Ich hatte ja schon die letzten Tage geschrieben, dass ich für meine Eltern eine Torte machen wollte. Dazu sollte ich vielleicht einmal erwähnen, dass ich zwar supergerne Kuchen backe, aber mit Torten habe ich es eigentlich nicht so.
Nun hatte ich aber ein Rezept gefunden, welches mir perfekt für den Anlass des Familienfestes erschien und so machte ich mich an die Arbeit.
Den Bisquitboden habe ich im Titel extra erwähnt, damit man ihn über die Suchfunktion finden kann. Schließlich bildet dieser ja gerne mal die Basis einer Torte.
GIOTTO-PFIRSICH-MARACUJA-TORTE
Zutaten für eine Springform 26-28 cm Durchmesser
Zutaten für den Bisquitboden:
- 3 (4) Eier
- 60 g (80 g) Zucker
- 90 g (120 g) Mehl
- 1 TL (gut 1 TL) Backpulver
In Klammern die Zahlen für diejenigen, die gerne einen etwas dickeren Bisquitboden mögen. Eine Faustregel für Bisquit ist pro Ei 20 g Zucker und 30 g Mehl. Ganz Mutige können auch auf das Backpulver verzichten (so sollte es eigentlich sein).
Zutaten für die Zwischenschichten:
- 2-3 EL helle Konfitüre
- 1 Becher (150-200 g) Pfirsich- oder Vanillejoghurt
Zutaten für die Pfirsich-Maracuja-Creme:
- 1 Dose Pfirsiche
- ca. 1/2 l Maracujasaft
- 2 Pck. Puddingpulver Vanille
- Mark 1 Vanilleschote (nicht zwingend notwendig)
Zutaten für die Sahnecreme:
- 2 Becher Sahne (á 200 g)
- evtl. Sahnesteif
- 30 g gehobelte Mandeln
- etwas Zucker
- Mark von 1 Vanilleschote
- 2 Stangen Giotto Gebäckkugeln
Zum Verzieren:
- 2 Stangen Giotto Gebäckkugeln
Zubereitung:
Den Bisquit und die Pfirsich-Maracuja-Creme am besten bereits am Vortag zubereiten.
Für den Bisquit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Eier mit dem Zucker in eine Schüssel geben und ca. 10 Minuten hellgelb-weiß und schaumig rühren. Es braucht seine Zeit, also nicht ungeduldig werden.
Das Mehl mit dem Backpulver gut vermischen und über die Schaummasse sieben.
Vorsichtig mit einem Teigspatel unterheben. Den Boden einer Springform mit einem Backpapier bespannen, nicht fetten! Dann den Teig einfüllen und bei 180°C Ober-/Unterhitze (KEINE UMLUFT!) ca. 10-12 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.
Den Bisquit nach dem Abkühlen auf eine Tortenplatte stürzen und das Papier vorsichtig abziehen. Sollte es ein wenig kleben, einfach das Papier von oben ein bisschen anfeuchten, dann geht es leichter.
Für die Pfirsich-Maracuja-Creme die Pfirsiche abgießen und den Saft auffangen. Pfirsiche dann klein schneiden. Den Saft in einen 1l-Meßbecher geben und mit Maracujasaft auf einen 3/4 l auffüllen.
Aus dem Fruchtsaft und dem Puddingpulver (und ggf. dem Mark der Vanilleschote) nach Anleitung auf der Packung – allerdings ohne Zucker und nur mit einem 3/4l Saft – einen Pudding kochen. Unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit um den Bisquit einen Tortenring legen, dünn mit einer hellen Konfitüre bestreichen und dann den Joghurt darauf verteilen.
Anschl. die abgekühlte Pfirsich-Maracuja-Creme darauf geben und glatt streichen. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen, damit die Masse schön fest werden kann.
Am nächsten Morgen die Mandelblättchen in einer Pfanne anrösten, mit etwas Zucker bestreuen und karamellisieren. Abkühlen lassen. Zwei Stangen Giotto-Kugeln klein schneiden.
Die Sahne anschlagen (evtl. unter Zugabe von Sahnesteif), das Mark der Vanilleschote dazugeben und steif schlagen. Jetzt nur noch die Mandeln und klein geschnittenen Gebäckkugeln darunter heben.
Abschl. die Torte mit der Sahne-Giotto-Creme bestreichen. Dabei evtl. etwas für den Tortenrand zurück behalten, falls man diesen – wie ich – auch noch verzieren möchte.
Erst kurz vor dem Servieren mit den restlichen beiden Stangen Giotto verzieren. (2 Stück bleiben übrig, wenn die Torte 16 Stücke hat). Die Giottos werden sonst leicht weich. Davon gibt`s leider kein Foto, weil ich die Torte erst im Restaurant fertig verziert habe und es in dem Raum, wo wir Kaffee getrunken haben, recht dunkel war. Also denkt Euch die Kügelchen einfach dazu – hier ist Fantasie gefragt.
Unser Fazit:
Die Torte war der Renner – als einzige von 5 Kuchen bzw. Torten auf dem Buffet war sie zwar nicht alle, aber doch sehr gefragt und hat allen sehr gut geschmeckt.
Da freut sich die Küchenfee.
Vorhin habe ich noch ein halbes Stückchen davon gegessen – die Giottokugel war zwar etwas weich geworden, aber ansonsten ist sie auch am nächsten Tag noch ein Gedicht… lecker! Sowas von lecker….
Das Originalrezept ist hier zu finden.
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