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August 16th, 2010 | Author: Kerstin

Es ist mal wieder Zeit für ein neues Rezept. Die Schulferien in Hessen sind schon wieder vorbei und es gilt, mittags hungrige Mäuler zu stopfen. Da ich selber erst zwischen 12:30 und 13 Uhr von der Arbeit komme, muß es dann auch meistens schnell gehen. Es sei denn, die warme Mahlzeit wird auf den Abend verschoben, was bei uns aber eher selten vor kommt. –> Also vom Büro noch schnell in den Supermarkt des Vetrauens flitzen, damit es daheim auch recht schnell los gehen kann. Mehr Zeit als ca. 30 Minuten habe ich da leider nicht…. :pfeif:

Leicht sollte es sein und gemüse-lastig – und so ist die Wahl auf das folgende Rezept gefallen:

HÄHNCHEN-KARTOFFEL-PFANNE MIT FETA

haehnchen-kartoffel-pfanne.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 400-500 g Hähnchenbrustfilets (Kerstin: Hähnchen-Innenfilets)
  • Salz, Pfeffer und Paprika
  • 1 kg Kartoffeln (Kerstin: festkochend)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • evtl. 2 Zehen Knoblauch (ich habe verzichtet)
  • 3 rote Paprikaschoten
  • Oregano

Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets in ca. 2 cm große Würfel schneiden, in einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Fleisch rund herum anbraten.

Währenddessen die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Beiseite stellen.

Jetzt die Kartoffelwürfelchen in die Pfanne geben und unter mehrfachem Wenden braten. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel ebenfalls. Wer mag, kann auch noch ein wenig Knoblauch fein hacken.

Wenn die Kartoffeln annähernd gar sind, die Zwiebel. evtl. den Knoblauch und die Paprikastücke dazugeben und weitere 10 Minuten braten.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Schluß den klein geschnittenen Feta zugeben, vorsichtig unterrühren und mit Oregano würzen (den letzten Schritt habe ich vergessen… :blush: )

Am besten die große Pfanne direkt auf den Tisch stellen und jeder kann sich nach Herzenslust bedienen.

guten_appetit.jpg

Originalrezept

Juni 10th, 2010 | Author: Kerstin

Kennt Ihr diese Rezepte, die Ihr schon bei Eurer eigenen Mama geliebt habt? Heute möchte ich Euch ein solches Rezept vorstellen, denn ich erinnere mich noch sehr gut an meine Kindheit, wo es an heißen Tagen gerne abends diesen Salat gab. Er enthält keine grünen Blattsalate, denn die mochte mein Vater schon früher nicht und das hat sich auch bis heute nicht geändert. Er sagte immer: Ich habe da ein Häkchen im Hals… ;)

Heute war ein schwül-warmer Sommertag und an diesen Tagen essen wir hier am liebsten einen Salat (hatte ich das gestern schon mal geschrieben? Naja, egal!). Gestern gab`s den bereits gebloggten Sommersalat und heute eine ganz andere Variante. Hier das einfache und doch so geniale Rezept.

TOMATE-FLEISCHWURST-SALAT

tomate_fleischwurst_salat.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 2-3 Zwiebeln
  • 8-10 mittelgroße Tomaten
  • 1 Ring Fleischwurst
  • Oregano (getrocknet)
  • neutrales Salatöl
  • Weinessig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebeln häuten, halbieren und in dünne Ringe schneiden.

Die Tomaten waschen und achteln.

Die Fleischwurst der Länge nach halbieren und anschl. zu ”halbmond-förmigen” Scheiben schneiden.

Alles zusammen in eine große Schüssel geben und reichlich mit Oregano würzen.

Etwas Salatöl und Essig dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles vorsichtig vermengen. Der Salat verträgt schon ein wenig mehr Salz, sonst ist er ein wenig fad.

Dazu schmeckt ein Baguette am besten – hier im Bild mit meiner selbstgemachten Kräuterbutter – noch ein Überbleibsel vom vergangenen Samstag.

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Mit diesem kleinen Rezept möchte ich mich von Euch ins Wochenende verabschieden. Auch auf den Freitags-Füller müsst Ihr muß ich leider verzichten, alldieweil ich mich morgen in den Norden des Landes aufmachen werde. Gemeinsam mit ihr werde ich diese nette Dame besuchen – und ich freue mich schon riesig darauf!

Euch allen wünsche ich ein tolles erstes WM-Wochenende – und schön Daumen drücken am Sonntag, gelle?! :dance:

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April 17th, 2010 | Author: Kerstin

Ist das nicht ein traumhaftes Wetterchen dort draußen? Es ist so schön, dass endlich Frühling ist! Morgen werden wir Angrillen – endlich! :yeah:

Während der Hobbykoch im Garten fleissig ist, sitze ich hier an meinem Macci und blogge das Rezept, was ich meinen Lieben heute mittag serviert habe. Gefunden habe ich es in der Aprilausgabe der Zeitschrift „Lecker”. Genau das Richtige, um den Frühling so richtig zu begrüßen.

SPINAT-KARTOFFEL-RÖSTI mit RADIESCHENQUARK

spinat_kartoffel_roesti.jpg

Zutaten für 4 Personen (ergibt ca. 20 kleine Rösti)

  • 1/2 Paket (225 g) portionierbarer TK-Blattspinat
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Radieschen
  • 500 g Quark (20%)
  • ca. 75 ml Milch
  • 1 TL Senf
  • Salz, Pfeffer und Zucker
  • 750 g (für den großen Hunger gern auch bis zu 900 g) mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 leicht gehäufter EL Mehl
  • 1 Ei, Gr. M
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

Zunächst den Spinat in einer Schüssel auftauen lassen. Währenddessen die Frühlingszwiebeln und Radieschen waschen und in Ringe bzw. Scheiben schneiden.

Quark und Milch cremig rühren, mit Senf, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Frühlingszwiebeln und Radieschen unterheben. In den Kühlschrank stellen.

Die Kartoffeln schälen und waschen, anschl. fein bis mittelgrob reiben. (Ich habe dafür meine Zauberette benutzt mit der mittleren Scheibe, das ging ganz großartig).

Den Spinat so gut wie möglich ausdrücken und grob hacken. Zu den Kartoffeln geben. Das Mehl und das Ei ebenfalls. Alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Mit zwei EL Teighäufchen in die Pfanne setzen und flach drücken. Von beiden Seiten goldbraun braten. Fertige Rösti bis zum Verzehr bei 50° im Backofen warm halten.

Mit dem Radieschenquark gemeinsam auf einem Teller anrichten, evtl. noch mit ein paar gemischten Sprossen garnieren. (Ich hatte keine im Haus, im Originalrezept sind von 30 g fürs Rezept die Rede).

Unser Familien-Urteil:

Wir waren alle vier gleichermassen begeistert. :yes1: Eine schöne und für uns neue Version mit dem Spinat, die hervorragend zur Jahreszeit passt – und endlich mal wieder vegetarisch :yeah: – da freue ich mich wohl am meisten. Es steht außer Frage – das gibbet bei uns wieder!

Der Radieschenquark passt übrigens ganz hervorragend und sollte unbedingt dazu probiert werden.

März 10th, 2010 | Author: Kerstin

Mitten in der Woche.. nach dem Aufwand gestern habe ich heute den großen Wunsch verspürt, etwas zu kochen, was schnell von der Hand geht und auch relativ leicht ist. ;-)

Entschieden habe ich mich hat sich der Sohnemann für „Kartoffel-Möhren-Cremesuppe”. Klang eigentlich nach einer guten und leckeren Idee und somit war sein Wunsch für mich Befehl. Das Tochterkind übrigens zog es vor, die Mittags-Mahlzeit in der Schul-Cafeteria zu sich zu nehmen – selber schuld. :roll:

Hier kommt also nun ein oberleckeres, schnelles Rezept daher:

KARTOFFEL-MÖHREN-CREMESUPPE

kartoffel_moehren_cremesuppe.jpg

Zutaten für 3 Suppenkasper mit großem Hunger:

  • ca. 600 g Kartoffeln
  • ca. 400 g Möhren
  • 800-1000 ml Brühe (Kerstin: Instant)
  • 80-100 g Frischkäse (z.B. Bu*ko oder Phila*delphia)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer

Für die Croûtons:

  • 4 Scheiben Ciabatta oder Baguette vom Vortag
  • 2 TL Bärlauch-Paste
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Butter

Zubereitung:

Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Mit Wasser bedecken und in ca. 20 Minuten weich kochen.

Eine Tasse voll Gemüse aus dem Topf beiseite stellen. Die Brühe angießen (bis zum gewünschten Sämigkeits-Grad), aufkochen lassen und dann pürieren. Mit fein gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen.

Zum Schluß noch den Frischkäse hineingeben und unter Rühren auflösen. Das beiseite gestellte Gemüse noch hineingeben. Wer mag, kann noch mit frischer gehackter Petersilie würzen.

Für die Croûtons das Weißbrot zunächst in 4-6 Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten mit der Knoblauchzehe abreiben. Anschl. in Würfel schneiden. Etwas Butter in eine unbeschichtete Pfanne geben, Brotwürfelchen und Bärlauch-Paste hinein geben und gut vermischen. Bei mittlerer Hitze rösten und immer mal wenden. Nach 10 bis 15 Minuten sind die Croûtons fertig.

Meine Tipps:

Für eine reine Kartoffelsuppe die Menge der Möhren einfach mit Kartoffeln ersetzen.

Die Croûtons kann ich mir auch sehr gut mit einer Pesto vorstellen oder einfach mit Olivenöl und gemischten Kräutern. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

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März 04th, 2010 | Author: Kerstin

Beim Durchstöbern unserer Vorräte haben wir am Dienstag noch eine Chorizo gefunden – MHD bis zum 05. März 2010. Also allerhöchste Eisenbahn, etwas damit zu kochen. Ich habe wieder ein neues Rezept ausprobiert und die ganze Familie war hellauf begeistert. Auffällig ist, dass dieses Gericht gar keine Gewürze benötigt (auch wenn ich persönlich noch ein klein wenig Pfeffer und Harissa-Gewürz zugegeben habe). Ich bin mir fast sicher, ohne hätte es genauso gut geschmeckt. :yes1:

Also, wenn`s zeitlich mal wieder ein wenig eng ist, dann solltet Ihr dieses Rezept einmal ausprobieren.

HÄHNCHEN-RISOTTO-PFANNE

haehnchen_risotto_pfanne.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Hähnchenbrüste (oder 3 mittlere)
  • 150-250 g Chorizo (leicht scharfe, spanische Paprikawurst)
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 2-3 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Risottoreis
  • 1 Prise Safranpulver (Kerstin: -fäden, leicht zerrieben)
  • 100 ml Weißwein (trocken)
  • 600-650 ml Gemüsebrühe (Kerstin: Instant-Brühe)
  • 200 g TK-Erbsen

Zubereitung:

Die Hähnchenbrüste waschen und trockentupfen. Anschl. in 3-6 Stücke schneiden.

Chorizo in Scheiben schneiden, die Paprika waschen und in Streifen schneiden, beides zur Seite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

In einer großen Pfanne das Öl heiß werden lassen und das Geflügel von allen Seiten braun anbraten. Herausnehmen. Die Chorizo kurz (ca. 2 Minuten) von beiden Seiten kurz anbraten. Ebenfalls herausnehmen.

In das Bratfett die Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen geben und 5 Minuten anbraten. Den Reis und den Safran zugeben und 3 Minuten braten. Dann mit dem Wein ablöschen und warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Hähnchenteile und die gelbe Paprika zugeben, dann die Brühe komplett angießen und 10 Minuten vor sich hin kochen lassen.

Chorizo und Erbsen hinzufügen und weitere 5 Minuten kochen lassen, bis der Reis bissfest ist.

Guten Appetit!

Wir haben zu dritt gegessen und für das Tochterkind ist noch eine gute Portion übrig geblieben. Dazu haben wir übrigens ein Schlückchen von dem „Kochwein” getrunken – sehr lecker! 75% der Familien-Mitglieder waren sehr begeistert!

Quelle: Chefkoch

Februar 14th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern hatte ich mir fest in den Kopf gesetzt, etwas aus diesem schönen Kochbuch zu kochen. Ich hatte es schon häufiger durchgeblättert, aber irgendwie noch nie etwas ausprobiert und ich verrate jetzt nicht, dass es schon seit Monaten in meinem Kochbuch-Regal steht.

Gestern war dann Premiere und gemeinsam mit dem Hobbykoch habe ich das wirklich sehr schön illustrierte Buch durchgeblättert und am Ende entschieden wir uns für dieses mega-leckere Gericht:

TAGLIATELLE MIT GRÜNEN BOHNEN UND HÄHNCHENBRUST

tagliatelle_mit_bohnen.jpg

Zutaten für 4 Personen:

2-3 Hähnchenbrustfilets (Gesamtgewicht: 400-500 g)

4 EL sehr gutes Olivenöl

3 Knoblauchzehen

Fleur de Sel

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

200-300 g grüne Bohnen (Kerstin: TK-Ware)

375 g Tagliatelle (evtl. die Hälfte Spinat-Tagliatelle)

125 g Geflügelfond (Kerstin: 1 Tasse gekörnte Brühe)

frisch geriebener Parmesan

ein paar frische Basilikumblättchen

Zubereitung:

Den Knoblauch schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden.

Das Fleisch waschen, trockentupfen und nach Wunsch jedes Filet in 3-4 Stücke schneiden.

2 EL des Olivenöls in eine Schüssel geben, den Knoblauch dazugeben und das Fleisch hinein legen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann gut vermischen und abdecken.

Die grünen Bohnen ggf. putzen, die Enden abschneiden und grob in Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser in ca. 8 Minuten bissfest blanchieren, dann mit kaltem Wasser abschrecken.

Die Tagliatelle nach Packungsanweisung in ca. 6 Minuten al dente kochen, abgießen und gut abtropfen lassen.

5 Minuten vor Garzeitende der Nudeln eine große Pfanne stark erhitzen. Die restlichen 2 EL Olivenöl hineingeben sehr kurz in der Pfanne erhitzen, das marinierte Fleisch samt Marinade hineingeben und scharf anbraten, bis es Farbe bekommt. Das dauert ca. 1 Minute. Die Bohnen hinzufügen, bei mittlerer Hitze 2 Min. weiter garen. Ab und zu umrühren.

Die Hitze wieder erhöhen, den Fond (oder die Brühe) zugießen und weitere 30 Sek. garen. Dann die Nudeln vorsichtig unterheben.

Auf Tellern (oder laut Bill in Schalen) anrichten, mit frisch geriebenem Parmesan, frisch gemahlenem Pfeffer und ein paar Basilikumblättchen garnieren.

Unser FAZIT:

Ein wirklich sehr leckeres Gericht, was gerade durch den Parmesan und das frische Basilikum sehr gewinnt. Da waren wir uns am Tisch alle enig.

Es ist nicht besonders zeitaufwendig, auch die Zutatenmenge hält sich in Grenzen. Ganz sicher hat´s das bei uns nicht zum letzten Mal gegeben. :yes:

Februar 07th, 2010 | Author: Kerstin

Fisch stand schon lange nicht mehr auf unserem Speisezettel. Eigentlich gar nicht so selbstverständlich, denn bekennenderweise sind hier alle Familienmitglieder Fisch-Fans. Trotzdem ist er bei uns etwas Besonderes und wir genießen ein Fisch-Gericht immer sehr. :yes:

Für heute mittag hatte ich dieses leckere Mittagessen geplant – und ich hatte heute Grund zu doppelter Freude. Denn auch, wenn das Gericht kinderleicht und fix gemacht nicht gerade aufwendig ist (dafür aber so richtig was her macht), hat mich seit langer Zeit mal wieder das Tochterkind in der Küche tatkräftig unterstützt. :yes:

Nun aber zum Rezept:

LACHS MIT DILLBUTTER & ORANGEN-FENCHEL

lachs_mit_fenchel.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Lachsfilets ohne Haut (500-600g)
  • 250 g Reis nach Wahl (z. B. Patna- oder Jasmin-Reis)
  • 2-3 kleine Fenchelknollen
  • 3-4 Orangen
  • 1 Bund Dill (Kerstin: TK-Ware)
  • 5 EL weiche Butter
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Für den Reis 1,5 l Wasser mit 1 TL Salz zum Kochen bringen und den Reis nach Packungsanleitung in ca. 16 Minuten gar kochen.

Orangen auspressen und 200 ml Saft abmessen.

Dill verlesen, waschen, trocknen und fein hacken. Anschl. mit 3 EL der Butter gut vermengen.

Den Ofen auf 175° Umluft (oder 200° Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Fenchelknollen waschen, putzen, halbieren und in Spalten schneiden.

Den Lachs waschen, trocken tupfen, mit 2 EL des Orangensaftes beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann in eine Auflaufform legen. Im Ofen 15-16 Minuten backen.

5 Minuten vor Ende der Garzeit den Fisch mit der Dillbutter bestreichen.

In der Zwischenzeit in einer großen Pfanne 2 EL Butter erhitzen und den in Spalten geschnittenen Fenchel von jeder Seite 3-4 Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und dem restlichen Orangensaft ablöschen. Weitere 5 Minuten bei kleiner Hitze dünsten.

Den Lachs aus der Form nehmen, mit Reis und Orangenfenchel auf einem Teller anrichten.

Mein Tipp: Die restliche Butter aus der Auflaufform kann man noch prima über den Reis träufeln.


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Quelle: „Lecker, kochen & genießen” Heft No. 12, Dezember 2009


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Januar 26th, 2010 | Author: Kerstin

Viele von uns kennen sie, die Frage:„Was koche ich heute?”

Wieder einmal saß ich an meinem Schreibtisch, als ich mich wie so oft nett mit meiner Kollegin unterhielt. Es war noch ungefähr eine Stunde bis zu meinem Feierabend. Im folgenden ein kurzer Dialog unserer Unterhaltung:

Ich: „Was kochst Du heute Schönes?”

Sie: „Grünkohl mit Bregenwurst.” (Schreibt man das so?)

Ich: „Hmmmh…. habe ich noch nie gemacht” (schließlich bin ich ja auch in Hessen zu Hause, da kennt man sowas nicht unbedingt)

Sie: „Was hälst Du von Lauchsuppe?”

Ich : „Oh ja, das ist eine tolle Idee – dafür kaufe ich gleich noch ein!”

Gesagt – getan. Ich arbeitete noch bis zum Feierabend und fuhr dann direkt zum blau-orangenen Discounter (im Norden ist es der blau-weiße). Und tatsächlich habe ich dort alle Zutaten für dieses optimal zur derzeitigen Aussentemperatur passende Rezept gefunden, zudem geht die Zubereitung auch ganz fix von der Hand. :yes1:

LAUCH-KÄSE-SUPPE
lauch_kaese_suppe.jpg

Eigentlich hätte ich ja schwören können, dass ich dieses tolle Rezept bereits schon einmal gebloggt habe. Aber dem ist nicht so, ich habe es meinen lieben Leserinnen und Lesern doch tatsächlich vorenthalten. :blush: Dieses wird jetzt ganz schnell nachgeholt :yes:

Zutaten für 6 (oder 4 sehr hungrige) Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 500 g (3 Stangen) Lauch
  • 3/4 – 1 l Fleischbrühe (darf Instant sein)
  • 150 g Schmelzkäse (für Figurbewusste: Light-Version)
  • 150 g Schmelzkäse Kräuter
  • 100 g-200 g Créme fraîche (alternativ: Créme light)
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • wenig Fett für die Pfanne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden.

Die Fleischbrühe zum Kochen bringen. Den Lauch waschen, in dünne Ringe schneiden, in die kochende Brühe geben und 20 Min. weich kochen.

In einer Pfanne in wenig Fett die Zwiebelwürfelchen mit dem Hackfleisch anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Lauch weich ist, den Schmelzkäse und Créme fraîche nach persönlichem Geschmack zugeben und in der Suppe zergehen lassen.

Das durch gebratene Hackfleisch zur Suppe geben, umrühren und heiß servieren.

Dazu passt hervorragend frisches Baguette oder Ciabatta.

Guten Appetit!

Januar 19th, 2010 | Author: Kerstin

Sicher geht es den meisten von uns so. Wenn wir müde und ko von der Arbeit heim kommen und hungrige Mäuler zu stopfen sind, möchte ich gerne etwas schnelles und gesundes kochen. Da es gestern Bratkartoffeln gab und am Tag davor ebenfalls Kartoffeln, habe ich mich heute mittag für Nudeln entschieden. Einen Auflauf wollte ich gerne machen. Da sind die Kinder glücklich und der Hobbykoch und ich mögen das auch sehr gerne. Und: Es stand schon lange nicht mehr auf dem Speiseplan. Dieses Rezept bietet sich vor allem an, wenn im Kühlschrank noch Gemüsereste stehen, die nach einer weiteren Bestimmung suchen. ;)

Heute habe ich eine Kleinigkeit verändert – denn normalerweise beinhaltete unser Nudelauflauf immer Tomaten – so aber nicht heute. Und weil es der ganzen Familie sooo gut geschmeckt hat, werde ich schnell das Rezept einstellen. :yes1:

SCHNELLER NUDEL-GEMÜSE-AUFLAUF

nudel_gemuese_auflauf.jpg

Zutaten für 4 Personen gute Esser:

  • ca. 400 g Nudeln (z.B. Spiralen)
  • 350-450 g Gemüse nach Lust und Laune, z.B. Möhren, Bohnen, Erbsen, Pilze, Blumenkohl, Rosenkohl… (Kerstin: 2 frische Möhren, Julienne-Gemüse-Mix)
  • 200 ml Sahne (oder ein vergleichbares, kalorienärmeres Produkt)
  • 200 ml Milch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskatnuß
  • 2 Eier
  • etwas Öl für die Form
  • ca. 100 g geriebener Käse (Kerstin: 3/4 fettred. Reibekäse, 1/4 Bergkäse, frisch gerieben)

Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser bißfest kochen, abgießen und beiseite stellen.

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden – dann gar kochen.

Die Auflaufform fetten und den Schinken in Würfel oder Streifen schneiden.

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einem Topf Sahne und Milch zum Kochen bringen – ab und zu umrühren und acht geben, dass die Mischung nicht überkocht. Vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskat gut würzen. Anschl. die beiden Eier zügig mit dem Schneebesen unterrühren.

Nun wird die Form gefüllt:

Die Hälfte der Nudeln – die Hälfte des Gemüses – die Hälfte Schinken – nacheinander einschichten.

Noch einmal wiederholen.

Die Sahne-Milch-Gewürze-Mischung darüber gießen und alles mit geriebenem Käse bestreuen.

Nur noch die Form für 20-25 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse geschmolzen und schön gebräunt ist!

Wir haben es so genossen, aber dazu passt hervorragend ein grüner Salat.

GUTEN APPETIT!

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Januar 17th, 2010 | Author: Kerstin

Jetzt ist genau die richtige Jahreszeit für Fenchel – derzeit kann man ihn überall recht günstig bekommen und beim letzten Besuch im Supermarkt haben wir uns zwei kleine Knollen mitgenommen. Nun galt es nur noch, ein passendes Rezept dafür zu finden.

Ich musste gar nicht lange suchen, bis ich fündig wurde.

Fenchel ist ein sehr feines Gemüse. Viele fühlen sich sofort an Fencheltee erinnert und dieser erinnert an Krankheit. Dem ist aber gar nicht so. Ich empfehle jedem, dieses leckere Gemüse unbedingt mal auszuprobieren, auch wenn`s einen allein beim Gedanken an Fencheltee schon schüttelt.

Lange Rede – kurzer Sinn; hier kommt das Rezept:

HÄHNCHEN-FENCHEL-PFANNE

fenchel-haehnchen.jpg

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300-400 g Hähnchenbrustfilet
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 kleine oder 1 große Fenchelknolle
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 4 Cherrytomaten (oder auch ein paar mehr)
  • 150 ml Hühnerbrühe (oder Instantbrühe)
  • 150-200 g Crème fraîche (oder Creme légère)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1/2 Bund glatte Petersilie (alternativ: 1/2 Päckchen TK-Petersilie)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Hähnchenbrustfilets abbrausen, mit Küchenpapier trockentupfen, ggf. säubern. Anschl. salzen und pfeffern.

Den Fenchel waschen, halbieren, den Strunk entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini in ca. 5 cm lange Stifte, die Zwiebel in halbe Ringe schneiden, die Petersilie ggf. hacken. Die Tomaten waschen und halbieren.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrustfilets von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Zwiebeln mit dem Rosmarinzweig im restlichen Fett goldgelb braten, dann Fenchel und Gemüse dazu geben und kurz mitbraten.

Mit der Brühe ablöschen und die Crème fraîche einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und der Prise Zucker würzen und abschmecken.

Auf kleiner Hitze ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis der Fenchel gar, aber noch bissfest ist.

In der Zwischenzeit das Geflügel in schräge Scheiben (Tranchen) schneiden und gemeinsam mit der Petersilie und den Cherrytomaten vorsichtig unter das Gemüse heben.

Zudecken und nochmals 5 Minuten ziehen lassen.

Nicht vergessen, den Rosmarinzweig zu entfernen.

Dazu passt sehr gut Baguette – wir haben allerdings schnöde Salzkartoffeln dazu gegessen.

Noch eine kleine Anmerkung bezgl. der Menge:

Wir hatten heute zum Mittagessen einen Gast und der Hobbykoch hat gestern vom Einkaufen 2 x 300 g Hähnchenbrustfilets (was 4 Stück entspricht) mitgebracht.

Die restlichen Zutaten, die ich im Haus hatte, entsprachen dem Rezept. So habe ich zwei der vier Filets wie beschrieben in Tranchen geschnitten und in die Pfanne gegeben. Die anderen beiden wurden einfach so dazu gereicht. Wir sind alle gut satt geworden. ;)

Das Originalrezept ist hier zu finden.