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Januar 10th, 2010 | Author: Kerstin

Bekanntermassen kochen und backen die Österreicher ja ausgesprochen lecker. Mittags auf den Hütten gab`s also im Urlaub auch das ein oder andere Schmankerl. So standen Germknödel und heißer Apfelstrudel auch mal auf der Wunschliste. Wir teilen uns das dann auf der Hütte immer – einfach nur, um diesen köstlichen Geschmack einmal zu erleben. „Richtig” gekocht haben wir dann abends. Wie das halt im Urlaub so ist – keine kulinarischen Highlights. Sachen, die schnell gingen und satt machen. ;) Aufwendig austoben können wir uns jetzt wieder hier daheim – ich habe heute schon damit angefangen, aber davon berichtete ich erst später oder morgen. :yes1:

Im Urlaub noch versprach ich den Kindern, ihnen daheim einen Kaiserschmarren zu machen, weil er mir auf dem Berg schlichtweg zu teuer war. Gestern mittag war es dann soweit. Während der Hobbykoch sich Hähnchenschenkel im Ofen grillte, hatte ich Zeit, mich um mein Versprechen zu kümmern:

KAISERSCHMARREN TIROLER ART

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Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 EL Rosinen
  • 20-30 ml Stroh-Rum
  • 8 EL Weizenmehl
  • 200 ml Milch
  • 4 EL Saure Sahne
  • 1 gute Prise Salz
  • 4 Eier
  • 3 EL Butter
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Zunächst werden die Rosinen im Rum eingeweicht. (Alternativ zum Alkohol könnte man auch Apfelsaft nehmen).

Das Mehl mit der Milch klümpchenfrei verrühren, dann die Saure Sahne sowie die Prise Salz unterrühren. Jedes Ei einzeln unterrühren (hier braucht man nicht so sorgfältig sein, es dürfen auch noch „Eierspuren” vorhanden sein.Zum Schluß werden die eingeweichten Rosinen noch dazu gegeben.

In einer großen Pfanne (28 cm Durchmesser – den Teig evtl. auf zwei Portionen backen) die Butter schmelzen und leicht hellbraun werden lassen. Dann die Teigmasse hinein gießen. Die Pfanne sofort mit dem Deckel verschließen und auf halbe Leistung herunter schalten. Nach ca. 5 Minuten (die Unterseite ist leicht gebräunt) den schön aufgegangenen Teig wenden. Sollte er kaputt gehen, ist es nicht so dramatisch. Er wird ja hinterher sowieso noch ”zerpflückt”.

Die Hitze wieder leicht erhöhen, wieder die Pfanne verschließen und nochmals 3-4 Minuten fertig backen, der Teig ist sehr schön aufgegangen, auch an den Rändern.

Mit Hilfe von zwei Pfannenwendern den Kaiserschmarren in Stücke teilen, auf einem Teller anrichten und gut mit gesiebtem Puderzucker bestreuen.

Dazu passt Apfelmus oder auch Preiselbeeren aus dem Glas.

GUTEN APPETIT!

Lecker war`s – ich bin ganz begeistert von diesem Rezept, welches hier im Original zu finden ist. Meine Abwandlungen: Rosinen in Rum eingeweicht und weniger Eier verwendet.

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Dezember 31st, 2009 | Author: Kerstin

BRATAPFEL MIT DOMINOSTEINEN IM VANILLEBAD

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Den ganzen Dezember hatte ich es mir vorgenommen und wollte Bratäpfel machen – heute, am letzten Tag des Jahres, habe ich es nun endlich geschafft.

Das altbewährte Rezept habe ich wieder aufgegriffen, allerdings mit kleinen Veränderungen. So habe ich zwei der drei Dominosteine (pro Apfel) über Kreuz geviertelt, so lies sich der Apfel „ausfüllender” füllen. Ausserdem habe ich auf Anraten von Frl. Frieda den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze gestellt und die Äpfelchen nur 20 Minuten im Ofen gelassen, bis der erste Apfel aufplatzte.

Ich bin dieses Mal sehr zufrieden mit meinen Äpfeln, geschmacklich waren sie super – sagen das Tochterkind und der Sohnemann. Den Hobbykoch konnte ich damit heute leider nicht locken….

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Das war nun wirklich mein letzter Artikel für dieses Jahr und ich verabschiede mich bis 2010!

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Dezember 20th, 2009 | Author: Kerstin

Man könnte es auch genauso Weihnachts-Tiramisu nennen, denn auch an den Weihnachtstagen schmeckt dieses Tiramisu bestimmt ganz köstlich und gibt ein wunderbares Dessert ab.

Ich habe es am Freitag Morgen für meinen lieben Besuch gemacht – das Rezept reizte mich schon seit geraumer Zeit und das 4. Advents-Wochenende schien mir der richtige Anlass. Tiramisu-Liebhaber und Freunde von Zimt und schönen weihnachtlichen Gewürzen werden es lieben.

ADVENTS-TIRAMISU

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Zutaten für ca. 8 Portionen (meine Glasschüssel hat 21×21 cm)

  • 400 g TK-Waldbeeren
  • ca. 400 ml Orangensaft
  • 40 g Stärke
  • 1 Vanilleschote
  • 40-60 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • evtl. etwas Nelkenpulver
  • 2-3 Kardamomkapseln (grün)
  • 200 g Sahne (fettärmer, aber nicht unbedingt gesünder: Cremefine zum Schlagen)
  • 1 Becher (250 g Mascarpone)
  • 250 g Magerquark
  • 60-80 g Zucker
  • 200 g Gewürz-Spekulatius
  • Amaretto

Zubereitung:

Zunächst wird aus den Walbeeren eine rote Grütze zubereitet.

Dafür ca. 350 ml Orangensaft mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Das Mark der Vanilleschote heraus kratzen. Die Kardamomkapseln öffnen, Samen heraus nehmen und fein zermörsern. Das Obst, die Hälfte des Vanillemarks, die Vanilleschote sowie die Gewürze zum kochenden Orangensaft geben und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Vanilleschote herausfischen.

Die Stärke in dem restlichen Orangensaft in einem Schälchen anrühren und die zerkochten Früchte damit andicken. Noch ca. 1 weitere Minute unter Rühren kochen lassen. Abkühlen lassen und ab und zu umrühren.

Während dem Abkühlen die Sahne steif schlagen. In einer weiteren Schüssel Mascarpone, Quark, das restliche Vanillemark und den Zucker gut verrühren. Die Sahne unterheben.

Advents-Tiramisu in Bildern

~ klick macht groß ~

Eine Glasschale bereit stellen und die Hälfte der Quarkcreme hineinschichten. Eine Lage Spekulatius auf dem Quark verteilen. Mit Amaretto beträufeln. Dann die rote Grütze gleichmässig darauf verteilen. Nochmals eine Lage Spekulatius darauf verteilen und mit Amaretto beträufeln. (Für eine alkoholfreie Version kann man auch ein wenig Orangensaft mit Amarettosirup aromatisieren und die Kekse damit beträufeln). Die restliche Quarkcreme vorsichtig darauf verteilen.

Zum Abschluß kann man nochmal eine Lage Spekulatius darauf legen. Ich habe mich für frisch gesiebten Kakao entschieden. Dafür habe ich vorher noch ein paar Papiersterne ausgeschnitten, die ich ganz vorsichtig auf die Creme gelegt habe. Schnell mit dem Kakao bestäuben und die Sterne zügig und ebenso vorsichtig wieder entfernen.

Die Form mit Frischhaltefolie verschließen und für mindestens 4-5 Stunden in den Kühlschrank stellen. Auch am nächsten (und übernächsten) Tag schmeckt das Tiramisu noch sehr, sehr köstlich!

Dezember 03rd, 2009 | Author: Kerstin

Adventszeit ohne die Doppeldecker? Das geht bei uns gar nicht! Von allen heiß geliebt sind diese mit Marmelade gefüllten Spitzbuben, die ich schon seit Jahren immer wieder backen muß. Normalerweise gibt´s gleich die doppelte Menge. Aber aufgrund der Tatsache, dass ich schon 11 Sorten Plätzchen in unseren diversen Weihnachtsdosen verteilt und gelagert habe, gibt´s dieses Jahr nur die Hälfte.

Bei Tch*ibo in Düsseldorf gab es die Tage Spitzbuben-Förmchen im Angebot. Das sind diese Förmchen, die einen integrierten Auswerfer haben und wo die Löcher für die Plätzchenmitte beim Ausstechen gleich mit ausgestanzt werden. Sehr praktisch und der Preis war auch sehr günstig. Ich habe schon zwei solche Formen, allerdings habe ich mir diese teuer auf dem Weihnachtsmarkt in den vergangenen Jahren angeschafft – besser sind die auch nicht. :no: Online habe ich sie gerade leider nicht mehr bei Tch*ibo gefunden. :noidea:

JOHANNISBEER-SPITZBUBEN

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Zutaten für ca. 45 Stück:

  • 450 g Mehl
  • 160 g Puderzucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 200 g Butter
  • 1 ganzes Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • Schale von 1 ungespritzten Zitrone
  • 1/2 Glas Johannisbeergelee oder -konfitüre (alternativ Aprikose, Himbeere,…)
  • Puderzucker zum Besieben

Zubereitung:

  1. Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, Butter, Ei und Eigelb, die Prise Salz und die Zitronenschale in eine geeignete Schüssel geben und mit dem Knethaken rasch zu einem gleichmässigen Mürbeteig verkneten.
  2. Teig gut in Frischhaltefolie einschlagen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Nun für ein Blech Plätzchen ohne Loch ausstechen (ich mache immer 20 Stück pro Blech) und für das andere die Plätzchen-Oberteile ausstechen.
  4. Den Backofen auf 160° Um- bzw. Heißluft vorheizen.
  5. Beide Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben und ca. 12 Minuten bei 160° backen. Die Loch-Plätzchen 1-2 Minuten früher aus dem Ofen holen, sie sind schneller fertig gebacken als die ohne Loch. Am besten schmecken sie übrigens, wenn sie noch schön hell sind.
  6. Plätzchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und währenddessen die Marmelade oder den Gelee (evtl. mit etwas Rum) glattrühren. Ich habe auf den Rum verzichtet, weil die Kinder die Plätzchen so gerne mögen.
  7. Nun die Plätzchen ohne Loch umdrehen, mit der Konfitüre bzw. dem Gelee bestreichen und je ein Plätzchen mit Loch darauf setzen.
  8. Zum Abschluß werden fertigen Spitzbuben noch mit gesiebtem Puderzucker bestäubt.
November 25th, 2009 | Author: Kerstin

Ja – ich bin ein Schokoholic – und ich stehe dazu. Schokolade macht glücklich und besonders gerne mag ich Zartbitter. Je höher der Kakao-Anteil der Schokolade, desto besser. :yes1: Ok, ich habe mir anerzogen, eben nur ein paar kleine Stückchen zu nehmen und diese dann auch zu genießen. Bislang habe ich es zumindest so gut im Griff, dass ich nicht wieder zunehme.

Aber ist es nicht die Weihnachtszeit, wo es ganz besonders viel Spaß und Freude bereitet, diese süßen Köstlichkeiten gemeinsam mit einer schönen Tasse Kaffee oder Tee zu genießen? Mir geht es jedenfalls so und ich bin ganz sicher nicht alleine auf der Welt mit meiner Liebe zu Schokolade. Ja – mich macht Schokolade glücklich.

Ich erinnere mich noch gut an eine Zeit, wo ich mich selber sehr eingegrenzt habe, um ein paar Pfunde zu verlieren. Eine Zeit in diesem Jahr und auch schon einmal viele Jahre früher, in der ich mir jegliches Naschen untersagt habe. Keine Schoki, keinen Kuchen, kein Gebäck, keine Gummibärchen und auch keine sonstigen Naschereien. Das ging ein paar Wochen so. Und was bekam ich von einem der jüngeren Familienmitglieder in diesem Haus zu hören? Hier ein kleiner familien-interner Dialog:

Tochter: „Mama, bitte bitte iss wieder Schokolade!”

Mutter: „Warum?”

Tochter: „Weil Du Unterzuckerung hast”

Mutter: „Wie äußert sich das?”

Tochter: „Du bist unausstehlich, wenn Du keinen Zucker kriegst. Reagierst total über. Dir fehlt eindeutig Zucker!”

Mutter: „Grmpf – na gut. Aber nur ein gaaanz kleines Stückchen.”

Und eben weil Schokolade glückliche, gut gelaunte Menschen hervorruft von denen es auf der Welt gar nicht genug geben kann wurde in diesem Jahr erstmalig Schokoladen-Konfekt hergestellt.

SCHOKOLADEN-KONFEKT

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Zutaten für 1 Backblech:

  • 125 g geriebene Vollmilch – oder Zartbitter-Schokolade
  • 250 g Zucker
  • 250 ml Milch
  • 1 gehäufter EL Butter
  • fein geriebene Gewürze (z.B. Zimt, Kardamom, Muskatnuß, Nelken, Anis, Lebkuchengewürz) – je nach Geschmack

Zubereitung:

Einfach sämtliche Zutaten in eine Pfanne geben und unter ständigem Rühren kochen, bis sie sehr dick ist. (Das kann gut und gerne 15-20 Minuten dauern).

Anschl. zügig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech schütten und glatt streichen. Die Masse am besten an einem kühlen Ort gut auskühlen lassen (~ 24 Stunden), dann in kleine Rechtecke, Quadrate oder Rauten schneiden.

Kühl und trocken aufbewahren, wenn das Konfekt richtig durchgehärtet ist.

Kommentar von Sohn und Tochter (die sich ausnahmsweise mal so richtig einig waren):

„Mmmmh – mmmmmmh – mmmmmh” Was anderes bekam ich leider nicht zu hören. Scheint also richtig gut zu schmecken und ich habe mich entschlossen, die kleinen Täfelchen mal besser in Sicherheit zu bringen *lol*

November 23rd, 2009 | Author: Kerstin

Rahmplätzchen – die etwas anderen Plätzchen. Nicht so süß und der Teig lässt sich ungebacken nicht wirklich gut „naschen”. :roll: Der Hagelzucker macht die Plätzchen erst zu dem was sie sind – ohne ihn könnte ich sie mir nicht vorstellen. Geschmacklich erinnern sie ein wenig an Blätterteig.

Aber was rede ich lange um den heißen Brei die kleine Köstlichkeit herum, hier ist das Rezept:

RAHMPLÄTZCHEN

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Zutaten für ca. 80 Plätzchen

  • 500 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Mark von 2 Vanilleschoten
  • 375 g gute Margarine oder weiche Butter
  • 200 g Saure Sahne (alternativ: Cremefine zum Verfeinern)
  • Hagelzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Alle Zutaten zügig am besten mit der KüMa zu einem Knetteig verarbeiten, in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen (er zieht sich immer wieder ein wenig zusammen, das ist normal) und mit beliebigen Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen.

Anschl. in Hagelzucker drücken (das geht sehr gut, wenn man den Hagelzucker in ein flaches Schälchen gibt) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Etwas Abstand lassen, die Plätzchen gehen ein wenig auf.

Alternativ kann man natürlich auch die Plätzchen auf dem Blech mit dem Zucker bestreuen, allerdings muß man ihn dann noch fest drücken, sonst kullern die Körnchen wieder runter.

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze oder 175° Umluft vorheizen.

Plätzchen in 15 bis 20 Minuten goldgelb backen.

Quelle: „Sanella Flyer 2008”

Oktober 19th, 2009 | Author: Kerstin

… und welche Mutter kann da schon „nein” sagen? Ich jedenfalls nicht. Zumal es ja auch fix von der Hand geht. Genau das Richtige nach der Arbeit, wenn es mittags schnell gehen muß. Dazu kommt noch, dass die Gelegenheit besonders günstig ist, wenn der Hobbykoch mal wieder unterwegs in Deutschland ist. Und das noch bis zum kommenden Freitag, was aber nicht heißen soll, dass es jetzt die ganze Woche Süßspeisen zum Mittagessen gibt…

Da auch das liebe Töchterlein, die ja auch nicht so auf süße Mittagessen steht, bis zum Nachmittag nicht in Reichweite war und „gefüttert” werden musste (die junge Dame zog es vor, die Freundin zu besuchen und ausserhäusig zu essen) – stellte ich mich schnell an den Herd und erfüllte dem Sprössling seinen Herzenswunsch (solange es in einem solchen Rahmen bleibt – jederzeit immer wieder gerne).

Eigentlich suchte ich ja Apfelränzchen (kennt ihr Apfelränzchen?) – das sind in Teig ausgebackene Apfelringe – auf die Schnelle habe ich aber dafür kein Rezept gefunden.

APFELPFANNKUCHEN

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Zutaten für 3 Pfannkuchen von ca. 24 cm Durchmesser:

  • 6 EL Mehl
  • Milch nach Bedarf (ca. 100 ml) (Kerstin: Einen Teil durch Mineralwasser ersetzt)
  • 2 Eier
  • 2 TL Vanillezucker
  • Butter oder Margarine (Kerstin: Rama Culi*nesse)
  • 3 Äpfel
  • Zimt
  • Zucker

Zubereitung:

1. Die Eier trennen.

2. Mehl, die Eigelbe und Milch (bzw. auch etwas Mineralwasser) mit einem Schneebesen verrühren, der Teig sollte gut rührfähig, aber nicht zu flüssig sein.

3. Eiweiß steif schlagen, gegen Ende den Vanillezucker einrieseln lassen.

4. Eiweißmasse unter den Pfannkuchenteig heben.

5. Das Kerngehäuse der Äpfel ausstechen, schälen und in dünne Apfelringe schneiden.

6. Butter in einer Pfanne erhitzen.

7. Ein Viertel bis ein Drittel des Teiges in die heiße Pfanne geben, dann schnell die Apfelringe darauf verteilen.

8. Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb braten.

9. Sofort anrichten und mit Zimt-Zucker bestreut servieren.

Durch das separate Eiweiss wird der Teig besonders fluffig und ich für meinen Teil kann mich in diese Dinger reinsetzen…

Oktober 11th, 2009 | Author: Kerstin

War ich gestern happy, als Frl. Frieda nebst Göttergatten völlig unerwartet auf einmal nachmittags vor meiner Tür standen. Bepackt mit Mädchenbier und selbstgemachten Nussecken. Wieder hatte ich Tränen in den Augen – diesesmal allerdings vor Rührung. Auch an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an euch zwei!

Heute war ich ja dann noch einmal bis zum späten Nachmittag alleine – und weil diese Nussecken so verflucht lecker waren, hatte ich beschlossen, mich mit ein wenig Backerei ablenken zu wollen. Merkwürdigerweise, wenn ich an Nussecken denke, kommt mir dieser komische Vogel in den Sinn… und so begab ich mich mal auf die Suche, ob ich auch ein Rezept über diese berühmt leckeren Nussecken finde. Und im www wurde ich dann letztenendes auch fündig. Das Rezept deckt sich fast mit dem von Frl. Frieda – nur einen kleinen Unterschied gibt es, aber lest selbst. ;-)

NUSSECKEN A LA GUILDO HORN (inspiriert bei Frl. Frieda)


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Zutaten für ein 3/4 Backblech bzw. 30 Stück

Für den Teig

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier, Größe S (Kerstin: 1 1/2 Eier Größe M – dafür habe ich ein Ei verquirlt und ungefähr die Hälfte davon zugegeben)
  • 225 g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver

Für den Belag

  • 3-4 EL Aprikosenkonfitüre
  • 150 g Butter oder Margarine (Kerstin: 75 g Butter, 75 g Rama Culinesse)
  • 150 g Zucker
  • 1 1/2 Pck. (=12 g) Vanillezucker
  • 150 g gehackte Mandeln
  • 150 g grob gemahlene Haselnüsse (Kerstin: 70 g durch Cashewkerne ersetzt)
  • (Kerstin: 1/2 TL Zimt)
  • 3 EL Wasser

Für die Glasur der Ecken

  • 3EL Sahne (alternativ: Rama Cremefine zum Schlagen)
  • 150 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 1 kleines Stückchen Kokosfett (Palmin)

Zubereitung:

1. Alle Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Handrührgerätes zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und 1 Viertel am besten ebenfalls mit Backpapier abgrenzen. Ich habe das mit Alufolie gemacht, musste aber später den Teig abschneiden, weil er sehr an der Folie haftete.

3. Den Teig auf dem großen abgeteilten Stück ausrollen. Das geht recht gut, wenn man ein Stück Klarsichtfolie darüber legt.

4. Die Konfitüre mit dem Rücken eines Esslöffels auf dem Teig verteilen.

5. Butter mit dem Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben und unter Rühren bis zum Kochen erhitzen. Vom Herd nehmen, Nüsse, Wasser und evtl. den Zimt einrühren.

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6. Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.

7. Diese Masse nun auf den Teig mit der Aprikosenkonfitüre streichen.

8. Ab in den Ofen damit.

Backzeit: 30 bis 35 Minuten

9. Noch warm die fertigen Nussplatte in Quadrate und anschl. in Dreiecke schneiden. Ich habe also 3 Reihen und 5 Spalten gemacht – ergibt 30 wunderbare Nussecken.

10. Für die Glasur der Ecken wird die Kuvertüre mit der Sahne und dem Kokosfett über einem Wasserbad erhitzt und unter gelegentlichem Rühren erhitzt.

11. Entweder werden die Ecken dann in die Schokolade getunkt oder einfach nur bestrichen. Auf Butterbrotpapier trocknen lassen.

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Fazit:

Mir gefällt die Version mit Cashews sehr gut. Auch das Kochen von Butter und Zucker hat denke ich einen Sinn, da die Nussmasse dadurch einen leicht karamelligen Touch bekommt. Ohne Frl. Frieda wäre ich vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen, heute Nussecken zu backen :yes1:

Merci!! :biglove:

Und wenn ich am Dienstag oder so meine Maus nach Hause holen kann, dann bekommen der Doktor und sein Team auch ein paar von diesen tollen Ecken ab – jawohl!

Oktober 06th, 2009 | Author: Kerstin

Der Sohnemann wünschte sich heute Grießbrei – und da die Tochter, die ganz unendlich auf Grießbrei steht die um Grießbrei einen großen Bogen macht, es heute vorzieht, „außerhäusig” zu Mittag zu essen, habe ich mich gerne dazu bereit erklärt, dem Gourmetkind diesen Herzenswunsch zu erfüllen.

Und ich muß sagen – er ist mir heute perfekt gelungen – sehr cremig und einfach nur lecker, lecker, lecker. Am besten mit Zimt-Vanillezucker. So leicht, wie es sich anhört, ist es nämlich gar nicht, einen wirklich guten Grießbrei zu kochen. Zu früh vom Herd gezogen, kann man ihn auch Grießsuppe nennen. Zu lange gekocht, wird er auf dem Teller zu fest. Zu wenig gerührt, neigt er zur Klümpchenbildung. Ein Grießbrei möchte eben auf dem Herd betreut und verhätschelt werden.

Gut, das sollte er haben. Aber was schreibe ich da alles – hier ist das Rezept:

DER WELTBESTE GRIEßBREI

Zutaten für 2 Personen (als Hauptmahlzeit, als Vorspeise kann man das Rezept halbieren):

1/2 L Milch

1 EL Butter

1 gute Msp. Salz

2 EL Zucker (Kerstin: selbstgemachter Vanillezucker)

40 g Weichweizengrieß

evtl.1 Eigelb

Zubereitung:

Die Milch mit dem Zucker, Salz und der Butter aufkochen, dabei am Ende dabei bleiben, damit die Milch nicht überkocht.

Den Grieß langsam einrieseln lassen, dabei zügig mit dem Schneebesen umrühren.

Bei mittlerer Hitze nun rühren, rühren und wieder rühren. Mindestens 10 Minuten, max. 15 Minuten (ist vom Grieß abhängig. Meiner war vom P*lus und ich rührte 12 Minuten). Eben bis der Grießbrei die gewünschte Konsistenz hat. Dabei aber nicht unterschätzen, dass der Brei auf dem Teller nochmal nachdickt.

Wer nun gerne noch die typische gelbe Farbe haben möchte, rührt noch ein Eigelb unter – wir haben darauf verzichtet und genießen ihn immer so:

Auf einen tiefen Teller geben, mit Zimt-Zucker bestreuen und dann von außen nach innen Löffelchen für Löffelchen genießen!

Wir haben sogar vergessen, ein Foto zu machen – aber ich denke mal, wir wissen alle, wie ein richtiger Grießbrei aussehen soll, oder?

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September 25th, 2009 | Author: Kerstin

Woher kommt eigentlich der Name „Donauwelle”?

Genau diese Frage stellte ich mir gestern, mußte aber damit Vorlieb nehmen, dass man wohl keine Ahnung mehr hat, wo er seinen Ursprung hat. Eine Theorie ist wohl, dass es mit der Mündung der Donau ins Schwarze Meer zu tun hat. Aber auch das scheint nur Spekulation zu sein. Hier habe ich ein paar Infos zum Thema und auch ein Rezept gefunden, dieses hier hat mich aber mehr angelacht.

Da man sich die Donauwelle ja quasi auch direkt auf die Hüften schmieren kann ja die Donauwelle bekanntermassen ein sehr reichhaltiger aber ebenso leckerer Kuchen ist, habe ich mich entschlossen, nur das halbe Rezept zu machen. Hüftgold pur – aber sowas von lecker und unwiderstehlich – hmmmmh.

DONAUWELLEN


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Zutaten für 1/2 Fettpfanne oder eine große Auflaufform

Für den Teig:

  • 125 g Margarine oder Butter
  • 125 g Zucker
  • 3 kleine Eier
  • 150 g Mehl
  • 1 1/4 TL Backpulver
  • 1 EL dunkler Kakao bzw. echter Kakao

Für die Butter-Vanille-Creme:

  • 20 g Stärke
  • 20-30 g Zucker
  • 1/4 Vanilleschote
  • 250 ml Milch
  • 125 g weiche Butter

1/2 bis 3/4 Glas Sauerkirschen

Für die Schoko-Glasur:

  • 1 Ei
  • 2 1/2 EL Puderzucker
  • 2 EL dunkler bzw. echter Kakao
  • 1 1/2 EL Rum
  • 70 g Palmfett (Palmin)

1. Die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen.

2. Aus Margarine, Zucker, den Eiern, Mehl und Backpulver einen Rührteig herstellen. Die Hälfte auf ein gefettetes halbes Backblech (mit gefalteter Alufolie abteilen) oder in eine große Auflaufform streichen. Das Kakaopulver unter den restlichen Teig rühren und vorsichtig auf den hellen Teig streichen.

Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen.

3. Die Kirschen leicht in den Teig drücken.

4. Im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten backen. (Im Originalrezept sind 20 Minuten angegeben – das ist zu kurz!).

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Zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen und vollständig auskühlen lassen.

5. Für die Butter-Vanille-Creme zunächst aus den o.g. Zutaten (außer der Butter!) einen Vanillepudding zubereiten. Eine Anleitung dazu gibt es hier.

Den Pudding abkühlen lassen und immer wieder mal umrühren, damit sich keine Haut bildet.

Mein Tipp: Ich habe die doppelte Menge gemacht und gleich noch drei Puddingförmchen zum „so essen” gefüllt.

6. In einer nicht zu großen Schüssel die weiche Butter schaumig rühren. Dann esslöffelweise den erkalteten Pudding vorsichtig unterrühren.

7. Die Creme auf den vollständig erkalteten Teig streichen.

8. Zum Schluß die Schokoglasur herstellen. Dafür in einem kleinen Topf das Palmin schmelzen. In einem hohen Rührgefäß das Ei, den Puderzucker, Kakaopulver und Rum gut verrühren. Zum Schluß das flüssige Palmfett unterrühren.

Vorsichtig auf die Buttercreme streichen.

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Anschl. den Kuchen in den Kühlschrank stellen, damit die Glasur vollständig aushärten kann.

Meine Erfahrungen:

Ich hatte den Teig leider zu kurz im Ofen (habe mich an die Angabe im Originalrezept gehalten). Der Teig ist nicht ganz durch gebacken. Schade, aber auch nicht sooo dramatisch.

Die Buttercreme ist toll. Aber unbedingt warten, bis der Kuchenteig vollständig ausgekühlt ist. Erst dann die Buttercreme darauf streichen. (Bei mir war der Kuchen offensichtlich noch leicht warm, so dass die Creme sich teilweise anschmolz und sich dann nicht mehr so leicht verstreichen lies.)

Für die Glasur hätte 1 EL Rum sicher auch genügt. Am nächsten Tag allerdings ist der Rumgeschmack schon deutlich abgeschwächt. Was müssen wir den Kuchen auch schon nach 2 Stunden probieren…

Ansonsten alles fantastisch – ich liebe diesen Kuchen einfach!

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