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Oktober 11th, 2009 | Author: Kerstin

War ich gestern happy, als Frl. Frieda nebst Göttergatten völlig unerwartet auf einmal nachmittags vor meiner Tür standen. Bepackt mit Mädchenbier und selbstgemachten Nussecken. Wieder hatte ich Tränen in den Augen – diesesmal allerdings vor Rührung. Auch an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an euch zwei!

Heute war ich ja dann noch einmal bis zum späten Nachmittag alleine – und weil diese Nussecken so verflucht lecker waren, hatte ich beschlossen, mich mit ein wenig Backerei ablenken zu wollen. Merkwürdigerweise, wenn ich an Nussecken denke, kommt mir dieser komische Vogel in den Sinn… und so begab ich mich mal auf die Suche, ob ich auch ein Rezept über diese berühmt leckeren Nussecken finde. Und im www wurde ich dann letztenendes auch fündig. Das Rezept deckt sich fast mit dem von Frl. Frieda – nur einen kleinen Unterschied gibt es, aber lest selbst. ;-)

NUSSECKEN A LA GUILDO HORN (inspiriert bei Frl. Frieda)


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Zutaten für ein 3/4 Backblech bzw. 30 Stück

Für den Teig

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier, Größe S (Kerstin: 1 1/2 Eier Größe M – dafür habe ich ein Ei verquirlt und ungefähr die Hälfte davon zugegeben)
  • 225 g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver

Für den Belag

  • 3-4 EL Aprikosenkonfitüre
  • 150 g Butter oder Margarine (Kerstin: 75 g Butter, 75 g Rama Culinesse)
  • 150 g Zucker
  • 1 1/2 Pck. (=12 g) Vanillezucker
  • 150 g gehackte Mandeln
  • 150 g grob gemahlene Haselnüsse (Kerstin: 70 g durch Cashewkerne ersetzt)
  • (Kerstin: 1/2 TL Zimt)
  • 3 EL Wasser

Für die Glasur der Ecken

  • 3EL Sahne (alternativ: Rama Cremefine zum Schlagen)
  • 150 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 1 kleines Stückchen Kokosfett (Palmin)

Zubereitung:

1. Alle Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Handrührgerätes zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und 1 Viertel am besten ebenfalls mit Backpapier abgrenzen. Ich habe das mit Alufolie gemacht, musste aber später den Teig abschneiden, weil er sehr an der Folie haftete.

3. Den Teig auf dem großen abgeteilten Stück ausrollen. Das geht recht gut, wenn man ein Stück Klarsichtfolie darüber legt.

4. Die Konfitüre mit dem Rücken eines Esslöffels auf dem Teig verteilen.

5. Butter mit dem Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben und unter Rühren bis zum Kochen erhitzen. Vom Herd nehmen, Nüsse, Wasser und evtl. den Zimt einrühren.

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6. Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.

7. Diese Masse nun auf den Teig mit der Aprikosenkonfitüre streichen.

8. Ab in den Ofen damit.

Backzeit: 30 bis 35 Minuten

9. Noch warm die fertigen Nussplatte in Quadrate und anschl. in Dreiecke schneiden. Ich habe also 3 Reihen und 5 Spalten gemacht – ergibt 30 wunderbare Nussecken.

10. Für die Glasur der Ecken wird die Kuvertüre mit der Sahne und dem Kokosfett über einem Wasserbad erhitzt und unter gelegentlichem Rühren erhitzt.

11. Entweder werden die Ecken dann in die Schokolade getunkt oder einfach nur bestrichen. Auf Butterbrotpapier trocknen lassen.

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Fazit:

Mir gefällt die Version mit Cashews sehr gut. Auch das Kochen von Butter und Zucker hat denke ich einen Sinn, da die Nussmasse dadurch einen leicht karamelligen Touch bekommt. Ohne Frl. Frieda wäre ich vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen, heute Nussecken zu backen :yes1:

Merci!! :biglove:

Und wenn ich am Dienstag oder so meine Maus nach Hause holen kann, dann bekommen der Doktor und sein Team auch ein paar von diesen tollen Ecken ab – jawohl!

Juni 11th, 2009 | Author: Kerstin

Heute morgen erst habe ich ihn entdeckt – aber besser spät als gar nicht. Frau Antonmann hat mit viel Liebe ihre "Nusszopf-Herstellung" in vielen Einzelbildern gebloggt und ich konnte gar nicht anders: Sofort bin ich in die Küche sowie in den Vorratskeller und habe geschaut, ob ich die Zutaten alle da habe. Und siehe da – jawohl, alles da und so konnte es doch auch bald los gehen.

Kerstin`s kleine Abwandlungen:

  • Milch, Zucker-Hefe-Mischung direkt in der Schüssel von der KüMa angesetzt .
  • Statt Butter habe ich Margarine genommen und in einem kleinen Pfännchen zerlassen.
  • Dem Mehl habe ich noch eine Prise Salz hinzugefügt.
  • "Geh-Zeit" im Ofen: Aufgrund eines kleinen Telefonates etwa 35-40 Minuten – der Teig hatte sich sichtbar verdoppelt.

Statt der 200 g Haselnüsse habe ich die Nussfüllung wie folgt aufgeteilt:

  • 100 g frisch gemahlene Haselnüsse
  • 50 g frisch gemahlene Walnüsse
  • 50 g bereits fertig gemahlene Mandeln
  • An Milch habe ich etwas weniger gebraucht – vielleicht so 230 g.

 

Der Teig lies sich fantastisch auf der Granitarbeitsplatte ohne Mehl ausrollen – überhaupt kein Problem. Und auch das Verteilen der Füllung und das Aufrollen verlief ohne Komplikationen.

Das Teilen habe ich der der Länge nach vorgenommen und dann vorsichtig zusammen gedreht. Hat auch erstaunlich gut geklappt – dann auf`s Blech mit Backpapier – hierzu hatte ich den Hobbykoch herbeizititert – dabei brauchte ich ihn gar nicht – es hat wunderbar geklappt.

Nach exakt 35 Minuten bei 190° (stimmt nicht ganz, 5 Minuten vor Ende habe ich die Temperatur auf 185° herunter gedreht, weil der Zopf schon eine schöne Farbe hatte – aber ob`s das gebracht hat?) hatten wir einen wirklich gelungenen Zopf.

Liebe liebe Frau Antonmann – ganz vielen lieben Dank für dieses schöne Rezept!! Das gab`s ganz sicher nicht zum letzten Mal bei uns! :yes:

Und hier nun ein paar "Nusszopf-Impressionen":

Eben noch auf dem Backblech...

Angeschnitten und in der Küche trapiert

 Mit zweckentfremdeter Schürze

Hmmm, wenn Ihr den probieren könntet... sooo lecker!

 

Category: Backstube, Foto  | Tags: , , ,  | 9 Comments
Mai 23rd, 2009 | Author: Kerstin

Es ist schon wieder ein Weilchen her, dass ich Nudeln gemacht habe – vor ein paar Tagen war es aber wieder mal soweit, ich habe die Nudelmaschine rausgeholt und war festen Willens, mein 'Ravioli-Fabrizier-Gerät' ausprobieren zu wollen.

Zunächst einmal stand dann natürlich der selbstgemachte Nudelteig auf der To-Do-Liste. Also Schürze um und los ging`s!

 

NUDELTEIG

Zutaten für 4 Personen:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Hartweizengrieß
  • 2 Eier
  • 1 gute Prise Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 3-5 EL Wasser

 

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Alle Zutaten werden per Hand oder mit Hilfe der Kü-Ma zu einem glatten, mittelfesten Teig verknetet. Um die richtige Konsistenz zu erreichen, das Wasser nur esslöffelweise zugeben.

 

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Anschl. in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

(Quelle: Bongusto - leicht verändert von Kerstin)


Für die Füllungen habe ich mir hier und hier Anregungen geholt und dann einfach losgelegt:

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FÜLLUNG 1 – RICOTTA-TOMATEN-FÜLLUNG

Zutaten für 4 Personen:

  • 50 g getrocknete Tomaten
  • 2 Stiele Thymian
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Olivenöl
  • 150 g Ricotta (ich hatte noch einen Rest – 30 g – Mascarpone und habe diesen genommen. Dementsprechend nur 120 g Ricotta)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden, ebenso die Schalotten. Die Blättchen vom Thymian abzupfen, evtl. etwas klein schneiden und zu den Tomaten geben.

Den Knoblauch fein hacken (oder mit ein wenig Salz auf einem Brettchen mit dem Messerrücken zerdrücken) und zu den Zwiebeln geben.

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Schalotten-Knoblauch-Mischung glasig werden lassen. Tomaten und Thymianblättchen dazugeben und ein wenig mitbraten. Dann den Ricotta (oder Mascarpone/Ricotta-Mischung) ganz kurz dazugeben und alles eine kleinere Schüssel füllen und mit Salz und Pfeffer abschmecken (Vorsichtig mit Salz – die getr. Tomaten sind schon recht salzig). Beiseite stellen.

 

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FÜLLUNG 2 – WALNUSS-ZIEGENKÄSE-FÜLLUNG

Zutaten für 4 Personen:

  • 50 g Walnußkerne
  • 100 g Ziegenfrischkäse (Kerstin: Viva*Vital Rollenkäse von LI*DL)
  • etwas Milch
  • 40 g Parmesan – frisch gerieben
  • 1 Knoblauchzehe
  • knapp 1/2 TL Schabzigerklee (gibt`s im Reformhaus)
  • 1 TL Liebstöckel ('Maggikraut' – gefriergetrocknet)
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Die Walnußkerne mahlen oder fein hacken.

Den Ziegenkäse in einer nicht zu kleinen Schale zerdrücken (oder mit dem Zauberstab bearbeiten). Nur so viel Milch zugeben, dass eine cremige Masse entsteht. Die gemahlenen Walnüsse undden Parmesan zum Ziegenkäse geben. Knoblauch dazu pressen und Schabzigerklee sowie Liebstöckel unterrühren. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

 

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Nun werden die Ravioli geformt – ich habe mir dafür beim letzten Besuch im Möbelhaus dieses Gerät angeschafft und wollte es schon längst mal ausprobieren.

 

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Eigentlich hat alles sehr gut geklappt – aber es ist schon ein bissel Arbeit, die sich dennoch lohnt.

Die fertigen Ravioli habe ich auf ein sauberes Küchentuch gelegt und in einem großen Topf mit Salzwasser in 2-3 Minuten gar gekocht.

 

SALBEI-BUTTER

  • 2 EL Olivenöl
  • 50 – 75 g Butter
  • einige Salbeiblättchen

Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die gesäuberten Salbeiblättchen darin kross braten. Dann die Butter dazugeben und leicht bräunen.

 

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Die fertigen Ravioli werden kurz in der Pfanne geschwenkt und dann angerichtet.

 

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TOPPING

  • 50 g Walnußkerne
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 EL Zucker

Die Walnüsse mit einem großen Messer grob hacken, in einer Pfanne mit frisch gemahlenem Pfeffer anrösten und dann 1 EL Zucker zugeben. Unter ständigem Wenden karamelisieren. Dann auf einem Teller verteilen und auskühlen lassen.

Ich habe mir dieses Topping dann in einer Tupperdose abgefüllt und auch nach Tagen ist es noch prima zu verwenden und schmeckt einfach köstlich! (Quelle )

Und so schaut`s auf dem Teller angerichtet aus – und es schmeckt auch so :dance:

 

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Das war sowas von lecker, dass ich euch die dringende Nachahmung empfehle – wir vier hier hätten uns da rein setzen können. Es gibt übrigens auch noch viele andere Hilfsmittel zur Ravioli-Zubereitung. Ehrlicherweise sei gesagt: Das Teil funktioniert zwar gut, aber mit einem Raviolibrett geht`s sicher um einiges schneller, mit dem Former ist`s liebevoller ;)



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März 22nd, 2009 | Author: Kerstin

Ich habe "fremdgebacken" – habe ich doch vorgestern endlich Zeit gefunden, das schöne Rezept von der super-leckeren Nussrolle auszuprobieren, die wir vor 14 Tagen bei unserem Freunde-Besuch genießen durften.

Und für euch habe ich wieder ein paar Fotos geschossen, Nachahmung unbedingt empfohlen. ;) Die Rolle hat Sucht-Charakter, sie schmeckt einfach nur ganz wunderbar. Wobei sie bei mir leicht "keksig" wurde (was dem Geschmack so gar keinen Abbruch tut – ich werde später nochmal darauf eingehen.)

Also – los geht`s:

Für den Teig:

  • 100 g Zucker
  • 1 Pk. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 300 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver
  • 125 g Butter oder Margarine

Alle Zutaten mit Handrührgerät mit Knethaken oder der Küchenmaschine kräftig verkneten, bis die Bindung eintritt und man den Teig ausrollen kann.

Für die Füllung:

  • 200 g gemahlene Nüsse (lt, Katja Haselnüsse, ich habe 100 g Walnüsse und 100 g Mandeln genommen)
  • 100 g Zucker
  • 4-5 Tropfen Bittermandelaroma
  • 4-5 EL Wasser (ich habe 1 EL mit Weinbrand ersetzt)
  • 1 Eiweiß (Eigelb aufheben!)

Alle Zutaten mit einem Kochlöffel gründlich vermengen.

Mein Tipp:  Ich habe das Eiweiss zunächst zu steifem Schnee geschlagen, die restl. Zutaten für die Füllung gut verrührt und dann das Eiweiß untergehoben.

 

Der Mürbeteig wird rechteckig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausgerollt und anschl. mit der Nussmasse bestrichen.

 

Nussmasse auf Mürbeteig

 

Anschl. vorsichtig in Rollenform bringen – ist ein bisschen tricky, aber es geht!

Auf ein Backblech mit Backpapier legen. Das übrig gebliebene Eigelb mit ein wenig Milch oder Sahne verrühren und die Rolle damit bestreichen.

 

Backzeit:

45 Minuten bei 175-200°C Ober- und Unterhitze (ich habe mein Patisserieblech ohne Backpapier genommen und es mit Umluft versucht – wer lesen kann, ist klar im Vorteil *tz tz tz* – deswegen ist der Teig wahrscheinlich auch leicht keksig geworden, denn dieses Patisserieblech wird ja vorwiegend zum Brotbacken benutzt, damit dieses eine schöne Kruste bekommt und die Luft gut von unten nach oben "durchströmen" kann)

 

Nussrolle - fertisch!!

 

Liebe Katja, bei dir möchte ich mich nochmal herzlich für das superschöne Rezept bedanken, die Rolle schmeckt einfach fantastisch – wir lieben sie!!

Und ich hoffe es war ok, dass ich "dein" Rezept hier gebloggt habe… :hearts:

 

Und so schaut sie von innen aus...

 

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