{"id":2649,"date":"2009-11-30T17:48:31","date_gmt":"2009-11-30T15:48:31","guid":{"rendered":"http:\/\/terragina.de\/blog\/?p=2649"},"modified":"2011-07-09T10:17:05","modified_gmt":"2011-07-09T08:17:05","slug":"frankfurter-bethmaennchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/terragina.de\/blog\/2009\/11\/30\/frankfurter-bethmaennchen\/","title":{"rendered":"Frankfurter Bethm\u00c3\u00a4nnchen"},"content":{"rendered":"<p>Die Frankfurter Bethm\u00c3\u00a4nnchen blicken auf eine lange Tradition zur\u00c3\u00bcck. Nach einer Legende wurde das Marzipankonfekt vom Pariser Konditor <em>Jean Jacques Gautenier<\/em> erfunden, der zu dieser Zeit K\u00c3\u00bcchenchef der Frankfurter Bankiers-Familie Bethmann war. Dieser lie\u00c3\u0178 die Bethm\u00c3\u00a4nnchen von seinem Haus- und Hofkonditor herstellen und an die Bed\u00c3\u00bcrftigen verteilen.<\/p>\n<p>Die Legende besagt ebenfalls, dass urspr\u00c3\u00bcnglich die Bethm\u00c3\u00a4nnchen nach seinen vier S\u00c3\u00b6hnen mit vier Mandelh\u00c3\u00a4lften best\u00c3\u00bcckt worden waren. Nach dem Tod seines Sohnes Heinrich im Jahr 1845 wurden nur noch 3 Mandelh\u00c3\u00a4lften pro Bethm\u00c3\u00a4nnchen verwendet. Ob das wirklich stimmt, mag jeder f\u00c3\u00bcr sich selber entscheiden, denn ein anderer Sohn, Simon Moritz, war bereits im Jahre 1826 verstorben :pfeif:<\/p>\n<p><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>FRANKFURTER BETHM\u00c3\u201eNNCHEN<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: center\">\n  \n<\/div>\n<div style=\"text-align: center\">\n  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bethmaennchen_01.jpg\" border=\"0\" alt=\"bethmaennchen_01.jpg\" width=\"580\" height=\"435\" \/>\n<\/div>\n<p><\/p>\n<p><em>Zutaten f\u00c3\u00bcr ca 40 St\u00c3\u00bcck:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li>200 g Marzipanrohmasse<\/li>\n<li>80 g Puderzucker<\/li>\n<li>80 g gemahlene Mandeln<\/li>\n<li>2 EL Mehl<\/li>\n<li>1 EL Rosenwasser<\/li>\n<li>1 Eiweiss<\/li>\n<li>1 EL Amaretto (Kerstin special)<\/li>\n<li>60 Mandeln<\/li>\n<li>1 Eigelb<\/li>\n<li>1-2 TL Rosenwasser<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<p><em>Zubereitung:<\/em><\/p>\n<p>1. Zun\u00c3\u00a4chst werden die Mandeln geh\u00c3\u00a4utet. Das geht am einfachsten, wenn man sie mit kochendem Wasser \u00c3\u00bcbergie\u00c3\u0178t und ein paar Minuten darin liegen l\u00c3\u00a4sst. Gl\u00c3\u00bccklich ist, wer einen Hobbykoch zu Hause hat, der einem diese friemelige Arbeit abnimmt. Dann zum Abtrocknen auf ein K\u00c3\u00bcchenkrepp legen, das Teilen wird leichter, wenn sie wieder trocken sind.<\/p>\n<p>2. Die Marzipanrohmasse in kleine St\u00c3\u00bccke schneiden, den Puderzucker dazu sieben.<\/p>\n<p>3. Gemahlene Mandeln, Mehl, Rosenwasser, Eiweiss und Amaretto zugeben und alles mit den Knethaken des Handr\u00c3\u00bchrger\u00c3\u00a4tes verkneten.<\/p>\n<p>4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.<\/p>\n<p>5. Aus der Masse kleine Kugeln formen. Der Teig ist recht klebrig, das ist normal. Mit leicht bemehlten H\u00c3\u00a4nden geht es aber ganz gut.<\/p>\n<p>6. Den Backofen auf <strong>175\u00c2\u00b0 Ober-\/Unterhitze<\/strong> vorheizen.<\/p>\n<p>7. Die Mandeln vorsichtig halbieren und an jede Kugel drei Mandelh\u00c3\u00a4lften dr\u00c3\u00bccken.<\/p>\n<p>8. Das Eigelb mit dem Rosenwasser verquirlen und jedes \u00e2\u20ac\u017ePl\u00c3\u00a4tzchen\u00e2\u20ac\u009d im oberen Bereich damit bestreichen.<\/p>\n<p>9. Bethm\u00c3\u00a4nnchen in ca. 15 Minuten bei 175\u00c2\u00b0 goldgelb backen.<\/p>\n<p>10. Zur Aufbewahrung die ausgek\u00c3\u00bchlten Bethm\u00c3\u00a4nnchen lagenweise in eine Blechdose schichten. Dazwischen jeweils eine Lage Pergament- oder Butterbrotpapier.<\/p>\n<p><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/bethmaennchen.jpg\" border=\"0\" alt=\"bethmaennchen.jpg\" width=\"480\" height=\"360\" \/><\/p>\n<p>\nIch w\u00c3\u00bcnsche all meinen Leserinnen und Lesern gutes Gelingen beim Nachbacken und eine besinnnliche Adventszeit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frankfurter Bethm\u00c3\u00a4nnchen blicken auf eine lange Tradition zur\u00c3\u00bcck. Nach einer Legende wurde das Marzipankonfekt vom Pariser Konditor Jean Jacques Gautenier erfunden, der zu dieser Zeit K\u00c3\u00bcchenchef der Frankfurter Bankiers-Familie Bethmann war. Dieser lie\u00c3\u0178 die Bethm\u00c3\u00a4nnchen von seinem Haus- und Hofkonditor herstellen und an die Bed\u00c3\u00bcrftigen verteilen. 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