{"id":2074,"date":"2009-09-12T15:51:54","date_gmt":"2009-09-12T13:51:54","guid":{"rendered":"http:\/\/terragina.de\/blog\/?p=2074"},"modified":"2011-07-09T10:20:47","modified_gmt":"2011-07-09T08:20:47","slug":"gebratene-salbei-polenta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/terragina.de\/blog\/2009\/09\/12\/gebratene-salbei-polenta\/","title":{"rendered":"Gebratene Salbei-Polenta"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Polenta\" title=\"Was ist Polenta?\">Polenta<\/a> &#8211; ein Wort, welches zun\u00c3\u00a4chst einmal keine guten Erinnerungen in mir weckt. Es ist viele Jahre her, dass ich mal Polenta gegessen hatte und sie schmeckte grauenhaft. Einen pappigen Brei habe ich in Erinnerung, der so gar nicht ging.<\/p>\n<p>Da ich aber in den sch\u00c3\u00b6nen Kochb\u00c3\u00bcchern und auch in diversen Kochsendungen immer wieder damit konfrontiert wurde, habe ich beschlossen, mich mal daran zu wagen &#8211; denn eigentlich mag ich ja Mais.<\/p>\n<p>Gesagt &#8211; getan. Der Polenta-Grie\u00c3\u0178 stand schon ein Weilchen bei uns im Vorratskeller herum und wartete auf seine Bestimmung. Gestern war es dann soweit, wenngleich die ersten Blicke der Spr\u00c3\u00b6sslinge doch recht skeptisch waren. Nun war es an Muttern, sie vom Gegenteil zu \u00c3\u00bcberzeugen <span style=\"text-decoration: line-through\">und sich selber nebst Hobbykoch nat\u00c3\u00bcrlich auch<\/span>.<\/p>\n<p>Inspieren lassen habe ich mich von diversen Rezepten. Eines steht im Donna-Hay-Kochbuch, meherere beim Chefkoch und eines auf der Packung. Ich beschloss, ein wenig hiervon und ein wenig davon zu nutzen und den Rest selber auf die Beine zu stellen.<\/p>\n<p>Hier nun mein Rezept:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><font color=\"#1E2C75\">GEBRATENE SALBEI-POLENTA<\/font><\/b><\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">\n  <b><br \/><\/b>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n  <b><a href=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/polenta_02.jpg\" title=\"Gebratene Polenta mit Salbei\" rel=\"lightbox[2074]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/polenta_02-tm.jpg\" width=\"220\" height=\"165\" alt=\"polenta_02.jpg\" \/><\/a><br \/><\/b>\n<\/div>\n<p><\/p>\n<p><i>Zutaten reichlich f\u00c3\u00bcr 4 Personen (wir haben nur die H\u00c3\u00a4lfte gegessen, es macht sehr satt):<\/i><\/p>\n<ul>\n<li>250 g Polenta-Grie\u00c3\u0178<\/li>\n<li>1 knapper Liter Wasser<\/li>\n<li>Salz, Pfeffer aus der M\u00c3\u00bchle<\/li>\n<li>ca. 30 g Parmesan, frisch gerieben<\/li>\n<li>Oliven\u00c3\u00b6l<\/li>\n<li>ca. 20 mittelgro\u00c3\u0178e frische Salbeibl\u00c3\u00a4tter<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<p><i>Zubereitung:<\/i><\/p>\n<p>Zun\u00c3\u00a4chst eine Auflaufform (ca. 20&#215;20 cm) mit Frischhaltefolie auslegen.<\/p>\n<p>Den K\u00c3\u00a4se reiben und die Salbeibl\u00c3\u00a4tter in St\u00c3\u00bcckchen schneiden.<\/p>\n<p>In einem mittelgro\u00c3\u0178en Topf einen knappen Liter Wasser zum Kochen bringen. Polenta-Grie\u00c3\u0178 langsam einr\u00c3\u00bchren, so dass sich keine Kl\u00c3\u00bcmpchen bilden. Unter st\u00c3\u00a4ndigem R\u00c3\u00bchren ca. 15 Minuten bei schwacher Hitze weiter kochen, bis die Masse cremig ist.<\/p>\n<p>Nun mit Salz und Pfeffer w\u00c3\u00bcrzen. Die H\u00c3\u00a4lfte der Salbeibl\u00c3\u00a4tter und den K\u00c3\u00a4se z\u00c3\u00bcgig unterr\u00c3\u00bchren.<\/p>\n<p>Die Masse in die Auflaufform geben, glattstreichen. Ein wenig abk\u00c3\u00bchlen lassen und dann mit einer weiteren Frischhaltefolie abdecken. Ausk\u00c3\u00bchlen lassen.<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">\n  <a href=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/polenta_01.jpg\" title=\"Polenta aus der Form genommen, bereit zum Schneiden.\" rel=\"lightbox[2074]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/polenta_01-tm.jpg\" width=\"220\" height=\"165\" alt=\"polenta_01.jpg\" \/><\/a>\n<\/div>\n<p><\/p>\n<p>Nach dem Ausk\u00c3\u00bchlen die Polenta je nach Bedarf in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Wir haben die H\u00c3\u00a4lfte genommen und 11 Scheiben heraus bekommen. Der Rest l\u00c3\u00a4sst sich hervorragend in der Klarsichtfolie einschlagen und im K\u00c3\u00bchlschrank bis zur weiteren Verwendung lagern.<\/p>\n<p>In einer Grillpfanne ein wenig \u00c3\u2013l erhitzen und die Scheiben mit den restlichen Salbeibl\u00c3\u00a4ttern bei m\u00c3\u00a4ssiger Hitze von beiden Seiten ca. 5 Minuten braten, dann servieren.<\/p>\n<p>Der Hobbykoch \u00c3\u00bcbernahm \u00c3\u00bcbrigens das Fleisch. Hierf\u00c3\u00bcr legte er Gefl\u00c3\u00bcgelschnitzel mit Teriyaki-Sauce und ein wenig Knoblauch ein. Das geht sehr praktisch in einem Gefrierbeutel. Auch die restlichen braunen Champignons vom Vortag fanden heute noch Verwendung &#8211; auch sehr k\u00c3\u00b6stlich und auch passend. Sch\u00c3\u00b6n ist`s, gemeinsam in der K\u00c3\u00bcche zu agieren, wir haben immer sehr viel Spa\u00c3\u0178!<\/p>\n<p>Und so sah unser fertiger Teller dann aus :<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">\n  <a href=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/polenta_03.jpg\" title=\"Leckere Teriyaki-Schnitzelchen mit braunen Champignons und Polenta\" rel=\"lightbox[2074]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/09\/polenta_03-tm.jpg\" width=\"220\" height=\"165\" alt=\"polenta_03.jpg\" \/><\/a>\n<\/div>\n<p>Wir alle fanden das Rezept sehr gelungen und werden es auf jeden Fall wiederholen. Alles Kurzgebratene d\u00c3\u00bcrfte wunderbar dazu passen. ;)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Polenta &#8211; ein Wort, welches zun\u00c3\u00a4chst einmal keine guten Erinnerungen in mir weckt. Es ist viele Jahre her, dass ich mal Polenta gegessen hatte und sie schmeckte grauenhaft. Einen pappigen Brei habe ich in Erinnerung, der so gar nicht ging. Da ich aber in den sch\u00c3\u00b6nen Kochb\u00c3\u00bcchern und auch in diversen Kochsendungen immer wieder damit konfrontiert wurde, habe ich beschlossen, mich mal daran zu wagen &#8211; denn eigentlich mag ich ja Mais. Gesagt &#8211; getan. Der Polenta-Grie\u00c3\u0178 stand schon ein Weilchen bei uns im Vorratskeller herum und wartete auf seine Bestimmung. Gestern war es dann soweit, wenngleich die ersten Blicke der Spr\u00c3\u00b6sslinge doch recht skeptisch waren. Nun war es an Muttern, sie vom Gegenteil zu \u00c3\u00bcberzeugen und sich selber nebst Hobbykoch nat\u00c3\u00bcrlich auch. Inspieren lassen habe ich mich von diversen Rezepten. Eines steht im Donna-Hay-Kochbuch, meherere beim Chefkoch und eines auf der Packung. Ich beschloss, ein wenig hiervon und ein wenig davon zu nutzen und den Rest selber auf die Beine zu stellen. 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