd legen.
  3. Wenn der karamellisierte Zucker den richtigen Farbton erreicht den Topf vom Herd nehmen und auf das vorbereitete Tuch stellen. Dann langsam und unter ständigem vorsichtigem Rühren – am besten mit einem temperatur-beständigen Silikonspatel – die mit Vanille aromatisierte Sahne dazu gießen.  Vorsicht – es spritzt gerne! Sollten sich Klümpchen bilden, einfach nochmal zurück auf den Herd stellen und noch etwas rühren.
  4. That´s it! Schon ist die Karamell-Sauce fertig. Nun dem Topf – auch wenn es sehr schwer fällt – keinerlei Beachtung mehr schenken und ganz in Ruhe abkühlen lassen.
  5. Ist die Sauce kalt lässt sie sich prima in ein Dekorierfläschchen abfüllen.

Reste verbrauchen sich schnell z.B. über Eiscreme, Pancakes und/oder auf`m Brot. Oder lassen sich einfach so wegnaschen… :scratch:

Und wer braucht bitte Starbucks, wenn er eine gute Kaffeemaschine zu Hause hat, leckeren Milchschaum zubereiten kann und last, but noch least, diese süchtigmachende Sauce im Kühlschrank stehen hat?




Ein frohes Neues Jahr!

Seid Ihr alle gut im Neuen Jahr angekommen? :whistle: Ich muss noch weiter ausholen: Hattet Ihr auch alle ein frohes und schönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben? Bei uns war es superschön – Die Familie war zusammen und wir hatten eine sehr schöne, ruhige und entspannte Zeit. Am 2. Weihnachtstag war die Freude besonders groß, denn zum Weihnachtsessen, zu dem meine Eltern alle Jahre wieder einladen, waren auch meine drei Brüder mit ihren Familien gekommen – leider aufgrund von vielfältigen Interessen und Aufgaben recht selten geworden. Umso schöner also, dass es endlich mal wieder geklappt hat. :sing:

Silvester ist hier ja nicht so das große Thema. Die Kinder sind flügge und so saßen der Hobbykoch und ich hier und verbrachten einen weiteren gemütlichen Abend mit Spielen, einem kleinen leckeren Essen und etwas Fernsehen. Nach den ersten 20 Minuten lautstarker Böllerei in der Nachbarschaft zogen wir uns dann recht schnell in die Koje zurück. Aber schön war`s, die Raketen der anderen zu bestaunen. :-)

Nun wünsche ich Euch einen schönen entspannten Neujahrstag! Hoffentlich hat der Alltag Euch morgen noch nicht ganz so schnell wieder und der ein oder andere von Euch hat genau wie ich noch ein paar Tage frei. ;-)




Tomaten-Linsen-Suppe [Lieblingssuppe]

Heute vor einer Woche hatte ich die große Freude, mit einer liebgewonnenen Kollegin und Freundin einen kleinen Backmarathon zu starten. Sechs Stunden standen und sassen wir gemeinsam in ihrer Küche und rührten zusammen, rollten und stachen aus, verstauten Gebäck in Dosen und hörten dazu Weihnachtsmusik aus Kindertagen. Superschön war es, denn auch wenn es eine Premiere war – wir arbeiteten Hand in Hand und alles lief wie am Schnürchen, wir hatten eine Menge Spaß. Danke schön an dieser Stelle an Dich, liebe Kollegin. :rose:

Klar macht das stundenlange Arbeiten mit süßen Sachen auch hungrig auf Herzhaftes und geistesgegenwärtig hatte die Freundin ihre Lieblingssuppe für uns vorbereitet, die wir uns irgendwann zwischen Blech 9 und Blech 12 gemeinsam schmecken ließen. Dazu gab es ein leckeres Walnußbrot. Hmmmhhh – einfach megalecker!

Letzte Woche Mittwoch, also zwei Tage später, war es bei mir mal wieder soweit – ein Zahn musste gezogen werden und so kam mir dieses köstliche Suppenrezept gerade recht. Ich konnte es mir Mittwoch früh noch ganz fix vorbereiten und so stand mein Abendessen für Mittwoch und auch das Mittagessen für Donnerstag. Meine lieben Männer hier durften nur mal ein, zwei Löffelchen probieren und ich musste versprechen, das Rezept in Kürze noch einmal für die ganze Familie nachzukochen.

Natürlich mache ich das gerne. ;-) Und damit Ihr das einfache und schnelle Süppchen ebenfalls nachkochen könnt, kommt hier das Rezept:

Tomaten-Linsen-Suppe

Zutaten für 3-4 Personen:

  • 1 Dose (425 ml) Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 175 g rote Linsen
  • 1 Dose (425 ml) Kokosnussmilch
  • 600 ml Gemüsebrühe (Instant)
  • 2-3 TL Chilipulver oder 1-2 TL Curry- oder Chilipaste
  • 1-2 TL Kurkuma
  • evtl. etwas Curry nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. Koriander zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch in Öl andünsten, restliche Zutaten zufügen und 20 Minuten kochen.
  2. Abschmecken und pürieren.
  3. Mit Koriander garnieren.

Und Vorsicht: Diese Suppe schmeckt definitiv nach mehr und Ihr werdet sie immer und immer wieder kochen wollen… ;-)




Advents-Cupcakes mit Swiss Meringue

Zum 3. Advent heute habe ich Euch ein weiteres schönes Rezept mitgebracht, das ich gestern ausprobiert habe. Ich hatte meinen Bruder nebst Familie zum Advents-Kaffee eingeladen. Und ich hatte mir in den Kopf gesetzt Cupcakes zu backen, die nach Advent und Weihnachten schmecken. Fündig wurde ich auf einer norwegischen Website und mittels Google-Übersetzer konnte ich mir das Rezept ganz gut zusammen friemeln und für deutsch-sprachige Küchen ein wenig anpassen.

:backen: Los gehts!

Advents-Cupcakes mit Swiss Meringue


Zutaten für ca. 20 Muffins:

  • 1 Vanilleschote
  • 225 ml Schlagsahne
  • 150 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 225 g Mehl
  • gut 2 TL Backpulver
  • 6 Spekulatius-Kekse, zerbröselt

Zutaten für die Schweizer Meringue:

  • 350 g zimmerwarme Butter
  • 4 Eiweiß
  • 180-200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • ca. 1 TL Vanillepaste oder -extrakt (alternativ: 1/2 Fläschchen Buttervanille-Aroma)
  • etwas Zimt
  • ca. 2 TL Milch
  • etwas Farbpaste nach Wunsch

Zubereitung der Muffins:

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen.
  3. Die Sahne, die Butter, den Zucker, eine Prise Salz und das Vanillemark cremig aufschlagen, anschl. die Eier einzeln unterrühren.
  4. Das Mehl sieben, mit dem Backpulver mischen und unterrühren, bis sich der Teig verbunden hat. Zum Schluss die Spekulatiuskrümel unterheben.
  5. Den Teig in die mit Papierförmchen ausgelegten Muffinbleche füllen und für 15-20 Minuten backen.
  6. Abkühlen lassen.

Zubereitung der Swiss Meringue (Schweizer Buttercreme):

  1. Zuallererst die Butter aus dem Kühlschrank holen, in grobe Würfel teilen und auf Raumtemperatur kommen lassen!
  2. Die Eiweiße mit dem Zucker über einem Wasserbad unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Temperatur 60-65°C erreicht hat (Thermometer!). Oder rühren bis beim Reiben zwischen Daumen und Zeigefinger keine Zuckerkristalle mehr spürbar sind. Das dauert 10-15 Minuten.
  3. Die Schüssel vom Herd nehmen und bei mittlerer bis hoher Geschwindigkeit mit dem Schneebesenaufsatz der Küchenmaschine ca. 10 Minuten weiter rühren bis die Schüssel sich nicht mehr heiß anfühlt und die Masse schöne Spitzen bildet. Wenn die Creme schon dicklich geworden ist, die Prise Salz hinzufügen.
  4. Den Schlagbesen nun gegen einen Flachrührer tauschen und die zimmerwarme Butter langsam und nach und nach zufügen, anschließend aromatisieren. Dafür die Vanille und auch das Zimtpulver vorzugsweise mit der kleinen Menge Milch mischen und zugeben. Dann noch ca. 5 Minuten weiter rühren, bis eine glatte, seidige Creme entstanden ist.

Das Ganze funktioniert natürlich auch mit einem Handmixer, dauert dann wahrscheinlich aber etwas länger.

Zur Verzierung meiner Cupcakes habe ich die Creme-Menge halbiert und einen Teil mit blauer Wilton-Lebensmittelpaste eingefärbt. Zwei Spritzbeutel wurden mit den Wilton Spritztüllen 4B (Offene Sterntülle) und 2D (Blütentülle) vorbereitet. Mit Hilfe eines Kindermessers habe ich in einen Beutel einen Streifen Weiß eingebracht, in den anderen einen Streifen Blau. Anschl. wurden beide Beutel vorsichtig mit der jeweils anderen Farbe aufgefüllt und der Spaß der Cupcake-Verzierung konnte beginnen.

Fehlten nur noch die Schneeflöckchen, mit denen ich unbedingt meine Cupcakes verzieren wollte – übrigens meine allererste Begegnung mit Fondant.

Irgendwo im Netz ist mir ein kleines Stärke- bzw. Mehlsäckchen begegnet, was ich mir schnell aus einem neuen dünnen Einmal-Wischtuch und zwei Gummiringen gebastelt habe. Eine Supersache, denn so lässt sich die Arbeitsfläche wirklich fein mit Stärke versehen bzw. dünn bemehlen. Ein Nylonstrumpf soll sich für diesen Zweck ebenfalls hervorragend eignen. :yes:

Die kleinen Ausstanzer habe ich minimal mit etwas Kokosöl gefettet und so ließ sich der Fondant recht easy ausstechen.

Tipps & Anmerkungen:

  • Wird Buttervanille-Aroma verwendet wird die Creme schneeweiß, bei Paste oder Extrakt erhält sie einen ganz leichten Gelbstich.
  • Die Creme lässt sich selbstverständlich auch noch anders aromatisieren. Zum Beispiel mit Zitronenschalen- oder Orangenschalen-Abrieb (aber Achtung, das kann die Spritztülle verstopfen!). Weitere Möglichkeiten just in dieser Zeit sind Lebkuchen- und/oder Spekulatiusgewürz (auch hier darauf achten, dass die Gewürze wirklich SEHR FEIN gemahlen sind, damit sie die Spritztüllen nicht verstopfen!) oder auch ca. 50 g geschmolzene, abgekühlte Schokolade, etwas glatt gerührte Marmelade oder cremig gerührte Nutella.
  • Die Creme ist fondant-tauglich!
  • Wer lieber eine Torte backt: Bei sparsamer Verwendung reicht die Menge für eine 26er-Torte.
  • Die Meringue kann gut im 3-4 Kühlschrank aufbewahrt und sogar eingefroren werden. Zur Verwendung nach der Kälte einfach nochmal schön aufschlagen.

Klar, dieses Rezept macht Arbeit – aber die Mühe lohnt sich und es macht auch wirklich Spaß. Und das strahlende, zufriedene Lächeln der Familie und der Gäste dankt der Backfee die Bemühungen…  :hearts:




Terraginas Advents-Granola

In großen Schritten schreitet die Adventszeit voran und meine Backphase ist weitestgehend abgeschlossen. Meinen gestrigen Urlaubstag habe ich noch für einen kleinen Back-Marathon bei einer Freundin  genutzt (ganze sechs Stunden haben wir gebacken) und nun sind ein Haufen Blechdosen im kühlen Keller gefüllt – die einen mehr, die anderen weniger. ;-)

Für dieses Jahr sollte es genug sein und ich bin quasi gezwungen einen Teil auch in diesem Jahr wieder hübsch in Tütchen zu verpacken und zu verschenken, sonst kugeln wir im wahrsten Sinne des Wortes ins kommende Jahr. Aber das mache ich natürlich supergerne und das Plätzchen-Verschenken hat eigentlich schon Tradition.

Heute habe ich mal etwas anderes ausprobiert, was ich bis dato zwar sehr gerne esse, aber noch nie selber ausprobiert habe. Warum eigentlich nicht… :scratch:

Advents-Granola

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Zutaten für ein großes Glas mit ca. 1 Liter Inhalt:

  • 250 g kernige Haferflocken
  • 1 Handvoll Nüsse nach Wahl, grob gehackt (Kerstin: Paranüsse, Walnusskerne und ein paar Haselnüsse, im Minihacker kurz zerkleinert)
  • 80-100 g Honig
  • evtl. etwas Ahornsirup
  • gut 2 TL Spekulatius- und/oder Lebkuchengewürz
  • etwas Vanillepaste oder -pulver
  • 1 TL Zimt

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Die schnelle Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und alle oben angegebenen Zutaten darauf geben und gut vermischen – das geht am besten mit den Fingern. Zum Schluss schön flach ausbreiten.
  3. Das Blech für ca. 15 Minuten in den Ofen schieben. Evtl. 1 x zwischendurch etwas bewegen. Unbedingt nach 10 Minuten im Auge behalten!
  4. Wenn das Granola goldbraun ist herausnehmen, das Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Erst dann am besten in ein gut schließendes Glasgefäß abfüllen.

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Mir schmeckt das Granola besonders lecker über Joghurt oder Quark – mit oder ohne Obst! Aus meiner Sicht bereichert das Knusper-Lecker-Schmecker-Müsli jedes Frühstück und ist wirklich fix gemacht.

Also – worauf wartest Du noch?

Übrigens: Nach dem Backen kann man das Granola natürlich noch mit Trockenfrüchten nach Wahl ergänzen. Spontan fallen mir da Rosinen, Goji-Beeren, Aprikosen, Datteln und/oder Feigen ein..




Der Freitag vor dem 1. Advent

Da! Ich hab`s das erste Mal gehört in diesem Jahr: Last Christmas. :dance: Alle Jahre wieder ein Thema, dass die Menschheit spaltet. Die einen lieben den Song, der bei uns schon Kultstatus hat, die anderen hassen ihn.

Zu welcher „Kategorie“ gehörst Du?

Sehr lustig war übrigens, dass sie vorhin im Radio den Song auf Hessisch gespielt haben. Aber mal ehrlich: Das brauche auch ich nicht wirklich. :happy:

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Und nachdem ich meine zwei Bleche Vanillekipferl fertiggestellt habe werde ich gleich zum Friseur fahren und mich aufhübschen lassen. Und ich werde eine kleine Runde über den Weihnachtsmarkt drehen…. :bye:

Einen tollen Start ins 1. Advents-Wochenende Euch allen! :heart:




Karamell-Stempelkekse

Bestimmt das dritte Jahr in Folge übe ich mich nun an Stempelkeksen. :wacko: Nach und nach zogen neue Motive im Hause Terragina ein und voller Tatendrang machte ich mich ans Werk, denn ich finde diese Art Kekse einfach toll – nicht nur in der Weihnachtszeit.

Nun ist es aber leider so, dass bei den Rezepten, die man so im Netz findet,  gute dabei sind und eben leider auch weniger gute. Letztere können einem die Backlust ordentlich verhageln. Da klebt vielleicht der Teig von Anfang an oder er lässt sich doof ausrollen. Oder die Motive bleiben am Stempel hängen oder beim Ausstechen klebt der Teig so auf der Arbeitsmatte, dass man den runden Keks nur noch als Oval aufs Blech bekommt. Oder aber – und das merkt man leider erst ganz zum Schluss: Es hat alles prima geklappt, aber im Ofen gehen die Plätzchen ein wenig auf und man kann im gebackenen Zustand das gestanzte Motiv nur noch erahnen. :haue:

Aber bei meinen zahlreichen Versuchen in den letzten zwei Jahren habe ich ein paar Dinge gelernt:

  • Im Plätzchenteig darf keinesfalls Backpulver sein.
  • Besonders eignet sich als Unterlage für den Teig zum Prägen und Ausstechen eine handelsübliche Silikon-Backmatte. Die Plätzchen lassen sich gut mit einer Palette abheben, notfalls kann man gut mal mit der Hand unter die Matte fahren und etwas nachhelfen, um den Keks heil aufs Backblech zu bekommen. Eine meiner besten Anschaffungen – derzeit gibt es sie vielleicht wieder bei Tchibo?
  • Ist das Blech voll, am besten für 10-15 Minuten im Kühlschrank parken und erst dann in den Ofen schieben.

Soviel zur Theorie.

Hier kommt heute ein geniales Rezept, dass ich so noch nicht im Netz gefunden habe. Es handelt sich um ein ganz normales Ausstecher-Rezept, das aber nahezu hervorragend für die allseits beliebten Stempel geeignet ist. Die Arbeit macht wirklich richtig Spaß! Und durch das Puddingpulver bekommen die Plätzchen einen ganz besonderen – nein, einen ganz besonders leckeren – Geschmack. :yes: Und nun möchte ich Euch nicht noch länger auf die Folter spannen – hier kommt das Rezept:

Karamell-Stempelkekse

karamell-stempelkekse

Zutaten für ca. 60 Kekse (3 Bleche):

  • 400 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 175 g möglichst dunkler brauner Zucker, z.B. GEPA Bio-Mascobado oder niederländischer „donkere Basterdzuiker“
  • 1 Packg. Karamell-Puddingpulver
  • 250 g Süßrahmbutter
  • 1 Ei, Gr. M oder L

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten am besten in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Teig in drei Portionen ca. 5 mm dick ausrollen. Den Keksstempel vor jedem Plätzchen in Mehl tauchen und gut abklopfen. Gleichmässig in den Teig drücken und anschl. mit einem passenden Ring oder Glas das Motiv ausstechen und vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech  legen.
  3. Wenn das Blech voll ist für 10-15 Min. in den Kühlschrank stellen und den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  4. Die Plätzchen 12-14 Min. backen und nach ca. 5 Min. auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

In einer Keksdose halten die Plätzchen locker 3-4 Wochen. Vorausgesetzt, sie wurden nicht vorher vernichtet… ;-) Und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass man mit dem Puddinggeschmack variieren kann. Wie wäre es z.B. mit Vanille-Stempelkeksen? Wobei ich da wahrscheinlich statt des Puddingpulvers einfach 40 g Stärke und das Mark einer Vanilleschote in den Teig geben würde…

Gutes Gelingen wünsche ich und würde mich freuen, wenn Ihr mir von Eurer Stempelkeks-Erfahrung berichtet.  :bye:



Die Zeit rast

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Kaum zu glauben…. noch eine Woche und dann ist schon der 1. Advent. Habt Ihr auch schon dekoriert und das Haus aufgehübscht? Wir haben gestern und heute die Weihnachtsdeko unter der Treppe hervorgeholt, die Lichterketten aufgehängt und Dekoelemente aufgebaut.

Ich freue mich! :hurra:

Ich liebe diese Zeit! Es ist wesentlich ruhiger draußen, Kerzenschein, Kuscheldecke, leckeres Gebäck, Weihnachtsmusik, nach Gewürzen duftender Tee und überall die Lichter, wenn es dunkel wird. Hach…

Besonders freue mich natürlich auch auf diverse Weihnnachtsmärkte, lieben Besuch bei uns, meine Fahrt zum Tochterkind nach Erfurt zum 2. Advent, das Plätzchenbacken mit einer liebgewonnenen Kollegin, die eigentlich schon eine richtige Freundin ist und noch vieles mehr.

Da soll nochmal einer sagen, der Winter doof.
Isser nich!!!




Tante Evas Schoko-Orangen-Plätzchen

Wurde ich schon wieder vermisst? :scratch: Ich bin zumindest nicht gar so tief in der Versenkung verschwunden, wie einige von mir vielleicht gedacht haben…

Tada! – Here I am. :dance:

Es geht in großen Schritten auf Weihnachten zu und aufmerksame Leserinnen und Leser meines Blogs wissen schon längst, dass ich ein absolutes Weihnachtsmädchen bin. Und weil das so ist, gibt es heute das erste Plätzchenrezept von mir. :yes:

Es handelt sich hierbei um eines der Lieblings-Rezepte meiner lieben Schwägerin, die alle Jahre wieder gleich in doppelter Menge gebacken werden und auf dem Plätzchenteller landen. Eigentlich wollte ich das Rezept schon immer mal nachbacken, weil vor allem das Tochterkind sie gar so sehr liebt. ♥︎ Bislang kamen aber immer irgendwie andere Leckereien dazwischen…. bis gestern. :whistle:

Und weil die Dinger so schrecklich lecker sind, gibt`s hier und heute das Rezept für Euch – mit freundlicher Genehmigung der Rezeptspenderin. Ein liebes Dankeschön an Dich, liebe Eva! :heart:

Schoko-Orangen-Plätzchen

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Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 60 g Stärke
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1 Ei, Gr. M
  • abgeriebene Schale einer Bio-Orange oder Orange-Back
  • 125 g Butter
  • 100 g grob gehackte Zartbitter-Schokolade

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben.
    Alle restlichen Zutaten zugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Zu drei ca. 3 cm dicken Rollen formen und diese auf ca. 5×1 cm flach drücken.
    Am besten in Frischhaltefolie eingewickelt mind. 1 Stunde kalt stellen.
  3. Mit einem scharfen Messer ca. 5mm dicke Plätzchen abschneiden und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen.
  4. Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft 10-15 Min backen.

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Das Rezept ergibt ca. 80 oberleckere Plätzchen und wie bereits oben erwähnt: Am besten die Menge gleich verdoppeln, da die kleinen fiesen Dinger mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit reißenden Absatz finden werden… :yes1:

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken und gutes Gelingen!
:bye: