{"id":4177,"date":"2010-07-28T17:03:30","date_gmt":"2010-07-28T15:03:30","guid":{"rendered":"http:\/\/terragina.de\/blog\/2010\/07\/28\/marillenknoedel\/"},"modified":"2011-07-09T10:06:15","modified_gmt":"2011-07-09T08:06:15","slug":"marillenknoedel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/terragina.de\/blog\/2010\/07\/28\/marillenknoedel\/","title":{"rendered":"Marillenkn\u00c3\u00b6del"},"content":{"rendered":"<p>Mal wieder von meiner lieben Immi inspiriert, die mich allw\u00c3\u00b6chentlich mit ihrem Wochen-Koch-Plan verw\u00c3\u00b6hnt, hatte ich schon seit Tagen Lust auf diese superleckeren \u00e2\u20ac\u017eGummihupfer\u00e2\u20ac\u009d , auch als <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marillenkn%C3%B6del\" title=\"Was sind Marillenkn\u00c3\u00b6del?\">Marillenkn\u00c3\u00b6del<\/a> bekannt.<\/p>\n<p>Eigentlich k\u00c3\u00b6nnte man sie auch Aprikosenkn\u00c3\u00b6del nennen (Marillen oder Aprikosen? &#8211; es handelt sich um die gleiche Frucht.<\/p>\n<p>Die zu den Reneclauden (Pflaumen) geh\u00c3\u00b6renden Mirabellen f\u00c3\u00bchren manchmal zu Verwirrungen.<\/p>\n<p>Klar kann man diese Kn\u00c3\u00b6del genauso gut auch mit Pflaumen machen. Ob gelb oder blau, bleibt aus meiner Sicht egal. Allerdings w\u00c3\u00bcrde ich dann evtl. das St\u00c3\u00bcck Zucker weglassen, weil diese Obstsorten schon mehr an S\u00c3\u00bc\u00c3\u0178e mitbringen. Geschmackssache. ;)<\/p>\n<p><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><b><font color=\"#C34A01\">MARILLENKN\u00c3\u2013DEL NACH \u00c3\u2013STERREICHISCHER ART<\/font><\/b><\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">\n  \n<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">\n  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/marillenknoedel.jpg\" width=\"580\" height=\"435\" alt=\"marillenknoedel.jpg\" \/>\n<\/div>\n<p><i>Zutaten f\u00c3\u00bcr 8 St\u00c3\u00bcck (f\u00c3\u00bcr 3 kleine oder 2 gro\u00c3\u0178e Esser)<\/i><\/p>\n<ul>\n<li>250 g Magerquark<\/li>\n<li>2 x 50 g weiche Butter<\/li>\n<li>1 Ei<\/li>\n<li>100 g Mehl<\/li>\n<li>50 g Hartweizengrie\u00c3\u0178<\/li>\n<li>Salz<\/li>\n<li>8 sch\u00c3\u00b6ne Aprikosen (Marillen)<\/li>\n<li>8 St\u00c3\u00bcck W\u00c3\u00bcrfelzucker<\/li>\n<li>100 g Semmelbr\u00c3\u00b6sel<\/li>\n<li>2 EL Zucker <i>(Kerstin: davon 1 EL Vanillezucker)<\/i><\/li>\n<li>evtl. etwas Zimt<\/li>\n<li>Puderzucker<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<p><i>Zubereitung:<\/i><\/p>\n<p>Den Magerquark am besten ein paar Stunden in ein mit K\u00c3\u00bcchenkrepp ausgelegtes Sieb legen und das Wasser abtropfen lassen.<\/p>\n<p>50 g Butter mit dem Ei gut verr\u00c3\u00bchren (am besten mit den R\u00c3\u00bchrst\u00c3\u00a4ben des Handr\u00c3\u00bchrger\u00c3\u00a4tes), dann den Quark untermengen und das Handr\u00c3\u00bchrger\u00c3\u00a4t mit Knethaken ausstatten. Mehl, Grie\u00c3\u0178 und eine Prise Salz dazugeben und verkneten. F\u00c3\u00bcr ca. 20 Minuten beiseite stellen und ruhen lassen.<\/p>\n<p>Die Aprikosen waschen, trockentupfen und gut die H\u00c3\u00a4lfte aufschneiden, um die Kerne zu entfernen. An diese Stelle je ein St\u00c3\u00bcck W\u00c3\u00bcrfelzucker in die Marille geben.<\/p>\n<p>Aus dem Teig mit gut bemehlten H\u00c3\u00a4nden eine Rolle formen und in 8 ca. gleich gro\u00c3\u0178e St\u00c3\u00bccke schneiden. Aus jedem dieser St\u00c3\u00bccke ebenfalls mit gut bemehlten H\u00c3\u00a4nden einen flachen Kreis formen. In die Mitte eine gef\u00c3\u00bcllte Aprikose geben und den Teig verschlie\u00c3\u0178en. Am besten auf bemehlter Arbeitsfl\u00c3\u00a4che zwischenlagern.<\/p>\n<p>W\u00c3\u00a4hrenddessen eine gute Menge Salzwasser zum Kochen bringen.<\/p>\n<p>Die fertigen Marillenkn\u00c3\u00b6del in das Salzwasser geben und in ca. 10 Minuten ziehen lassen.<\/p>\n<p>Parallel dazu die restlichen 50 g Butter mit dem Zucker (und evtl. Vanillezucker) in einer Pfanne leicht karamellisieren. Die Semmelbr\u00c3\u00b6sel dazu geben und unter st\u00c3\u00a4ndigen R\u00c3\u00bchren goldbraun werden lassen. Wer mag, kann noch etwas Zimt zugeben.<\/p>\n<p>Die Kn\u00c3\u00b6del mit einem Schauml\u00c3\u00b6ffel aus dem Kochwasser fischen und gut abtropfen lassen. Anschl. in den Semmelbr\u00c3\u00b6seln wenden.<\/p>\n<p>Serviert werden die Kn\u00c3\u00b6del traditionsgem\u00c3\u00a4ss mit etwas Puderzucker best\u00c3\u00a4ubt. Ich habe darauf allerdings verzichtet und finde auch, es ist nicht n\u00c3\u00b6tig. ;)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/terragina.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/gut_app_oesterreich.jpg\" width=\"186\" height=\"74\" alt=\"gut_app_oesterreich.jpg\" \/><\/p>\n<p><\/p>\n<p><i>Familien-Fazit<\/i>:<\/p>\n<ul>\n<li>Dem Hobbykoch brauche ich damit gar nicht kommen &#8211; seine Alternative heute war ein Black-Angus-Steak&#8230; :roll:<\/li>\n<li>Der Sohnemann war hellauf begeistert &#8211; er wird ja gerne bei S\u00c3\u00bc\u00c3\u0178em schwach. 2 1\/2 St\u00c3\u00bcck hat er geschafft.<\/li>\n<li>Vom Tochterkind stammt die folgende Wortwahl: \u00e2\u20ac\u017eDer Teig erinnert mich an Milchpampe\u00e2\u20ac\u009d &#8211; aber so schlimm kann es nicht gewesen sein, denn sie hat tapfer aufgegessen. Zwei St\u00c3\u00bcck nur, aber immerhin!<\/li>\n<li>Meine Wenigkeit liebt diese Kn\u00c3\u00b6del und ich k\u00c3\u00b6nnte sie viel \u00c3\u00b6fter essen. Leider passen sie nicht unbedingt in den kalorienbewussten Speiseplan &#8211; aber so ab und an?!<\/li>\n<\/ul>\n<p><\/p>\n<p><i>Und noch ein kleiner Nachsatz:<\/i><\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u017eGummihupfer\u00e2\u20ac\u009d, wie weiter oben erw\u00c3\u00a4hnt, ist eigentlich ganz fies. :blush: Denn davon ist diese K\u00c3\u00b6stlichkeit wirklich weit entfernt. Legen wir diese Bezeichnung einfach mal ab unter \u00e2\u20ac\u017eFamilien-Interna\u00e2\u20ac\u009d ;)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal wieder von meiner lieben Immi inspiriert, die mich allw\u00c3\u00b6chentlich mit ihrem Wochen-Koch-Plan verw\u00c3\u00b6hnt, hatte ich schon seit Tagen Lust auf diese superleckeren \u00e2\u20ac\u017eGummihupfer\u00e2\u20ac\u009d , auch als Marillenkn\u00c3\u00b6del bekannt. Eigentlich k\u00c3\u00b6nnte man sie auch Aprikosenkn\u00c3\u00b6del nennen (Marillen oder Aprikosen? &#8211; es handelt sich um die gleiche Frucht. Die zu den Reneclauden (Pflaumen) geh\u00c3\u00b6renden Mirabellen f\u00c3\u00bchren manchmal zu Verwirrungen. Klar kann man diese Kn\u00c3\u00b6del genauso gut auch mit Pflaumen machen. Ob gelb oder blau, bleibt aus meiner Sicht egal. Allerdings w\u00c3\u00bcrde ich dann evtl. das St\u00c3\u00bcck Zucker weglassen, weil diese Obstsorten schon mehr an S\u00c3\u00bc\u00c3\u0178e mitbringen. Geschmackssache. ;) MARILLENKN\u00c3\u2013DEL NACH \u00c3\u2013STERREICHISCHER ART Zutaten f\u00c3\u00bcr 8 St\u00c3\u00bcck (f\u00c3\u00bcr 3 kleine oder 2 gro\u00c3\u0178e Esser) 250 g Magerquark 2 x 50 g weiche Butter 1 Ei 100 g Mehl 50 g Hartweizengrie\u00c3\u0178 Salz 8 sch\u00c3\u00b6ne Aprikosen (Marillen) 8 St\u00c3\u00bcck W\u00c3\u00bcrfelzucker 100 g Semmelbr\u00c3\u00b6sel 2 EL Zucker (Kerstin: davon 1 EL Vanillezucker) evtl. etwas Zimt Puderzucker Zubereitung: Den Magerquark am besten ein paar Stunden in ein mit K\u00c3\u00bcchenkrepp ausgelegtes Sieb legen und das Wasser abtropfen lassen. 50 g Butter &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[7,168],"tags":[961],"class_list":["post-4177","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leckeres","category-rund-ums-kochen","tag-leckeres"],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pq7aY-15n","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4177"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4177\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/terragina.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}