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März 14th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern habe ich es ja bereits angedroht… und da ich ja kein Freund von leeren Versprechungen bin, kommt heute das Rezept für Sophie*s Banana Cake. :yeah: Die liebe Normi wollte auch gerne noch das Rezept von dem Vanillekuchen von mir – leider gibbet davon aber kein Foto und so hebe ich mir das Bloggen von dem Rezept für`s nächste Mal auf:

BANANA CAKE

banana_cake.jpg

Zutaten für eine 26cm-Kastenform:

  • 170 g Butter
  • 1 gute Prise Salz
  • 2 Bananen
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver

Zubereitung:

Die Butter abwiegen und einen kleinen Teil davon in einer Pfanne zerlassen. Die Bananen in Scheiben schneiden, mit etwas Zucker bestreuen und 5 Minuten karamellisieren und dann abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen. Die Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.

In einer Rührschüssel die Eier und den restlichen Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach unter die Eiermasse rühren. Die restliche Butter in einem Butterpfännchen zerlassen und langsam zum Teig geben. Zum Schluß die karamellisierten Bananen vorsichtig einrühren.

Nun nur noch in die Form geben, glatt streichen und in ca. 40 Minuten goldbraun backen. (Stäbchenprobe!)

Und für Schokoholics: Wer mag, kann noch zusätzlich 100 g dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil schmelzen und mit unter den Teig rühren. :yes1:

Rezept-Quelle: Sophies Cakes

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März 06th, 2010 | Author: Kerstin

„Igittigitt” mag so mancher von meiner werten Leserschaft denken… aber wer diesen Kuchen nachbackt, wird mir Recht geben, dieser Kuchen schmeckt toll!

Jetzt fragt sich sicher die ein oder andere, wie ich darauf kam. Also dazu eine kleine Geschichte:

Wir waren doch vor einigen Tagen zu Besuch in Baden-Württemberg. Als wir so bei der Verwandschaft am Frühstückstisch saßen, stöberte der Hobbykoch ein wenig im Regal mit den Kochbüchern und wurde auf dieses Buch aufmerksam. Er blätterte darin und war total begeistert.

Am Morgen nach der Feier, am gemeinsamen Frühstückstisch, stand dort ein herzhafter Kuchen. Als wir danach fragten, wurde uns gesagt, er sei mit Lachs und Käse. Und was soll ich sagen: Drei unserer vier Familienmitglieder probierten ihn und alle drei waren begeistert.

Ich brauche jetzt nicht weiter erwähnen, was zwei Tage später in meinem Einkaufwagen von Ama*zon landete? Ja genau – eben dieses Buch.

Es ist sehr schön aufgeteilt nach Jahreszeiten und zu jedem Monat des Jahres enthält das sehr schön bebilderte Buch zwischen 5 und 7 Rezepten. Sämtliche Rezepte sind für eine Standard-Kastenkuchenform ausgerichtet und neben den herzhaften Ideen gibt`s auch immer die süße Variante.

Es wird ganz sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich daraus einen Kuchen backe – als nächstes ist ein Vanillecake geplant.

ESTRAGON-HÄHNCHEN-KUCHEN

estragon_haehnchen_kuchen.jpg

Zutaten für eine Kastenkuchenform:

  • 1 Schalotte
  • 10 g halbgesalzene Butter (z.B. La Motte)
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 großes Hähnchenbrustfilet (200 g)
  • 2 Msp. Salz
  • 2 Msp. Pfeffer
  • 50 g Estragon (Kerstin: aus Ermangelung habe ich auf gefriergetrockneten Estragon zurückgegriffen)
  • 150 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 125 g warme Milch
  • 100 g geriebener Greyerzer Käse

Zubereitung:

Die Schalotte fein hacken und das Hähnchenbrustfilet in dünne Streifen schneiden. 1 EL Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen, zunächst die Schalotte darin 5 Minuten anbraten. Das Fleisch zugeben und weitere 5 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Estragon darüber streuen, gut verrühren und zur Seite stellen.

Den Backofen auf 160° Heißluft (oder 180° Ober-/Unterhitze)

In einer Schüssel Mehl und Backpulver gut mischen. Die 3 Eier dazugeben und mit dem Schneebesen kräftig verrühren. (Achtung! Ich habe das Handrührgerät genommen und der Teig ist von der Konsistenz zunächst sehr undankbar und zieht sich an den Rührern Richtung Motor hoch. Also besser ”von Hand” arbeiten, es geht auch recht schnell.) Nach und nach die 100 ml Öl und die warme Milch zugeben, dann den geriebenen Käse unterrühren.

Zum Schluß noch die Schalotten-Estragon-Hähnchen-Mischung behutsam unter den Teig rühren.

Teig in eine ganz leicht gefettete Kastenform geben und in 45 Minuten backen.

Tipps & Erfahrungen:

Ich würde wirklich den Teig beim nächsten Mal ”zu Fuß” rühren – auch wenn`s ein wenig anstrengender ist und länger dauert. Den Teig immer wieder herunter zu schieben war nervig und ebenfalls zeitintensiv.

Exakt nach 43 Minuten habe ich den Kuchen aus dem Ofen geholt, die Farbe war goldrichtig.

Den gefriergetrockneten Estragon habe ich mal während der französischen Woche bei Al*di gekauft – also Augen offen halten. Aber sicher gibt`s den auch in großen Supermärkten das ganze Jahr. Ich gestehe, ich habe noch nie darauf geachtet.

Obwohl relativ viel Backpulver im Teig ist, geht er nicht besonders auf. Das ist normal und gehört so. Wem der Kuchen zu flach ist – vielleicht eine kleinere Kastenkuchenform nehmen?

Wir waren begeistert und ich hoffe, für Euch ist das auch ein spannendes Rezept!

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Februar 27th, 2010 | Author: Kerstin

Es ist Samstag und schon wieder sind ca. 4 Wochen rum. Unser all-monatlicher Koch-Event steht an!

Wir freuen uns schon sehr auf unser heutiges Treffen mit Frl. Frieda nebst Herrn Frieda. :dance: Und wie eigentlich immer, habe ich auch einen Kuchen gebacken. Genau genommen sind es sogar zwei, denn das mir vorliegende Rezept ist auf eine 24er-Springform ausgerichtet. Eine derartige Form habe ich aber nicht. Dafür aber eine 20er und eine 14er-Form. Und da dachte ich so bei mir, da der Sohnemann heute nicht mit fährt, ich mache einfach zwei Kuchen, damit der junge Mann auch noch etwas davon hat und ich vielleicht am Montag noch den Rest mit ins Büro nehmen kann.


ENGADINER NUSSTORTE

engadiner_nusstorte.jpg

Zutaten für 1 Springform mit 24cm Durchmesser (Kerstin: 20cm + 14cm Springformen)

Für eine 20er-Springform habe ich die Mengen rot in Klammern dahinter gesetzt!

Für den Teig:

300 g (210 g) Mehl

150 g (105 g) Zucker (Kerstin: Vollrohrzucker)

150 g (105 g) kalte Butter

1 Ei Größe M (1 Ei Gr. S – oder 2/3 Gr. M – dafür am besten verkleppern und den entsprechenden Teil davon nehmen)

Salz

Für die Füllung:

300 g (210 g) Zucker (Kerstin: 150 g Vollrohrzucker / 150g „normaler” Zucker)

200 g (140 g) Walnusskerne

200 g (140 g) Haselnusskerne

200 g (140 g) Schlagsahne

Frischhaltefolie

Zubereitung:

Die Springform(en) fetten und mit Mehl ausstreuen. (Im weiteren Rezept werde ich mich auf eine 24er-Form beziehen).

Mehl, Zucker, kalte Butter, das Ei und eine Prise Salz zügig zu einem Mürbeteig verkneten (am besten in der KüMa oder mit dem Handrührgerät).

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche schnell aus 2/3 des Teiges den Boden rund ausrollen und den Rand ca. 3 cm hochdrücken.

Mit Frischhaltefolie abdecken, den Rest des Teiges ebenfalls in Frischhaltefolie packen und beides im Kühlschrank parken.

Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze / 150° Umluft vorheizen.

Für die Füllung zunächst die Nüsse grob hacken. Den Zucker in einen Topf geben und karamellisieren. Die Nüsse zugeben und unter den Karamell rühren.Sahne zugießen, unter Rühren aufkochen und den Karamell auflösen.

Nuss-Karamell-Mischung auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den restlichen Teig wieder auf wenig Mehl rund ausrollen und wie ein Deckel auf die Nussfüllung legen. Die Ränder gut zusammen drücken.

Backzeit: erst 30 Minuten bei 175°, dann Ofen herunter schalten auf 150° und in weiteren ca. 15 Minuten fertig backen.

Den Kuchen nach dem Backen in der Form abkühlen lassen (ca. 30 Minuten) – dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen. Die Torte sollte dann mindestens 12 Stunden durchziehen dürfen, noch besser über Nacht.

Noch eine kleine Anmerkung:

Ich habe den Kuchen bis jetzt noch nicht probiert, für`s Foto habe ich ihn nur angeschnitten. :yes1: Es handelt sich übrigens um die kleine Version, denn die größere, die nehme ich ja später mit zu Frl. Frieda! Und ich bin mir sicher, sie wird auch über diese Torte berichten. *lol*

Quelle: Lecker N° 1+2, Januar/Februar 2010

Januar 24th, 2010 | Author: Kerstin

… wohl eher:

Terragina versucht, Franzbrötchen zu backen. Ich denke, das trifft es eher. *lol*

„Franzbrötchen” – die Nordlichter unter Euch kennen diesen Namen sicherlich. Ich habe ihn mal irgendwo aufgeschnappt und nun ist er mir wieder begegnet, als ich plante, meinen Hefewürfel auf ansprechende und leckere Art und Weise zu verarbeiten.

Ihren Ursprung haben die Franzbrötchen in der Hamburger Küche, wo sie gerne zum Frühstück oder auch zum Nachmittagskaffee (wie z.B. bei uns) gereicht werden.

Charakteristisch ist das mehrfache Ausrollen und Bestreichen mit Butter, im letzten Arbeitsgang wird das Hefegebäck dann mit Zimtzucker bestreut und aufgerollt. Die doch sehr ansprechende Optik (so man sie die Vorgehensweise beherrscht und alles richtig gemacht hat) macht das Franzbrötchen zu etwas Besonderem – einem Hingucker auf jedem schön gedeckten Frühstückstisch oder der Kaffeetafel.

Hier ist sie nun, meine ganz persönliche

FRANZBRÖTCHEN-LOVE-STORY

franzbroetchen_01.jpg

Zutaten für 14 Franzbrötchen (2 Bleche)

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 70 g Zucker (Kerstin: 50 g)
  • 250 g lauwarme Milch
  • 70 g weiche Butter
  • 1 Prise Salz
  • Schalenabrieb einer Bio-Zitrone (Kerstin: 1 Tütchen Dr. Oe*tker Finesse Zitrone)

Zutaten für die Füllung:

  • 200 g kalte Butter (Kerstin: ca. 170 g)
  • 200 g Zucker (Kerstin: ca. 170 g)
  • 2 TL Zimt

Außerdem:

  • Mehl zum Ausrollen
  • Backpapier

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben (am besten in die Schüssel der KüMa). Eine Mulde hinein drücken. Die Hefe hineinbröckeln, mit der lauwarmen Milch (oder einem großen Teil davon) übergießen und ein wenig Zucker darüber streuen. Unter Rühren die Hefe in der Zuckermilch auflösen.

Den restlichen Zucker, die Butter, Salz und den Zitronenabrieb auf dem Mehlrand verteilen, evlt. die restliche Milch noch vorsichtig darüber schütten. Mit den Knethaken der KüMa (oder des Handrührgerätes, dann von der Mitte aus arbeiten) zu einem glatten, schönen Teig verarbeiten.

Mit einem Geschirrtuch abdecken und 30 bis 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig, der sein Volumen ungefähr verdoppelt haben sollte, noch einmal kräftig mit den Händen durchkneten und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 25×30 cm groß ausrollen.

Die gut gekühlte Butter in dünnen Scheiben auf einer Hälfte des Teiges verteilen, dann die andere Teighälfte darüber schlagen. Die Teigränder zusammen drücken und unter das Teigstück schieben.

franzbroetchen_02.jpg

Teig vor dem Zusammenschlagen.

Eigentlich sollten hier die Butterstückchen liegen. :blush: Hier hatte ich mein erstes Problem, denn leider war meine Butter zu weich (was kaufe ich auch streichzarte ein, selber schuld). Ich habe sie dann großzügig mit einem Löffelrücken auf dem Teig verteilt und anschließend zusammen geschlagen.

Den Teig erneut ausrollen – dieses Mal auf eine Rechteckgröße von ca. 30×50 cm. (merke: Unbedingt kalte Butter nehmen, sonst „quatscht” die Butter jetzt gleich an so mancher Stelle beim Ausrollen heraus – nicht wirklich schön!)

1/3 der Teigplatte von der Schmalseite her zur Mitte hin einschlagen. Das letzte Drittel darüber schlagen, so daß 3 Teigschichten übereinander liegen. Vorsichtig auf ein Stück Alufolie oder ein Brett legen und für 15 Minuten im Kühlschrank parken.

Zucker und Zimt in einem Schälchen mischen.

Die Arbeitsplatte ein weiteres Mal einmehlen, den Teig darauf legen und wieder ausrollen – dieses Mal auf eine Größe von ca. 40×80 cm. Mit Wasser bestreichen und das Zimt-Zucker-Gemisch gleichmässig über den kompletten Teig streuen.

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Teigplatte vor dem Zusammenrollen, mit Zimt-Zucker bestreut.

Hier habe ich nur die Hälfte des Teiges mit Wasser bestreut. Auf die andere Hälfte habe ich die Butter gestrichen, die mir beim Ausrollen oben seitlich „herausgequatscht” ist.

Den Teig nun von der Längsseite her aufrollen, darauf achten, dass die Nahtstelle nach unten zu liegen kommt.

Dann trapezförmig (leicht schräg nach links, leicht schräg nach rechts) in trapezförmige Scheiben schneiden.

franzbroetchen_04.jpg

Den Backofen auf 190-200° C Ober-/Unterhitze (Umluft nicht geeignet) vorheizen.

Jede dieser Teigscheiben nun mit einem Kochlöffelstiel längs kräftig eindrücken, so daß sich die Spirale links und rechts ein wenig öffnet, anschl. je 7-8 Brötchen (mindestens 4 cm Abstand) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

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Das Blech, welches zuerst gebacken wird, sollte noch 15-20 Minuten an einem warmen Ort stehen (erneutes gehen lassen), bis es in den Ofen kommt. Das zweite Blech habe ich einfach auf der Arbeitsplatte stehen lassen, bis das erste Blech gebacken war.

Backzeit: 20-25 Minuten bei 190-200°

Meine Erfahrungen:

Das letzte Ausrollen ist nicht die einfachste Übung, aber es geht (auch mit zu weicher Butter – dann muß eben ein wenig getrickst werden).

Der karamelisierte Zimt-Zucker schmeckt einfach nur köstlich.

Wie nah „meine” Franzbrötchen am Original sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Leider bin ich noch nie in den Genuß gekommen, diese Brötchen in Hamburg zu probieren. Aber eines weiß ich: Durch den leicht karmalisierten Zimtzucker schmecken sie wirklich köstlich!

Natürlich freue ich mich über Erfahrungswerte, sollte jemand in Versuchung geraten, dieses Rezept nachzubacken. ;)

Originalrezept


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Januar 15th, 2010 | Author: Kerstin

Es wird wieder gebacken im Hause Terragina – die Plätzchen sind alle vernichtet und auch die Plätzchendosen sind wieder gespült, gut im Kellerregal verstaut und warten geduldig auf ihren nächsten Einsatz in 11 Monaten… :yes1:

Durchgestartet bin ich heute vormittag mit diesem Rezept:

APFELKUCHEN MIT MANDELHAUBE

apfelkuchen_mandelhaube_01.jpg

Zutaten für 1 Springform, Durchmesser 28 cm:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 100-125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

Für die Mandelhaube:

  • 100 g Butter
  • 160-200 g Mandeln, gehobelt
  • 1 Pck. Vanillezucker (alternativ: 1 TL Vanille-Extrakt)
  • 125-150 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Milch

Ausserdem:

  • mindestens 4 Äpfel (dürfen auch gerne 5-7 Stück sein – je nach Geschmack und Größe)
  • etwas Zitronensaft

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Kü-Ma zügig zu einem Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Eine 28er-Springform fetten und den Teig für den Boden ausrollen. Das geht prima zwischen zwei Frischhaltefolien. Die Form damit auslegen und auch den Rand gut halb auslegen.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit Hilfe eines Ausstechers entfernen, halbieren und an der dicken Seite fächerartig einschneiden. Mit der runden Seite nach oben auf dem Boden verteilen, leicht andrücken und mit ein wenig Zitronensaft beträufeln, um das vorzeitige braun werden zu verhindern.

Den Backofen auf 190° Ober-/Unterhitze (alternativ: 175° Umluft) vorheizen.

Die Butter, die Mandelblättchen, den Vanillezucker und den Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Unter Rühren Zimt, das Mehl und die Milch zugeben und diese Mischung dann über den Äpfeln verteilen.

apfelkuchen_mandelhaube_02.jpg

Bei 190° Ober-/Unterhitze 50 bis 60 Minuten backen.

Meine Erfahrungen:

Im Originalrezept ist eine Temperatur von ca. 200° angegeben. Nach 45 Minuten habe ich einen Blick in den Ofen geworfen und festgestellt, dass mein Rand wohl ein wenig zu viel Farbe abbekommen hat. :pfeif: Nicht gut. Gar nicht gut. Aber auch nicht sooo dramatisch. Ich habe den Rand einfach nach dem Abkühlen mit einem Messerchen ein wenig gekürzt sah eh hübscher aus, er war mir ein wenig dünn und zu hoch geraten und gut war`s.

Also – passt schön auf den Kuchen auf und deckt ihn notfalls mit Backpapier ab, wenn er ein wenig zu dunkel werden möchte….

Ergo habe ich sehr bewusst bei der Temperatur nur 190° angegeben – ich denke, das ist vollkommen ausreichend, aber natürlich auch von Backofen zu Backofen verschieden. ;)

Auch warm schmeckt dieser Kuchen übrigens bestimmt sehr lecker, evtl. mit Vanilleeis oder Vanillesauce. Ich hab`s noch nicht ausprobiert, kann es mir aber sehr gut vorstellen.

Wer`s nachbacken möchte, ich wünsche gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken!

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Dezember 03rd, 2009 | Author: Kerstin

Adventszeit ohne die Doppeldecker? Das geht bei uns gar nicht! Von allen heiß geliebt sind diese mit Marmelade gefüllten Spitzbuben, die ich schon seit Jahren immer wieder backen muß. Normalerweise gibt´s gleich die doppelte Menge. Aber aufgrund der Tatsache, dass ich schon 11 Sorten Plätzchen in unseren diversen Weihnachtsdosen verteilt und gelagert habe, gibt´s dieses Jahr nur die Hälfte.

Bei Tch*ibo in Düsseldorf gab es die Tage Spitzbuben-Förmchen im Angebot. Das sind diese Förmchen, die einen integrierten Auswerfer haben und wo die Löcher für die Plätzchenmitte beim Ausstechen gleich mit ausgestanzt werden. Sehr praktisch und der Preis war auch sehr günstig. Ich habe schon zwei solche Formen, allerdings habe ich mir diese teuer auf dem Weihnachtsmarkt in den vergangenen Jahren angeschafft – besser sind die auch nicht. :no: Online habe ich sie gerade leider nicht mehr bei Tch*ibo gefunden. :noidea:

JOHANNISBEER-SPITZBUBEN

spitzbuben.jpg

Zutaten für ca. 45 Stück:

  • 450 g Mehl
  • 160 g Puderzucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 200 g Butter
  • 1 ganzes Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Schale von 1 ungespritzten Zitrone
  • 1/2 Glas Johannisbeergelee oder -konfitüre (alternativ Aprikose, Himbeere,…)
  • Puderzucker zum Besieben

Zubereitung:

  1. Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, Butter, Ei und Eigelb, die Prise Salz und die Zitronenschale in eine geeignete Schüssel geben und mit dem Knethaken rasch zu einem gleichmässigen Mürbeteig verkneten.
  2. Teig gut in Frischhaltefolie einschlagen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Nun für ein Blech Plätzchen ohne Loch ausstechen (ich mache immer 20 Stück pro Blech) und für das andere die Plätzchen-Oberteile ausstechen.
  4. Den Backofen auf 160° Um- bzw. Heißluft vorheizen.
  5. Beide Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben und ca. 12 Minuten bei 160° backen. Die Loch-Plätzchen 1-2 Minuten früher aus dem Ofen holen, sie sind schneller fertig gebacken als die ohne Loch. Am besten schmecken sie übrigens, wenn sie noch schön hell sind.
  6. Plätzchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und währenddessen die Marmelade oder den Gelee (evtl. mit etwas Rum) glattrühren. Ich habe auf den Rum verzichtet, weil die Kinder die Plätzchen so gerne mögen.
  7. Nun die Plätzchen ohne Loch umdrehen, mit der Konfitüre bzw. dem Gelee bestreichen und je ein Plätzchen mit Loch darauf setzen.
  8. Zum Abschluß werden fertigen Spitzbuben noch mit gesiebtem Puderzucker bestäubt.
November 30th, 2009 | Author: Kerstin

Die Frankfurter Bethmännchen blicken auf eine lange Tradition zurück. Nach einer Legende wurde das Marzipankonfekt vom Pariser Konditor Jean Jacques Gautenier erfunden, der zu dieser Zeit Küchenchef der Frankfurter Bankiers-Familie Bethmann war. Dieser ließ die Bethmännchen von seinem Haus- und Hofkonditor herstellen und an die Bedürftigen verteilen.

Die Legende besagt ebenfalls, dass ursprünglich die Bethmännchen nach seinen vier Söhnen mit vier Mandelhälften bestückt worden waren. Nach dem Tod seines Sohnes Heinrich im Jahr 1845 wurden nur noch 3 Mandelhälften pro Bethmännchen verwendet. Ob das wirklich stimmt, mag jeder für sich selber entscheiden, denn ein anderer Sohn, Simon Moritz, war bereits im Jahre 1826 verstorben :pfeif:

FRANKFURTER BETHMÄNNCHEN

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Zutaten für ca 40 Stück:

  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 80 g Puderzucker
  • 80 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Rosenwasser
  • 1 Eiweiss
  • 1 EL Amaretto (Kerstin special)
  • 60 Mandeln
  • 1 Eigelb
  • 1-2 TL Rosenwasser

Zubereitung:

1. Zunächst werden die Mandeln gehäutet. Das geht am einfachsten, wenn man sie mit kochendem Wasser übergießt und ein paar Minuten darin liegen lässt. Glücklich ist, wer einen Hobbykoch zu Hause hat, der einem diese friemelige Arbeit abnimmt. Dann zum Abtrocknen auf ein Küchenkrepp legen, das Teilen wird leichter, wenn sie wieder trocken sind.

2. Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden, den Puderzucker dazu sieben.

3. Gemahlene Mandeln, Mehl, Rosenwasser, Eiweiss und Amaretto zugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten.

4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

5. Aus der Masse kleine Kugeln formen. Der Teig ist recht klebrig, das ist normal. Mit leicht bemehlten Händen geht es aber ganz gut.

6. Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.

7. Die Mandeln vorsichtig halbieren und an jede Kugel drei Mandelhälften drücken.

8. Das Eigelb mit dem Rosenwasser verquirlen und jedes „Plätzchen” im oberen Bereich damit bestreichen.

9. Bethmännchen in ca. 15 Minuten bei 175° goldgelb backen.

10. Zur Aufbewahrung die ausgekühlten Bethmännchen lagenweise in eine Blechdose schichten. Dazwischen jeweils eine Lage Pergament- oder Butterbrotpapier.

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Ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern gutes Gelingen beim Nachbacken und eine besinnnliche Adventszeit!

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November 22nd, 2009 | Author: Kerstin

Am vergangenen Freitag habe ich wie bereits hier schon angekündigt meine diesjährige Weihnachts-Bäckerei eröffnet. Und ich habe versprochen, dass ich meine „Das-möchte-ich-oder-das-könnte-ich-backen-Liste” aktuell halten werde. Los ging es gemeinsam mit zwei Freundinnen und es ist bei uns so üblich, dass jeder 2-3 Teige vorbereitet. Wir haben längst nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben – einige der vorbereiteten Teige lagen noch im Kühlschrank und ich habe diese dann gestern und heute fertig gebacken.

Nun lege ich erstmal ein kleines Päuschen ein. :yes1: So weit bin ich gekommen:

Die ultimativen Vanillekipferl (es sind wirklich die besten!)

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Macadamia-Florentiner („Lecker Christmas Special” Sonderheft)

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Mürbe Kekse, gefüllt mit Karamell Umbenannt in Karamell-Augen ;-)

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Schwarz-Weiss-Gebäck

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Kokos-Pistazien-Stangen („Lecker Christmas Special” Sonderheft)

Schokoladenbrot

Weihnachtsbällchen (schnell und sehr einfach, aber auch sehr lecker)

Känguru-Kekse (es schreibt sich tatsächlich ohne „h” – gruselig…)

Karamell-Streusel-Cookies („Lecker Christmas Special” Sonderheft)

Zimtsterne

Amarettis mit Mandeln (Post vom 23.11.2005 von cayetana)

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Walnuß-Zimtschnitten (Post vom 13.11.2009 von Angy2706)

Weihnachtliche Gewürz-Florentiner

Chocolate-Chip-Cookies

Es fehlt noch einiges – ich weiß. Aber dafür hat eine der Freundinnen die Liste noch um zwei drei Sorten erweitert. So haben wir also auch in diesem Jahr wieder die Mohn-Marzipan-Brote Mohn-Marzipan-Taler, das Vogelfutter und auch wieder die leckeren Rahmplätzchen gebacken.

Das Rezept für die Rahmplätzchen werde ich hier noch veröffentlichen. :yes:

Und so schaut derzeit unser gefüllter Plätzchenteller aus:

plaetzchenteller_01.jpg

Hinterste Reihe von links: Rahmplätzchen – Karamell-Augen – Schwarz-Weiss-Gebäck

Mittlere Reihe von links: Macadamia-Florentiner – Amaretti – Vogelfutter

Vordere Reihe von links: Kokos-Quadrate (leider ohne Rezept, weil von der Freundin vorbereitet) – Mohn-Marzipan-Taler – Vanillekipferl

Bald geht es weiter – mal sehen, wie ich die Extraktion des Zahnes morgen überstehe… :roll1:

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November 19th, 2009 | Author: Kerstin

Ja, jetzt ist die Zeit doch im Fluge vergangen – und in 5 Wochen ist schon Heilig Abend. Höchste Eisenbahn für mich, meine Plätzchenliste zu vervollständigen und den Einkaufszettel zu schreiben. Morgen soll es schließlich losgehen mit dem ersten Back-Event mit meiner Freundin. Gestartet wird mit den obligatorischen Vanillekipferln. Wenn ich die nicht mache, bekomme ich geschimpft.

Ich habe mir dann im Laufe des heutigen Vormittags mal ein paar Rezepte herausgesucht, für meine liebe Leserschaft und natürlich auch für mich hier abgespeichert und soweit möglich verlinkt:

Die ultimativen Vanillekipferl (es sind wirklich die besten!)

Macadamia-Florentiner („Lecker Christmas Special” Sonderheft)

Mürbe Kekse, gefüllt mit Karamell

Schwarz-Weiss-Gebäck

Kokos-Pistazien-Stangen („Lecker Christmas Special” Sonderheft)

Schokoladenbrot

Weihnachtsbällchen (schnell und sehr einfach, aber auch sehr lecker)

Känguru-Kekse (es schreibt sich tatsächlich ohne „h” – gruselig…)

Karamell-Streusel-Cookies („Lecker Christmas Special” Sonderheft)

Zimtsterne

Amarettis mit Mandeln (Post vom 23.11.2005 von cayetana)

Walnuß-Zimtschnitten (Post vom 13.11.2009 von Angy2706)

Weihnachtliche Gewürz-Florentiner

Chocolate-Chip-Cookies

Wenn ich das alles mache, dann sind wären es wieder mal 14 Sorten. Ich glaube, ich muß mich ein wenig zurück nehmen – denn letztes Jahr hat sich die Familie beschwert, dass wir noch eine große Dose Plätzchen mit in den Skiurlaub nehmen und dann dort noch vernichten mussten. Wäre ja auch jammerschade drum gewesen.

Mal sehen, wie weit ich komme – ich werde diese Liste hier aktuell halten, was ich geleistet habe und sicher das ein oder andere Foto bloggen. :yes:

All denjenigen unter euch, die genauso gerne die Adventszeit mögen, wünsche ich ganz viel Spaß beim Backen und dass eure Plätzchen gelingen!

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November 09th, 2009 | Author: Kerstin

Es ist schon einige Monate her, dass ich hier in den Genuß kam, diesen fantastischen Schokoladenkuchen zu probieren. Es ist in der Tat eine Sünde wert, denn es ist wohl der beste Schokoladenkuchen, den ich bis dato gegessen hatte. Gut, wenn ich ganz ehrlich bin, dann darf ich über die Zusammensetzung des Kuchens einfach nicht weiter nachdenken, denn eigentlich braucht man ihn nur angucken und schon plaziert er sich adrett auf den Hüften.

Aber – heute war es soweit und ich habe mich entschlossen, diese leckere Kalorienbombe nachzubasteln. Schokolade ist ja auch gut für`s Gemüt und die Seele – und wenn schon nicht die Sonne scheint….

FRAU ROTKRAUTS SCHOKO-SÜNDE

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Und weil ich mein Gewissen wenigstens minimal beruhigen wollte es nicht übertreiben wollte, habe ich mich entschlossen, das Rezept auf eine kleine Springform, 20 cm ∅, herunter zu rechnen. ;)

Zutaten für eine kleine 20cm-Springform:

  • 140 g Zartbitter-Schokolade
  • 140 g Butter
  • 180 g Zucker
  • 3 Eier, Größe L
  • 1 knapper EL Mehl
  • Puderzucker

Zubereitung:

1. In einem kleinen Topf (oder einer Stielkasserole) die Schokolade mit der Butter schmelzen.

2. Den Backofen auf 190° Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden einer kleinen Springform mit Backpapier auslegen, den Springformrand fetten.

3. Den Zucker zur geschmolzenen Schokomasse geben und unter Rühren köcheln lassen, bis der Zucker aufgelöst ist.

4. Den Topf von der Kochstelle nehmen und mit einer Gabel jedes Ei einzeln kräftig unterrühren.

5. Zum Schluß einen knappen EL Mehl darüberstreuen und einarbeiten.

6. Teig in die vorbereitete Springform geben und 20-25 Minuten backen. (Die Mitte des Kuchens sollte noch ein wenig nachgeben).

7. Den Kuchen nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

Liebe Frau Rotkraut, der Kuchen ist einfach nur göttlich und diese Sünde wirklich wert.

Man stelle sich eine 15-jährige Teenagerin vor, die kränklich von einer 4-tägigen Reise zurück kommt und sich über grottenschlechtes Essen beschwert hat.

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Mit dem einen Stück Kuchen habe ich alles wieder drauf, was ich die letzten drei Tage abgenommen habe….

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