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Januar 31st, 2010 | Author: Kerstin

Ein lecker Dessert sollte es wieder geben – denn gute Freunde möchte ich schon gerne ein wenig verwöhnen. Und so checkte ich meinen Kühlschrank-Bestand und bis auf eine Bio-Zitrone und Weintrauben hatte ich alles notwendige im Haus und es konnte los gehen. Es wurde eine Premiere – aber es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich diese Köstlichkeit zubereitet habe. :yes1:

WEINTRAUBEN-DESSERT MIT AMARETTINI

weintrauben_dessert.jpg

Zutaten für 6 Portionen (oder 9 kleine Weckgläschen á 140 ml):

  • 2 Eiweiss
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 80 g Amarettini-Kekse
  • 400 g Weintrauben
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Magerquark
  • 5 EL Milch
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 1 Bio-Zitrone
  • evtl. 6-9 ganze Amarettini-Kekse zur Dekoration

Zubereitung:

Zunächst werden die beiden Eiweiss steif geschlagen, dabei 1 Prise Salz und 1 EL Zucker langsam einrieseln lassen. Kalt stellen. (Die Eigelbe werden nicht benötigt und können anderweitig verwendet werden.)

Die Amarettinis in einen Gefrierbeutel geben und zerbröseln.

Weintrauben waschen und ggf. halbieren.

Mascarpone mit Quark, Milch, 1 EL Zucker, Vanillezucker und der abgeriebenen Schale der Bio-Zitrone cremig rühren.

Den Eischnee vorsichtig unterheben.

In eine große Form oder wie ich in Portionsgläser oder -schälchen schichten.

Mit der Creme beginnen, dann Amarettini-Brösel, dann Weintrauben. Einmal wiederholen, noch ein wenig Creme darauf geben und abschließend mit Amarettini-Bröseln dekorieren.

Bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen und vor dem Servieren evtl. noch mit einem Amarettini dekorieren.

Quelle: Chefkoch

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Dezember 31st, 2009 | Author: Kerstin

BRATAPFEL MIT DOMINOSTEINEN IM VANILLEBAD

bratapfel_01.jpg
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Den ganzen Dezember hatte ich es mir vorgenommen und wollte Bratäpfel machen – heute, am letzten Tag des Jahres, habe ich es nun endlich geschafft.

Das altbewährte Rezept habe ich wieder aufgegriffen, allerdings mit kleinen Veränderungen. So habe ich zwei der drei Dominosteine (pro Apfel) über Kreuz geviertelt, so lies sich der Apfel „ausfüllender” füllen. Ausserdem habe ich auf Anraten von Frl. Frieda den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze gestellt und die Äpfelchen nur 20 Minuten im Ofen gelassen, bis der erste Apfel aufplatzte.

Ich bin dieses Mal sehr zufrieden mit meinen Äpfeln, geschmacklich waren sie super – sagen das Tochterkind und der Sohnemann. Den Hobbykoch konnte ich damit heute leider nicht locken….

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Das war nun wirklich mein letzter Artikel für dieses Jahr und ich verabschiede mich bis 2010!

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September 06th, 2009 | Author: Kerstin

Neben der ganzen Backerei wird im Hause Hobbykoch & Küchenfee auch noch gekocht. Frische Feigen werden derzeit überall angeboten. Erwähnte ich schon, dass wir (mit Ausnahme des Sohnemanns) in diesem Hause Feigen lieben? Egal ob in frischer oder getrockneter Form? Wenn nicht, dann hole ich das hiermit nach. :yes:

Dieses Rezept ist eigentlich ein alt-bekanntes. Aber bislang kannten wir es nur in ähnlicher Form mit getrockneten Feigen, die ja das ganze Jahr hindurch zu angemessenen Preisen zu bekommen sind. Gestern sollten es dann mal die frischen sein – und das hat sich auch gelohnt! Die Süße der Feigen harmoniert prima mit dem Käse und Rosmarin. Dazu die leichte Säure der Balsamico-Creme – ein Gedicht!

Und hier kommt auch schon das Rezept:

FEIGEN MIT ZIEGENKÄSE IM SPECKMANTEL


feigen_mit_ziegenkaese.jpg


Zutaten für 1 Vorspeise für 6 Personen

  • 6 frische Feigen von dunkel-violetter Farbe
  • 60 – 80 g frischer Ziegenkäse, z.B. „Soignon”
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 6 Scheiben Schinkenspeck
  • Crema di Balsamico (z.B. von Re*we) oder Balsamico-Reduktion

Zubereitung:

Die Feigen und den Rosmarinzweig waschen und trockentupfen.

Von den Feigen den Stielansatz abschneiden und kreuzförmig soweit einschneiden, dass die Feigen unten noch zusammen hängen. Den Rosmarin sehr fein hacken.

Die etwas auseinandergezogenen Feigen nun (am besten in kleinen Stücken mit einem kleinen Löffel) mit dem Ziegenkäse füllen und anschl. mit Rosmarin und Pfeffer bestreuen.

Den Grill des Backofens auf 230° vorheizen.

Jede Feige mit einer Scheibe Schinkenspeck umwickeln.

Die gefüllten Feigen in eine Auflaufform setzen und in ca. 15 Minuten unter den heißen Grill stellen.

Mit der Crema di Balsamico ein dekoratives Muster auf die Teller spritzen und die fertigen Feigen darauf setzen – dann zügig servieren. Dazu passt frisches Baguette.

Noch ein Tipp:

Die Balsamico-Reduktion kann man auch sehr schön selber erstellen, hier habe ich ein schönes Rezept dafür gefunden.

September 05th, 2009 | Author: Kerstin

Irgendwie hat mich die Backlaune voll im Griff. Jeden Tag auf`s Neue bin ich begeistert von den Mini-Backformen und die kleinen Stücke sind auch immer ratz-fatz weg. Betonen möchte ich, dass ich ja nicht nur für mich alleine koche. Nein, da war gestern ein Teenie-Geburtstag, wo man wunderbar ein kleines Küchlein verschenken konnte. Vorgestern war lieber Besuch da. Und heute? Heute hat das Tochterkind Besuch und da ist es doch auch schön, wenn die Mädels am Nachmittag ein Stückchen Kuchen bekommen….

Also habe ich an meine Boskopp-Äpfel gedacht, die hier noch in meinem Obstkorb lagen und die winzigen und ebenso ätzenden Obstfliegen anlocken. Sie mussten weg. Und gibt es eine schönere Bestimmung als in einem Apfelkuchen zu enden? :no: Nein.

Hier also wieder mal ein Beitrag zum Dauer-Back-Event „Kleine Kuchen” bei der Hedonistin von LowBudgetCooking. Es ist heute kein Pflaumenkuchen, aber ich denke, er passt trotzdem in ihre Sammlung. Als nächstes gibt`s dann wahrscheinlich einen kleinen Gugelhupf. Dafür muß ich mir aber erst wieder ein schönes Rezept heraussuchen.

Dieses hier habe ich mal wieder bei meiner Lieblings-Quelle, dem Chefkoch, gefunden. Und zwar genau hier.

GEDECKTER APFELKUCHEN

gedeckter_apfelkuchen.jpg

Zutaten für 1 Springform – 20 cm Durchmesser


Für den Teig:

  • 125 g Weizenmehl
  • 125 g Dinkelmehl
  • 1 1/4 gestr. TL Backpulver
  • 125 g nicht ganz kalte Butter
  • 1 1/2 EL Magerquark
  • 1 EL Saure Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei, Gr. M
  • 1/2 EL Apfelessig

Für die Füllung:

  • 3 nicht zu kleine, säuerliche Äpfel (z.B. Boskop oder Elstar)
  • 1 – 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Rum
  • 1 EL Zucker
  • Zimt
  • nach Geschmack 1-2 EL Rosinen (eingeweicht in etwas heißem Wasser)

Zum Bestreichen und fürs „Finish”

  • 1 EL Milch
  • 1 Eigelb
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Springform gut fetten. Ggf. mit Semmelbröseln ausstreuen. (Ich habe darauf verzichtet.)

Für den Teig wird das Mehl in eine Rührschüssel gesiebt und mit dem Backpulver gut vorgemischt. Alle Zutaten bis einschl. Apfelessig dazugeben und alles zu einem Teig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Rosinen in einem Schälchen mit heißem Wasser übergießen und ein wenig quellen lassen. Während dessen die Äpfel waschen, schälen, in Achtel schneiden und dann kleine Fächer schneiden. Sofort in einem kleinen Topf mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Anschl. mit Rum, Zucker, Zimt und den Rosinen gut vermischen. Bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten dünsten. Beiseite stellen.

Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen, Rost auf die mittlere Schiene schieben.

Nun 2/3 des Teiges auf gut bemehlter Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick und möglichst rund ausrollen, ein Stück größer als die Form. Unter Zuhilfenahme des Nudelholzes (den Teig ein wenig um das Nudelholz herum „drapieren”) die runde Teigplatte in die gefettete Springform bringen und den Rand hochziehen. Sollte der Teig an der ein oder anderen Stelle etwas dicker sein, einfach durch Hin- und Herdrücken noch ein wenig korrigieren, so daß der Teig möglichst gleichmässig die Form auskleidet.

Jetzt die Apfelmasse darauf verteilen.

Aus dem restlichen Teig erneut mit ein wenig Mehl einen Kreis für den Deckel ausrollen (diesesmal ziemlich genau in der Größe der Springform). Wieder das Nudelholz zu Hilfe nehmen und die Teigplatte auf die Apfelmasse legen. Mehrfach gleichmässig den Teig mit einer Gabel einstechen.

Zum Schluß noch 1 Eigelb mit ein wenig Milch verquirlen und auf den Kuchen streichen.

Backzeit: ca. 45 Minuten Bis der Kuchen leicht gebräunt ist.

In der Springform erkalten lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Meine Erfahrungen:

  1. Der Teig ist ein wenig klebrig, lässt sich aber unter Zuhilfenahme von etwas Mehl doch recht gut handlen.
  2. Die Rosinen habe ich hinzu gefügt – im Originalrezept waren sie nicht enthalten.
  3. Den Rand hoch genug ziehen, damit er fast bis zum Springformrand hinauf reicht.
  4. Deckel und Rand rundherum mit den Fingern zusammenkneifen. Zum einen entsteht so ein hübsches Muster, zum anderen hebt sich der Deckel nicht ab – so wie bei mir. ;)
  5. Bei Bestreichen kann auf das Eigelb auch verzichtet werden. Der Kuchen bleibt dann zwar ein wenig heller, aber dem Geschmack tut es keinen Abbruch.
September 03rd, 2009 | Author: Kerstin

Für den September hat die Hedonistin sich für ihren „Kleine-Kuchen-Event” das Thema PFLAUMEN überlegt, was natürlich ganz hervorragend in diese spätsommerliche Zeit passt.
Da wir leider keinen Pflaumen, bzw. Zwetschgenbaum im Garten stehen haben, habe ich heute einen kleinen Abstecher zur Obst- und Gemüseabteilung des Supermarktes meines Vertrauens gemacht und ein paar wunderschöne Bio-Pflaumen erstanden.
Ich war heute ein wenig unter Zeitdruck, hat sich doch zum Nachmittagskaffee mein liebes Frl. Frieda nebst Göttergatten zum Kaffeetrinken angekündigt.
Es wurde also ein klein wenig hektisch, aber was tut man nicht alles für so netten Besuch. :dance: „Nur” Tasse Kaffee – :no: neee, das gibbet bei Hobbykoch & Küchenfee nicht, es müssen schon zwei sein da muß schon auch wenigstens ein kleines Stücken Kuchen her.
Und da mir von daher der Blog-Event wie gerufen kam, ging`s auch gleich los – es gab keine Zeit zu verlieren.


PFLAUMENKUCHEN MIT PUDDING & STREUSELN


pflaumen-streusel-kuchen.jpg


Zutaten für eine Springform mit 20 cm Durchmesser:

Für den Teig:

  • 65 g Butter (Kerstin: Rama Culinesse)
  • 65 g Zucker
  • 1 Ei
  • 10 g Vanillezucker
  • evtl. 1/2 TL Vanille-Extrakt
  • 1/2 TL abgeriebene Zitronenschale
  • 125 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 1/4 Pck. (19 g) Vanille-Puddingpulver
  • 125 ml Milch
  • 15 g Zucker
  • 1 kleines Ei
  • 250 – 300 g frische Pflaumen

Für die Streusel:

  • 100 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 65 g kalte Butter
  • 10 g Vanillezucker
  • 1 gute Prise Zimt (nach Geschmack)


Zubereitung:

Für den Teig wird die Butter mit dem Zucker schaumig gerührt. Das Ei und den Vanillezucker, evtl. Vanille-Extrakt und abgeriebene Zitronenschale ebenfalls unterrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zügig in drei Portionen unterrühren.

Eine 20cm-Springform fetten und den Teig hineingeben. Glatt streichen.

Für die Füllung wird zunächst das Ei getrennt und das Eiweiß zu steifem Schnee geschlagen. In einem kleinen Topf die Milch, das Puddingpulver, denZucker und zum Schluß das Eigelb gut mit dem Schneebesen verrühren.

Kurz aufkochen und weiter rühren (wird ziemlich dick, das gibt sich aber wieder). Wenn die Masse wieder etwas gleichmässiger wird, den Eischnee vorsichtig unterheben, dann abkühlen lassen.

Die Pflaumen waschen, entkernen und der Länge nach achteln.

Den Backofen auf 165° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Fingern zügig zu Streuseln gewünschter Größe verarbeiten.

Zur Fertigstellung wird nun die abgekühlte Puddingmasse auf dem Rührteig verteilt, die Pflaumenachtel von aussen nach innen ringförmig darauf gelegt und abschließend die Streusel über das Obst gegeben.

Backzeit: 40-45 Minuten bei 165° Ober-/Unterhitze (Stäbchenprobe nach 40 Minuten) Die letzten 5 Minuten kann der Backofen bereits ausgeschaltet werden.

Den Kuchen mindestens 20 Minuten in der Form belassen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Danach lässt er sich problemlos aus der Form lösen.

Alle 6 Testpersonen (mich inbegriffen) waren begeistert von diesem Pflaumenkuchen, der eigentlich im Originalrezept ein Apfelkuchen ist. Aber ich finde, mit Pflaumen schmeckt er mindestens genauso lecker!

Wenn ich richtig geschaut habe, sind nur noch 2 kleine Stückchen da….

August 06th, 2009 | Author: Kerstin

Ja, auch im Urlaub wird gezaubert :-) Nur ein klitzekleines bisschen, aber trotzdem sehr lecker ;)

Dafür einfach nur Quark, ein wenig Cremefine zum Schlagen, Saft einer Limette und Zucker glatt rühren und abwechselnd mit gewaschenen Heidelbeeren in Gläser schichten. Sooo lecker und schön leicht!

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Juli 05th, 2009 | Author: Kerstin

Gestern hatten wir einen weiteren unserer wundervollen Koch-Events mit unseren lieben Freunden – diesesmal wieder bei uns. Und endlich konnten wir auch ausgiebig auf der Terrasse sitzen und die sommerlichen Temperaturen genießen. :yeah:

Ein bisschen was hatte ich schon am Vortag vorbereitet. Wetter-technisch kam für mich für`s Kaffeetrinken nur eine Bisquitrolle in Frage. Also habe ich mir beim Chefkoch ein Rezept mit Geling-Garantie Rezept für den Teig gesucht und bei Dr. Oet*ker habe ich noch ein schönes Rezept für die Füllung und Garnitur gefunden. Schön frisch und luftig – genau so stellte ich mir das vor. Allerdings war ich doch länger in der Küche als gedacht. :pfeif:

Erstmal das Positive: Der Teig wurde fantastisch! :dance:

Ein Tipp zum Backen von Bisquitteig für Rollen:

Den Teig nach dem Backen auf ein mit Zucker bestreutes Blech stürzen. Anschl. das Backpapier vorsichtig abziehen. Sollte es anhängen, ein wenig mit Wasser einpinseln, dann geht es leichter.

Dann sofort mit dem Backblech abdecken und ca. 30 Minuten abkühlen lassen, anschl. mit der Creme füllen.

Jetzt zum Negativen:

Auch die Creme verhielt sich eigentlich prima – nur leider wollte sie nicht fest werden. Ich habe noch zweimal weitere Gelatine hineingerührt, nichts zu wollen. Es lag wohl an den hohen Temperaturen und an der Abwandlung des Rezeptes. Was muß ich auch statt Mascarpone (bei unserem hiesigen Supermarkt gab`s leider keine Mascarpone light) Ricotta nehmen?? Der Hobbykoch lachte mich aus und fragte mich: "Wenn du zum Arzt gehst, und ein Rezept bekommst, lässt du dir dann auch etwas anderes geben?"

Lange Rede, kurzer Sinn: Als ich die Masse, die doch noch leicht fester wurde nach mindestens 90 Minuten dann endlich auf dem Teig hatte und zusammenrollen wollte nahm das Drama erst richtig seinen Lauf brach 1. der Teig und 2. quatschte die Füllung überall heraus. :angry: Wir nahmen dieses platte Teil mitsamt Geschirrtuch und Backblech und verfrachteten sie nach unten in den Zweit-Kühlschrank. Erstmal "aus dem Auge, aus dem Sinn".

Und was lerne ich daraus? Genau! Manche Zutaten sollte man einfach nicht ersetzen!

Die Lösung:

Eine Stunde später nochmal in der Küche und machte erneut den tollen Teig und entschied mich nun für eine schnelle Füllung aus 1 Packung Paradiescreme "Zitrone", die ich mit 400 g Cremefine zum Schlagen anrührte. Sie wurde auch richtig schön fest. Vom Rezept hatte ich ja noch den beiseite gestellten Zucker mit Limettenzesten, ebenso die Sahne. Also verzierte ich die neue Rolle damit und am Ende hatte ich eine wunderbare Bisquitrolle – die auch traumhaft schmeckte!

Hier ein Beweisfoto:

Limetten-Zitronen-Rolle

Besonders toll schmeckt übrigens diese "Kruste" aus Zucker und Limettenzesten – genial!! Das müsst ihr unbedingt ausprobieren!

Die verunglückte Rolle schauten wir uns dann am späten Abend nochmal an und siehe da – sie war doch noch fest geworden! Ich habe sie in Stücke geschnitten und eingetuppert – denn auch diese Creme schmeckt prima und war schlichtweg zu schade zum Entsorgen. Morgen werde ich meine Kollegen damit erfreuen oder auch nicht.

Das war jetzt ein halber Roman. Also der Rest des Tages grob umrissen:

Als Menu gab`s dieses Mal:

  • Mit Ziegenkäse gefüllte Feigen im Speckmantel
  • Mit Schafskäse und Mozzarella-Creme gefüllte Cocktailtomaten (diese kleinen Dinger sind wirklich fies auszuhöhlen)
  • Cous Cous-Salat mit Gurken, Tomaten und Paprika
  • Diverses Grillfleisch, fein eingelegt mit Teriyaki-Sauce und einem Schuß Rotwein

Und als Dessert selbstgemachte Eiscreme – was sonst? Zur Auswahl standen ein Buttermilcheis, das Melone-Joghurt-Eis und das speziell für diesen Anlass kreirte Nektarinen-Ingwer-Eis.

Dazu schmeckte den Damen vorzüglich Beck`s Ice (ein göttliches Mädchenbier mit Lime & Mint) – so gut nämlich, dass unsere Göttergatten nochmal los mussten, einen kleinen Vorrat für beide Haushalte einzukaufen. ;) Warum gibt´s dieses leckere Gesöff auch noch nicht im hiesigen Supermarkt bzw. Getränkemarkt….

Fotos gibt`s davon diesmal leider keine – wir hatten Hunger und es blieb einfach keine Zeit zum Fotografieren… sorry! Und auch zu dem in diesem Artikel angedachten Flip-Flop-Venti-Füße-Foto ist es leider nicht gekommen – nochmal sorry. :blush:

Liebe Katja, lieber Rüdi – es war wieder ein supertoller Nachmittag und Abend mit euch, wir hatten wieder viel Spaß zusammen und wir freuen uns jetzt schon sehr auf den 22. August!

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Juli 02nd, 2009 | Author: Kerstin

Genau das Richtige bei diesem Wetter ist wohl Eiscreme – also stand ich gestern nachmittag in meiner Küche und habe die Vorbereitungen für das Eis getroffen, welches ich gerade mit Hingabe gelöffelt habe. Damit ihr auch etwas davon habt, bekommt ihr heute das Rezept – sehr zum Nachahmen empfohlen, es ist erfrischend, nicht ganz so süß und wirklich sehr lecker. :razz:

NEKTARINEN-INGWER-EISCREME

Nektarinen-Ingwer-Eiscreme

Zutaten für ca. 1200 ml fertige Eiscreme:

  • 3-4 Nektarinen (je nach Größe, ca. 600 g)
  • 50-60 ml Pfirsich-Nektar
  • Saft von 1/2 Zitrone (Kerstin: ich habe etwas mehr genommen)
  • 1/4 TL Salz
  • 100 g Zucker (Kerstin: 90 g)
  • 2 große Eier
  • 2 TL Mehl
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Vanille-Extrakt
  • 200 ml Sahne (Kerstin: Cremefine zum Schlagen)
  • 2 TL kandierter Ingwer (Asialaden oder gut sortierter Supermarkt)


Zubereitung:


Die Nektarinen waschen und schälen. Die Schalen aufheben. In grobe Stücke schneiden und in einen Standmixer geben. (Geht wahrscheinlich auch gut mit dem Zauberstab, ich habe mich diesesmal für meinen Mixer entschieden.)

Den Pfirsich-Nektar, Zitronensaft und das Salz dazu geben und mixen, bis das Obst püriert ist. Abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Die beiden Eier mit dem Zucker in einer mittelgroßen Schüssel gut verrühren, bis die Mischung hellgelb und dicklich wird. Dann das Mehl zügig unterrühren. Beiseite stellen.

In einer schweren, mittelgroßen Pfanne die Milch kurz zum Kochen bringen. Dann langsam zur Eier-Zucker-Mischung geben. Diese Masse zurück in die Pfanne geben, die Nektarinenschalen und Vanille-Extrakt hinzufügen und unter Rühren bei kleiner Flamme langsam erhitzen bis die Masse dicker wird – auf keinen Fall darf die Masse kochen, sonst gerinnen die Eier.

Dann vom Herd nehmen, alles durch ein Sieb in eine große Schüssel geben und langsam abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen.

Wenn die Eiercreme erkaltet ist, wird das Fruchtpüree und die geschlagene Sahne untergerührt, abgedeckt und mindestens 2-3 Stunden in den Kühlschrank gestellt – am besten über Nacht.

Jetzt ist die Masse bereit für die Eismaschine, vor dem Einfüllen aber nochmal gut durchrühren.

Während die Maschine rührt, 2 Stückchen kandierten Ingwer sehr klein schneiden (= gehackt 2 TL) und zum Eis geben, wenn dieses halb geforen ist.

In einen gefrier-tauglichen Behälter umfüllen und bei Bedarf noch weitere 2 Stunden tiefkühlen.

Das Eis hat direkt wenn es fertig ist eine sehr cremige, schöne Konsistenz. Auch heute, nach einer Übernachtung im Tiefkühler, kann ich nur sagen: Hmmmh – wirklich äußerst lecker! Der Sohnemann und auch die Tochter sind der gleichen Meinung :-)

Viel Spaß beim Nachmachen!!

2 kleine Nachsätze:

Im Originalrezept ist das ganze ein Pfirsich-Eis mit Ingwer – das geht natürlich ganz genauso gut. ;)

Auch wenn man keine Eismaschine hat, muß man auf den Genuß selbstgemachter Eiscreme nicht verzichten. Einfach in den Tiefkühler stellen und mindestens alle halbe Stunde, besser noch alle 15-20 Minuten mit einem Schneebesen umrühren – das klappt sicher!

Quelle: “The Ultimate Ice Cream Book” by Bruce Weinstein

Juni 24th, 2009 | Author: Kerstin

Erdbeer-Basilikum-Sorbet

Sieht das nicht köstlich aus? Hast du schon mal die Kombination Erbeere und Basilikum probiert? Ein köstliches Geschmackserlebnis, an das man sich sehr schnell gewöhnen kann. :pfeif: Wollen wir doch mal sehen, wann der/die nächste von euch eine Eismaschine ordert und wir gemeinsam Eisrezepte ausprobieren können.

Aber ich möchte euch gar nicht auf die Folter spannen – hier kommt das Rezept:

Zutaten für etwa 800 ml Frucht-Sorbet:

  • 500 g Erdbeeren
  • 250 g Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Saft von 1 Zitrone
  • evtl. 1 Eiweiß

Zubereitung:

Wasser und Zucker aufkochen und einige Minuten im offenen Topf auf kleiner Flamme köcheln lassen. Die Hälfte des Basilikums grob schneiden und in den etwas abgekühlten Sirup geben. In den Kühlschrank stellen.Die gewaschenen und geputzten Erdbeeren zerdrücken oder mit dem Pürierstab zerkleinern. Anschl. durch ein Sieb streichen, um die kleinen Kerne zu entfernen.

Die zweite Hälfte des Basilikums sehr fein hacken und zum Erdbeerpüree geben. Den Zitronensaft zugeben und den kühl gestellten Zuckersirup.

Zum Schluß kann man, so man möchte, noch ein zu Schnee geschlagenes Eiweiß vorsichtig unter die Mischung rühren, um es etwa fluffiger zu bekommen.

Jetzt ist die Masse bereit für die Eismaschine (sie ist so bemessen, dass sie in einem Durchgang zu bewältigen sein sollte).

Alternativ, ohne Eismaschine: In einer Tupperschüssel oder einem anderen Behälter in den Tiefkühler stellen und regelmässig, alle Viertel- bis halbe Stunde gut durchrühren.

Unsere Erfahrungen:

Die Kinder waren sehr begeistert, ebenso der Hobbykoch. Mir persönlich schmeckt es zwar auch sehr gut, aber für mich könnte es etwas weniger süß sein ;) Das nächste Mal werde ich also weniger Zucker nehmen :yes:

Juni 24th, 2009 | Author: Kerstin

Heute habe ich euch mal wieder etwas Herzhaftes mitgebracht. Bei uns gab es dieses Gericht vor zwei Tagen und wir waren wirklich sehr positiv überrascht. Normalerweise kennen wir Risotto ja mit Brühe, Wein und Parmesan. Das stimmt soweit auch – nur dass Parmesan hier in diesem Rezepte nichts zu suchen hat, auch gar nicht benötigt wird. Und ich glaube, auch gar nicht gut passen würde.

Demnach ist´s ein recht aussergewöhnnliches, aber zur Nachahmung auf jeden Fall empfohlenes Rezept, so man gerne auch mal etwas schärfer ißt.

CURRY-APFEL-RISOTTO

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 große Zwiebel
  • ca. 20 g Margarine (Kerstin: Rama Culinesse)
  • 250 g Arborio Reis
  • ca. 100 ml trockener Weißwein
  • 2 EL Curry
  • 500 ml Brühe
  • 500 g Äpfel (entsprachen bei mir 3 kleineren)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 ml Orangensaft
  • evtl. Kerbel

Zubereitung:

Die Äpfel schälen, vierteln und in Stifte schneiden. In einer Schüssel mit dem Zitronensaft vermengen und beiseite stellen.

Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und in der Margarine glasig dünsten. Den Arborio-Reis zugeben, kurz mitbraten, dann das Currypulver darüber stäuben. Mit dem Wein ablöschen.

Währenddessen Wasser im Schnellkocher kochen und 2 TL gekörnte Brühe dazugeben. Zum Warmhalten am besten auf den Herd stellen und eine Suppenkelle bereit legen.

Jeweils 1 Kelle der Brühe zum Reis geben und ständig Umrühren. Wenn das Wasser gut aufgesogen ist, die nächste Kelle usw. bis die Brühe aufgebraucht ist, das dauert ca. 15 Minuten. Dann die Apfel-Zitronensaft-Mischung zugeben und noch weitere 5-6 Minuten mitgaren.

Der Risotto ist fertig, wenn der Reis noch ein wenig Biss hat.

Evtl. mit Kerbel bestreut servieren (ich hatte leider keinen zur Verfügung) – es geht aber auch wunderbar ohne.

Dazu passt sehr gut Geflügel und Salat.