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Juli 02nd, 2009 | Author: Kerstin

Genau das Richtige bei diesem Wetter ist wohl Eiscreme – also stand ich gestern nachmittag in meiner Küche und habe die Vorbereitungen für das Eis getroffen, welches ich gerade mit Hingabe gelöffelt habe. Damit ihr auch etwas davon habt, bekommt ihr heute das Rezept – sehr zum Nachahmen empfohlen, es ist erfrischend, nicht ganz so süß und wirklich sehr lecker. :razz:

NEKTARINEN-INGWER-EISCREME

Nektarinen-Ingwer-Eiscreme

Zutaten für ca. 1200 ml fertige Eiscreme:

  • 3-4 Nektarinen (je nach Größe, ca. 600 g)
  • 50-60 ml Pfirsich-Nektar
  • Saft von 1/2 Zitrone (Kerstin: ich habe etwas mehr genommen)
  • 1/4 TL Salz
  • 100 g Zucker (Kerstin: 90 g)
  • 2 große Eier
  • 2 TL Mehl
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 200 ml Sahne (Kerstin: Cremefine zum Schlagen)
  • 2 TL kandierter Ingwer (Asialaden oder gut sortierter Supermarkt)


Zubereitung:


Die Nektarinen waschen und schälen. Die Schalen aufheben. In grobe Stücke schneiden und in einen Standmixer geben. (Geht wahrscheinlich auch gut mit dem Zauberstab, ich habe mich diesesmal für meinen Mixer entschieden.)

Den Pfirsich-Nektar, Zitronensaft und das Salz dazu geben und mixen, bis das Obst püriert ist. Abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Die beiden Eier mit dem Zucker in einer mittelgroßen Schüssel gut verrühren, bis die Mischung hellgelb und dicklich wird. Dann das Mehl zügig unterrühren. Beiseite stellen.

In einer schweren, mittelgroßen Pfanne die Milch kurz zum Kochen bringen. Dann langsam zur Eier-Zucker-Mischung geben. Diese Masse zurück in die Pfanne geben, die Nektarinenschalen und Vanille-Extrakt hinzufügen und unter Rühren bei kleiner Flamme langsam erhitzen bis die Masse dicker wird – auf keinen Fall darf die Masse kochen, sonst gerinnen die Eier.

Dann vom Herd nehmen, alles durch ein Sieb in eine große Schüssel geben und langsam abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen.

Wenn die Eiercreme erkaltet ist, wird das Fruchtpüree und die geschlagene Sahne untergerührt, abgedeckt und mindestens 2-3 Stunden in den Kühlschrank gestellt – am besten über Nacht.

Jetzt ist die Masse bereit für die Eismaschine, vor dem Einfüllen aber nochmal gut durchrühren.

Während die Maschine rührt, 2 Stückchen kandierten Ingwer sehr klein schneiden (= gehackt 2 TL) und zum Eis geben, wenn dieses halb geforen ist.

In einen gefrier-tauglichen Behälter umfüllen und bei Bedarf noch weitere 2 Stunden tiefkühlen.

Das Eis hat direkt wenn es fertig ist eine sehr cremige, schöne Konsistenz. Auch heute, nach einer Übernachtung im Tiefkühler, kann ich nur sagen: Hmmmh – wirklich äußerst lecker! Der Sohnemann und auch die Tochter sind der gleichen Meinung :-)

Viel Spaß beim Nachmachen!!

2 kleine Nachsätze:

Im Originalrezept ist das ganze ein Pfirsich-Eis mit Ingwer – das geht natürlich ganz genauso gut. ;)

Auch wenn man keine Eismaschine hat, muß man auf den Genuß selbstgemachter Eiscreme nicht verzichten. Einfach in den Tiefkühler stellen und mindestens alle halbe Stunde, besser noch alle 15-20 Minuten mit einem Schneebesen umrühren – das klappt sicher!

Quelle: “The Ultimate Ice Cream Book” by Bruce Weinstein

Juni 17th, 2009 | Author: Kerstin

Vom letzten Einkauf hat mein Hobbykoch mir ein paar Exoten mitgebracht. Ohne Anweisung – einfach nur so. :dance: Ich habe mich sehr darüber gefreut und nun stand ich aber vor der Frage: Was mache ich nun damit?

Hier habe ich eine Seite gefunden mit sehr schönen Infos über exotische Früchte – danach habe ich gelernt, dass Passionsfrüchte kleine Maracujas sind war ich ein wenig schlauer.

Anschließend stöberte ich dann vor allem beim Chefkoch herum und suchte ein schönes Rezept. Was damit endete, dass ich mir Anregungen holte und dann beschloss, eben ein eigenes Rezept zu kreiren. Die Tochter schickte ich sogleich los, Vanilleeis zu holen (leider haben wir immer noch keine Eismaschine, diese wird wohl auch so schnell bei uns keinen Einzug erhalten… glaube ich zumindest).

Und hier ist nun mein Rezept für einen schönen Fruchtspiegel (hier gibt`s ein paar nette Bilder, wie man so einen Fruchtspiegel noch sehr schön und ansprechend gestalten kann !)

Vanilleeis auf Papaya-Passionsfrucht-Spiegel


PAPAYA-PASSIONSFRUCHT-SPIEGEL

Zutaten für ca 440 ml Fruchtsauce:

  • 1 Papaya
  • 2 Passionsfrüchte
  • 2 goldene Kiwis
  • 2 Limetten
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Vanillextrakt (ersatzweise Vanillearoma)

Zubereitung:

Die Papaya am besten mit einem Sparschäler schälen und dann der Länge nach aufschneiden.

Entkernen der Papaya

Die schwarzen Kerne mit einem Löffel entfernen und in Stücke schneiden. In ein hohes Gefäss (oder einen Mixer) füllen.

Die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtmark mit den Kernen zur Papaya geben. Kiwis schälen, in 4-6 Stücke schneiden und ebenfalls zugeben.

Tipp: Solltest du zum Dekorieren etwas Obst verwenden wollen, nicht vergessen, dies schon bei der Vorbereitung zur Seite zu legen. Dazu eigenen sich Filets von der ausgehöhlten Papaya oder auch Kiwischeiben)


Anschl. die beiden Limetten auspressen und den Saft zu den Früchten geben, ebenso 2 TL Zucker und den Vanilleextrakt.

Nun alles mit dem Zauberstab oder im Mixer pürieren und evtl. noch mit Zucker abschmecken. Zum Schluß das Fruchtpüree noch durch ein feines Sieb streichen.

Fruchtpüree im Sieb Die Kerne bleiben im Sieb zurück
Ist das nicht ein wunderbares, farbintensives Fruchtpüree?
 
Das reine Fruchtpüree, nahezu kernlos

Auf flachen Tellern anrichten.

Nun nur noch das Vanilleeis (oder auch andere Leckereien, ich denke da z.B. an Joghurtnockerln) darauf trapieren, mit wenig Kakao überstäuben und fertig ist ein hinreissendes, fruchtiges Dessert.

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!!

April 02nd, 2009 | Author: Kerstin

Ein schöner, aber auch ein wenig stressiger Tag liegt heute hinter mir. Zuerst arbeiten, dann noch schnell einkaufen, später dann Besuch von einer lieben Freundin auf ein Gläschen Prosecco und anschließendem gemeinsamen Kochen: Spinat-Spaghetti mit Lachs und zum Nachtisch Erdbeeren standen auf dem Speisezettel. Kam gut an, bei den Müttern und auch bei den Söhnen. ;)

Dann klingelte ein paar mal das Telefon und das zog sich auch ein wenig in die Länge.

Gestern war auch ein schöner und vor allem produktiver Tag. Erst gebacken (das Rezept bekommt ihr morgen) und anschl. noch Marmelade kochen – und dieses Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten (wobei ich gestehen muß, dass ich die fertige Konfitüre nur heiß probiert habe und dann komplett eingekocht habe, weil ich ja noch Erdbeermarmelade und auch das ein oder andere gekaufte Glas hier im Schrank bzw. Kühlschrank stehen habe. Ausschlaggebend war, dass ich gestern nachmittag noch die restlichen Weck-Gläschen geliefert bekommen habe, auf die ich ein paar Tage gewartet habe und in meinem Obstkorb noch zwei reife Mangos lagen. :yes1:

Also, ihr Lieben Marmeladen-Fans – hier kommt zunächst ein Foto (klick) und dann die von mir mitgeschriebenen Rezepte:

 

Zweierlei Mango-Konfitüre

 

MANGO-KOKOS-KONFITÜRE

Für 2 Weckgläschen à 220 ml benötigst du:

  • 1 reife Mango (170 g)
  • gut 1/2 frische Chili
  • 100 g Kokosmilch
  • 1 grünen Kardamom mit Schale (Asialaden)
  • 1 Prise Mangopulver (Asialaden)
  • 1 1/2 EL Zitronensaft
  • je 1 Prise Zimt und Muskat
  • ca. 10 g Kokosraspeln (darf auch etwas mehr sein)
  • 150 g Gelierzucker 2 + 1

Die Mango waschen, mit dem Sparschäler schälen und vom Kern schneiden. Mit dem Pürierstab pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Chili waschen, längs aufschneiden und die Kerne vorsichtig auskratzen. Anschl. in sehr feine Ringe schneiden. Die Kardamom-Kapsel öffnen, die Kerne herausnehmen und im Mörser fein zerrreiben.

Das Mangopüree, die Chili-Ringe sowie alle restlichen Zutaten in eine mikrowellen-geeignete Schüssel geben (ich habe diesesmal die Tupperkanne genommen – das ging wunderbar). KEINEN DECKEL AUFSETZEN – ganz wichtig!

Dann gut umrühren und bei ca 500 Watt in ungefähr 8 Minuten kochen – zwischendurch 1 bis 2 x umrühren. Gelierprobe machen. (Kochlöffel oder Tellerbesen durch das Mus ziehen und abtropfen lassen. Wird der letzte Tropfen fest, wird auch die Konfitüre fest.

Die Konfitüre in heiß ausgespülte Weckgläschen füllen (diese auf ein Geschirrtuch stellen) und sofort verschließen. Oder in – ebenfalls heiß ausgespülte – Twist-Off-Gläser füllen, diese auch sofort verschließen und auf den Kopf stellen – so abkühlen lassen und dann an einem kühlen Ort lagern.

 

Und hier noch die weitere Variante:

 

MANGO-APFEL-KONFITÜRE MIT AMARETTO

Für 3 Weckgläschen á 220 ml benötigst du:

  • 1 reife Mango (ca. 170 g)
  • 1 1/2 Äpfel (ca. 240 g)
  • (1 EL Macadamia-Sirup) – der dient normalerweise als Kaffeesirup, gibt`s beim Media*Markt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Mangopulver (Asialaden)
  • 3 EL Amaretto
  • 220 g Gelierzucker 2 + 1

Die Mango waschen, mit dem Sparschäler schälen und vom Kern schneiden. Mit dem Pürierstab pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Äpfel waschen, schälen, vom Kerngehäuse befreien und raspeln oder im Minihacker zerkleinern.

Das Mangopüree, die zerkleinerten Äpfel sowie alle restlichen Zutaten in eine mikrowellen-geeignete Schüssel geben (ich habe diesesmal die Tupperkanne genommen – das ging wunderbar). KEINEN DECKEL AUFSETZEN – Ganz wichtig!

Dann gut umrühren und bei ca 500 Watt in ungefähr 8 Minuten kochen – zwischendurch 1 bis 2 x umrühren. Gelierprobe machen. (Kochlöffel oder Tellerbesen durch das Mus ziehen und abtropfen lassen. Wird der letzte Tropfen fest, wird auch die Konfitüre fest.

Die Konfitüre in heiß ausgespülte Weckgläschen füllen (diese auf ein Geschirrtuch stellen) und sofort verschließen. Oder in – ebenfalls heiß ausgespülte – Twist-Off-Gläser füllen, diese auch sofort verschließen und auf den Kopf stellen – so abkühlen lassen und dann an einem kühlen Ort lagern.

Vielleicht hat ja die ein oder andere von euch Lust, die beiden Rezepte mal auszuprobieren – ich freue mich immer, wenn ich wieder ein etwas aussergewöhnlicheres Marmeladenrezept entdecke und hier konnte ich meiner Fantasie und Kreativiät wieder einmal freien Lauf lassen.

Bei mir kommen die verschlossenen und mit Ringen und Klammern versehenen Marmeladengläser übrigens dann in meinen geliebten Dampfgarer – optimal zum Einkochen. 1 Stunde bei 90°C – fertig! :)

NOCH EIN TIPP:

Wer keinen Dampfgarer besitzt (und das ist wohl derzeit noch die Mehrheit), sollte sich für die Twist-Off-Gläser entscheiden, sie haben auch eine lange Haltbarkeitsdauer und müssen nicht eingekocht werden wie die Weckgläschen. Meine Schwiegermama hatte dafür übrigens noch einen riesigen Einkochtopf – ich kann mich noch ganz schwach an das Monstrum erinnern… ;)