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März 10th, 2010 | Author: Kerstin

Mitten in der Woche.. nach dem Aufwand gestern habe ich heute den großen Wunsch verspürt, etwas zu kochen, was schnell von der Hand geht und auch relativ leicht ist. ;-)

Entschieden habe ich mich hat sich der Sohnemann für „Kartoffel-Möhren-Cremesuppe”. Klang eigentlich nach einer guten und leckeren Idee und somit war sein Wunsch für mich Befehl. Das Tochterkind übrigens zog es vor, die Mittags-Mahlzeit in der Schul-Cafeteria zu sich zu nehmen – selber schuld. :roll:

Hier kommt also nun ein oberleckeres, schnelles Rezept daher:

KARTOFFEL-MÖHREN-CREMESUPPE

kartoffel_moehren_cremesuppe.jpg

Zutaten für 3 Suppenkasper mit großem Hunger:

  • ca. 600 g Kartoffeln
  • ca. 400 g Möhren
  • 800-1000 ml Brühe (Kerstin: Instant)
  • 80-100 g Frischkäse (z.B. Bu*ko oder Phila*delphia)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer

Für die Croûtons:

  • 4 Scheiben Ciabatta oder Baguette vom Vortag
  • 2 TL Bärlauch-Paste
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Butter

Zubereitung:

Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Mit Wasser bedecken und in ca. 20 Minuten weich kochen.

Eine Tasse voll Gemüse aus dem Topf beiseite stellen. Die Brühe angießen (bis zum gewünschten Sämigkeits-Grad), aufkochen lassen und dann pürieren. Mit fein gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen.

Zum Schluß noch den Frischkäse hineingeben und unter Rühren auflösen. Das beiseite gestellte Gemüse noch hineingeben. Wer mag, kann noch mit frischer gehackter Petersilie würzen.

Für die Croûtons das Weißbrot zunächst in 4-6 Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten mit der Knoblauchzehe abreiben. Anschl. in Würfel schneiden. Etwas Butter in eine unbeschichtete Pfanne geben, Brotwürfelchen und Bärlauch-Paste hinein geben und gut vermischen. Bei mittlerer Hitze rösten und immer mal wenden. Nach 10 bis 15 Minuten sind die Croûtons fertig.

Meine Tipps:

Für eine reine Kartoffelsuppe die Menge der Möhren einfach mit Kartoffeln ersetzen.

Die Croûtons kann ich mir auch sehr gut mit einer Pesto vorstellen oder einfach mit Olivenöl und gemischten Kräutern. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

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März 04th, 2010 | Author: Kerstin

Beim Durchstöbern unserer Vorräte haben wir am Dienstag noch eine Chorizo gefunden – MHD bis zum 05. März 2010. Also allerhöchste Eisenbahn, etwas damit zu kochen. Ich habe wieder ein neues Rezept ausprobiert und die ganze Familie war hellauf begeistert. Auffällig ist, dass dieses Gericht gar keine Gewürze benötigt (auch wenn ich persönlich noch ein klein wenig Pfeffer und Harissa-Gewürz zugegeben habe). Ich bin mir fast sicher, ohne hätte es genauso gut geschmeckt. :yes1:

Also, wenn`s zeitlich mal wieder ein wenig eng ist, dann solltet Ihr dieses Rezept einmal ausprobieren.

HÄHNCHEN-RISOTTO-PFANNE

haehnchen_risotto_pfanne.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Hähnchenbrüste (oder 3 mittlere)
  • 150-250 g Chorizo (leicht scharfe, spanische Paprikawurst)
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 2-3 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Risottoreis
  • 1 Prise Safranpulver (Kerstin: -fäden, leicht zerrieben)
  • 100 ml Weißwein (trocken)
  • 600-650 ml Gemüsebrühe (Kerstin: Instant-Brühe)
  • 200 g TK-Erbsen

Zubereitung:

Die Hähnchenbrüste waschen und trockentupfen. Anschl. in 3-6 Stücke schneiden.

Chorizo in Scheiben schneiden, die Paprika waschen und in Streifen schneiden, beides zur Seite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

In einer großen Pfanne das Öl heiß werden lassen und das Geflügel von allen Seiten braun anbraten. Herausnehmen. Die Chorizo kurz (ca. 2 Minuten) von beiden Seiten kurz anbraten. Ebenfalls herausnehmen.

In das Bratfett die Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen geben und 5 Minuten anbraten. Den Reis und den Safran zugeben und 3 Minuten braten. Dann mit dem Wein ablöschen und warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Hähnchenteile und die gelbe Paprika zugeben, dann die Brühe komplett angießen und 10 Minuten vor sich hin kochen lassen.

Chorizo und Erbsen hinzufügen und weitere 5 Minuten kochen lassen, bis der Reis bissfest ist.

Guten Appetit!

Wir haben zu dritt gegessen und für das Tochterkind ist noch eine gute Portion übrig geblieben. Dazu haben wir übrigens ein Schlückchen von dem „Kochwein” getrunken – sehr lecker! 75% der Familien-Mitglieder waren sehr begeistert!

Quelle: Chefkoch

Februar 14th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern hatte ich mir fest in den Kopf gesetzt, etwas aus diesem schönen Kochbuch zu kochen. Ich hatte es schon häufiger durchgeblättert, aber irgendwie noch nie etwas ausprobiert und ich verrate jetzt nicht, dass es schon seit Monaten in meinem Kochbuch-Regal steht.

Gestern war dann Premiere und gemeinsam mit dem Hobbykoch habe ich das wirklich sehr schön illustrierte Buch durchgeblättert und am Ende entschieden wir uns für dieses mega-leckere Gericht:

TAGLIATELLE MIT GRÜNEN BOHNEN UND HÄHNCHENBRUST

tagliatelle_mit_bohnen.jpg

Zutaten für 4 Personen:

2-3 Hähnchenbrustfilets (Gesamtgewicht: 400-500 g)

4 EL sehr gutes Olivenöl

3 Knoblauchzehen

Fleur de Sel

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

200-300 g grüne Bohnen (Kerstin: TK-Ware)

375 g Tagliatelle (evtl. die Hälfte Spinat-Tagliatelle)

125 g Geflügelfond (Kerstin: 1 Tasse gekörnte Brühe)

frisch geriebener Parmesan

ein paar frische Basilikumblättchen

Zubereitung:

Den Knoblauch schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden.

Das Fleisch waschen, trockentupfen und nach Wunsch jedes Filet in 3-4 Stücke schneiden.

2 EL des Olivenöls in eine Schüssel geben, den Knoblauch dazugeben und das Fleisch hinein legen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann gut vermischen und abdecken.

Die grünen Bohnen ggf. putzen, die Enden abschneiden und grob in Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser in ca. 8 Minuten bissfest blanchieren, dann mit kaltem Wasser abschrecken.

Die Tagliatelle nach Packungsanweisung in ca. 6 Minuten al dente kochen, abgießen und gut abtropfen lassen.

5 Minuten vor Garzeitende der Nudeln eine große Pfanne stark erhitzen. Die restlichen 2 EL Olivenöl hineingeben sehr kurz in der Pfanne erhitzen, das marinierte Fleisch samt Marinade hineingeben und scharf anbraten, bis es Farbe bekommt. Das dauert ca. 1 Minute. Die Bohnen hinzufügen, bei mittlerer Hitze 2 Min. weiter garen. Ab und zu umrühren.

Die Hitze wieder erhöhen, den Fond (oder die Brühe) zugießen und weitere 30 Sek. garen. Dann die Nudeln vorsichtig unterheben.

Auf Tellern (oder laut Bill in Schalen) anrichten, mit frisch geriebenem Parmesan, frisch gemahlenem Pfeffer und ein paar Basilikumblättchen garnieren.

Unser FAZIT:

Ein wirklich sehr leckeres Gericht, was gerade durch den Parmesan und das frische Basilikum sehr gewinnt. Da waren wir uns am Tisch alle enig.

Es ist nicht besonders zeitaufwendig, auch die Zutatenmenge hält sich in Grenzen. Ganz sicher hat´s das bei uns nicht zum letzten Mal gegeben. :yes:

Februar 07th, 2010 | Author: Kerstin

Fisch stand schon lange nicht mehr auf unserem Speisezettel. Eigentlich gar nicht so selbstverständlich, denn bekennenderweise sind hier alle Familienmitglieder Fisch-Fans. Trotzdem ist er bei uns etwas Besonderes und wir genießen ein Fisch-Gericht immer sehr. :yes:

Für heute mittag hatte ich dieses leckere Mittagessen geplant – und ich hatte heute Grund zu doppelter Freude. Denn auch, wenn das Gericht kinderleicht und fix gemacht nicht gerade aufwendig ist (dafür aber so richtig was her macht), hat mich seit langer Zeit mal wieder das Tochterkind in der Küche tatkräftig unterstützt. :yes:

Nun aber zum Rezept:

LACHS MIT DILLBUTTER & ORANGEN-FENCHEL

lachs_mit_fenchel.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Lachsfilets ohne Haut (500-600g)
  • 250 g Reis nach Wahl (z. B. Patna- oder Jasmin-Reis)
  • 2-3 kleine Fenchelknollen
  • 3-4 Orangen
  • 1 Bund Dill (Kerstin: TK-Ware)
  • 5 EL weiche Butter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Für den Reis 1,5 l Wasser mit 1 TL Salz zum Kochen bringen und den Reis nach Packungsanleitung in ca. 16 Minuten gar kochen.

Orangen auspressen und 200 ml Saft abmessen.

Dill verlesen, waschen, trocknen und fein hacken. Anschl. mit 3 EL der Butter gut vermengen.

Den Ofen auf 175° Umluft (oder 200° Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Fenchelknollen waschen, putzen, halbieren und in Spalten schneiden.

Den Lachs waschen, trocken tupfen, mit 2 EL des Orangensaftes beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann in eine Auflaufform legen. Im Ofen 15-16 Minuten backen.

5 Minuten vor Ende der Garzeit den Fisch mit der Dillbutter bestreichen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne 2 EL Butter erhitzen und den in Spalten geschnittenen Fenchel von jeder Seite 3-4 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und dem restlichen Orangensaft ablöschen. Weitere 5 Minuten bei kleiner Hitze dünsten.

Den Lachs aus der Form nehmen, mit Reis und Orangenfenchel auf einem Teller anrichten.

Mein Tipp: Die restliche Butter aus der Auflaufform kann man noch prima über den Reis träufeln.


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Quelle: „Lecker, kochen & genießen” Heft No. 12, Dezember 2009


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Januar 26th, 2010 | Author: Kerstin

Viele von uns kennen sie, die Frage:„Was koche ich heute?”

Wieder einmal saß ich an meinem Schreibtisch, als ich mich wie so oft nett mit meiner Kollegin unterhielt. Es war noch ungefähr eine Stunde bis zu meinem Feierabend. Im folgenden ein kurzer Dialog unserer Unterhaltung:

Ich: „Was kochst Du heute Schönes?”

Sie: „Grünkohl mit Bregenwurst.” (Schreibt man das so?)

Ich: „Hmmmh…. habe ich noch nie gemacht” (schließlich bin ich ja auch in Hessen zu Hause, da kennt man sowas nicht unbedingt)

Sie: „Was hälst Du von Lauchsuppe?”

Ich : „Oh ja, das ist eine tolle Idee – dafür kaufe ich gleich noch ein!”

Gesagt – getan. Ich arbeitete noch bis zum Feierabend und fuhr dann direkt zum blau-orangenen Discounter (im Norden ist es der blau-weiße). Und tatsächlich habe ich dort alle Zutaten für dieses optimal zur derzeitigen Aussentemperatur passende Rezept gefunden, zudem geht die Zubereitung auch ganz fix von der Hand. :yes1:

LAUCH-KÄSE-SUPPE
lauch_kaese_suppe.jpg

Eigentlich hätte ich ja schwören können, dass ich dieses tolle Rezept bereits schon einmal gebloggt habe. Aber dem ist nicht so, ich habe es meinen lieben Leserinnen und Lesern doch tatsächlich vorenthalten. :blush: Dieses wird jetzt ganz schnell nachgeholt :yes:

Zutaten für 6 (oder 4 sehr hungrige) Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 500 g (3 Stangen) Lauch
  • 3/4 – 1 l Fleischbrühe (darf Instant sein)
  • 150 g Schmelzkäse (für Figurbewusste: Light-Version)
  • 150 g Schmelzkäse Kräuter
  • 100 g-200 g Créme fraîche (alternativ: Créme light)
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • wenig Fett für die Pfanne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden.

Die Fleischbrühe zum Kochen bringen. Den Lauch waschen, in dünne Ringe schneiden, in die kochende Brühe geben und 20 Min. weich kochen.

In einer Pfanne in wenig Fett die Zwiebelwürfelchen mit dem Hackfleisch anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Lauch weich ist, den Schmelzkäse und Créme fraîche nach persönlichem Geschmack zugeben und in der Suppe zergehen lassen.

Das durch gebratene Hackfleisch zur Suppe geben, umrühren und heiß servieren.

Dazu passt hervorragend frisches Baguette oder Ciabatta.

Guten Appetit!

Januar 19th, 2010 | Author: Kerstin

Sicher geht es den meisten von uns so. Wenn wir müde und ko von der Arbeit heim kommen und hungrige Mäuler zu stopfen sind, möchte ich gerne etwas schnelles und gesundes kochen. Da es gestern Bratkartoffeln gab und am Tag davor ebenfalls Kartoffeln, habe ich mich heute mittag für Nudeln entschieden. Einen Auflauf wollte ich gerne machen. Da sind die Kinder glücklich und der Hobbykoch und ich mögen das auch sehr gerne. Und: Es stand schon lange nicht mehr auf dem Speiseplan. Dieses Rezept bietet sich vor allem an, wenn im Kühlschrank noch Gemüsereste stehen, die nach einer weiteren Bestimmung suchen. ;)

Heute habe ich eine Kleinigkeit verändert – denn normalerweise beinhaltete unser Nudelauflauf immer Tomaten – so aber nicht heute. Und weil es der ganzen Familie sooo gut geschmeckt hat, werde ich schnell das Rezept einstellen. :yes1:

SCHNELLER NUDEL-GEMÜSE-AUFLAUF

nudel_gemuese_auflauf.jpg

Zutaten für 4 Personen gute Esser:

  • ca. 400 g Nudeln (z.B. Spiralen)
  • 350-450 g Gemüse nach Lust und Laune, z.B. Möhren, Bohnen, Erbsen, Pilze, Blumenkohl, Rosenkohl… (Kerstin: 2 frische Möhren, Julienne-Gemüse-Mix)
  • 200 ml Sahne (oder ein vergleichbares, kalorienärmeres Produkt)
  • 200 ml Milch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskatnuß
  • 2 Eier
  • etwas Öl für die Form
  • ca. 100 g geriebener Käse (Kerstin: 3/4 fettred. Reibekäse, 1/4 Bergkäse, frisch gerieben)

Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser bißfest kochen, abgießen und beiseite stellen.

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden – dann gar kochen.

Die Auflaufform fetten und den Schinken in Würfel oder Streifen schneiden.

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einem Topf Sahne und Milch zum Kochen bringen – ab und zu umrühren und acht geben, dass die Mischung nicht überkocht. Vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskat gut würzen. Anschl. die beiden Eier zügig mit dem Schneebesen unterrühren.

Nun wird die Form gefüllt:

Die Hälfte der Nudeln – die Hälfte des Gemüses – die Hälfte Schinken – nacheinander einschichten.

Noch einmal wiederholen.

Die Sahne-Milch-Gewürze-Mischung darüber gießen und alles mit geriebenem Käse bestreuen.

Nur noch die Form für 20-25 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse geschmolzen und schön gebräunt ist!

Wir haben es so genossen, aber dazu passt hervorragend ein grüner Salat.

GUTEN APPETIT!

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Januar 17th, 2010 | Author: Kerstin

Jetzt ist genau die richtige Jahreszeit für Fenchel – derzeit kann man ihn überall recht günstig bekommen und beim letzten Besuch im Supermarkt haben wir uns zwei kleine Knollen mitgenommen. Nun galt es nur noch, ein passendes Rezept dafür zu finden.

Ich musste gar nicht lange suchen, bis ich fündig wurde.

Fenchel ist ein sehr feines Gemüse. Viele fühlen sich sofort an Fencheltee erinnert und dieser erinnert an Krankheit. Dem ist aber gar nicht so. Ich empfehle jedem, dieses leckere Gemüse unbedingt mal auszuprobieren, auch wenn`s einen allein beim Gedanken an Fencheltee schon schüttelt.

Lange Rede – kurzer Sinn; hier kommt das Rezept:

HÄHNCHEN-FENCHEL-PFANNE

fenchel-haehnchen.jpg

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300-400 g Hähnchenbrustfilet
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 kleine oder 1 große Fenchelknolle
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 4 Cherrytomaten (oder auch ein paar mehr)
  • 150 ml Hühnerbrühe (oder Instantbrühe)
  • 150-200 g Crème fraîche (oder Creme légère)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1/2 Bund glatte Petersilie (alternativ: 1/2 Päckchen TK-Petersilie)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Hähnchenbrustfilets abbrausen, mit Küchenpapier trockentupfen, ggf. säubern. Anschl. salzen und pfeffern.

Den Fenchel waschen, halbieren, den Strunk entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini in ca. 5 cm lange Stifte, die Zwiebel in halbe Ringe schneiden, die Petersilie ggf. hacken. Die Tomaten waschen und halbieren.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrustfilets von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Zwiebeln mit dem Rosmarinzweig im restlichen Fett goldgelb braten, dann Fenchel und Gemüse dazu geben und kurz mitbraten.

Mit der Brühe ablöschen und die Crème fraîche einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und der Prise Zucker würzen und abschmecken.

Auf kleiner Hitze ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis der Fenchel gar, aber noch bissfest ist.

In der Zwischenzeit das Geflügel in schräge Scheiben (Tranchen) schneiden und gemeinsam mit der Petersilie und den Cherrytomaten vorsichtig unter das Gemüse heben.

Zudecken und nochmals 5 Minuten ziehen lassen.

Nicht vergessen, den Rosmarinzweig zu entfernen.

Dazu passt sehr gut Baguette – wir haben allerdings schnöde Salzkartoffeln dazu gegessen.

Noch eine kleine Anmerkung bezgl. der Menge:

Wir hatten heute zum Mittagessen einen Gast und der Hobbykoch hat gestern vom Einkaufen 2 x 300 g Hähnchenbrustfilets (was 4 Stück entspricht) mitgebracht.

Die restlichen Zutaten, die ich im Haus hatte, entsprachen dem Rezept. So habe ich zwei der vier Filets wie beschrieben in Tranchen geschnitten und in die Pfanne gegeben. Die anderen beiden wurden einfach so dazu gereicht. Wir sind alle gut satt geworden. ;)

Das Originalrezept ist hier zu finden.

November 03rd, 2009 | Author: Kerstin

Mich friert`s – und da ist eine heiße Suppe genau das Richtige! So eine richtig schöne, sämige Kartoffensuppe mit Wursteinlage – das war`s, worauf ich heute großen Appetit hatte. Und nach kurzer Rücksprache bei allen Familienmitgliedern waren wir uns einig.

Also nach der Arbeit schnell alles eingekauft, was dazu benötigt wird, und schon konnte es los gehen.

HERBSTLICHE KARTOFFEL-MÖHREN-SUPPE

kartoffelsuppe.jpg

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 7-8 mittelgroße Kartoffen (ca. 800 g)
  • 1 Stange Lauch
  • 4 Möhren
  • 2 kleine Zwiebeln
  • etwas Sonnenblumenöl
  • 100 g Schinkenspeck oder Schinkenwürfelchen
  • 1000-1300 ml Fleischbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Nelken
  • Majoran, Thymian, gerebelt
  • 1 TL Senf
  • Muskatnuß
  • 4 Rindswürste
  • evtl. etwas gehackte Petersilie
  • Crème fraîche nach Belieben

Zubereitung:

Gemüse waschen und putzen. Kartoffeln in Würfel schneiden, Lauch und Möhren in Ringe.

Die Zwiebeln fein würfeln, den Speck evtl. ebenso (ich nehme sehr gerne die mageren Schinkenwürfelchen, wie es sie z.B. bei Li*dl oder Re*we gibt)

In einem großen Kochtopf das Öl erhitzen und die Speckwürfelchen ausbraten. Anschl. die Zwiebelwürfelchen dazu geben und glasig werden lassen.

Das komplette Gemüse hinzugeben – ein wenig anbraten und dann mit der Fleischbrühe ablöschen und aufschütten, bis das Gemüse komplett bedeckt ist.

Die Lorbeerblätter und die Nelken dazu geben, den Topf abdecken und auf niedriger Temperatur 30 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Rindswürstchen in Scheiben schneiden.

Wenn das Gemüse weich ist Lorbeerblätter und Nelken herausfischen und pürieren. Sollte sie arg dick sein, noch ein wenig Brühe nachgießen.

Den Senf einrühre und mit Majoran (reichlich), Thymian und etwas Muskatnuß abschmecken. Die Wurstscheiben zur Suppe geben und kurz warm werden lassen. Evtl. noch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

Auf den Tellern mit einem Klecks Crème fraîche servieren.

Die Kinder haben zwei Teller gegessen und ich verrate jetzt nicht, dass der Sohnemann den Teller sogar ausgeleckt hat. Auch für mich war es als alte Frostbeule genau das Richtige – das wärmt von innen und macht satt.

Guten Appetit, wer`s nachmachen möchte ;)

November 02nd, 2009 | Author: Kerstin

Gehören nicht für nahezu alle kleinen und großen Kinder Pfannkuchen zu den Lieblings-Speisen? Hier im Haus ist das jedenfalls so, wenngleich der Hobbykoch – wie schon öfter mal erwähnt – nicht ganz so auf „süß” steht. Diesesmal gibt`s also eine herzhafte Variante, damit auch der Herr im Haus nach einem anstrengenden Tag satt wird. Durch die Füllung ist es schon ein wenig aufwändig und man braucht doch bissel Zeit in der Küche – warmhalten kann man die Fülle als auch die fertig gebackenen Pfannkuchen hervorragend bei 75-80° im Backofen.

PFANNKUCHEN AUF MEXIKANISCHE ART

pfannkuchen_mexikanisch.jpg

Zutaten für 4 Personen:

Für den Teig:

  • 3 Eier, davon das Eigelb
  • 400 ml Milch (evtl. bis zu 100 ml durch Mineralwasser ersetzen)
  • 200 g Mehl
  • 1 Msp. Backpulver
  • 30-40 g geschmolzene Butter (alternativ: Rama Culinesse)
  • 3 Eiweiss
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 2-3 Schalotten
  • Fett für die Pfanne
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 1 Dose Tomatenmark
  • 1 Dose Mais, abgetropft
  • Fleur de Sel, Pfeffer
  • 1-TL gekörnte Brühe
  • etwas Wasser
  • 1-2 TL Harissa

Zubereitung:

Für den Teig die Eigelbe mit der Milch bzw. Flüssigkeit schaumig rühren.

Das Mehl mit dem Backpulver ein wenig vermischen und langsam zum Eierschaum geben, ohne dass sich Klümpchen bilden.

Zum Schluß die Butter (Rama Culinesse) unterrühren.

Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und mindestens 30 Minuten (bis zu 4 Stunden) stehen lassen.

In der Zwischenzeit das Eiweiß in einem sauberen, fettfreien Gefäss sehr steif schlagen und bis zur Verwendung kühl stellen.

Nach der Wartezeit noch einmal gut durchrühren und dann den Eischnee unterheben.

Für die Füllung die Schalotten in kleine Würfel schneiden. Fett in einer großen Pfanne erhitzen, das Hackfleisch mit den Schalottenwürfelchen gar braten.

Das Tomatenmark, den Mais, die gekörnte Brühe und die Gewürze zugeben, gut verrühren und heiß werden lassen. Evtl. noch etwas Wasser zugeben und nochmal mit Harissa-Gewürzmischung abschmecken. Warm stellen.

Für die Pfannkuchen wenig Fett in einer beschichteten Pfanne erhitzen, je eine Kelle des Pfannkuchenteiges hineingeben und von beiden Seiten goldbraun braten. Auf einen Teller gleiten lassen und warm stellen.


Unser Fazit:

Sehr lockere, leckere Pfannkuchen, die ihresgleichen suchen. Dazu die herzhafte Füllung, die auch den großen Hunger satt macht.

Dazu passt theoretisch ein grüner Salat.

Oktober 28th, 2009 | Author: Kerstin

Wir alle kennen es – wenn wir einen vollgepackten Tag hatten mit dem Job, Terminen, Erledigungen aller Art, dann muß es in der Küche eben auch mal schnell gehen. Solche Tage sind hier im Haus eigentlich von Montag bis Donnerstag. Eben immer, wenn ich morgens in aller Herrgottsfrühe aufstehen muß, dann zur Arbeit fahre und die Kinder hungrig aus der Schule kommen.

Für gestern hatte ich mir dann etwas Ausgefallenes ausgedacht. Ich bin beim Chefkoch über dieses gestolpert und dachte mir, dass ist für uns genau das Richtige, mögen wir doch Leberkäse ganz besonders gerne und mit dem Gemüse ist`s auch ein bisschen gesund. Es ist zwar ein wenig Geschnippel, aber wenn alles vorbereitet ist, geht`s ganz schnell. :yes:

LEBERKÄSE-GEMÜSE-RAGOUT

leberkaese-gemuese-ragout.jpg

Zutaten für 4-5 Portionen

  • 1 Packung Fleisch- oder Leberkäse (400 bis 500 g)
  • 3-4 Zwiebeln (gerne auch rote)
  • 2 Paprikaschoten, rot und grün
  • 250 g Champignons (weiß oder braun)
  • Salz und Pfeffer
  • Fett für die Pfanne
  • 2 EL Mehl
  • (knapp) 1/2 l Fleisch- oder Gemüsebrühe (450 – 500 ml)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Dose Mais (285 g)


Zubereitung:

1. Den Fleischkäse halbieren und in dünne Streifen schneiden.

2. Die Zwiebeln in halbe Ringe, die Paprika in Streifen (evtl. halbieren) und die Champignons in Scheiben schneiden, den Mais in ein Sieb abgießen.

3. Wasser kochen und zwei gehäufte TL gekörnte Brühe in ca. 450-500 ml Wasser auflösen.

4. In einer großen Pfanne das Fett erhitzen und den Leberkäse darin anbraten. Zwiebeln, Paprika und Pilze dazu geben und ca. 10 Minuten mitbraten.

5. Mit Salz und Pfeffer würzen.

6. Das Mehl darüber stäuben und die Brühe angießen. Den EL Tomatenmark und den Mais zufügen und alles gut verrühren.

7. Die Pfanne abdecken und 10 Minuten bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen.

Dazu schmeckt (Basmati-)Reis ganz ausgezeichnet, Nudeln passen sicher auch sehr gut dazu. ;)

Als vegetarische Variante kann ich mir sehr gut vorstellen, auch den Leberkäse weg zu lassen und statt dessen mit dem Gemüse noch weiter zu variieren. Besonders gut gefällt mir auch hier das Binden mit Mehl, denn das Ragout hat eine schöne, sämige Konsistenz.

Guten Appetit!!