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August 01st, 2010 | Author: Kerstin

Bei meiner Suche nach sinnvollen bzw. nützlichen Apps bin ich gestern über zwei schöne Rezepte-Apps gestolpert, die ich Euch gerne vorstellen möchte.

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Das einzig unangenehme gleich vorweg – diese App ist leider nicht kostenlos, aber mit 1,59 Euronen doch im günstigen Bereich.

Das kleine Programm bietet eine umfangreiche Rezepte-Sammlung, die täglich erweitert wird, weil es gleichzeitig eine Koch-Community ist. Nach einer kurzen Registrierung kann und darf jeder Rezepte schreiben (das geht auch komfortabel via Internet mit einem persönlichen Login).

Besonders schöne Features sind wohl auch der Supermarkt-Finder und die ganz fixe Erstellung einer Einkaufsliste, wobei man/frau die Zutaten, die man schon im Haus hat, einfach abwählen kann. Die fertige Einkaufsliste lässt sich per Klick mailen, so daß man auch wunderbar andere zum Einkaufen losschicken kann. *lol*

In der heutigen Zeit (in der leider auch die Allergien immer häufiger werden) sei auch ganz besonders angemerkt, dass man die Rezepte filtern kann. Und zwar in punkto „vegetarisch”, „schweinefleischfrei”, „laktosefrei” und „glutenfrei”

Mehr Informationen gibt es hier.

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Eine weitere hübsche App, die mir vor allem wegen der hübschen Aufmachung und der schönen Idee aufgefallen ist, ist die folgende. Sorry ihr Lieben, auch diese ist nicht kostenlos, der Preis entspricht dem obigen. Aber ich kann auch nichts dafür, dass die coolen Sachen nicht umsonst sind… :blush:

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Stellen wir uns nicht alle immer wieder einmal die gleiche Frage?

„Was koche ich heute?”

Also uns hier geht es regelmässig so und ich nehme mir immer wieder vor, einen Wochenplan aufzustellen. Leider bleibt aber dann doch eher der Wunsch der Vater des Gedanken.

Die Idee ist ein Kochtagebuch, um etwas Abwechslung in den Ernährungsplan zu bringen. Möglichst viele User sollten von ihrem gerade gekochten Gericht schnell ein Foto knipsen, das Rezept zufügen und so der Community das Rezept zur Verfügung stellen. Das geht über die App oder auch hier. Aus meiner Sicht ein App, das viel Potential hat, wenn es sich nur ein wenig mehr herumspricht und verbreitet.

Und bevor ich es vergesse:

Die App nennt sich simpel WASIKO (WAs Soll Ich KOchen?) – sehr einleuchtend. ;)

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Mai 23rd, 2010 | Author: Kerstin

Ich hatte ja schon die letzten Tage geschrieben, dass ich für meine Eltern eine Torte machen wollte. Dazu sollte ich vielleicht einmal erwähnen, dass ich zwar supergerne Kuchen backe, aber mit Torten habe ich es eigentlich nicht so.

Nun hatte ich aber ein Rezept gefunden, welches mir perfekt für den Anlass des Familienfestes erschien und so machte ich mich an die Arbeit.

Den Bisquitboden habe ich im Titel extra erwähnt, damit man ihn über die Suchfunktion finden kann. Schließlich bildet dieser ja gerne mal die Basis einer Torte. ;)

GIOTTO-PFIRSICH-MARACUJA-TORTE

Zutaten für eine Springform 26-28 cm Durchmesser

Zutaten für den Bisquitboden:

  • 3 (4) Eier
  • 60 g (80 g) Zucker
  • 90 g (120 g) Mehl
  • 1 TL (gut 1 TL) Backpulver

In Klammern die Zahlen für diejenigen, die gerne einen etwas dickeren Bisquitboden mögen. Eine Faustregel für Bisquit ist pro Ei 20 g Zucker und 30 g Mehl. Ganz Mutige können auch auf das Backpulver verzichten (so sollte es eigentlich sein).

Zutaten für die Zwischenschichten:

  • 2-3 EL helle Konfitüre
  • 1 Becher (150-200 g) Pfirsich- oder Vanillejoghurt

Zutaten für die Pfirsich-Maracuja-Creme:

  • 1 Dose Pfirsiche
  • ca. 1/2 l Maracujasaft
  • 2 Pck. Puddingpulver Vanille
  • Mark 1 Vanilleschote (nicht zwingend notwendig)

Zutaten für die Sahnecreme:

  • 2 Becher Sahne (á 200 g)
  • evtl. Sahnesteif
  • 30 g gehobelte Mandeln
  • etwas Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 2 Stangen Giotto Gebäckkugeln

Zum Verzieren:

  • 2 Stangen Giotto Gebäckkugeln

Zubereitung:

Den Bisquit und die Pfirsich-Maracuja-Creme am besten bereits am Vortag zubereiten.

Für den Bisquit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker in eine Schüssel geben und ca. 10 Minuten hellgelb-weiß und schaumig rühren. Es braucht seine Zeit, also nicht ungeduldig werden.

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Das Mehl mit dem Backpulver gut vermischen und über die Schaummasse sieben.

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Vorsichtig mit einem Teigspatel unterheben. Den Boden einer Springform mit einem Backpapier bespannen, nicht fetten! Dann den Teig einfüllen und bei 180°C Ober-/Unterhitze (KEINE UMLUFT!) ca. 10-12 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.

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Den Bisquit nach dem Abkühlen auf eine Tortenplatte stürzen und das Papier vorsichtig abziehen. Sollte es ein wenig kleben, einfach das Papier von oben ein bisschen anfeuchten, dann geht es leichter.

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Für die Pfirsich-Maracuja-Creme die Pfirsiche abgießen und den Saft auffangen. Pfirsiche dann klein schneiden. Den Saft in einen 1l-Meßbecher geben und mit Maracujasaft auf einen 3/4 l auffüllen.

Aus dem Fruchtsaft und dem Puddingpulver (und ggf. dem Mark der Vanilleschote) nach Anleitung auf der Packung – allerdings ohne Zucker und nur mit einem 3/4l Saft – einen Pudding kochen. Unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit um den Bisquit einen Tortenring legen, dünn mit einer hellen Konfitüre bestreichen und dann den Joghurt darauf verteilen.

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Anschl. die abgekühlte Pfirsich-Maracuja-Creme darauf geben und glatt streichen. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit die Masse schön fest werden kann.

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Am nächsten Morgen die Mandelblättchen in einer Pfanne anrösten, mit etwas Zucker bestreuen und karamellisieren. Abkühlen lassen. Zwei Stangen Giotto-Kugeln klein schneiden.

Die Sahne anschlagen (evtl. unter Zugabe von Sahnesteif), das Mark der Vanilleschote dazugeben und steif schlagen. Jetzt nur noch die Mandeln und klein geschnittenen Gebäckkugeln darunter heben.
Abschl. die Torte mit der Sahne-Giotto-Creme bestreichen. Dabei evtl. etwas für den Tortenrand zurück behalten, falls man diesen – wie ich – auch noch verzieren möchte.

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Erst kurz vor dem Servieren mit den restlichen beiden Stangen Giotto verzieren. (2 Stück bleiben übrig, wenn die Torte 16 Stücke hat). Die Giottos werden sonst leicht weich. Davon gibt`s leider kein Foto, weil ich die Torte erst im Restaurant fertig verziert habe und es in dem Raum, wo wir Kaffee getrunken haben, recht dunkel war. Also denkt Euch die Kügelchen einfach dazu – hier ist Fantasie gefragt. ;)

Unser Fazit:

Die Torte war der Renner – als einzige von 5 Kuchen bzw. Torten auf dem Buffet war sie zwar nicht alle, aber doch sehr gefragt und hat allen sehr gut geschmeckt. :yes: Da freut sich die Küchenfee.

Vorhin habe ich noch ein halbes Stückchen davon gegessen – die Giottokugel war zwar etwas weich geworden, aber ansonsten ist sie auch am nächsten Tag noch ein Gedicht… lecker! Sowas von lecker….

Das Originalrezept ist hier zu finden. ;)

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Mai 13th, 2010 | Author: Kerstin

Soul Food (zu deutsch Seelen-Nahrung) – brauchen wir das nicht alle mal? Auch wenn Verstand und Kalorien eine andere Sprache sprechen… :roll: Und um gleich Missverständnissen vorzubeugen: Mir geht`s prima. ;)

Der Hobbykoch hat schön gekocht und ich wollte aber gerne noch etwas in der Küche machen. Das Tochterkind liebt Schokolade – Zeit ihr einen Wunsch zu erfüllen. Und so begab ich mich auf die Suche nach einem schönen Rezept fürs spätere Kaffeetrinken. Schnell wurde ich fündig und checkte kurz meine Vorräte – es konnte gleich los gehen, alles da!

DOUBLE CHOCOLATE MUFFINS

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Zutaten für 2 Muffinbleche (á 12 Mulden)

  • 125 g dunkle Schokolade, Kakaogehalt mind. 70% (ich habe hier meine kleinen After-Eight-Weihnachtsmänner vernichtet. Das waren 80 g)
  • 125 g Butter
  • 2 Eier
  • 220 g Zucker (Originalrezept: 250 g)
  • 125 g Sauerrahm (Schmand)
  • 1/8 L Milch (125 ml)
  • 200 g Mehl
  • 50 g dunkles Kakaopulver
  • 3 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Schokolade nach Wahl (Zartbitter, Vollmilch oder auch weiße, gerne auch mischen.)

Zubereitung:

Zwei Muffinbleche mit Papierförmchen auslegen.

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen.

Die Schokolade gemeinsam mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen, anschl. ein wenig abkühlen lassen.

Währenddessen in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät die Eier mit dem Zucker gut schaumig rühren. Den Sauerrahm und die Milch unterrühren.

In einer kleinen Schüssel alle trockenen Zutaten, also Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und die Prise Salz gut vermischen.

Die Mehlmischung und die Butter-Schoki-Mischung zu der Eiermasse geben und am besten mit einem Teigspatel per Hand vorsichtig verrühren. Dabei nur so lange rühren, bis der Teig gleichmässig dunkel ist und sich verbunden hat. Nicht länger!

Die Hälfte der Schokoladenstückchen zum Schluß unterheben.

Jedes Muffinförmchen zu 3/4 mit dem Teig füllen. Das funktioniert am besten mit einem Eiskugelportionierer. Alle Förmchen mit den restlichen Schokoladenstücken bestreuen.

Backzeit: ca. 25 Minuten, bis sie oben aufspringen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Sollten sie nicht gleich gegessen werden, halten sie sich am besten in einer Plastikdose frisch.

Unser Fazit:

Die besten Schokomuffins, die wir bislang gegessen haben – Hammer! Noch warm sind die Schoko-Stückchen noch leicht flüssig, die Kruste schön knusprig und der Teig fluffig, so dass man sie am besten mit einem Gäbelchen essen sollte. Ein wahrer Genuß für die Sinne. Sie passen also großartig in die Kategorie „Soul Food” :yes1:

Das Original-Rezept ist hier zu finden.

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Mai 01st, 2010 | Author: Kerstin

Gestern habe ich Euch von unserem Abend bei Mirko Reeh erzählt – und am Nachmittag habe ich schnell den Brotteig von der KüMa kneten lassen – schneller und einfacher kann man kaum ein Brot backen. Das Brot ist schön locker und nicht so fhart, nett von Mirko, dass er uns das Rezept zur Verfügung gestellt hat. Ich hab`s allerdings noch ein klein wenig abgeändert:

PARMESANBROT

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Zutaten für einen großen Brotlaib oder 10-12 Brötchen:

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 400 ml lauwarmes Wasser
  • 700 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 100 g geriebener Parmesan
  • 50 g Parmesan in Stücken
  • 3 EL Kräuter nach Wahl (Kerstin: gefriergetr. Kräuter der Provence)
  • 2 EL Balsamico-Creme

Zubereitung:

Lauwarmes Wasser abmessen, in eine kleine Schüssel geben, die Hefe hineinbröckeln, Zucker zugeben und gut verrühren. Mit einem Geschirrtuch abdecken und beiseite stellen.

Das Mehl in eine große Rührschüssel (am besten von der KüMa) geben, eine Kuhle hinein drücken und auf dem Rand das Salz verteilen. Den Parmesankäse reiben bzw. in kleine Stücke schneiden.

Den Vorteig in der kleinen Schüssel in die Kuhle zum Mehl geben und zu gut verkneten. Dann den Käse, die Kräuter und die Balsamico-Creme hinzufügen und weiterkneten, bis ein glatter schöner Teig entsteht.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und entweder zu einem großen Laib oder zu 10-12 Brötchen formen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (oder auf ein Lochblech) und für 30 Minuten bei 50° im Backofen ruhen lassen. Der Teig vergrößert sich deutlich!

Den Ofen dann auf 180°C Umluft hochschalten und wenn die Temperatur erreicht ist, ca. 30 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn das Klopfen mit dem Finger auf die Brot-Unterseite hohl klingt.

Meine Tipps:

Das Brot passt fantastisch zu einem Vorspeisen-Süppchen, aber auch einfach nur so mit ein wenig guter Butter.

Ich selber bin ja im stolzen Besitz eines Dampfgarers und so habe ich das Brot mit der Intervalldampf-Funktion gebacken, was heißt, dass immer mal ein wenig Wasserdampf im Ofen verdampft wird (so alle 3 Minuten?). Ein ähnliches Backergebnis kann man sicher erzielen, wenn man auf den Boden des Backofens eine Schale mit Wasser stellt (was ja beim Brot backen auch nichts Neues ist…) ;) Als Alternative würde ich das auf jeden Fall mal ausprobieren.

April 27th, 2010 | Author: Kerstin

Wer hier öfter liest, weiß, dass ich meinen Kindern gerne Essenswünsche erfülle. Und so hatten sich Sohnemann und Tochterkind für heute mittag Pancakes ausgesucht. Ich habe ein sehr schönes Rezept dafür und es dauert auch gar nicht lange. Ein weiterer Vorteil: Die Dinger schmecken auch kalt noch sehr lecker und so hat sich das Thema Pausenbrot für den nächsten Tag auch schon erledigt – vorrausgesetzt, es bleiben noch welche übrig. *lol*

Hier kommt das Rezept:

AMERICAN PANCAKES

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Zutaten für 3-4 Personen (ungefähr 30 Stück)

  • 4 Eier Gr. M
  • 200 g Naturjoghurt
  • 200 ml Milch
  • 200 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Zucker (Kerstin: selbstgemachter Vanillezucker)
  • evtl. 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Die Eier in einer Schüssel hellgelb und schaumig rühren. Naturjoghurt und Milch mischen (hier kann das Verhältnis auch noch variiert werden).

Mehl, Backpulver, das Salz und den Zucker mischen. Abwechselnd mit der Joghurt/Milch-Mischung unter die Eiermasse rühren. Der Teig soll relativ dick sein (wenn er zu dick ist, noch etwas mehr Milch unterrühren).

In einer beschichteten Pfanne auf mittlerer Stufe wenig Öl (z.B. Rapsöl) erhitzen. Nach und nach den Teig zu Pancakes ausbacken. Meine fertigen halte ich immer auf einem Teller mit Küchenkrepp bei 50° im Backofen warm.

Wichtig: Wirklich wenig Öl verwenden und nur auf mittlerer Stufe backen.

Die Pancakes schmecken super mit Ahornsirup, Nutella, Honig, Erdnussbutter,… auch ein Fruchtquark passt prima dazu.

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April 25th, 2010 | Author: Kerstin

Eigentlich hatte ich letzte Woche vor, eine Tarte mit Ricotta zu machen. Irgendwie kam aber immer etwas anderes dazwischen und so blieb der Ricotta im Kühlschrank stehen. Gestern machte ich mich dann auf die Suche nach einem schönen Rezept für einen Kuchen mit Ricotta und wurde – wie so oft – beim Chefkoch fündig.

Weil ich nicht alle Zutaten im Haus hatte (oder andererseits Zutaten im Haus hatte, die noch auf ihre Verwendung warteten) habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt und möchte es gerne mit Euch teilen.

RICOTTA-KÄSEKUCHEN

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Zutaten für 1 Kranz-Springform mit 26 cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 50 g gemahlene Pistazien
  • 50 g gemahlene Mandeln (alternativ 100 g Mandeln, dafür die Pistazien weg lassen)
  • 100 g weiche Butter
  • 2 Eier, Gr. M
  • 75 g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote (alternativ: 1 Pck. Vanillezucker)

Für die Füllung:

  • 500 g Ricotta und 250 g Magerquark (oder 250 g Ricotta und 500 g Magerquark)
  • 1 Pck. Puddingpulver (Kerstin: Vanillegeschmack, im Original: Mandelgeschmack)
  • 4 Eier Gr. M (Kerstin: 3 Eier Gr. L)
  • 130 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 50 g Amarettini-Kekse, ganz
  • 1 EL echtes Kakaopulver (z.B. Bens*dorp)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Kranzform ausbuttern und mit Mehl ausstreuen.

Mehl, Nüsse und Backpulver in einer Schüssel mischen, restliche Zutaten für den Teig zugeben und zu einem glatten, weichen Teig verkneten. In die vorbereitete Form geben und innen und aussen einen 5 cm hohen Rand hochdrücken. Der Teig ist etwas klebrig, aber es geht. Die Form bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung 150 g Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Ricotta, Magerquark und den Zucker glatt rühren, das Puddingpulver und die 4 Eier nach und nach unterrühren, zum Schluß die geschmolzene Butter ebenfalls unterrühren.

Den Backofen auf 150° Umluft / 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Hälfte der Füllung auf den Teig geben. Die Amarettini-Kekse darauf verteilen. Den Kakao über die restliche Quarkmasse sieben und unterrühren. Auf die helle Quarkmasse geben und mit einer Gabel eine Marmorierung in die beiden Teige ziehen.

Backzeit: ca. 1 Std. bei 150° Umluft (Stäbchenprobe!)


Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und den erkalteten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

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April 18th, 2010 | Author: Kerstin

„Seelen” – der/die ein oder andere von Euch hat das vielleicht schon mal gehört. Ich hatte zwar vor einiger Zeit mal davon gehört, bin aber heute erst – rein zufällig auf der Suche nach einem schönen Hefeteigrezept – wieder darüber gestolpert.

Bei den Seelen handelt es sich um eine oberschwäbische Spezialität, die dort wohl nicht nur zum Frühstück verzehrt und geliebt wird. Ursprünglich werden die länglichen, baguette-artigen Brötchen aus Dinkelmehl gebacken. Aber auch aus Weizenmehl schmecken sie vorzüglich und passen eigentlich überall, wo auch Baguette oder Ciabatte gern gereicht wird.

SEELEN

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Zutaten für 10 Stück (2 x 5 Stück pro Blech)

  • 1000 g Mehl (Kerstin: 500 g Type 550, 500 g Type 1050)
  • 1/2 TL Zucker
  • 30 g Hefe
  • 20 g Salz
  • 600 ml lauwarmes Wasser
  • grobes Salz (Kerstin: Fleur de Sel) und Kümmel zum Bestreuen
  • evtl. geriebener Käse, z.B. Bergkäse

Zubereitung:

Vorteig: Das Wasser ggf. erwärmen (37-40°C), 1/2 TL Zucker zugeben, die Hefe hineinkrümeln und darin auflösen. Abdecken und 10-15 Minuten stehen lassen.

Mehl in eine große Rührschüssel (oder die Schüssel der KüMa) geben und eine Kuhle hinein drücken. Das Salz auf dem Mehlrand verteilen. Den Vorteig in die Kuhle schütten, KüMa einschalten und zu einem glatten Teig verkneten (alternativ tun`s auch die Knethaken des Handrührgerätes).

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und bei 50° im Backofen 40-60 Minuten ruhen lassen. Das Volumen sollte sich sichtlich vergrößern. Zwischendurch 2 x mit feuchten Händen durchkneten und nach dem letzten Kneten nochmal sichtlich aufgehen lassen.

Den Backofen auf 230° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den kompletten Teig zu einem ca. 15 cm dicken und 30 cm langen Strang formen. Mit dem Teigspatel oder einem Messer in 10 ungefähr gleiche Stücke teilen.

Jedes Teigstück länglich auf 20-30 cm formen und ziehen, mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. (Bestens geeignet ist ein Lochblech – ich liebe es für meine Brotbackversuche, macht auch das Backpapier hinfällig). Nochmals mit einem Geschirrtuch abdecken und aufgehen lassen.

Die Seelen mit Wasser bestreichen und mit dem groben Salz und Kümmel bestreuen. Alternativ kann man die Seelen auch mit geriebenem Käse bestreuen.

Eine Schale Wasser auf den Ofen des Backofens stellen, das Blech einschieben und ca. 10 Minuten bei 230° backen. Dann den Ofen herunter schalten auf 180° und weitere 8-9 Minuten backen, bis sie goldgelb sind.

Originalrezept: Chefkoch

Ich könnte mir das Rezept auch sehr gut mit eingebackenen Röstzwiebeln oder Speckwürfelchen vorstellen – mal sehen, ob ich das irgendwann man ausprobiere….

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April 13th, 2010 | Author: Kerstin

„Was ist das denn bitte wieder?” werden sich sicher einige fragen. Ich habe dieses Wort bis heute morgen auch noch nie gehört. „Kanelbullar” ist übrigens Plural. Im Singular heißt es „Kanelbulle” – da gefällt mir doch Kanelbullar doch ein wenig besser. Ausserdem kommt eine Kanelbulle auch nicht allein daher, sondern meist im Rudel. ;)

Ok, und um was handelt es sich jetzt bei diesen Kanelbullar und wie komme ich darauf? Wer hier öfter liest, weiß, dass ich mich da nicht lange bitten lasse. ;)

Es begab sich also im Büro, dass ich mit einer lieben Kollegin ein Gespräch führte. Sie bat mich, einmal nach ”Swedish Sticky Buns” im Internet zu suchen. In einer Zeitschrift hatte sie davon gelesen und ein Bild gesehen. Ich guckte wohl ein wenig irritiert und so verriet sie mir, dass es sich hierbei um schwedische Zimtschnecken (klar: „Kanel” von Kaneel = Zimt) handele. In der Zeitschrift sei zwar ein Foto gewesen, aber leider kein Rezept. Fix machte ich mich auf die Suche und fand genauso wenig wie sie. :bigeyes: Ich wäre nicht ich, wenn ich so schnell aufgeben würde. Geschwind gab ich einfach mal ”Schwedische Zimtschnecken” bei Tante Goo*gle ein und wurde fündig. :yeah:

Das Rezept las sich so gut, dass ich mich heute nachmittag gleich in die Küche stellte und die Schneckchen austesten musste.

KANELBULLAR (SCHWEDISCHE ZIMTSCHNECKEN)

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Zutaten für ca.18 Kanelbullar:
Für den Teig:

  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1/2 Hefewürfel (21 g)
  • 75 g Zucker
  • 450 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 4-5 Kardamomkapseln (oder 1/2 TL gemahlener Kardamom)
  • 75 g Butter oder Margarine

Für die Füllung:

  • knapp 40 g zerlassene, auf Raumtemperatur abgekühlte Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Ei (zum Bestreichen)
  • Hagelzucker zum Bestreuen (Kerstin: Brauner Zucker)

Zubereitung:

Zuerst die Milch leicht erwärmen (ca. 37°), die Hefe hineinbröckeln und einen TL vom Zucker mit dazu geben. Gut verrühren, abdecken und 10 Minuten stehen lassen.

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Kuhle hinein drücken. Die Kardamomkapseln öffnen, die Samen in einem Mörser fein zerstossen. Salz und gemahlenen Kardamom auf den Mehlrand geben. Die Butter schmelzen.

Die Hefe-Milch-Mischung dann in die Kuhle im Mehl geben und schon mal mit dem Knethaken des Handrührgerätes oder mit der Küchenmaschine rühren. Den restlichen Zucker sowie die geschmolzene Butter zugeben. Rühren, bis ein glatter, gechmeidiger Teig entsteht. Sollte er dennoch kleben, noch ein bisschen Mehl zugeben.

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und 30-40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. (Ich mache das immer bei 40° im Backofen).

Die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig, der sich nun fast verdoppelt hat, nochmals gut durchkneten und anschl. zu einem dünnen großen Rechteck ausrollen. Mit der zerlassenen Butter bestreichen. Zucker und Zimt mischen und gleichmässig über den Teig streuen. Nun von der langen Seite her aufrollen und ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Die Kanelbullar mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech setzen (9-10 Stück pro Blech). Nochmals 30 Minuten, mit einem Geschirrtuch abgedeckt, gehen lassen.

Den Backofen auf 230° Umluft vorheizen.

Das Ei verkleppern und die Zimtschnecken damit bestreichen, mit Hagelzucker (oder braunem Zucker) bestreuen und für 7-9 Minuten im Ofen backen, bis sie eine schöne Farbe angenommen haben.

Unter einem Handtuch abkühlen lassen. Letzteres steht im Originalrezept – ich hab`s vergessen und sie schmecken trotzdem!

Dazu eine Tasse Kaffee und die Welt ist in Ordnung. :sing:

Der Kommentar von unserem Sohnemann: „I love it!” (wort-wörtlich!) und Ihr werdet sie bestimmt auch lieben. :dance:


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März 30th, 2010 | Author: Kerstin

Manchmal geht es ganz schnell und es ist doch immer wieder nett, symphatische Blogger kennen zu lernen. Insofern freuen wir uns sehr, dass dieser junge Mann hier morgen bei uns vorbei schauen wird. Auf der Durchreise in die Schweiz zu seiner Liebsten macht er einen kleinen Zwischenstop in Frankfurt.

Wer mich kennt, weiß, dass wir noch niemanden verhungern oder verdursten lassen haben. Und da ich morgen nicht viel Zeit für die Küche habe, habe ich nach dem erfolgreichen „Mittagessen-Kochen” (heute gab`s Tochter-Wunsch-gemäss Kirschenmichel mit Vanillesauce) gleich noch ein paar Muffins gebacken.

NACHGEBACKEN: CHEESY-SCHOKO-MUFFINS

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Na, lieber Special Agent, läuft Dir schon das Wasser im Mund zusammen? :razz: Ich habe das Muffinblech Dir gegenüber verteidigt, denn vor allem das Tochterkind wollte sooo gerne probieren. Nix da – die bleiben hier bis morgen!

Bei meiner lieben Freundin Fabella kam ich übrigens erstmalig in den Genuß dieser leckeren kleinen Kuchen und ich dachte so bei mir: Das ist genau das Richtige für morgen nachmittag. Es sind glaube ich die besten Muffins, die ich bislang gegessen habe.

Die Zutaten hatte ich alle im Haus und so konnte es gleich losgehen. Das Rezept ist im Original von Dr. Oe*tker und genau wie Fabella werde ich hier ganz fix zum Chefkoch verlinken, aber das Rezept auch schnell abtippen, damit ich das nächste Mal nicht so lange suchen muß das tolle Rezept – inklusive meiner Änderungen – nicht verloren geht.

Zutaten für 12 Muffins (bei mir wurden es 14 Stück)

Für die Schokocreme:

  • 50 g Zartbitterschokolade
  • 50 g Edelrahm-Schokolade
  • 50 g weiche Butter

Für die Käsecreme:

  • 200 g Frischkäse (Kerstin: 1/2 Light-Version)
  • 1//2 TL Dr. Oe*tker Orange Finesse-Aroma
  • 40 g Zucker ( im Original: 60 g)
  • 1 Ei

Für den Teig:

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker (im Original: 140 g)
  • 1 Pck. Vanillezucker (8 g)
  • 120 g Mehl
  • 10 g dunkler Kakao (im Originalrezept NICHT enthalten!)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Schokolade grob zerkleinern, über dem Wasserbad schmelzen, glattrühren und dann die Butter einrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Ein wenig abkühlen lassen.

In einer Schüssel Frischkäse, Orangenaroma, Zucker und das Ei gut verrühren.

Den Backofen auf 160° Umluft oder 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen, alternativ gut fetten und ausmehlen.

Die beiden Eier, Zucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgerätes cremig rühren. In einer weiteren Schüssel alle trockenen Zutaten (Mehl, ggf. Kakao, Backpulver und eine Prise Salz) gut vermischen.

Die Schokoladen-Butter-Mischung unter die Eigelb-Zucker-Mischung rühren. Anschl. die Mehlmischung bei geringer Leistung des Handrührgerätes in drei Portionen unterrühren. Immer nur so lange rühren, bis das Mehl gut eingearbeitet ist.

Nun jeweils einen sehr guten EL des Teiges (oder probiert mal Euren Eisportionierer – damit geht´s hervorragend!) in die Muffinförmchen geben und anschl. die Käsecreme darauf verteilen. Mit einer Gabel vorsichtig spiralförmig die beiden Teige miteinander verquirlen – genau wie beim Marmorkuchen, nur eben im Muffin-Maßstab. *lol* Dann ab in den Ofen damit.

Backzeit: ca. 30 Minuten (Stäbchenprobe)

Zum Schluß das Muffinblech aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten stehen lassen. Anschl. die kleinen Küchlein vorsichtig mitsamt Papiermanschette aus dem Blech herausheben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Schreibt Euch das Rezept ruhig auf Eure „To-Bake-Liste” – Ihr werdet es ganz sicher nicht bereuen! :yes1:

Und nun freue ich mich auf den Agenten und hoffe, die S-Bahn kommt pünktlich in unserem kleinen Stadtteil an. :winke:

März 14th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern habe ich es ja bereits angedroht… und da ich ja kein Freund von leeren Versprechungen bin, kommt heute das Rezept für Sophie*s Banana Cake. :yeah: Die liebe Normi wollte auch gerne noch das Rezept von dem Vanillekuchen von mir – leider gibbet davon aber kein Foto und so hebe ich mir das Bloggen von dem Rezept für`s nächste Mal auf:

BANANA CAKE

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Zutaten für eine 26cm-Kastenform:

  • 170 g Butter
  • 1 gute Prise Salz
  • 2 Bananen
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver

Zubereitung:

Die Butter abwiegen und einen kleinen Teil davon in einer Pfanne zerlassen. Die Bananen in Scheiben schneiden, mit etwas Zucker bestreuen und 5 Minuten karamellisieren und dann abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen. Die Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.

In einer Rührschüssel die Eier und den restlichen Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach unter die Eiermasse rühren. Die restliche Butter in einem Butterpfännchen zerlassen und langsam zum Teig geben. Zum Schluß die karamellisierten Bananen vorsichtig einrühren.

Nun nur noch in die Form geben, glatt streichen und in ca. 40 Minuten goldbraun backen. (Stäbchenprobe!)

Und für Schokoholics: Wer mag, kann noch zusätzlich 100 g dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil schmelzen und mit unter den Teig rühren. :yes1:

Rezept-Quelle: Sophies Cakes

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