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August 12th, 2010 | Author: Kerstin

Sie sind wieder da – die lieben Kinderlein. :dance: Und wir freuen uns, sie gesund und munter wieder daheim zu haben. Nun ist die Familie also wieder komplett und sie hatten eine schöne, aber auch ein wenig anstrengende Zeit. Und wenn`s wild zu geht, dann riecht man evtl. auch ein klein wenig streng, wenn man wieder nach Hause kommt. Aber gut, dass wir eine Dusche haben, die nicht nur kaltes, sondern auch warmes Wasser hergibt, besonders bei dem Schmuddelwetter, was da draußen herrscht. Und es kommt sogar aus einem richtigen Duschkopf. *lol* Jetzt fühlen sich die beiden wieder wohl!

Auf Kuchen hatten die beiden keine Lust – eher auf was Herzhaftes. Auf der Rückfahrt vom Ankunftsplatz musste der Herr Hobbykoch also erstmal schnell bei der Dönerbude anhalten, um die hungrigen Mäuler zu stopfen. Kuchen können die beiden ja immer noch essen.

Ich habe mir noch ein Stückchen genehmigt (ja, noch, denn heute morgen hatte ich den großen Bruder mit in der Firma und er wurde bis auf den letzten Krümel aufgegessen). Und weil er so lecker ist und mich der Mürbeteig ein wenig an den Rand des Nervenzusammenbruchs gebracht hat, werde ich nun auf der Stelle das Rezept bloggen:

minikuchen.jpg

MARILLEN-HEIDELBEER-KUCHEN MIT MARZIPAN-SCHMAND-GUSS

Zutaten für eine 26er-Springform

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Butter
  • bis zu 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • 350 g Marillen (Aprikosen) – frisch oder aus der Dose, dann den Zucker reduzieren!
  • 150 g Heidelbeeren

Für den Guss:

  • 100 g – 150 g Marzipan
  • 250 g Schmand
  • 4 Eier
  • max. 80 g Zucker (bei Dosenobst auch hier den Zucker reduzieren!)
  • 2 EL Speisestärke

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, Backpulver, die kalte Butter in kleinen Stücken, den Zucker und das Ei zügig zu einem Mürbeteig verkneten. In Folie einschlagen und für mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen. Hier war mein Fehler, der mich beim Backen zur Verzweiflung brachte. Irgendwie war der Teig viel zu weich und ich hatte Mühe, ihn in die Springform zu bekommen. Also: Unbedingt durchkühlen lassen!

Obst waschen und trocknen lassen oder den Fruchtsaft abgießen und anderweitig verwenden.

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, Rand evtl. leicht fetten – je nach Gewohnheit. Ich mache es, weiß aber auch, das manche sagen, es ist nicht notwendig.

Den Mürbeteig für eine 26er-Springform ausrollen (das geht gut zwischen zwei Stücken Frischhaltefolie) und einen 2-3 cm hohen Rand bilden. Anschl. das Obst auf dem Boden verteilen.

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Füllung das Marzipan in kleine Stücke schneiden. Den Schmand, die Eier, den Zucker und die Speisestärke dazugeben und am besten mit einem Pürierstab (dann wird das Ganze klümpchenfrei) gut verrühren. Der Guss ist recht flüssig – das ist normal.

Nun den Guß noch über das Obst gießen und ab in den Ofen damit.

Backzeit: 40-45 Minuten – Stäbchenprobe!

und_dann_geniessen.jpg

Ich bin dann wieder weg bei den Kindern….

Juni 19th, 2010 | Author: Kerstin

Erinnerst Du Dich, dass ich vor ein paar Tagen (ja, es ist jetzt schon wieder eine Woche her… *soifz*) von einem hervorragenden Kuchen erzählt habe? Katinka war so lieb, uns das Rezept zu bloggen.

Gestern morgen, ich hatte einen Trip ins hiesige Einkaufszentrum geplant (weil ich mir unbedingt noch einen Jeansrock kaufen wollte), habe ich noch schnell morgens um 8 Uhr diesen total leckeren Kuchen gebacken. Und weil er so super-lecker schmeckt, schnell und einfach zu machen ist und ich auch Leser habe, die vielleicht bei mir, aber nicht bei der lieben Katinka lesen, habe ich hier das Rezept für Euch:

KATINKAS OBSTKUCHEN

katinkas_blechkuchen.jpg

Zutaten für ein Backblech:

  • 4 Eier Gr. M
  • 300 g Zucker (Kerstin: 275 g)
  • Kerstin: 1TL Vanille-Extrakt, alternativ 1 Pck. Vanillezucker
  • 120 g Butter
  • 125 ml Milch
  • 300 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • Kerstin: 1 Prise Salz
  • 2 Gläser oder Dosen Obst (Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas,…)
  • ca. 50 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:

Obst in einem Sieb abtropfen lassen.

Eier und Zucker schaumig schlagen. Den Vanille-Extrakt (oder den Vanillezucker) unterrühren.

Butter und Milch in einen Topf geben, zusammen kurz erhitzen und ein wenig abkühlen lassen.

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech fetten.

Mehl und Backpulver sowie die Prise Salz mischen.

Die Milch-Butter-Mischung (sie darf noch warm sein) zu der Eiermasse geben und verrühren. Zum Schluß die Mehlmischung ebenfalls unterrühren.

Teigmischung auf das gefettete Blech geben und mit dem Dosen- bzw. Gläserobst nach Wahl belegen. Zum Schluß die Mandelblättchen darüber streuen.

Backzeit: ca. 30 Minuten bei 180°C (Stäbchenprobe!)


viel_spass_beim_backen.jpg


Kommentare der Familie Hobbykoch – im O-Ton:

„Mama, der schmeckt geil!”

”Total lecker Dein Kuchen.”

”Oh Mama, der schmeckt wirklich klasse!”

Welcher Satz jetzt von welchem Familienmitglied stammt, das könnt Ihr Euch nun aussuchen.


Übrigens… ich habe todesmutig meinen Blog gerade upgegraded auf WordPress-Version 3.0. Sollte also irgendetwas nicht funktionieren, wäre es lieb, wenn Ihr mir das über mein Kontaktformular mitteilt – bitte danke!

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April 25th, 2010 | Author: Kerstin

Eigentlich hatte ich letzte Woche vor, eine Tarte mit Ricotta zu machen. Irgendwie kam aber immer etwas anderes dazwischen und so blieb der Ricotta im Kühlschrank stehen. Gestern machte ich mich dann auf die Suche nach einem schönen Rezept für einen Kuchen mit Ricotta und wurde – wie so oft – beim Chefkoch fündig.

Weil ich nicht alle Zutaten im Haus hatte (oder andererseits Zutaten im Haus hatte, die noch auf ihre Verwendung warteten) habe ich das Rezept ein wenig abgewandelt und möchte es gerne mit Euch teilen.

RICOTTA-KÄSEKUCHEN

ricotta_kaese_kuchen.jpg

Zutaten für 1 Kranz-Springform mit 26 cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 50 g gemahlene Pistazien
  • 50 g gemahlene Mandeln (alternativ 100 g Mandeln, dafür die Pistazien weg lassen)
  • 100 g weiche Butter
  • 2 Eier, Gr. M
  • 75 g Zucker
  • Mark von 1 Vanilleschote (alternativ: 1 Pck. Vanillezucker)

Für die Füllung:

  • 500 g Ricotta und 250 g Magerquark (oder 250 g Ricotta und 500 g Magerquark)
  • 1 Pck. Puddingpulver (Kerstin: Vanillegeschmack, im Original: Mandelgeschmack)
  • 4 Eier Gr. M (Kerstin: 3 Eier Gr. L)
  • 130 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 50 g Amarettini-Kekse, ganz
  • 1 EL echtes Kakaopulver (z.B. Bens*dorp)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Kranzform ausbuttern und mit Mehl ausstreuen.

Mehl, Nüsse und Backpulver in einer Schüssel mischen, restliche Zutaten für den Teig zugeben und zu einem glatten, weichen Teig verkneten. In die vorbereitete Form geben und innen und aussen einen 5 cm hohen Rand hochdrücken. Der Teig ist etwas klebrig, aber es geht. Die Form bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung 150 g Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Ricotta, Magerquark und den Zucker glatt rühren, das Puddingpulver und die 4 Eier nach und nach unterrühren, zum Schluß die geschmolzene Butter ebenfalls unterrühren.

Den Backofen auf 150° Umluft / 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Hälfte der Füllung auf den Teig geben. Die Amarettini-Kekse darauf verteilen. Den Kakao über die restliche Quarkmasse sieben und unterrühren. Auf die helle Quarkmasse geben und mit einer Gabel eine Marmorierung in die beiden Teige ziehen.

Backzeit: ca. 1 Std. bei 150° Umluft (Stäbchenprobe!)


Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und den erkalteten Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

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März 14th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern habe ich es ja bereits angedroht… und da ich ja kein Freund von leeren Versprechungen bin, kommt heute das Rezept für Sophie*s Banana Cake. :yeah: Die liebe Normi wollte auch gerne noch das Rezept von dem Vanillekuchen von mir – leider gibbet davon aber kein Foto und so hebe ich mir das Bloggen von dem Rezept für`s nächste Mal auf:

BANANA CAKE

banana_cake.jpg

Zutaten für eine 26cm-Kastenform:

  • 170 g Butter
  • 1 gute Prise Salz
  • 2 Bananen
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver

Zubereitung:

Die Butter abwiegen und einen kleinen Teil davon in einer Pfanne zerlassen. Die Bananen in Scheiben schneiden, mit etwas Zucker bestreuen und 5 Minuten karamellisieren und dann abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen. Die Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.

In einer Rührschüssel die Eier und den restlichen Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach unter die Eiermasse rühren. Die restliche Butter in einem Butterpfännchen zerlassen und langsam zum Teig geben. Zum Schluß die karamellisierten Bananen vorsichtig einrühren.

Nun nur noch in die Form geben, glatt streichen und in ca. 40 Minuten goldbraun backen. (Stäbchenprobe!)

Und für Schokoholics: Wer mag, kann noch zusätzlich 100 g dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil schmelzen und mit unter den Teig rühren. :yes1:

Rezept-Quelle: Sophies Cakes

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März 06th, 2010 | Author: Kerstin

„Igittigitt” mag so mancher von meiner werten Leserschaft denken… aber wer diesen Kuchen nachbackt, wird mir Recht geben, dieser Kuchen schmeckt toll!

Jetzt fragt sich sicher die ein oder andere, wie ich darauf kam. Also dazu eine kleine Geschichte:

Wir waren doch vor einigen Tagen zu Besuch in Baden-Württemberg. Als wir so bei der Verwandschaft am Frühstückstisch saßen, stöberte der Hobbykoch ein wenig im Regal mit den Kochbüchern und wurde auf dieses Buch aufmerksam. Er blätterte darin und war total begeistert.

Am Morgen nach der Feier, am gemeinsamen Frühstückstisch, stand dort ein herzhafter Kuchen. Als wir danach fragten, wurde uns gesagt, er sei mit Lachs und Käse. Und was soll ich sagen: Drei unserer vier Familienmitglieder probierten ihn und alle drei waren begeistert.

Ich brauche jetzt nicht weiter erwähnen, was zwei Tage später in meinem Einkaufwagen von Ama*zon landete? Ja genau – eben dieses Buch.

Es ist sehr schön aufgeteilt nach Jahreszeiten und zu jedem Monat des Jahres enthält das sehr schön bebilderte Buch zwischen 5 und 7 Rezepten. Sämtliche Rezepte sind für eine Standard-Kastenkuchenform ausgerichtet und neben den herzhaften Ideen gibt`s auch immer die süße Variante.

Es wird ganz sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich daraus einen Kuchen backe – als nächstes ist ein Vanillecake geplant.

ESTRAGON-HÄHNCHEN-KUCHEN

estragon_haehnchen_kuchen.jpg

Zutaten für eine Kastenkuchenform:

  • 1 Schalotte
  • 10 g halbgesalzene Butter (z.B. La Motte)
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 großes Hähnchenbrustfilet (200 g)
  • 2 Msp. Salz
  • 2 Msp. Pfeffer
  • 50 g Estragon (Kerstin: aus Ermangelung habe ich auf gefriergetrockneten Estragon zurückgegriffen)
  • 150 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 125 g warme Milch
  • 100 g geriebener Greyerzer Käse

Zubereitung:

Die Schalotte fein hacken und das Hähnchenbrustfilet in dünne Streifen schneiden. 1 EL Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen, zunächst die Schalotte darin 5 Minuten anbraten. Das Fleisch zugeben und weitere 5 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Estragon darüber streuen, gut verrühren und zur Seite stellen.

Den Backofen auf 160° Heißluft (oder 180° Ober-/Unterhitze)

In einer Schüssel Mehl und Backpulver gut mischen. Die 3 Eier dazugeben und mit dem Schneebesen kräftig verrühren. (Achtung! Ich habe das Handrührgerät genommen und der Teig ist von der Konsistenz zunächst sehr undankbar und zieht sich an den Rührern Richtung Motor hoch. Also besser ”von Hand” arbeiten, es geht auch recht schnell.) Nach und nach die 100 ml Öl und die warme Milch zugeben, dann den geriebenen Käse unterrühren.

Zum Schluß noch die Schalotten-Estragon-Hähnchen-Mischung behutsam unter den Teig rühren.

Teig in eine ganz leicht gefettete Kastenform geben und in 45 Minuten backen.

Tipps & Erfahrungen:

Ich würde wirklich den Teig beim nächsten Mal ”zu Fuß” rühren – auch wenn`s ein wenig anstrengender ist und länger dauert. Den Teig immer wieder herunter zu schieben war nervig und ebenfalls zeitintensiv.

Exakt nach 43 Minuten habe ich den Kuchen aus dem Ofen geholt, die Farbe war goldrichtig.

Den gefriergetrockneten Estragon habe ich mal während der französischen Woche bei Al*di gekauft – also Augen offen halten. Aber sicher gibt`s den auch in großen Supermärkten das ganze Jahr. Ich gestehe, ich habe noch nie darauf geachtet.

Obwohl relativ viel Backpulver im Teig ist, geht er nicht besonders auf. Das ist normal und gehört so. Wem der Kuchen zu flach ist – vielleicht eine kleinere Kastenkuchenform nehmen?

Wir waren begeistert und ich hoffe, für Euch ist das auch ein spannendes Rezept!

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Februar 27th, 2010 | Author: Kerstin

Es ist Samstag und schon wieder sind ca. 4 Wochen rum. Unser all-monatlicher Koch-Event steht an!

Wir freuen uns schon sehr auf unser heutiges Treffen mit Frl. Frieda nebst Herrn Frieda. :dance: Und wie eigentlich immer, habe ich auch einen Kuchen gebacken. Genau genommen sind es sogar zwei, denn das mir vorliegende Rezept ist auf eine 24er-Springform ausgerichtet. Eine derartige Form habe ich aber nicht. Dafür aber eine 20er und eine 14er-Form. Und da dachte ich so bei mir, da der Sohnemann heute nicht mit fährt, ich mache einfach zwei Kuchen, damit der junge Mann auch noch etwas davon hat und ich vielleicht am Montag noch den Rest mit ins Büro nehmen kann.


ENGADINER NUSSTORTE

engadiner_nusstorte.jpg

Zutaten für 1 Springform mit 24cm Durchmesser (Kerstin: 20cm + 14cm Springformen)

Für eine 20er-Springform habe ich die Mengen rot in Klammern dahinter gesetzt!

Für den Teig:

300 g (210 g) Mehl

150 g (105 g) Zucker (Kerstin: Vollrohrzucker)

150 g (105 g) kalte Butter

1 Ei Größe M (1 Ei Gr. S – oder 2/3 Gr. M – dafür am besten verkleppern und den entsprechenden Teil davon nehmen)

Salz

Für die Füllung:

300 g (210 g) Zucker (Kerstin: 150 g Vollrohrzucker / 150g „normaler” Zucker)

200 g (140 g) Walnusskerne

200 g (140 g) Haselnusskerne

200 g (140 g) Schlagsahne

Frischhaltefolie

Zubereitung:

Die Springform(en) fetten und mit Mehl ausstreuen. (Im weiteren Rezept werde ich mich auf eine 24er-Form beziehen).

Mehl, Zucker, kalte Butter, das Ei und eine Prise Salz zügig zu einem Mürbeteig verkneten (am besten in der KüMa oder mit dem Handrührgerät).

Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche schnell aus 2/3 des Teiges den Boden rund ausrollen und den Rand ca. 3 cm hochdrücken.

Mit Frischhaltefolie abdecken, den Rest des Teiges ebenfalls in Frischhaltefolie packen und beides im Kühlschrank parken.

Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze / 150° Umluft vorheizen.

Für die Füllung zunächst die Nüsse grob hacken. Den Zucker in einen Topf geben und karamellisieren. Die Nüsse zugeben und unter den Karamell rühren.Sahne zugießen, unter Rühren aufkochen und den Karamell auflösen.

Nuss-Karamell-Mischung auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den restlichen Teig wieder auf wenig Mehl rund ausrollen und wie ein Deckel auf die Nussfüllung legen. Die Ränder gut zusammen drücken.

Backzeit: erst 30 Minuten bei 175°, dann Ofen herunter schalten auf 150° und in weiteren ca. 15 Minuten fertig backen.

Den Kuchen nach dem Backen in der Form abkühlen lassen (ca. 30 Minuten) – dann aus der Form nehmen und vollständig auskühlen lassen. Die Torte sollte dann mindestens 12 Stunden durchziehen dürfen, noch besser über Nacht.

Noch eine kleine Anmerkung:

Ich habe den Kuchen bis jetzt noch nicht probiert, für`s Foto habe ich ihn nur angeschnitten. :yes1: Es handelt sich übrigens um die kleine Version, denn die größere, die nehme ich ja später mit zu Frl. Frieda! Und ich bin mir sicher, sie wird auch über diese Torte berichten. *lol*

Quelle: Lecker N° 1+2, Januar/Februar 2010

Januar 15th, 2010 | Author: Kerstin

Es wird wieder gebacken im Hause Terragina – die Plätzchen sind alle vernichtet und auch die Plätzchendosen sind wieder gespült, gut im Kellerregal verstaut und warten geduldig auf ihren nächsten Einsatz in 11 Monaten… :yes1:

Durchgestartet bin ich heute vormittag mit diesem Rezept:

APFELKUCHEN MIT MANDELHAUBE

apfelkuchen_mandelhaube_01.jpg

Zutaten für 1 Springform, Durchmesser 28 cm:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 100-125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

Für die Mandelhaube:

  • 100 g Butter
  • 160-200 g Mandeln, gehobelt
  • 1 Pck. Vanillezucker (alternativ: 1 TL Vanille-Extrakt)
  • 125-150 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Milch

Ausserdem:

  • mindestens 4 Äpfel (dürfen auch gerne 5-7 Stück sein – je nach Geschmack und Größe)
  • etwas Zitronensaft

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Kü-Ma zügig zu einem Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Eine 28er-Springform fetten und den Teig für den Boden ausrollen. Das geht prima zwischen zwei Frischhaltefolien. Die Form damit auslegen und auch den Rand gut halb auslegen.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit Hilfe eines Ausstechers entfernen, halbieren und an der dicken Seite fächerartig einschneiden. Mit der runden Seite nach oben auf dem Boden verteilen, leicht andrücken und mit ein wenig Zitronensaft beträufeln, um das vorzeitige braun werden zu verhindern.

Den Backofen auf 190° Ober-/Unterhitze (alternativ: 175° Umluft) vorheizen.

Die Butter, die Mandelblättchen, den Vanillezucker und den Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Unter Rühren Zimt, das Mehl und die Milch zugeben und diese Mischung dann über den Äpfeln verteilen.

apfelkuchen_mandelhaube_02.jpg

Bei 190° Ober-/Unterhitze 50 bis 60 Minuten backen.

Meine Erfahrungen:

Im Originalrezept ist eine Temperatur von ca. 200° angegeben. Nach 45 Minuten habe ich einen Blick in den Ofen geworfen und festgestellt, dass mein Rand wohl ein wenig zu viel Farbe abbekommen hat. :pfeif: Nicht gut. Gar nicht gut. Aber auch nicht sooo dramatisch. Ich habe den Rand einfach nach dem Abkühlen mit einem Messerchen ein wenig gekürzt sah eh hübscher aus, er war mir ein wenig dünn und zu hoch geraten und gut war`s.

Also – passt schön auf den Kuchen auf und deckt ihn notfalls mit Backpapier ab, wenn er ein wenig zu dunkel werden möchte….

Ergo habe ich sehr bewusst bei der Temperatur nur 190° angegeben – ich denke, das ist vollkommen ausreichend, aber natürlich auch von Backofen zu Backofen verschieden. ;)

Auch warm schmeckt dieser Kuchen übrigens bestimmt sehr lecker, evtl. mit Vanilleeis oder Vanillesauce. Ich hab`s noch nicht ausprobiert, kann es mir aber sehr gut vorstellen.

Wer`s nachbacken möchte, ich wünsche gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken!

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November 01st, 2009 | Author: Kerstin

Die Tage werden kürzer und langsam geht es auf Weihnachten zu. Die gemütliche Zeit des Jahres hat vielerorts schon angefangen. Da werden wieder Kerzen angezündet, Duftlämpchen gefüllt und die Kuscheldecke für die Couch liegt auch bereit. Was gibt es Schöneres, als es sich vor dem Kamin, wenn man denn einen hat,  gemütlich zu machen?

Ich für meinen Teil mag diesen Teil des Jahres sehr gerne und freue mich schon auf die bald beginnende Weihnachtszeit.

Vor vielen vielen Jahren, als meine Schwiegermama noch lebte, backte sie schon immer genau diesen Kuchen – den wir hier im Haus alle so lieben. Im Sommer schmeckt er nur halb so gut – da müssen die Temperaturen schon ein wenig runter gegangen sein. Eine schöne Tasse Kaffee oder Cappucchino passt ganz hervorragend dazu. Aber auch am Abend mit einem Becher Glühwein ist dieser Kuchen unschlagbar!

Nun aber das Rezept:

SCHWIEGERMUTTERS ROTWEINKUCHEN

rotweinkuchen.jpg

Zutaten für eine Kranzform, 26 cm Durchmesser

  • 250 g Butter (evtl. einen Teil durch Margarine ersetzen)
  • 250 g Zucker
  • 1 Pck. (8 g) Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 1-2 TL Zimt
  • 1 Prise Muskatnuß
  • 2 TL dunkles Kakaopulver
  • 1/8 l (125 ml) Rotwein
  • 1-2 EL Amaretto oder Marsala oder Rum (nicht zwingend erforderlich!)
  • 250 g Mehl
  • 1 Pck. (15 g) Backpulver
  • 100-150 g Schokoladenstreusel
  • Butter für die Form
  • Semmelbrösel für die Form

Zubereitung:

1. Eine Kranzform ausbuttern und mit Semmelbröseln ausstreuen.
2. Den Backofen auf 190° Umluft vorheizen.
3. Die Butter in Stücken mit dem Zucker und Vanillezucker gut schaumig rühren. Nach und nach die Eier hineinschlagen und jedes Ei mindestens 30 Sekunden unterrühren.
4. In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt, Muskatnuß und Kakaopulver gut vermischen.
5. Die Mehlmischung in 3-4 Portionen abwechselnd mit dem Rotwein (und evtl. dem Amaretto) zur Butter-Zucker-Eier-Mischung geben, bis alles zu einem glatten Teig verbunden ist.
6. Zum Schluß die Schokoladenstreusel zugeben und nur noch so lange langsam rühren, bis die Streusel gut in der Teigmasse verteilt sind.

Den Teig in die vorbereitete Form geben und 50-55 Minuten bei 190°C Umluft backen. (Stäbchenprobe!).

Nach 15-20 Minuten in der Mitte mit einem spitzen Messer ca. 1 cm tief einschneiden, um ein gleichmässiges Aufgehen zu gewährleisten.

Nach dem Backen den Kuchen noch ca. 15 Minuten in seiner Form belassen und erst dann auf ein Kuchengitter stürzen. Nach dem vollständigen Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Der Kuchen hält sich in Alufolie gewickelt oder in einem Tupperbehälter problemlos mindestens 5 Tage.

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Oktober 23rd, 2009 | Author: Kerstin

Auf der Fensterbank im Vorratsraum lagen noch etliche Äpfel, die auf ihre weitere Verwertung warteten. Und da sich für den nächsten Tag wieder so lieber Besuch angekündigt hat (Frl. Frieda nebst Herrn Frieda besuchen mit uns gemeinsam die Kulinart), lasse ich mich doch nicht lumpen. Ehrensache, dass es nach dem Bummel über die Messe bei uns ein Tässchen Kaffee und später auch noch Abendessen gibt. Und ich wäre nicht ich, wenn`s nicht auch ein Stückchen Kuchen dazu gebe.

DER GEMEINE APFELKUCHEN

Warum gemein? Weil er so gemein lecker ist…

apfelkuchen_gemein.jpg

Zutaten für 1 tiefes Backblech (Fettpfanne)

Für den Teig:

  • 2 Becher Schlagsahne á 200 g (alternativ: Rama Creme*fine zum Schlagen)
  • 200 g Zucker
  • 1 Pck. (8 g) Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • abgeriebene Schale 1 unbehandelten Zitrone
  • 375 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 5 Eier

Für den Belag:

  • 700 g Äpfel
  • Saft von 1 Zitrone (4 EL)

Für den Belag:

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 4 EL Milch
  • 60 g Mandelblättchen
  • evtl. 1 TL Zimt

Zubereitung:

1. Für den Belag die Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Mit dem Zitronensaft mischen.

2. Für den Teig die Sahne, Zucker, Vanillezucker, eine Prise Salz und die abgeriebene Zitronenschale in eine große Schüssel geben. Alles halb steif schlagen.

3. Die Eier einzeln unterrühren und den Backofen schon mal auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

4. Das Mehl sieben, mit dem Backpulver mischen und in zwei Portionen zügig unter die Sahnemischung rühren.

5. Das tiefe Backblech fetten und den Teig darauf gleichmässig verteilen. Anschl. mit den Apfelspalten gleichmässig belegen.

6. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen (2. Schiene von unten) bei 200°C backen.

7. In der Zwischenzeit für den Guß sämtliche Zutaten (Butter, Zucker, Milch und Mandelblättchen) in einen kleinen Topf geben und einmal aufkochen lassen.

8. Nach den 15 Minuten (Punkt 6) den Kuchen kurz aus dem Ofen nehmen und die eben hergestellte Masse mit einem Esslöffel punktuell auf dem Kuchen verteilen.

9. Weitere 15 Minuten bei 200°C (wieder 2. Schiene von unten) fertig backen.

Einer der leckersten Apfelkuchen, die ich je probiert habe – und ich hoffe, er schmeckt auch am nächsten Tag noch genauso gut!

Noch ein paar Tipps:

Der Kuchen ist relativ süß, ich denke, wer`s nicht ganz so süß mag, kann die Zuckermenge problemlos auf 150 g reduzieren.

Der Belag ist extrem lecker und es ist auch durchaus machbar, die 1 1/2-fache Menge auf den Kuchen zu kleckseln.

Alternativ zu Mandeln gehen sicher auch gehackte Nüsse und anstelle von normaler Milch könnte man sicher auch Kokosmilch (und evtl. Amaretto oder Baileys?) einmal ausprobieren.

Quelle: Chefkoch

Und noch ein kleiner Hinweis: Ich habe heute ein paar neue Bilder hoch geladen ;) Wer mal schauen mag….

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Oktober 08th, 2009 | Author: Kerstin

Es ist mal wieder soweit – ein Monat ist schon seit ein paar Tagen rum und die Hedonistin hat den nächsten Kleine-Kuchen-Event gestartet. Das Thema im Oktober: Kleine Kuchen mit Birnen

Ich mag Birnen sehr gerne und klar bin ich auch wieder dabei. Es gibt für unseren Haushalt fast nichts Idealeres als eben diese kleinen Kuchen. Zu dritt reicht so ein Küchlein zwei bis drei Tage – hängt immer ganz davon ab, wieviel die Kollegen noch davon ab bekommen.

Dieses Rezept habe ich mal wieder beim Chefkoch gefunden und zunächst auf meine kleine 20er-Springform umgerechnet und von Äpfeln auf Birnen (soll ja auch zum Thema passen) umfunktioniert. Und hier kommt auch schon das Rezept:

BIRNEN-KÄSE-KUCHEN
birnen-kaese-kuchen.jpg
- klick macht groß -


Zutaten für 1 kleine Springform, Durchmesser 20 cm

Für den Teig & die Streusel:

  • 150 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Pck. (8 g) Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 60 g gehackte Haselnüsse
  • 100 g weiche Butter

Für die Füllung:

  • 300 g Birnen (entspr. ca 1 1/2 Stck.)
  • knapp 2 EL Zitronensaft

Für die Quarkmasse:

  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. (8 g) Vanillezucker
  • 440 g Quark
  • 150 g Mascarpone
  • 18 g Grieß
  • 12 g Mehl
  • evtl. Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

1. Die Springform fetten.

2. Für den Teig das Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, die Haselnüsse und die weiche Butter mit den Knethaken des Handrührgerätes gut verrühren und zu Streuseln verarbeiten. 2/3 des Teiges in die Springform geben und als Boden festdrücken.

3. Boden und Streusel bis zur Fertigstellung kalt stellen.

4. Die Birnen waschen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen, dann achteln und in Scheibchen schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln, um dem braun werden entgegen zu wirken.

5. Den Backofen auf 165° Ober-/Unterhitze vorheizen.

6. Nun für die Quarkmasse die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Anschl. den Quark, den Mascarpone, Grieß und Mehl zügig unterrühren.

7. Die Birnen gleichmässig auf dem Kuchenboden verteilen und die Quarkmasse darauf geben und glatt streichen.

8. Den restlichen Streuselteig nochmal vorsichtig mit der Hand zu Streuseln formen (ggf. noch etwas weiche Butter zugeben) und auf dem Kuchen verteilen.

Backzeit: ca. 1 Stunde (bei mir exakt 65 Minuten)

Den Kuchen nach dem Backen vom Springformrand lösen und auf einem Kuchengitter in der Form vollständig auskühlen lassen.

Und noch zwei kleine Nachsätze:

Wenn jemand auf die Idee kommen sollte, dieses Rezept nachbacken zu wollen, übernehme ich keine Garantie, dass der Kuchen zwei Tage überlebt….

Und wer sich wundert, dass in dem Kuchen kein Backpulver ist – es braucht wirklich keines. Ich Dummerle musste natürlich eine gute Messerspitze voll mit ins Mehl geben hab`s ausprobiert und mein Kuchen hat mir „Guten Tag” gesagt – gut, dass ich vorsichtshalber ein Backblech drunter hatte, sonst hätte ich den Ofen schrubben müssen…

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