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Januar 29th, 2010 | Author: Kerstin

Wir essen ja unheimlich gerne Spaghetti (wer tut das nicht) – aber immer nur mit Sauce Bolognese oder mit Schinkensauce ist ja auch auf die Dauer langweilig. Also habe ich mir gestern was anderes überlegt.

Von zuhause kenne ich von meiner Mutter Bauernspaghetti. Wenn ich das bei Tante Google eingebe, bekomme ich ein Rezept mit Schinkenwürfelchen, Chili und Knoblauch angezeigt. Bei uns war das aber immer eine Tomatensauce mit Thunfisch? :noidea:

Gut – ist ja eigentlich auch egal, denn heute bzw. gestern sollte es etwas anderes sein. Und ich wurde auch fündig und hier kommt auch schon das Rezept. Es geht sehr schnell, ist also ideal für „unter der Woche” geeignet und sollte auch etwas für diejenigen sein, die nicht ganz so gern den Kochlöffel schwingen. ;-)

THUNFISCH-SPAGHETTI

thunfisch_spaghetti.jpg

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g Spaghetti
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft
  • Öl zum Anbraten
  • 500 ml Sahne (Kerstin: 200 ml Sahne, 100 ml Milch, 200 ml leichte Küchencreme)
  • 1 EL Kapern (im Originalrezept nicht enthalten)
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • Kräuter der Provence
  • Salz

Zubereitung:

Die Spaghetti in 8-10 Minuten in reichlich Salzwasser al dente kochen.

Die Zwiebel würfeln, die Kapern grob hacken.

In einem mittelgroßen Topf die Zwiebeln in etwas Öl (z.B. Rapsöl) anbraten, den grob mit der Gabel zerkleinerten Thunfisch zufügen. Anschl. kommen die Kapern (wer sie mag) und die Sahne (oder ersatzweise fettärmere Produkte) in den Topf.

Das Tomatenmark zufügen und so lange Rühren, bis es gut in der Sauce verteilt ist und diese eine schöne rosa Farbe angekommen hat. Abschließend mit viel Kräutern der Provence und Salz abschmecken.

Und schon kann serviert werden. :dance:

Lecker-Schmecker – die Familie war sich mal wieder vollkommen einig und wir haben einstimmig beschlossen: DAS GIBT ES WIEDER IM HAUSE HOBBYKOCH (in der Light-Version – versteht sich!)

Das Orignalrezept findet Ihr wie so oft beim Chefkoch

Januar 26th, 2010 | Author: Kerstin

Viele von uns kennen sie, die Frage:„Was koche ich heute?”

Wieder einmal saß ich an meinem Schreibtisch, als ich mich wie so oft nett mit meiner Kollegin unterhielt. Es war noch ungefähr eine Stunde bis zu meinem Feierabend. Im folgenden ein kurzer Dialog unserer Unterhaltung:

Ich: „Was kochst Du heute Schönes?”

Sie: „Grünkohl mit Bregenwurst.” (Schreibt man das so?)

Ich: „Hmmmh…. habe ich noch nie gemacht” (schließlich bin ich ja auch in Hessen zu Hause, da kennt man sowas nicht unbedingt)

Sie: „Was hälst Du von Lauchsuppe?”

Ich : „Oh ja, das ist eine tolle Idee – dafür kaufe ich gleich noch ein!”

Gesagt – getan. Ich arbeitete noch bis zum Feierabend und fuhr dann direkt zum blau-orangenen Discounter (im Norden ist es der blau-weiße). Und tatsächlich habe ich dort alle Zutaten für dieses optimal zur derzeitigen Aussentemperatur passende Rezept gefunden, zudem geht die Zubereitung auch ganz fix von der Hand. :yes1:

LAUCH-KÄSE-SUPPE
lauch_kaese_suppe.jpg

Eigentlich hätte ich ja schwören können, dass ich dieses tolle Rezept bereits schon einmal gebloggt habe. Aber dem ist nicht so, ich habe es meinen lieben Leserinnen und Lesern doch tatsächlich vorenthalten. :blush: Dieses wird jetzt ganz schnell nachgeholt :yes:

Zutaten für 6 (oder 4 sehr hungrige) Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 500 g (3 Stangen) Lauch
  • 3/4 – 1 l Fleischbrühe (darf Instant sein)
  • 150 g Schmelzkäse (für Figurbewusste: Light-Version)
  • 150 g Schmelzkäse Kräuter
  • 100 g-200 g Créme fraîche (alternativ: Créme light)
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • wenig Fett für die Pfanne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden.

Die Fleischbrühe zum Kochen bringen. Den Lauch waschen, in dünne Ringe schneiden, in die kochende Brühe geben und 20 Min. weich kochen.

In einer Pfanne in wenig Fett die Zwiebelwürfelchen mit dem Hackfleisch anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Lauch weich ist, den Schmelzkäse und Créme fraîche nach persönlichem Geschmack zugeben und in der Suppe zergehen lassen.

Das durch gebratene Hackfleisch zur Suppe geben, umrühren und heiß servieren.

Dazu passt hervorragend frisches Baguette oder Ciabatta.

Guten Appetit!

Januar 19th, 2010 | Author: Kerstin

Sicher geht es den meisten von uns so. Wenn wir müde und ko von der Arbeit heim kommen und hungrige Mäuler zu stopfen sind, möchte ich gerne etwas schnelles und gesundes kochen. Da es gestern Bratkartoffeln gab und am Tag davor ebenfalls Kartoffeln, habe ich mich heute mittag für Nudeln entschieden. Einen Auflauf wollte ich gerne machen. Da sind die Kinder glücklich und der Hobbykoch und ich mögen das auch sehr gerne. Und: Es stand schon lange nicht mehr auf dem Speiseplan. Dieses Rezept bietet sich vor allem an, wenn im Kühlschrank noch Gemüsereste stehen, die nach einer weiteren Bestimmung suchen. ;)

Heute habe ich eine Kleinigkeit verändert – denn normalerweise beinhaltete unser Nudelauflauf immer Tomaten – so aber nicht heute. Und weil es der ganzen Familie sooo gut geschmeckt hat, werde ich schnell das Rezept einstellen. :yes1:

SCHNELLER NUDEL-GEMÜSE-AUFLAUF

nudel_gemuese_auflauf.jpg

Zutaten für 4 Personen gute Esser:

  • ca. 400 g Nudeln (z.B. Spiralen)
  • 350-450 g Gemüse nach Lust und Laune, z.B. Möhren, Bohnen, Erbsen, Pilze, Blumenkohl, Rosenkohl… (Kerstin: 2 frische Möhren, Julienne-Gemüse-Mix)
  • 200 ml Sahne (oder ein vergleichbares, kalorienärmeres Produkt)
  • 200 ml Milch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskatnuß
  • 2 Eier
  • etwas Öl für die Form
  • ca. 100 g geriebener Käse (Kerstin: 3/4 fettred. Reibekäse, 1/4 Bergkäse, frisch gerieben)

Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser bißfest kochen, abgießen und beiseite stellen.

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden – dann gar kochen.

Die Auflaufform fetten und den Schinken in Würfel oder Streifen schneiden.

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einem Topf Sahne und Milch zum Kochen bringen – ab und zu umrühren und acht geben, dass die Mischung nicht überkocht. Vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskat gut würzen. Anschl. die beiden Eier zügig mit dem Schneebesen unterrühren.

Nun wird die Form gefüllt:

Die Hälfte der Nudeln – die Hälfte des Gemüses – die Hälfte Schinken – nacheinander einschichten.

Noch einmal wiederholen.

Die Sahne-Milch-Gewürze-Mischung darüber gießen und alles mit geriebenem Käse bestreuen.

Nur noch die Form für 20-25 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse geschmolzen und schön gebräunt ist!

Wir haben es so genossen, aber dazu passt hervorragend ein grüner Salat.

GUTEN APPETIT!

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Januar 17th, 2010 | Author: Kerstin

Jetzt ist genau die richtige Jahreszeit für Fenchel – derzeit kann man ihn überall recht günstig bekommen und beim letzten Besuch im Supermarkt haben wir uns zwei kleine Knollen mitgenommen. Nun galt es nur noch, ein passendes Rezept dafür zu finden.

Ich musste gar nicht lange suchen, bis ich fündig wurde.

Fenchel ist ein sehr feines Gemüse. Viele fühlen sich sofort an Fencheltee erinnert und dieser erinnert an Krankheit. Dem ist aber gar nicht so. Ich empfehle jedem, dieses leckere Gemüse unbedingt mal auszuprobieren, auch wenn`s einen allein beim Gedanken an Fencheltee schon schüttelt.

Lange Rede – kurzer Sinn; hier kommt das Rezept:

HÄHNCHEN-FENCHEL-PFANNE

fenchel-haehnchen.jpg

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300-400 g Hähnchenbrustfilet
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 kleine oder 1 große Fenchelknolle
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 4 Cherrytomaten (oder auch ein paar mehr)
  • 150 ml Hühnerbrühe (oder Instantbrühe)
  • 150-200 g Crème fraîche (oder Creme légère)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1/2 Bund glatte Petersilie (alternativ: 1/2 Päckchen TK-Petersilie)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Hähnchenbrustfilets abbrausen, mit Küchenpapier trockentupfen, ggf. säubern. Anschl. salzen und pfeffern.

Den Fenchel waschen, halbieren, den Strunk entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini in ca. 5 cm lange Stifte, die Zwiebel in halbe Ringe schneiden, die Petersilie ggf. hacken. Die Tomaten waschen und halbieren.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrustfilets von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Zwiebeln mit dem Rosmarinzweig im restlichen Fett goldgelb braten, dann Fenchel und Gemüse dazu geben und kurz mitbraten.

Mit der Brühe ablöschen und die Crème fraîche einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und der Prise Zucker würzen und abschmecken.

Auf kleiner Hitze ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis der Fenchel gar, aber noch bissfest ist.

In der Zwischenzeit das Geflügel in schräge Scheiben (Tranchen) schneiden und gemeinsam mit der Petersilie und den Cherrytomaten vorsichtig unter das Gemüse heben.

Zudecken und nochmals 5 Minuten ziehen lassen.

Nicht vergessen, den Rosmarinzweig zu entfernen.

Dazu passt sehr gut Baguette – wir haben allerdings schnöde Salzkartoffeln dazu gegessen.

Noch eine kleine Anmerkung bezgl. der Menge:

Wir hatten heute zum Mittagessen einen Gast und der Hobbykoch hat gestern vom Einkaufen 2 x 300 g Hähnchenbrustfilets (was 4 Stück entspricht) mitgebracht.

Die restlichen Zutaten, die ich im Haus hatte, entsprachen dem Rezept. So habe ich zwei der vier Filets wie beschrieben in Tranchen geschnitten und in die Pfanne gegeben. Die anderen beiden wurden einfach so dazu gereicht. Wir sind alle gut satt geworden. ;)

Das Originalrezept ist hier zu finden.

Januar 15th, 2010 | Author: Kerstin

Es wird wieder gebacken im Hause Terragina – die Plätzchen sind alle vernichtet und auch die Plätzchendosen sind wieder gespült, gut im Kellerregal verstaut und warten geduldig auf ihren nächsten Einsatz in 11 Monaten… :yes1:

Durchgestartet bin ich heute vormittag mit diesem Rezept:

APFELKUCHEN MIT MANDELHAUBE

apfelkuchen_mandelhaube_01.jpg

Zutaten für 1 Springform, Durchmesser 28 cm:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 100-125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

Für die Mandelhaube:

  • 100 g Butter
  • 160-200 g Mandeln, gehobelt
  • 1 Pck. Vanillezucker (alternativ: 1 TL Vanille-Extrakt)
  • 125-150 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Milch

Ausserdem:

  • mindestens 4 Äpfel (dürfen auch gerne 5-7 Stück sein – je nach Geschmack und Größe)
  • etwas Zitronensaft

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Kü-Ma zügig zu einem Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Eine 28er-Springform fetten und den Teig für den Boden ausrollen. Das geht prima zwischen zwei Frischhaltefolien. Die Form damit auslegen und auch den Rand gut halb auslegen.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit Hilfe eines Ausstechers entfernen, halbieren und an der dicken Seite fächerartig einschneiden. Mit der runden Seite nach oben auf dem Boden verteilen, leicht andrücken und mit ein wenig Zitronensaft beträufeln, um das vorzeitige braun werden zu verhindern.

Den Backofen auf 190° Ober-/Unterhitze (alternativ: 175° Umluft) vorheizen.

Die Butter, die Mandelblättchen, den Vanillezucker und den Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Unter Rühren Zimt, das Mehl und die Milch zugeben und diese Mischung dann über den Äpfeln verteilen.

apfelkuchen_mandelhaube_02.jpg

Bei 190° Ober-/Unterhitze 50 bis 60 Minuten backen.

Meine Erfahrungen:

Im Originalrezept ist eine Temperatur von ca. 200° angegeben. Nach 45 Minuten habe ich einen Blick in den Ofen geworfen und festgestellt, dass mein Rand wohl ein wenig zu viel Farbe abbekommen hat. :pfeif: Nicht gut. Gar nicht gut. Aber auch nicht sooo dramatisch. Ich habe den Rand einfach nach dem Abkühlen mit einem Messerchen ein wenig gekürzt sah eh hübscher aus, er war mir ein wenig dünn und zu hoch geraten und gut war`s.

Also – passt schön auf den Kuchen auf und deckt ihn notfalls mit Backpapier ab, wenn er ein wenig zu dunkel werden möchte….

Ergo habe ich sehr bewusst bei der Temperatur nur 190° angegeben – ich denke, das ist vollkommen ausreichend, aber natürlich auch von Backofen zu Backofen verschieden. ;)

Auch warm schmeckt dieser Kuchen übrigens bestimmt sehr lecker, evtl. mit Vanilleeis oder Vanillesauce. Ich hab`s noch nicht ausprobiert, kann es mir aber sehr gut vorstellen.

Wer`s nachbacken möchte, ich wünsche gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken!

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Januar 11th, 2010 | Author: Kerstin

Moussaka – den griechischen Auflauf (meist aus Auberginen, Kartoffeln und Lammhackfleisch) haben wohl viele von uns schon einmal gegessen. Vielleicht beim Griechen um die Ecke – vielleicht auch selber zubereitet. Irgendwann hatte ich auch schon mal Moussaka gemacht, aber es ist schon ewige Zeiten her.

Als dann am Samstag Kartoffelauflauf im Gespräch war, viel mir Moussaka ein und ich bin auch relativ schnell fündig geworden. Der Hobbykoch brachte mir die gewünschten Zutaten nach Hause und dann konnte es gestern mittag los gehen.

Als tatkräftige Unterstützung in der Küche fiel der Hobbykoch gestern leider wegen Schnee-Schippens aus. Aber in unserem Sohnmann, der ja hinreichend als „Culinary-Kid” bekannt ist, fand ich tatkräftige Unterstützung. :dance: Wie ich mir das Rezept so durchlas und alles bereit stellte, fiel mir erstmal auf, wie viel Arbeit das eigentlich ist. Ich fühlte mich stark an die zeiintensive Zubereitung einer guten Lasagne erinnert – die braucht auch viele Töpfe und viel Zeit. Aber es war ja Sonntag – wir hatten nichts vor und somit ging es los!

MOUSSAKA

moussaka.jpg

Zutaten für 1 große Auflaufform (6-7 Personen)

  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 große Auberginen
  • Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • 2 EL Butter oder Margarine (Kerstin: Butterschmalz)
  • 2 Zwiebeln (Kerstin: 1 Zwiebel, 2 Schalotten)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Dose (400 g) stückige Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • Salz und Pfeffer
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Kreuzkümmel (wenn möglich, frisch gemahlen)
  • 2 TL Oregano
  • Kerstin: 1 knapper TL Vanille-Extrakt
  • 4 EL Butter
  • 4 EL Mehl
  • 570 ml Milch
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 150 g Schafskäse (Kerstin: Ziegenkäse)
  • 2 Eier
  • 4 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Die Auberginen waschen, den Strunk abschneiden und in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden. In Raps- oder Sonnelblumenöl anbraten, bis sie leicht braun sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zwiebeln hacken, Knoblauch ebenfalls fein hacken. In Butter oder Margarine anbraten, das Hackfleisch zugeben und mitbraten. Die Tomaten, das Mark und sämtliche Gewürze zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffen schälen, waschen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser ca. 15 Minuten gar kochen.

Den Schafskäse in kleine Stückchen schneiden.

Für die Sauce:

Butter in einem Topf schmelzen. Vom Herd nehmen und die Milch nach und nach mit einem Schneebesen klümpchenfrei einrühren. Mit Salz und weißem Pfeffer würzen. Unter ständigem Rühren die Sauce wieder leicht köcheln, bis sie deutlich eindickt. 1/3 des klein geschnittenen Käses dazu geben, gut verrühren, unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.

Die Eier trennen.

Die Eiweisse mit einer Prise Salz steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

2 EL von der abgekühlten Sauce abnehmen und mit den beiden Eigelben verrühren. Dann diese Mischung unter die Käsesauce rühren. Zum Schluß das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einer großen, leicht gefetteten Auflaufform zunächst Kartoffelscheiben, Hackfleischsauce und dann die Auberginenscheiben einschichten (jeweils die halbe Menge). Das ganze noch einmal wiederholen.

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Die schaumige Ei-Käse-Sauce über den Auflauf gießen, mit dem restlichen Käse und abschließend mit den Semmelbröseln bestreuen.

Den Auflauf in den vorgeheizten Backofen schieben und 45-55 Minuten bei 180° Ober-/Unterhitze backen, bis er oben schön gebräunt ist.

Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, bis man die Moussaka anschneidet!

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Καλή Όρεξι

griechisch: Guten Appetit! (wird so ausgesprochen: Kali Oreksi) – Danke, Tante Google :yes1:

Noch ein paar Anmerkungen zum Schluß:

  • Das Anbraten der Auberginen ist für den Geschmack sehr wichtig – diesen Schritt also bitte nicht auslassen! Eigentlich mag ich auch nicht so gerne Auberginen, aber hier… *lecker*
  • Im Originalrezept wird die Moussaka mit geriebenem Käse (ich nehme mal an, Parmesan) gemacht. Wir hatten den Ziegenkäse noch im Haus und wollten ihn verwenden.
  • Mit Ausnahme des Tochterkindes waren wir alle sehr begeistert und der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Gestern mittag haben wir zu viert ca. 2/3 gegessen – das letzte Drittel hat heute noch für Mutter, Vater und Sohn gereicht. ;)
Januar 10th, 2010 | Author: Kerstin

Bekanntermassen kochen und backen die Österreicher ja ausgesprochen lecker. Mittags auf den Hütten gab`s also im Urlaub auch das ein oder andere Schmankerl. So standen Germknödel und heißer Apfelstrudel auch mal auf der Wunschliste. Wir teilen uns das dann auf der Hütte immer – einfach nur, um diesen köstlichen Geschmack einmal zu erleben. „Richtig” gekocht haben wir dann abends. Wie das halt im Urlaub so ist – keine kulinarischen Highlights. Sachen, die schnell gingen und satt machen. ;) Aufwendig austoben können wir uns jetzt wieder hier daheim – ich habe heute schon damit angefangen, aber davon berichtete ich erst später oder morgen. :yes1:

Im Urlaub noch versprach ich den Kindern, ihnen daheim einen Kaiserschmarren zu machen, weil er mir auf dem Berg schlichtweg zu teuer war. Gestern mittag war es dann soweit. Während der Hobbykoch sich Hähnchenschenkel im Ofen grillte, hatte ich Zeit, mich um mein Versprechen zu kümmern:

KAISERSCHMARREN TIROLER ART

kaiserschmarren.jpg

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 EL Rosinen
  • 20-30 ml Stroh-Rum
  • 8 EL Weizenmehl
  • 200 ml Milch
  • 4 EL Saure Sahne
  • 1 gute Prise Salz
  • 4 Eier
  • 3 EL Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Zunächst werden die Rosinen im Rum eingeweicht. (Alternativ zum Alkohol könnte man auch Apfelsaft nehmen).

Das Mehl mit der Milch klümpchenfrei verrühren, dann die Saure Sahne sowie die Prise Salz unterrühren. Jedes Ei einzeln unterrühren (hier braucht man nicht so sorgfältig sein, es dürfen auch noch „Eierspuren” vorhanden sein.Zum Schluß werden die eingeweichten Rosinen noch dazu gegeben.

In einer großen Pfanne (28 cm Durchmesser – den Teig evtl. auf zwei Portionen backen) die Butter schmelzen und leicht hellbraun werden lassen. Dann die Teigmasse hinein gießen. Die Pfanne sofort mit dem Deckel verschließen und auf halbe Leistung herunter schalten. Nach ca. 5 Minuten (die Unterseite ist leicht gebräunt) den schön aufgegangenen Teig wenden. Sollte er kaputt gehen, ist es nicht so dramatisch. Er wird ja hinterher sowieso noch ”zerpflückt”.

Die Hitze wieder leicht erhöhen, wieder die Pfanne verschließen und nochmals 3-4 Minuten fertig backen, der Teig ist sehr schön aufgegangen, auch an den Rändern.

Mit Hilfe von zwei Pfannenwendern den Kaiserschmarren in Stücke teilen, auf einem Teller anrichten und gut mit gesiebtem Puderzucker bestreuen.

Dazu passt Apfelmus oder auch Preiselbeeren aus dem Glas.

GUTEN APPETIT!

Lecker war`s – ich bin ganz begeistert von diesem Rezept, welches hier im Original zu finden ist. Meine Abwandlungen: Rosinen in Rum eingeweicht und weniger Eier verwendet.

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Dezember 14th, 2009 | Author: Kerstin

Ich liebe Kartoffeln – habe ich das schon mal erwähnt? Und das Tochterkind liebt sie ebenfalls. Und so begab ich mich am vergangenen Samstag in die Küche und schälte fleissig Kartoffeln.

Kartoffeln haben Herz – wusstet Ihr das schon?

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Heute sollte es zu den Schweinelendchen vom Hobbykoch (in Sahne-Teriyaki-Saue) einen leckeren Kartoffel-Zwiebel-Gratin geben. Da hatten wir alle richtig Appetit drauf. Und wenn Ihr auch mal was zum Satt-Essen machen möchtet, was zudem noch wenig Aufwand macht (aber doch ein wenig Geduld erfordert, weil es lange in den Ofen muß), der- bzw. demjenigen möchte ich dieses Rezept, welches ich bei 1 x umrühren bitte gefunden habe, gerne ans Herz legen.

KARTOFFEL-ZWIEBEL-GRATIN

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Zutaten für eine große Auflaufform (4-5 Personen):

  • 1 kg festkochende Kartoffeln (z.B. Annabelle)
  • 2 große Zwiebeln
  • 300 ml Milch (Kerstin: 350 ml)
  • 2 Becher (400 g) Crème fraîche (Kerstin: 1 Becher á 200 g – vollkommen ausreichend)
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuß

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben (ca. 3 mm dick) schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Kartoffel- und Zwiebelscheiben in einen mittelgroßen Topf geben. Die Milch dazu schütten und mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Muskat würzen. Abschmecken!

Alles unter Rühren zum Kochen bringen (es hängt gerne am Boden an) und 4-5 Minuten köcheln lassen, bis Milch und Kartoffelstärke sichtlich gebunden haben (die Masse wird dicklich).

Den Backofen auf 160° Ober-/ Unterhitze vorheizen.

Die Crème fraîche unter die Kartoffeln rühren und alles in eine große Auflaufform geben. Bitte darauf achten, dass die Form nicht höher als 2 cm gefüllt ist.

1 1/2 Stunden bei 160° backen. Nach 70 Minuten einmal gucken und evtl. die Temperatur auf 180° hochstellen, um eine schöne Bräunung zu erhalten. (bei mir war das nicht notwendig)

Mein Fazit:

Der Gratin war köstlich – wirklich sehr, sehr lecker und ich bedanke mich bei „1 x umrühren bitte” für dieses superschöne, kinderleichte Rezept!

Schweinelendchen und Salat passen ganz prima dazu und auch die vom Hobbykoch zubereitete Sauce schmeckte ganz hervorragend. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um ein vegetarisches Gericht. Mir schmeckte zwar das Fleisch – ich wäre aber auch nur mit Salat sehr zufrieden gewesen… :shutup: das darf ich den Hobbykoch gar nicht hören lassen….

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Dezember 11th, 2009 | Author: Kerstin

Im Winter, wenn es draussen kalt und grau ist, dann schmecken sie besonders gut, die Schweizer Rösti. Vorgestern war es schon, dass ich sie für meine Lieben zubereitet habe. Rösti sind kein Hexenwerk – es braucht lediglich ein bisschen Geduld. Wenn sie erstmal in der Pfanne sind und die Finger während bzw. nach dem Reiben gut verarztet sind, braten sie sich fast von alleine.

Eigentlich wollte ich das Rezept schon früher bloggen. Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt…

Gestern habe ich mich noch ein wenig ausgeruht, um abends für das alljährliche Glühwein-Trinken im hiesigen Einkaufszentrum mit einer Freundin fit zu sein. Endlich schmeckte der Glühwein wieder, ich war aber auch brav und habe nicht übertrieben.

Heute morgen dann ging es mit Frl. Frieda in die Frankfurter Innenstadt und auf den Weihnachtsmarkt. Wir haben es lange ausgehalten und während ich ein paar nette Sachen gefunden habe (gut, ich habe auch nicht gezielt nach etwas Bestimmtem gesucht, dann habe ich eigentlich immer Glück), gaben wir nach dem gefühlten 10. Schuhladen auf, schöne schwarze Stiefel zu einem akzeptablen Preis für Katja zu suchen. :(

Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema dieses Blog-Eintrages:

SCHWEIZER RÖSTI

schweizer_roesti.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 kg Kartoffeln (Kerstin: festkochend)
  • 80-100 g Butter (evtl. einen Teil durch Butterschmalz ersetzen)
  • Salz

Ja, das war es schon, mehr braucht es für diese leckeren Kartöffelchen nicht.

Zubereitung:

Die Kartoffeln schälen und waschen. Auf eine Reibe grob raspeln. Dabei vorsichtig sein. -Ich habe mir wieder mal sehr unschön in den Daumen geraspelt…

Ca. 30 g Butter (oder Butterschmalz) am besten in einer gußeisernen, alternativ in einer beschichteten Pfanne gut erhitzen.

Die geriebenen Kartoffeln in die Pfanne geben, salzen und ein paar Minuten ohne sie zu bewegen anbraten lassen.

Kartoffeln wenden, nochmals etwas salzen und wieder ein paar Minuten nicht bewegen und braten lassen.

Nun die Kartoffeln mit einem Pfannenwender kuchenartig andrücken. Ein paar Butterflöckchen darauf verteilen, Herd auf mittlere Hitze einstellen und die Pfanne mit einem Deckel verschließen.

Nach 15 Minuten die Rösti vorsichtig wenden, wieder ein paar Butterflöckchen darauf verteilen, Pfanne wieder verschließen und nochmals 15 Minuten braten lassen.

Anschl. servieren. Dazu passt – wie z.B. bei uns, geräuchterter Lachs und grüner Salat, aber auch ein schönes Stück Fleisch oder eine Bratwurst könnte ich mir gut dazu vorstellen. :good:

Jedem, der oder die es nachmachen möchte, wünsche ich gutes Gelingen. Das Wenden der Rösti ist ein wenig heikel – aber Übung macht den Meister. Ich muß auch noch bissel üben…

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Dezember 09th, 2009 | Author: Kerstin

… die eigentlich wohl eher Butterkekse heißen müssten :yes:

Hier habe ich diese tollen Kekse gesehen und später dann auch hier. Und als ich dann beim Stöbern nach Katzen-Ausstechern bei Ama*zon über diesen Brigitte-Ausstecher gestolpert bin, musste ich ihn einfach haben. Mädels, ich hoffe, Ihr seht es mir nach. :blush1: Sie haben mir bei Euch sooo gut gefallen!

Gestern kam der Ausstecher dann auch schon an und ich habe mich erstmal daran gemacht, mich still hinzusetzen und die ganzen futzeligen Buchstaben zu befreien. Sie waren alle mit so mini kleinen Stegen verbunden, die man auch von Kleinteilen aus dem Modellbau kennt. Gruselig – aber das macht man ja nur einmal. :irre: Als ich endlich fertig war, habe ich sie erstmal in ein kleines Döschen gepackt.

Und dann ging`s los: Einige Worte habe ich geschrieben… z.B. Christkind, X-Mas 2009, die Vornamen aller Familienmitglieder.

Es schaut ja eigentlich sehr einfach aus. Aber mal ehrlich: Wenn ich mir meine fertigen Plätzchen so ansehe, hätte ich sie wohl doch besser im Rohzustand fotografieren sollen. Da konnte man die Schrift nämlich noch richtig schön lesen. Nun könnte man fast ein Ratespiel daraus machen. :blush2:

FEINE BUTTERPLÄTZCHEN

butterplaetzchen.jpg

Zutaten für ca. 4 Bleche (~ 80 Stück)

  • 250 g Butter
  • 500 g Mehl (Kerstin: 250 g Dinkelmehl, 250 g Weizenmehl)
  • 100 g Butterschmalz
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. (16 g) Vanillezucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt (oder ein weiteres Päckchen Vanillezucker)
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone (alternativ: 1/2 Pck. Dr. Oe*tker Finesse geriebene Zitronenschale)
  • 2 Eigelbe
  • 1 EL Sahne
  • evtl. 1 TL Zimt
  • evtl. Eigelb zum Bestreichen

Zubereitung:

Sämtliche Zutaten (von Butter bis Zimt) rasch mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Kü-Ma zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In Folie einschlagen und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Bei mir lag der Teig über Nacht, er war dann aber sehr fest und ich musste ihn wieder ein Weilchen bei Raumtemperatur liegen lassen.

Dann den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und nach Herzenslust Plätzchen ausstechen. Wer mag, kann sie auch noch mit einem verquirlten Eigelb (evtl. mit einem Schuß Milch) bestreichen. Ich habe darauf verzichtet.

Bei 190°C Umluft ca. 10-12 Minuten goldbraun backen. Aufpassen – sie werden recht schnell dunkel!

Kleiner Nachsatz:

Vier Plätzchen wollte ich übrigens speziell für eine ganz liebe Person backen. :razz: Leider aber ist mir genau dieses Blech, auf dem sich die vier Kekse befanden, ein wenig dunkel geraten – darüber ärgere ich mich schon ein wenig. :haue:

Geschmacklich kann ich aber dennoch sagen: Kategorie „extralecker” – Es sind die besten Butterplätzchen, die ich bis jetzt gegessen selber gebacken habe. :yes1: