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März 14th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern habe ich es ja bereits angedroht… und da ich ja kein Freund von leeren Versprechungen bin, kommt heute das Rezept für Sophie*s Banana Cake. :yeah: Die liebe Normi wollte auch gerne noch das Rezept von dem Vanillekuchen von mir – leider gibbet davon aber kein Foto und so hebe ich mir das Bloggen von dem Rezept für`s nächste Mal auf:

BANANA CAKE

banana_cake.jpg

Zutaten für eine 26cm-Kastenform:

  • 170 g Butter
  • 1 gute Prise Salz
  • 2 Bananen
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver

Zubereitung:

Die Butter abwiegen und einen kleinen Teil davon in einer Pfanne zerlassen. Die Bananen in Scheiben schneiden, mit etwas Zucker bestreuen und 5 Minuten karamellisieren und dann abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen. Die Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.

In einer Rührschüssel die Eier und den restlichen Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach unter die Eiermasse rühren. Die restliche Butter in einem Butterpfännchen zerlassen und langsam zum Teig geben. Zum Schluß die karamellisierten Bananen vorsichtig einrühren.

Nun nur noch in die Form geben, glatt streichen und in ca. 40 Minuten goldbraun backen. (Stäbchenprobe!)

Und für Schokoholics: Wer mag, kann noch zusätzlich 100 g dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil schmelzen und mit unter den Teig rühren. :yes1:

Rezept-Quelle: Sophies Cakes

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März 06th, 2010 | Author: Kerstin

„Igittigitt” mag so mancher von meiner werten Leserschaft denken… aber wer diesen Kuchen nachbackt, wird mir Recht geben, dieser Kuchen schmeckt toll!

Jetzt fragt sich sicher die ein oder andere, wie ich darauf kam. Also dazu eine kleine Geschichte:

Wir waren doch vor einigen Tagen zu Besuch in Baden-Württemberg. Als wir so bei der Verwandschaft am Frühstückstisch saßen, stöberte der Hobbykoch ein wenig im Regal mit den Kochbüchern und wurde auf dieses Buch aufmerksam. Er blätterte darin und war total begeistert.

Am Morgen nach der Feier, am gemeinsamen Frühstückstisch, stand dort ein herzhafter Kuchen. Als wir danach fragten, wurde uns gesagt, er sei mit Lachs und Käse. Und was soll ich sagen: Drei unserer vier Familienmitglieder probierten ihn und alle drei waren begeistert.

Ich brauche jetzt nicht weiter erwähnen, was zwei Tage später in meinem Einkaufwagen von Ama*zon landete? Ja genau – eben dieses Buch.

Es ist sehr schön aufgeteilt nach Jahreszeiten und zu jedem Monat des Jahres enthält das sehr schön bebilderte Buch zwischen 5 und 7 Rezepten. Sämtliche Rezepte sind für eine Standard-Kastenkuchenform ausgerichtet und neben den herzhaften Ideen gibt`s auch immer die süße Variante.

Es wird ganz sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich daraus einen Kuchen backe – als nächstes ist ein Vanillecake geplant.

ESTRAGON-HÄHNCHEN-KUCHEN

estragon_haehnchen_kuchen.jpg

Zutaten für eine Kastenkuchenform:

  • 1 Schalotte
  • 10 g halbgesalzene Butter (z.B. La Motte)
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 großes Hähnchenbrustfilet (200 g)
  • 2 Msp. Salz
  • 2 Msp. Pfeffer
  • 50 g Estragon (Kerstin: aus Ermangelung habe ich auf gefriergetrockneten Estragon zurückgegriffen)
  • 150 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 125 g warme Milch
  • 100 g geriebener Greyerzer Käse

Zubereitung:

Die Schalotte fein hacken und das Hähnchenbrustfilet in dünne Streifen schneiden. 1 EL Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen, zunächst die Schalotte darin 5 Minuten anbraten. Das Fleisch zugeben und weitere 5 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Estragon darüber streuen, gut verrühren und zur Seite stellen.

Den Backofen auf 160° Heißluft (oder 180° Ober-/Unterhitze)

In einer Schüssel Mehl und Backpulver gut mischen. Die 3 Eier dazugeben und mit dem Schneebesen kräftig verrühren. (Achtung! Ich habe das Handrührgerät genommen und der Teig ist von der Konsistenz zunächst sehr undankbar und zieht sich an den Rührern Richtung Motor hoch. Also besser ”von Hand” arbeiten, es geht auch recht schnell.) Nach und nach die 100 ml Öl und die warme Milch zugeben, dann den geriebenen Käse unterrühren.

Zum Schluß noch die Schalotten-Estragon-Hähnchen-Mischung behutsam unter den Teig rühren.

Teig in eine ganz leicht gefettete Kastenform geben und in 45 Minuten backen.

Tipps & Erfahrungen:

Ich würde wirklich den Teig beim nächsten Mal ”zu Fuß” rühren – auch wenn`s ein wenig anstrengender ist und länger dauert. Den Teig immer wieder herunter zu schieben war nervig und ebenfalls zeitintensiv.

Exakt nach 43 Minuten habe ich den Kuchen aus dem Ofen geholt, die Farbe war goldrichtig.

Den gefriergetrockneten Estragon habe ich mal während der französischen Woche bei Al*di gekauft – also Augen offen halten. Aber sicher gibt`s den auch in großen Supermärkten das ganze Jahr. Ich gestehe, ich habe noch nie darauf geachtet.

Obwohl relativ viel Backpulver im Teig ist, geht er nicht besonders auf. Das ist normal und gehört so. Wem der Kuchen zu flach ist – vielleicht eine kleinere Kastenkuchenform nehmen?

Wir waren begeistert und ich hoffe, für Euch ist das auch ein spannendes Rezept!

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Februar 27th, 2010 | Author: Kerstin

Es ist Samstag und schon wieder sind ca. 4 Wochen rum. Unser all-monatlicher Koch-Event steht an!

Wir freuen uns schon sehr auf unser heutiges Treffen mit Frl. Frieda nebst Herrn Frieda. :dance: Und wie eigentlich immer, habe ich auch einen Kuchen gebacken. Genau genommen sind es sogar zwei, denn das mir vorliegende Rezept ist auf eine 24er-Springform ausgerichtet. Eine derartige Form habe ich aber nicht. Dafür aber eine 20er und eine 14er-Form. Und da dachte ich so bei mir, da der Sohnemann heute nicht mit fährt, ich mache einfach zwei Kuchen, damit der junge Mann auch noch etwas davon hat und ich vielleicht am Montag noch den Rest mit ins Büro nehmen kann.


ENGADINER NUSSTORTE

engadiner_nusstorte.jpg

Zutaten für 1 Springform mit 24cm Durchmesser (Kerstin: 20cm + 14cm Springformen)

Für eine 20er-Springform habe ich die Mengen rot in Klammern dahinter gesetzt!

Für den Teig:

300 g (210 g) Mehl

150 g (105 g) Zucker (Kerstin: Vollrohrzucker)

150 g (105 g) kalte Butter

1 Ei Größe M (1 Ei Gr. S – oder 2/3 Gr. M – dafür am besten verkleppern und den entsprechenden Teil davon nehmen)

Salz

Für die Füllung:

300 g (210 g) Zucker (Kerstin: 150 g Vollrohrzucker / 150g „normaler” Zucker)

200 g (140 g) Walnusskerne

200 g (140 g) Haselnusskerne

200 g (140 g) Schlagsahne

Frischhaltefolie

Zubereitung:

Die Springform(en) fetten und mit Mehl ausstreuen. (Im weiteren Rezept werde ich mich auf eine 24er-Form beziehen).

Mehl, Zucker, kalte Butter, das Ei und eine Prise Salz zügig zu einem Mürbeteig verkneten (am besten in der KüMa oder mit dem Handrührgerät).

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche schnell aus 2/3 des Teiges den Boden rund ausrollen und den Rand ca. 3 cm hochdrücken.

Mit Frischhaltefolie abdecken, den Rest des Teiges ebenfalls in Frischhaltefolie packen und beides im Kühlschrank parken.

Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze / 150° Umluft vorheizen.

Für die Füllung zunächst die Nüsse grob hacken. Den Zucker in einen Topf geben und karamellisieren. Die Nüsse zugeben und unter den Karamell rühren.Sahne zugießen, unter Rühren aufkochen und den Karamell auflösen.

Nuss-Karamell-Mischung auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den restlichen Teig wieder auf wenig Mehl rund ausrollen und wie ein Deckel auf die Nussfüllung legen. Die Ränder gut zusammen drücken.

Backzeit: erst 30 Minuten bei 175°, dann Ofen herunter schalten auf 150° und in weiteren ca. 15 Minuten fertig backen.

Den Kuchen nach dem Backen in der Form abkühlen lassen (ca. 30 Minuten) – dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen. Die Torte sollte dann mindestens 12 Stunden durchziehen dürfen, noch besser über Nacht.

Noch eine kleine Anmerkung:

Ich habe den Kuchen bis jetzt noch nicht probiert, für`s Foto habe ich ihn nur angeschnitten. :yes1: Es handelt sich übrigens um die kleine Version, denn die größere, die nehme ich ja später mit zu Frl. Frieda! Und ich bin mir sicher, sie wird auch über diese Torte berichten. *lol*

Quelle: Lecker N° 1+2, Januar/Februar 2010

Januar 15th, 2010 | Author: Kerstin

Es wird wieder gebacken im Hause Terragina – die Plätzchen sind alle vernichtet und auch die Plätzchendosen sind wieder gespült, gut im Kellerregal verstaut und warten geduldig auf ihren nächsten Einsatz in 11 Monaten… :yes1:

Durchgestartet bin ich heute vormittag mit diesem Rezept:

APFELKUCHEN MIT MANDELHAUBE

apfelkuchen_mandelhaube_01.jpg

Zutaten für 1 Springform, Durchmesser 28 cm:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 100-125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

Für die Mandelhaube:

  • 100 g Butter
  • 160-200 g Mandeln, gehobelt
  • 1 Pck. Vanillezucker (alternativ: 1 TL Vanille-Extrakt)
  • 125-150 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Milch

Ausserdem:

  • mindestens 4 Äpfel (dürfen auch gerne 5-7 Stück sein – je nach Geschmack und Größe)
  • etwas Zitronensaft

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Kü-Ma zügig zu einem Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Eine 28er-Springform fetten und den Teig für den Boden ausrollen. Das geht prima zwischen zwei Frischhaltefolien. Die Form damit auslegen und auch den Rand gut halb auslegen.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit Hilfe eines Ausstechers entfernen, halbieren und an der dicken Seite fächerartig einschneiden. Mit der runden Seite nach oben auf dem Boden verteilen, leicht andrücken und mit ein wenig Zitronensaft beträufeln, um das vorzeitige braun werden zu verhindern.

Den Backofen auf 190° Ober-/Unterhitze (alternativ: 175° Umluft) vorheizen.

Die Butter, die Mandelblättchen, den Vanillezucker und den Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Unter Rühren Zimt, das Mehl und die Milch zugeben und diese Mischung dann über den Äpfeln verteilen.

apfelkuchen_mandelhaube_02.jpg

Bei 190° Ober-/Unterhitze 50 bis 60 Minuten backen.

Meine Erfahrungen:

Im Originalrezept ist eine Temperatur von ca. 200° angegeben. Nach 45 Minuten habe ich einen Blick in den Ofen geworfen und festgestellt, dass mein Rand wohl ein wenig zu viel Farbe abbekommen hat. :pfeif: Nicht gut. Gar nicht gut. Aber auch nicht sooo dramatisch. Ich habe den Rand einfach nach dem Abkühlen mit einem Messerchen ein wenig gekürzt sah eh hübscher aus, er war mir ein wenig dünn und zu hoch geraten und gut war`s.

Also – passt schön auf den Kuchen auf und deckt ihn notfalls mit Backpapier ab, wenn er ein wenig zu dunkel werden möchte….

Ergo habe ich sehr bewusst bei der Temperatur nur 190° angegeben – ich denke, das ist vollkommen ausreichend, aber natürlich auch von Backofen zu Backofen verschieden. ;)

Auch warm schmeckt dieser Kuchen übrigens bestimmt sehr lecker, evtl. mit Vanilleeis oder Vanillesauce. Ich hab`s noch nicht ausprobiert, kann es mir aber sehr gut vorstellen.

Wer`s nachbacken möchte, ich wünsche gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken!

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November 01st, 2009 | Author: Kerstin

Die Tage werden kürzer und langsam geht es auf Weihnachten zu. Die gemütliche Zeit des Jahres hat vielerorts schon angefangen. Da werden wieder Kerzen angezündet, Duftlämpchen gefüllt und die Kuscheldecke für die Couch liegt auch bereit. Was gibt es Schöneres, als es sich vor dem Kamin, wenn man denn einen hat,  gemütlich zu machen?

Ich für meinen Teil mag diesen Teil des Jahres sehr gerne und freue mich schon auf die bald beginnende Weihnachtszeit.

Vor vielen vielen Jahren, als meine Schwiegermama noch lebte, backte sie schon immer genau diesen Kuchen – den wir hier im Haus alle so lieben. Im Sommer schmeckt er nur halb so gut – da müssen die Temperaturen schon ein wenig runter gegangen sein. Eine schöne Tasse Kaffee oder Cappucchino passt ganz hervorragend dazu. Aber auch am Abend mit einem Becher Glühwein ist dieser Kuchen unschlagbar!

Nun aber das Rezept:

SCHWIEGERMUTTERS ROTWEINKUCHEN

rotweinkuchen.jpg

Zutaten für eine Kranzform, 26 cm Durchmesser

  • 250 g Butter (evtl. einen Teil durch Margarine ersetzen)
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. (8 g) Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1-2 TL Zimt
  • 1 Prise Muskatnuß
  • 2 TL dunkles Kakaopulver
  • 1/8 l (125 ml) Rotwein
  • 1-2 EL Amaretto oder Marsala oder Rum (nicht zwingend erforderlich!)
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. (15 g) Backpulver
  • 100-150 g Schokoladenstreusel
  • Butter für die Form
  • Semmelbrösel für die Form

Zubereitung:

1. Eine Kranzform ausbuttern und mit Semmelbröseln ausstreuen.
2. Den Backofen auf 190° Umluft vorheizen.
3. Die Butter in Stücken mit dem Zucker und Vanillezucker gut schaumig rühren. Nach und nach die Eier hineinschlagen und jedes Ei mindestens 30 Sekunden unterrühren.
4. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt, Muskatnuß und Kakaopulver gut vermischen.
5. Die Mehlmischung in 3-4 Portionen abwechselnd mit dem Rotwein (und evtl. dem Amaretto) zur Butter-Zucker-Eier-Mischung geben, bis alles zu einem glatten Teig verbunden ist.
6. Zum Schluß die Schokoladenstreusel zugeben und nur noch so lange langsam rühren, bis die Streusel gut in der Teigmasse verteilt sind.

Den Teig in die vorbereitete Form geben und 50-55 Minuten bei 190°C Umluft backen. (Stäbchenprobe!).

Nach 15-20 Minuten in der Mitte mit einem spitzen Messer ca. 1 cm tief einschneiden, um ein gleichmässiges Aufgehen zu gewährleisten.

Nach dem Backen den Kuchen noch ca. 15 Minuten in seiner Form belassen und erst dann auf ein Kuchengitter stürzen. Nach dem vollständigen Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Der Kuchen hält sich in Alufolie gewickelt oder in einem Tupperbehälter problemlos mindestens 5 Tage.

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Oktober 23rd, 2009 | Author: Kerstin

Auf der Fensterbank im Vorratsraum lagen noch etliche Äpfel, die auf ihre weitere Verwertung warteten. Und da sich für den nächsten Tag wieder so lieber Besuch angekündigt hat (Frl. Frieda nebst Herrn Frieda besuchen mit uns gemeinsam die Kulinart), lasse ich mich doch nicht lumpen. Ehrensache, dass es nach dem Bummel über die Messe bei uns ein Tässchen Kaffee und später auch noch Abendessen gibt. Und ich wäre nicht ich, wenn`s nicht auch ein Stückchen Kuchen dazu gebe.

DER GEMEINE APFELKUCHEN

Warum gemein? Weil er so gemein lecker ist…

apfelkuchen_gemein.jpg

Zutaten für 1 tiefes Backblech (Fettpfanne)

Für den Teig:

  • 2 Becher Schlagsahne á 200 g (alternativ: Rama Creme*fine zum Schlagen)
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. (8 g) Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale 1 unbehandelten Zitrone
  • 375 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 5 Eier

Für den Belag:

  • 700 g Äpfel
  • Saft von 1 Zitrone (4 EL)

Für den Belag:

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 4 EL Milch
  • 60 g Mandelblättchen
  • evtl. 1 TL Zimt

Zubereitung:

1. Für den Belag die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Mit dem Zitronensaft mischen.

2. Für den Teig die Sahne, Zucker, Vanillezucker, eine Prise Salz und die abgeriebene Zitronenschale in eine große Schüssel geben. Alles halb steif schlagen.

3. Die Eier einzeln unterrühren und den Backofen schon mal auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

4. Das Mehl sieben, mit dem Backpulver mischen und in zwei Portionen zügig unter die Sahnemischung rühren.

5. Das tiefe Backblech fetten und den Teig darauf gleichmässig verteilen. Anschl. mit den Apfelspalten gleichmässig belegen.

6. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen (2. Schiene von unten) bei 200°C backen.

7. In der Zwischenzeit für den Guß sämtliche Zutaten (Butter, Zucker, Milch und Mandelblättchen) in einen kleinen Topf geben und einmal aufkochen lassen.

8. Nach den 15 Minuten (Punkt 6) den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und die eben hergestellte Masse mit einem Esslöffel punktuell auf dem Kuchen verteilen.

9. Weitere 15 Minuten bei 200°C (wieder 2. Schiene von unten) fertig backen.

Einer der leckersten Apfelkuchen, die ich je probiert habe – und ich hoffe, er schmeckt auch am nächsten Tag noch genauso gut!

Noch ein paar Tipps:

Der Kuchen ist relativ süß, ich denke, wer`s nicht ganz so süß mag, kann die Zuckermenge problemlos auf 150 g reduzieren.

Der Belag ist extrem lecker und es ist auch durchaus machbar, die 1 1/2-fache Menge auf den Kuchen zu kleckseln.

Alternativ zu Mandeln gehen sicher auch gehackte Nüsse und anstelle von normaler Milch könnte man sicher auch Kokosmilch (und evtl. Amaretto oder Baileys?) einmal ausprobieren.

Quelle: Chefkoch

Und noch ein kleiner Hinweis: Ich habe heute ein paar neue Bilder hoch geladen ;) Wer mal schauen mag….

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Oktober 08th, 2009 | Author: Kerstin

Es ist mal wieder soweit – ein Monat ist schon seit ein paar Tagen rum und die Hedonistin hat den nächsten Kleine-Kuchen-Event gestartet. Das Thema im Oktober: Kleine Kuchen mit Birnen

Ich mag Birnen sehr gerne und klar bin ich auch wieder dabei. Es gibt für unseren Haushalt fast nichts Idealeres als eben diese kleinen Kuchen. Zu dritt reicht so ein Küchlein zwei bis drei Tage – hängt immer ganz davon ab, wieviel die Kollegen noch davon ab bekommen.

Dieses Rezept habe ich mal wieder beim Chefkoch gefunden und zunächst auf meine kleine 20er-Springform umgerechnet und von Äpfeln auf Birnen (soll ja auch zum Thema passen) umfunktioniert. Und hier kommt auch schon das Rezept:

BIRNEN-KÄSE-KUCHEN
birnen-kaese-kuchen.jpg
- klick macht groß -


Zutaten für 1 kleine Springform, Durchmesser 20 cm

Für den Teig & die Streusel:

  • 150 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Pck. (8 g) Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 60 g gehackte Haselnüsse
  • 100 g weiche Butter

Für die Füllung:

  • 300 g Birnen (entspr. ca 1 1/2 Stck.)
  • knapp 2 EL Zitronensaft

Für die Quarkmasse:

  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. (8 g) Vanillezucker
  • 440 g Quark
  • 150 g Mascarpone
  • 18 g Grieß
  • 12 g Mehl
  • evtl. Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

1. Die Springform fetten.

2. Für den Teig das Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, die Haselnüsse und die weiche Butter mit den Knethaken des Handrührgerätes gut verrühren und zu Streuseln verarbeiten. 2/3 des Teiges in die Springform geben und als Boden festdrücken.

3. Boden und Streusel bis zur Fertigstellung kalt stellen.

4. Die Birnen waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen, dann achteln und in Scheibchen schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln, um dem braun werden entgegen zu wirken.

5. Den Backofen auf 165° Ober-/Unterhitze vorheizen.

6. Nun für die Quarkmasse die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Anschl. den Quark, den Mascarpone, Grieß und Mehl zügig unterrühren.

7. Die Birnen gleichmässig auf dem Kuchenboden verteilen und die Quarkmasse darauf geben und glatt streichen.

8. Den restlichen Streuselteig nochmal vorsichtig mit der Hand zu Streuseln formen (ggf. noch etwas weiche Butter zugeben) und auf dem Kuchen verteilen.

Backzeit: ca. 1 Stunde (bei mir exakt 65 Minuten)

Den Kuchen nach dem Backen vom Springformrand lösen und auf einem Kuchengitter in der Form vollständig auskühlen lassen.

Und noch zwei kleine Nachsätze:

Wenn jemand auf die Idee kommen sollte, dieses Rezept nachbacken zu wollen, übernehme ich keine Garantie, dass der Kuchen zwei Tage überlebt….

Und wer sich wundert, dass in dem Kuchen kein Backpulver ist – es braucht wirklich keines. Ich Dummerle musste natürlich eine gute Messerspitze voll mit ins Mehl geben hab`s ausprobiert und mein Kuchen hat mir „Guten Tag” gesagt – gut, dass ich vorsichtshalber ein Backblech drunter hatte, sonst hätte ich den Ofen schrubben müssen…

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September 30th, 2009 | Author: Kerstin

Ein Herbst ohne Äpfel ist unvorstellbar. Und am letzten Samstag habe ich einen gar köstlichen Apfelkuchen vom umfangreichen Kuchenbuffet gegessen – eben mit einer Sahnehaube darauf. Meine Güte, der war wirklich extra-lecker. Ich bekam auch heraus, wer dieses Prachtstück gezaubert hatte und bestellte sogleich das Rezept, worauf ich augenscheinlich aber noch ein wenig warten muß.

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht herumsuchen würde, bis ich etwas Vergleichbares finde. Ich habe mir ein „normales” Rezept auf meine kleine 20er-Springform umgerechnet und so passte es genau. Wer also einen Großen backen möchte, sollte die Werte verdoppeln. :yes:

APFELKUCHEN MIT ZIMT-SAHNE-HAUBE

apfelkuchen_mit_sahnehaube.jpg
- klick aufs Bild macht groß -

Zutaten für eine 20cm-Springform

  • 50 g kalte Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 kleines Ei [S] (auch bei Verdopplung des Rezeptes reicht 1 Ei, dann Größe M!)
  • 100 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3-4 säuerliche Äpfel (z.B. Elstar oder Boskop)
  • 375 ml Apfelsaft
  • 1 Pck. Vanillepudding-Pulver
  • evtl. Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2 EL Zucker
  • 1 Becher Schlagsahne (alternativ: Cremefine zum Schlagen)
  • 1-2 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • evtl. 1/ 2 Tütchen Sahnesteif
  • Zimt
  • 6-8 kleine Baisers

Zubereitung:

Aus Butter, Zucker, dem Ei, Mehl, Backpulver und Salz einen Mürbeteig herstellen (Knethaken des Handrührgerätes). Den Teig in Folie wickeln und im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.

Den Teig (evtl. zwischen Klarsichtfolie) auf leicht bemehlter Fläche ausrollen, in die gefettete Springform legen und rundherum am Rand möglichst weit hochziehen. (Ich mache immer aus gut 2/3 des Teiges die Bodenplatte. Für den Rand forme ich eine lange Wurst, die ich dann am Springformrand platt drücke. Das klappt eigentlich immer ganz gut.)

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Äpfel schälen, achteln und in Scheibchen oder Würfel schneiden. Gleichmässig dem Teig verteilen.

Den Apfelsaft abmessen, etwas davon abnehmen und mit dem Puddingpulver und Zucker anrühren. Wer mag und sie parat hat, kann auch noch eine halbe Vanilleschote mit hinein rühren (das erklärt die schwarzen Pünktchen oben im Bild). Den restlichen Apfelsaft zum Kochen bringen, vom Herd ziehen und das Puddingpulver-Zucker-Saft-Gemisch zügig mit einem Schneebesen einrühren. Noch einmal kurz aufkochen lassen und über den Äpfeln gleichmässig verteilen. Dann in den Ofen schieben.

Backzeit: 60-65 Minuten (alternativ kann der Kuchen auch mit Umluft gebacken werden. Dann bitte nur 160°C und ca. 50 Minuten)

Den Kuchen nach dem Backen auf einem Rost vollkommen auskühlen lassen (am besten über Nacht). Der Springformrand kann nach 20-30 Minuten entfernt werden.

Die Sahne mit Vanillezucker und der Prise Salz steif schlagen. Wer ganz sicher gehen möchte, kann noch etwas Sahnesteif zugeben. Auf den Kuchen streichen.

Die Baisers in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Fleischklopfers oder eines Nudelholzes zerbröseln, Zimt mit in die Tüte geben und gut mischen. Dann auf der Sahne verteilen.

So sah der Kuchen direkt nach der Fertigstellung aus – das Bild oben zeigt ein Stückchen am nächsten Tag. Die Baisers sind in die Sahne eingezogen, zurück bleibt der Zimt.

apfelkuchen_mit_sahnehaube_01.jpg

Der Kuchen schmeckt ganz wunderbar und ist auch nicht sehr süß.

Zumindest war das das heutige Urteil von den eigenen Kindern und von zwei netten Kolleginnen, die ich doch immer wieder gerne ein wenig kulinarisch verwöhne. ;-) Frei nach dem Motto: Alleine essen macht dick *lol*

Und noch eine kleine Anmerkung aus der hiesigen Gegend:

Ersetzt man den Apfelsaft durch „Äppelwoi” und gibt noch zwei EL Zucker extra dazu, erhält man einen ebenso köstlichen Apfelweinkuchen. ;)

Quelle: Chefkoch

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September 24th, 2009 | Author: Kerstin

Große Herausforderung in der Küche – Abendessen und Kuchen backen gleichzeitig. Da darf mich keiner stören, sonst landen die Lauchstreifchen zwischen braunem und hellem Teig der Donauwelle. Oder die Kirschen in der Auflaufform zwischen Sahne-Käse-Sauce und Nudeln?

Nein, das wäre gar nicht gut, aber bis jetzt klappt alles wunderbar. 

Und Ehrensache, dass ich den Pudding für die Donauwelle selber mache *schweißvonderStirnwisch*

Aber es macht Spaaaaß! :dance: Und ein Foto reiche ich bestimmt noch nach ;-)

Parallel läuft im Hintergrund schon die Partymucke von den Kerbeburschen. „Hey Baby”, „Das rote Pferd” usw. und so fort… in voller Lautstärke – versteht sich! Dabei fängt unsere Kerb doch erst morgen an? Gut, dass ich keine Kopfschmerzen habe… :sing:

September 11th, 2009 | Author: Kerstin

Der/Die aufmerksame(n) Leser(in) meines Blogs erinnert sich sicher noch an diese süßen Förmchen hier… heute war es an der Zeit, sie einmal auszutesten. Und auf meiner letzten Blogrunde bin ich bei Tina fündig geworden. Genau dieses Rezept reizte mich doch sehr.

Schnell hat mir der Hobbykoch noch die letzte Zutat besorgt und so konnte ich auch gleich loslegen.

Tina hat das Rezept so schön beschrieben, dass ich das hier ja nicht nochmal nieder schreiben muß. Das Einzige, was ich verändert habe, war das hier: Vor vielen Jahren bereits hat man mir beigebracht, dass für Muffin-Teig die feuchten Zutaten vermischt werden und die trockenen extra. Wobei der Zucker eine Extrawurst spielt. Er gehört mit zu Eiern und Fett.

Und so habe ich brav in einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz vermischt. In meiner Rührschüssel die Eier, das Öl, Zucker, noch 1 TL Vanille-Extrakt und den Fruchtsaft gut verrührt. Dann die Mehlmischung auf einen Satz hinein und nur noch so lange behutsam gerührt, bis es so gerade eine homogene Masse war. Zum Schluß die Schokolade und die etwas kleiner geschnittenen Mandarinchen hinein.

Auf den Guß haben wir hier auch verzichtet, ist ja so schon Sünde genug :-)

Hier ein paar Impressionen meiner Back-Aktion:

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Mit meinen 11 Herzen kam ich bei der Menge an Teig nicht hin aber selbst wenn es das 12. noch gebe, wäre ich nicht hingekommen. Gut, dass ich auch noch ein paar „normale” Muffin-Förmchen in petto hatte – derer brauchte ich für die Teigmenge noch 6 Stück.

Da ich heute nachmittag noch eine Freundin kurzentschlossen besuchen ging (es gibt dort ein neues Familienmitglied, ein wunderschöner 5-jähriger Birma-Kater), kamen mir die Minikuchen gerade recht. Und zumindest bei meinen Kindern und der Freundin-Tochter sind sie gut angekommen. Die anderen hatten noch nicht probiert….

Also liebe Tina, Dein Rezept ist super geworden, es war eine Freude es nachzubacken und auch mir schmeckte mein Exemplar vorzüglich. Ausserdem sind sie auch wunderschön aufgegangen ;-) Danke schön!

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