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März 17th, 2010 | Author: Kerstin

Pfannkuchen kennen wir alle – aber Pfannkuchen vom Blech? Also mir zumindest war das neu. Ich bat den Hobbykoch, mir die Zutaten zu besorgen, weil er eh zum Einkaufen wollte und schon konnte ich mittags loslegen.

An dieser Stelle nochmal kurz was anderes, weil ich mich so rar mache auf Euren Blogs. :blush:

Derzeit bin ich zeitlich sehr eingeschränkt, habe viele Termine und komme längst nicht so zum Blog-Lesen, wie ich das gerne möchte.

Meine lieben Leserinnen und Leser, ich weiß, dass das auch wieder anders wird und hoffe, dass Ihr mich trotzdem noch gerne besuchen kommt. Ich überfliege Eure Blogs und wenn es hier ein wenig ruhiger wird, bin ich auch wieder öfter zur Stelle und schreibe wieder mehr Kommentare – das ist eine Drohung. ;)

Nun aber zu dem tollen, super-leckeren, leichten und schnellen Rezept:

LACHS-PFANNKUCHEN VOM BLECH

lachs_pfannkuchen.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 100 g Mehl
  • 4 Eier Gr.M
  • 100 ml fettarme Milch
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL neutrales Öl (Kerstin: Rapsöl)
  • 5 EL Mineralwasser
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 30-50 g Meerrettich (aus dem Glas)
  • 1 Becher Creme legére (150-200 g)
  • 200 g Räucherlachs in Scheiben

Zubereitung:

Zunächst die Fettpfanne mit einem Backpapier auslegen und in den Ofen stellen. Diesen auf 175° Ober-/Unterhitze (150° Umluft) vorheizen.

Mehl, Eier und Milch gut mit den Quirlen des Handrührgerätes verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und 5-10 Minuten beiseite stellen. Anschl. die 5 EL Mineralwasser unterrrühren.

Das Blech aus dem Ofen holen und dünn mit dem Öl bestreichen. Den dünnflüssigen Teig gleichmässig darauf verteilen.

Auf der unteren Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.

In der Zwischenzeit den Schnittlauch in Röllchen schneiden. Creme legére, Meerrettich (Menge nach Geschmack) verrühren.

Das Blech aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen. Dann mit der Creme-Mischung bestreichen, mit dem Räucherlachs belegen und mit Schnittlauch bestreuen.

Pfannkuchen von der langen Seite her fest aufrollen. Dann in ca. 12 dicke Scheiben schneiden und servieren.

Dazu passt hervorragend ein grüner Salat. :yes:

März 15th, 2010 | Author: Kerstin

Südafrikanisch – das war gestern mittag unser Thema in der Küche. Nachdem wir im letzten Jahr auf einer sogenannten „Hausfrauenmesse” waren und auf eben dieser auch ein Zelt mit Kunst und Esskultur aus Afrika aufgebaut war, sind wir auf den Geschmack gekommen. Anstatt Wurscht-Semmel oder Pommes hatten wir uns nämlich für ein afrikanisches Pfannengericht entschieden. Mit viel Gemüse und Fleisch. Geschmacklich war es ein toller kulinarischer Ausflug in die afrikanische Küche. Die Tage erinnerten wir uns wieder daran und beschlossen, am Sonntag ein südafrikanisches Mittagessen zu zaubern – Bobotie, ein Hackfleisch-Auflauf mit orientalischen Gewürzen und einer Ei-Schaum-Kruste.

Beim Chefkoch und in unserem Afrika-Kochbuch wurden wir fündig. Da wir uns für keines der Rezepte voll und ganz entscheiden konnten, haben wir eine Kombination aus allen dreien ausprobiert. Das Ergebnis war sehr überzeugend und hat uns Vieren sehr gut geschmeckt.

BOBOTIE

bobotie.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Hackfleisch
  • 1 EL Pflanzenöl und 40 g Butter
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 1/2 TL Koriander
  • 3 Pimentkörner
  • 2 Nelken
  • 75 g Rosinen
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 2 dicke Scheiben altes Weißbrot (alternativ: 2-3 EL Semmelbrösel)
  • 1/4 l Milch
  • 2 Eier

Zubereitung:

Das Brot in Wasser einweichen. Zwiebeln würfeln.

Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig braten.

Knoblauch fein hacken.

Sämtliche ungemahlenen Gewürze fein zermörsern.

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Alle Zutaten außer Brot, Milch und Eiern in einer Schüssel gut vermischen. Die Zwiebeln mit dem Bratfett hinzugeben, das Brot ausdrücken (oder die Semmelbrösel nach Bedarf zugeben) und mit dem Hackfleisch und den restl. Zutaten zu einem gleichmässigen Teig verkneten.

Eine Auflaufform fetten, den Teig hineindrücken und bei 180°C Ober-/Unterhitze 25 bis 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Milch mit den zwei Eiern verquirlen, evtl. mit Salz und Pfeffer noch ein wenig würzen.

Nach max. 30 Minuten diese Mischung über den Hackbraten gießen und weiterbacken, bis die Eiermilch gestockt ist. Das dauert ca. 10 Minuten.

Serviert wird der Bobotie mit einem Frucht-Chutney. Das hat die Eigenschaft, Schärfe in wenig abzumildern oder einem orientalischen Essen die Würze zu verleihen. Wir haben Mango-Chutney dazu gegessen, das passte ganz hervorragend.

Außerdem gab es bei uns dazu

GELBEN REIS

  • 200 g Langkornreis
  • 800 ml Wasser
  • 1 TL Kurkuma
  • Safran nach Geschmack
  • 1 Zimtstange
  • 3 Kardamomkapseln
  • 100 g Rosinen (darauf kann auch verzichtet werden)
  • Salz und Zucker nach Geschmack
  • 20-30 g Butter

Zubereitung:

Den Reis in einen Topf geben, Wasser angießen und alle Gewürze dazu geben. Aufkochen, Hitze sofort herunterdrehen und 20 Minuten zugedeckt leicht köcheln lassen.

Zimtstange und Kardamomkapseln herausnehmen, Reis mit einer Gabel auflockern und servieren.

Vom Reis gibbet leider kein Foto – irgendwie habe ich das versäumt :blush:

GUTEN APPETIT!

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März 14th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern habe ich es ja bereits angedroht… und da ich ja kein Freund von leeren Versprechungen bin, kommt heute das Rezept für Sophie*s Banana Cake. :yeah: Die liebe Normi wollte auch gerne noch das Rezept von dem Vanillekuchen von mir – leider gibbet davon aber kein Foto und so hebe ich mir das Bloggen von dem Rezept für`s nächste Mal auf:

BANANA CAKE

banana_cake.jpg

Zutaten für eine 26cm-Kastenform:

  • 170 g Butter
  • 1 gute Prise Salz
  • 2 Bananen
  • 3 Eier
  • 150 g Zucker
  • 160 g Mehl
  • 2 gestr. TL Backpulver

Zubereitung:

Die Butter abwiegen und einen kleinen Teil davon in einer Pfanne zerlassen. Die Bananen in Scheiben schneiden, mit etwas Zucker bestreuen und 5 Minuten karamellisieren und dann abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160° Umluft) vorheizen. Die Kastenform fetten und mit Mehl bestäuben.

In einer Rührschüssel die Eier und den restlichen Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver vermischen und nach und nach unter die Eiermasse rühren. Die restliche Butter in einem Butterpfännchen zerlassen und langsam zum Teig geben. Zum Schluß die karamellisierten Bananen vorsichtig einrühren.

Nun nur noch in die Form geben, glatt streichen und in ca. 40 Minuten goldbraun backen. (Stäbchenprobe!)

Und für Schokoholics: Wer mag, kann noch zusätzlich 100 g dunkle Schokolade mit hohem Kakaoanteil schmelzen und mit unter den Teig rühren. :yes1:

Rezept-Quelle: Sophies Cakes

Category: Leckeres  | Tags: , , ,  | 16 Comments
Januar 29th, 2010 | Author: Kerstin

Wir essen ja unheimlich gerne Spaghetti (wer tut das nicht) – aber immer nur mit Sauce Bolognese oder mit Schinkensauce ist ja auch auf die Dauer langweilig. Also habe ich mir gestern was anderes überlegt.

Von zuhause kenne ich von meiner Mutter Bauernspaghetti. Wenn ich das bei Tante Google eingebe, bekomme ich ein Rezept mit Schinkenwürfelchen, Chili und Knoblauch angezeigt. Bei uns war das aber immer eine Tomatensauce mit Thunfisch? :noidea:

Gut – ist ja eigentlich auch egal, denn heute bzw. gestern sollte es etwas anderes sein. Und ich wurde auch fündig und hier kommt auch schon das Rezept. Es geht sehr schnell, ist also ideal für „unter der Woche” geeignet und sollte auch etwas für diejenigen sein, die nicht ganz so gern den Kochlöffel schwingen. ;-)

THUNFISCH-SPAGHETTI

thunfisch_spaghetti.jpg

Zutaten für 4 Portionen:

  • 500 g Spaghetti
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft
  • Öl zum Anbraten
  • 500 ml Sahne (Kerstin: 200 ml Sahne, 100 ml Milch, 200 ml leichte Küchencreme)
  • 1 EL Kapern (im Originalrezept nicht enthalten)
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • Kräuter der Provence
  • Salz

Zubereitung:

Die Spaghetti in 8-10 Minuten in reichlich Salzwasser al dente kochen.

Die Zwiebel würfeln, die Kapern grob hacken.

In einem mittelgroßen Topf die Zwiebeln in etwas Öl (z.B. Rapsöl) anbraten, den grob mit der Gabel zerkleinerten Thunfisch zufügen. Anschl. kommen die Kapern (wer sie mag) und die Sahne (oder ersatzweise fettärmere Produkte) in den Topf.

Das Tomatenmark zufügen und so lange Rühren, bis es gut in der Sauce verteilt ist und diese eine schöne rosa Farbe angekommen hat. Abschließend mit viel Kräutern der Provence und Salz abschmecken.

Und schon kann serviert werden. :dance:

Lecker-Schmecker – die Familie war sich mal wieder vollkommen einig und wir haben einstimmig beschlossen: DAS GIBT ES WIEDER IM HAUSE HOBBYKOCH (in der Light-Version – versteht sich!)

Das Orignalrezept findet Ihr wie so oft beim Chefkoch

Januar 26th, 2010 | Author: Kerstin

Viele von uns kennen sie, die Frage:„Was koche ich heute?”

Wieder einmal saß ich an meinem Schreibtisch, als ich mich wie so oft nett mit meiner Kollegin unterhielt. Es war noch ungefähr eine Stunde bis zu meinem Feierabend. Im folgenden ein kurzer Dialog unserer Unterhaltung:

Ich: „Was kochst Du heute Schönes?”

Sie: „Grünkohl mit Bregenwurst.” (Schreibt man das so?)

Ich: „Hmmmh…. habe ich noch nie gemacht” (schließlich bin ich ja auch in Hessen zu Hause, da kennt man sowas nicht unbedingt)

Sie: „Was hälst Du von Lauchsuppe?”

Ich : „Oh ja, das ist eine tolle Idee – dafür kaufe ich gleich noch ein!”

Gesagt – getan. Ich arbeitete noch bis zum Feierabend und fuhr dann direkt zum blau-orangenen Discounter (im Norden ist es der blau-weiße). Und tatsächlich habe ich dort alle Zutaten für dieses optimal zur derzeitigen Aussentemperatur passende Rezept gefunden, zudem geht die Zubereitung auch ganz fix von der Hand. :yes1:

LAUCH-KÄSE-SUPPE
lauch_kaese_suppe.jpg

Eigentlich hätte ich ja schwören können, dass ich dieses tolle Rezept bereits schon einmal gebloggt habe. Aber dem ist nicht so, ich habe es meinen lieben Leserinnen und Lesern doch tatsächlich vorenthalten. :blush: Dieses wird jetzt ganz schnell nachgeholt :yes:

Zutaten für 6 (oder 4 sehr hungrige) Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 500 g (3 Stangen) Lauch
  • 3/4 – 1 l Fleischbrühe (darf Instant sein)
  • 150 g Schmelzkäse (für Figurbewusste: Light-Version)
  • 150 g Schmelzkäse Kräuter
  • 100 g-200 g Créme fraîche (alternativ: Créme light)
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • wenig Fett für die Pfanne
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden.

Die Fleischbrühe zum Kochen bringen. Den Lauch waschen, in dünne Ringe schneiden, in die kochende Brühe geben und 20 Min. weich kochen.

In einer Pfanne in wenig Fett die Zwiebelwürfelchen mit dem Hackfleisch anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Lauch weich ist, den Schmelzkäse und Créme fraîche nach persönlichem Geschmack zugeben und in der Suppe zergehen lassen.

Das durch gebratene Hackfleisch zur Suppe geben, umrühren und heiß servieren.

Dazu passt hervorragend frisches Baguette oder Ciabatta.

Guten Appetit!

Januar 19th, 2010 | Author: Kerstin

Sicher geht es den meisten von uns so. Wenn wir müde und ko von der Arbeit heim kommen und hungrige Mäuler zu stopfen sind, möchte ich gerne etwas schnelles und gesundes kochen. Da es gestern Bratkartoffeln gab und am Tag davor ebenfalls Kartoffeln, habe ich mich heute mittag für Nudeln entschieden. Einen Auflauf wollte ich gerne machen. Da sind die Kinder glücklich und der Hobbykoch und ich mögen das auch sehr gerne. Und: Es stand schon lange nicht mehr auf dem Speiseplan. Dieses Rezept bietet sich vor allem an, wenn im Kühlschrank noch Gemüsereste stehen, die nach einer weiteren Bestimmung suchen. ;)

Heute habe ich eine Kleinigkeit verändert – denn normalerweise beinhaltete unser Nudelauflauf immer Tomaten – so aber nicht heute. Und weil es der ganzen Familie sooo gut geschmeckt hat, werde ich schnell das Rezept einstellen. :yes1:

SCHNELLER NUDEL-GEMÜSE-AUFLAUF

nudel_gemuese_auflauf.jpg

Zutaten für 4 Personen gute Esser:

  • ca. 400 g Nudeln (z.B. Spiralen)
  • 350-450 g Gemüse nach Lust und Laune, z.B. Möhren, Bohnen, Erbsen, Pilze, Blumenkohl, Rosenkohl… (Kerstin: 2 frische Möhren, Julienne-Gemüse-Mix)
  • 200 ml Sahne (oder ein vergleichbares, kalorienärmeres Produkt)
  • 200 ml Milch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskatnuß
  • 2 Eier
  • etwas Öl für die Form
  • ca. 100 g geriebener Käse (Kerstin: 3/4 fettred. Reibekäse, 1/4 Bergkäse, frisch gerieben)

Zubereitung:

Die Nudeln in Salzwasser bißfest kochen, abgießen und beiseite stellen.

Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden – dann gar kochen.

Die Auflaufform fetten und den Schinken in Würfel oder Streifen schneiden.

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einem Topf Sahne und Milch zum Kochen bringen – ab und zu umrühren und acht geben, dass die Mischung nicht überkocht. Vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskat gut würzen. Anschl. die beiden Eier zügig mit dem Schneebesen unterrühren.

Nun wird die Form gefüllt:

Die Hälfte der Nudeln – die Hälfte des Gemüses – die Hälfte Schinken – nacheinander einschichten.

Noch einmal wiederholen.

Die Sahne-Milch-Gewürze-Mischung darüber gießen und alles mit geriebenem Käse bestreuen.

Nur noch die Form für 20-25 Minuten in den Ofen schieben, bis der Käse geschmolzen und schön gebräunt ist!

Wir haben es so genossen, aber dazu passt hervorragend ein grüner Salat.

GUTEN APPETIT!

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Januar 17th, 2010 | Author: Kerstin

Jetzt ist genau die richtige Jahreszeit für Fenchel – derzeit kann man ihn überall recht günstig bekommen und beim letzten Besuch im Supermarkt haben wir uns zwei kleine Knollen mitgenommen. Nun galt es nur noch, ein passendes Rezept dafür zu finden.

Ich musste gar nicht lange suchen, bis ich fündig wurde.

Fenchel ist ein sehr feines Gemüse. Viele fühlen sich sofort an Fencheltee erinnert und dieser erinnert an Krankheit. Dem ist aber gar nicht so. Ich empfehle jedem, dieses leckere Gemüse unbedingt mal auszuprobieren, auch wenn`s einen allein beim Gedanken an Fencheltee schon schüttelt.

Lange Rede – kurzer Sinn; hier kommt das Rezept:

HÄHNCHEN-FENCHEL-PFANNE

fenchel-haehnchen.jpg

Zutaten für 3 Portionen:

  • 300-400 g Hähnchenbrustfilet
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 kleine oder 1 große Fenchelknolle
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 4 Cherrytomaten (oder auch ein paar mehr)
  • 150 ml Hühnerbrühe (oder Instantbrühe)
  • 150-200 g Crème fraîche (oder Creme légère)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1/2 Bund glatte Petersilie (alternativ: 1/2 Päckchen TK-Petersilie)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Hähnchenbrustfilets abbrausen, mit Küchenpapier trockentupfen, ggf. säubern. Anschl. salzen und pfeffern.

Den Fenchel waschen, halbieren, den Strunk entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zucchini in ca. 5 cm lange Stifte, die Zwiebel in halbe Ringe schneiden, die Petersilie ggf. hacken. Die Tomaten waschen und halbieren.

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Hähnchenbrustfilets von beiden Seiten goldbraun braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Zwiebeln mit dem Rosmarinzweig im restlichen Fett goldgelb braten, dann Fenchel und Gemüse dazu geben und kurz mitbraten.

Mit der Brühe ablöschen und die Crème fraîche einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und der Prise Zucker würzen und abschmecken.

Auf kleiner Hitze ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis der Fenchel gar, aber noch bissfest ist.

In der Zwischenzeit das Geflügel in schräge Scheiben (Tranchen) schneiden und gemeinsam mit der Petersilie und den Cherrytomaten vorsichtig unter das Gemüse heben.

Zudecken und nochmals 5 Minuten ziehen lassen.

Nicht vergessen, den Rosmarinzweig zu entfernen.

Dazu passt sehr gut Baguette – wir haben allerdings schnöde Salzkartoffeln dazu gegessen.

Noch eine kleine Anmerkung bezgl. der Menge:

Wir hatten heute zum Mittagessen einen Gast und der Hobbykoch hat gestern vom Einkaufen 2 x 300 g Hähnchenbrustfilets (was 4 Stück entspricht) mitgebracht.

Die restlichen Zutaten, die ich im Haus hatte, entsprachen dem Rezept. So habe ich zwei der vier Filets wie beschrieben in Tranchen geschnitten und in die Pfanne gegeben. Die anderen beiden wurden einfach so dazu gereicht. Wir sind alle gut satt geworden. ;)

Das Originalrezept ist hier zu finden.

Januar 15th, 2010 | Author: Kerstin

Es wird wieder gebacken im Hause Terragina – die Plätzchen sind alle vernichtet und auch die Plätzchendosen sind wieder gespült, gut im Kellerregal verstaut und warten geduldig auf ihren nächsten Einsatz in 11 Monaten… :yes1:

Durchgestartet bin ich heute vormittag mit diesem Rezept:

APFELKUCHEN MIT MANDELHAUBE

apfelkuchen_mandelhaube_01.jpg

Zutaten für 1 Springform, Durchmesser 28 cm:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 100-125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • etwas abgeriebene Zitronenschale

Für die Mandelhaube:

  • 100 g Butter
  • 160-200 g Mandeln, gehobelt
  • 1 Pck. Vanillezucker (alternativ: 1 TL Vanille-Extrakt)
  • 125-150 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Mehl
  • 3 EL Milch

Ausserdem:

  • mindestens 4 Äpfel (dürfen auch gerne 5-7 Stück sein – je nach Geschmack und Größe)
  • etwas Zitronensaft

Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes oder der Kü-Ma zügig zu einem Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie einschlagen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Eine 28er-Springform fetten und den Teig für den Boden ausrollen. Das geht prima zwischen zwei Frischhaltefolien. Die Form damit auslegen und auch den Rand gut halb auslegen.

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit Hilfe eines Ausstechers entfernen, halbieren und an der dicken Seite fächerartig einschneiden. Mit der runden Seite nach oben auf dem Boden verteilen, leicht andrücken und mit ein wenig Zitronensaft beträufeln, um das vorzeitige braun werden zu verhindern.

Den Backofen auf 190° Ober-/Unterhitze (alternativ: 175° Umluft) vorheizen.

Die Butter, die Mandelblättchen, den Vanillezucker und den Zucker in einen Topf geben und erhitzen. Unter Rühren Zimt, das Mehl und die Milch zugeben und diese Mischung dann über den Äpfeln verteilen.

apfelkuchen_mandelhaube_02.jpg

Bei 190° Ober-/Unterhitze 50 bis 60 Minuten backen.

Meine Erfahrungen:

Im Originalrezept ist eine Temperatur von ca. 200° angegeben. Nach 45 Minuten habe ich einen Blick in den Ofen geworfen und festgestellt, dass mein Rand wohl ein wenig zu viel Farbe abbekommen hat. :pfeif: Nicht gut. Gar nicht gut. Aber auch nicht sooo dramatisch. Ich habe den Rand einfach nach dem Abkühlen mit einem Messerchen ein wenig gekürzt sah eh hübscher aus, er war mir ein wenig dünn und zu hoch geraten und gut war`s.

Also – passt schön auf den Kuchen auf und deckt ihn notfalls mit Backpapier ab, wenn er ein wenig zu dunkel werden möchte….

Ergo habe ich sehr bewusst bei der Temperatur nur 190° angegeben – ich denke, das ist vollkommen ausreichend, aber natürlich auch von Backofen zu Backofen verschieden. ;)

Auch warm schmeckt dieser Kuchen übrigens bestimmt sehr lecker, evtl. mit Vanilleeis oder Vanillesauce. Ich hab`s noch nicht ausprobiert, kann es mir aber sehr gut vorstellen.

Wer`s nachbacken möchte, ich wünsche gutes Gelingen und lasst ihn euch schmecken!

Category: Backstube, Leckeres  | Tags: , , ,  | 4 Comments
Januar 11th, 2010 | Author: Kerstin

Moussaka – den griechischen Auflauf (meist aus Auberginen, Kartoffeln und Lammhackfleisch) haben wohl viele von uns schon einmal gegessen. Vielleicht beim Griechen um die Ecke – vielleicht auch selber zubereitet. Irgendwann hatte ich auch schon mal Moussaka gemacht, aber es ist schon ewige Zeiten her.

Als dann am Samstag Kartoffelauflauf im Gespräch war, viel mir Moussaka ein und ich bin auch relativ schnell fündig geworden. Der Hobbykoch brachte mir die gewünschten Zutaten nach Hause und dann konnte es gestern mittag los gehen.

Als tatkräftige Unterstützung in der Küche fiel der Hobbykoch gestern leider wegen Schnee-Schippens aus. Aber in unserem Sohnmann, der ja hinreichend als „Culinary-Kid” bekannt ist, fand ich tatkräftige Unterstützung. :dance: Wie ich mir das Rezept so durchlas und alles bereit stellte, fiel mir erstmal auf, wie viel Arbeit das eigentlich ist. Ich fühlte mich stark an die zeiintensive Zubereitung einer guten Lasagne erinnert – die braucht auch viele Töpfe und viel Zeit. Aber es war ja Sonntag – wir hatten nichts vor und somit ging es los!

MOUSSAKA

moussaka.jpg

Zutaten für 1 große Auflaufform (6-7 Personen)

  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 große Auberginen
  • Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • 2 EL Butter oder Margarine (Kerstin: Butterschmalz)
  • 2 Zwiebeln (Kerstin: 1 Zwiebel, 2 Schalotten)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Dose (400 g) stückige Tomaten
  • 3 EL Tomatenmark
  • Salz und Pfeffer
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Kreuzkümmel (wenn möglich, frisch gemahlen)
  • 2 TL Oregano
  • Kerstin: 1 knapper TL Vanille-Extrakt
  • 4 EL Butter
  • 4 EL Mehl
  • 570 ml Milch
  • Salz, weißer Pfeffer
  • 150 g Schafskäse (Kerstin: Ziegenkäse)
  • 2 Eier
  • 4 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Die Auberginen waschen, den Strunk abschneiden und in knapp 1 cm dicke Scheiben schneiden. In Raps- oder Sonnelblumenöl anbraten, bis sie leicht braun sind. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zwiebeln hacken, Knoblauch ebenfalls fein hacken. In Butter oder Margarine anbraten, das Hackfleisch zugeben und mitbraten. Die Tomaten, das Mark und sämtliche Gewürze zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffen schälen, waschen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser ca. 15 Minuten gar kochen.

Den Schafskäse in kleine Stückchen schneiden.

Für die Sauce:

Butter in einem Topf schmelzen. Vom Herd nehmen und die Milch nach und nach mit einem Schneebesen klümpchenfrei einrühren. Mit Salz und weißem Pfeffer würzen. Unter ständigem Rühren die Sauce wieder leicht köcheln, bis sie deutlich eindickt. 1/3 des klein geschnittenen Käses dazu geben, gut verrühren, unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.

Die Eier trennen.

Die Eiweisse mit einer Prise Salz steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

2 EL von der abgekühlten Sauce abnehmen und mit den beiden Eigelben verrühren. Dann diese Mischung unter die Käsesauce rühren. Zum Schluß das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

In einer großen, leicht gefetteten Auflaufform zunächst Kartoffelscheiben, Hackfleischsauce und dann die Auberginenscheiben einschichten (jeweils die halbe Menge). Das ganze noch einmal wiederholen.

moussaka_01.jpg

Die schaumige Ei-Käse-Sauce über den Auflauf gießen, mit dem restlichen Käse und abschließend mit den Semmelbröseln bestreuen.

Den Auflauf in den vorgeheizten Backofen schieben und 45-55 Minuten bei 180° Ober-/Unterhitze backen, bis er oben schön gebräunt ist.

Aus dem Ofen nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen, bis man die Moussaka anschneidet!

moussaka_02.jpg

Καλή Όρεξι

griechisch: Guten Appetit! (wird so ausgesprochen: Kali Oreksi) – Danke, Tante Google :yes1:

Noch ein paar Anmerkungen zum Schluß:

  • Das Anbraten der Auberginen ist für den Geschmack sehr wichtig – diesen Schritt also bitte nicht auslassen! Eigentlich mag ich auch nicht so gerne Auberginen, aber hier… *lecker*
  • Im Originalrezept wird die Moussaka mit geriebenem Käse (ich nehme mal an, Parmesan) gemacht. Wir hatten den Ziegenkäse noch im Haus und wollten ihn verwenden.
  • Mit Ausnahme des Tochterkindes waren wir alle sehr begeistert und der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Gestern mittag haben wir zu viert ca. 2/3 gegessen – das letzte Drittel hat heute noch für Mutter, Vater und Sohn gereicht. ;)
Januar 10th, 2010 | Author: Kerstin

Bekanntermassen kochen und backen die Österreicher ja ausgesprochen lecker. Mittags auf den Hütten gab`s also im Urlaub auch das ein oder andere Schmankerl. So standen Germknödel und heißer Apfelstrudel auch mal auf der Wunschliste. Wir teilen uns das dann auf der Hütte immer – einfach nur, um diesen köstlichen Geschmack einmal zu erleben. „Richtig” gekocht haben wir dann abends. Wie das halt im Urlaub so ist – keine kulinarischen Highlights. Sachen, die schnell gingen und satt machen. ;) Aufwendig austoben können wir uns jetzt wieder hier daheim – ich habe heute schon damit angefangen, aber davon berichtete ich erst später oder morgen. :yes1:

Im Urlaub noch versprach ich den Kindern, ihnen daheim einen Kaiserschmarren zu machen, weil er mir auf dem Berg schlichtweg zu teuer war. Gestern mittag war es dann soweit. Während der Hobbykoch sich Hähnchenschenkel im Ofen grillte, hatte ich Zeit, mich um mein Versprechen zu kümmern:

KAISERSCHMARREN TIROLER ART

kaiserschmarren.jpg

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 EL Rosinen
  • 20-30 ml Stroh-Rum
  • 8 EL Weizenmehl
  • 200 ml Milch
  • 4 EL Saure Sahne
  • 1 gute Prise Salz
  • 4 Eier
  • 3 EL Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Zunächst werden die Rosinen im Rum eingeweicht. (Alternativ zum Alkohol könnte man auch Apfelsaft nehmen).

Das Mehl mit der Milch klümpchenfrei verrühren, dann die Saure Sahne sowie die Prise Salz unterrühren. Jedes Ei einzeln unterrühren (hier braucht man nicht so sorgfältig sein, es dürfen auch noch „Eierspuren” vorhanden sein.Zum Schluß werden die eingeweichten Rosinen noch dazu gegeben.

In einer großen Pfanne (28 cm Durchmesser – den Teig evtl. auf zwei Portionen backen) die Butter schmelzen und leicht hellbraun werden lassen. Dann die Teigmasse hinein gießen. Die Pfanne sofort mit dem Deckel verschließen und auf halbe Leistung herunter schalten. Nach ca. 5 Minuten (die Unterseite ist leicht gebräunt) den schön aufgegangenen Teig wenden. Sollte er kaputt gehen, ist es nicht so dramatisch. Er wird ja hinterher sowieso noch ”zerpflückt”.

Die Hitze wieder leicht erhöhen, wieder die Pfanne verschließen und nochmals 3-4 Minuten fertig backen, der Teig ist sehr schön aufgegangen, auch an den Rändern.

Mit Hilfe von zwei Pfannenwendern den Kaiserschmarren in Stücke teilen, auf einem Teller anrichten und gut mit gesiebtem Puderzucker bestreuen.

Dazu passt Apfelmus oder auch Preiselbeeren aus dem Glas.

GUTEN APPETIT!

Lecker war`s – ich bin ganz begeistert von diesem Rezept, welches hier im Original zu finden ist. Meine Abwandlungen: Rosinen in Rum eingeweicht und weniger Eier verwendet.

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