März 11th, 2010 | Author: Kerstin

Zwischen Mittagessen zubereiten (wow, war das schwer, ein paar Baguettes in den Ofen zu schieben – aber das muß auch mal zwischendurch sein) und dem Nachmittags-Kaffee-Besuch einer lieben Freundin kommen hier schnell meine Antworten auf die drei Donnerstags-Fragen vom Krümelmonster-AG-Blog. :yes1: Wer noch mitmachen mag – einfach auf den Link klicken. ;-)

1. Gibt es etwas, was du dir heute besonders wünschst?

Ich habe mir heute eigentlich nichts Besonderes gewünscht, sondern mich einfach nur auf den Feierabend und das Wochenende gefreut. Wünschen tu ich mir vieles, aber das ist vollkommen unabhängig vom heutigen Tag!

2. Welche drei Dinge würdest du mitnehmen, wenn du 10 Minuten zum Packen hättest (außer Geld, Pass und Scheckkarte)?

Natürlich mein i*Phone mit Ladegerät, meine Zahnbürste und meine Handtasche….(Würde ich das wirklich? Schwierige Frage, dieser Situation musste ich mich Gott sei Dank noch nie stellen….)

3. Was tust Du für Dein Seelenheil?

Oh, auch keine leichte Frage. Ich höre Musik, fotografiere, lese Zeitschriften, schaue Bilder an, blogge, bastele, surfe im Internet. Ich esse Schokolade oder anderes Hüftgold… ach ja – ein Gläschen Prosecco oder auch Bowle ist auch sehr gut für meine Seele. Und ich kuschele natürlich mit meinen Lieben – dazu gehören selbstverständlich auch die Fellnasen. :yes:

Wer noch mitmachen mag – einfach oben auf den Link klicken. ;-)

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März 10th, 2010 | Author: Kerstin

Mitten in der Woche.. nach dem Aufwand gestern habe ich heute den großen Wunsch verspürt, etwas zu kochen, was schnell von der Hand geht und auch relativ leicht ist. ;-)

Entschieden habe ich mich hat sich der Sohnemann für „Kartoffel-Möhren-Cremesuppe”. Klang eigentlich nach einer guten und leckeren Idee und somit war sein Wunsch für mich Befehl. Das Tochterkind übrigens zog es vor, die Mittags-Mahlzeit in der Schul-Cafeteria zu sich zu nehmen – selber schuld. :roll:

Hier kommt also nun ein oberleckeres, schnelles Rezept daher:

KARTOFFEL-MÖHREN-CREMESUPPE

kartoffel_moehren_cremesuppe.jpg

Zutaten für 3 Suppenkasper mit großem Hunger:

  • ca. 600 g Kartoffeln
  • ca. 400 g Möhren
  • 800-1000 ml Brühe (Kerstin: Instant)
  • 80-100 g Frischkäse (z.B. Bu*ko oder Phila*delphia)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer

Für die Croûtons:

  • 4 Scheiben Ciabatta oder Baguette vom Vortag
  • 2 TL Bärlauch-Paste
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Butter

Zubereitung:

Die Kartoffeln und Möhren schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden. Mit Wasser bedecken und in ca. 20 Minuten weich kochen.

Eine Tasse voll Gemüse aus dem Topf beiseite stellen. Die Brühe angießen (bis zum gewünschten Sämigkeits-Grad), aufkochen lassen und dann pürieren. Mit fein gehacktem Knoblauch, Salz und Pfeffer würzen.

Zum Schluß noch den Frischkäse hineingeben und unter Rühren auflösen. Das beiseite gestellte Gemüse noch hineingeben. Wer mag, kann noch mit frischer gehackter Petersilie würzen.

Für die Croûtons das Weißbrot zunächst in 4-6 Scheiben schneiden und diese von beiden Seiten mit der Knoblauchzehe abreiben. Anschl. in Würfel schneiden. Etwas Butter in eine unbeschichtete Pfanne geben, Brotwürfelchen und Bärlauch-Paste hinein geben und gut vermischen. Bei mittlerer Hitze rösten und immer mal wenden. Nach 10 bis 15 Minuten sind die Croûtons fertig.

Meine Tipps:

Für eine reine Kartoffelsuppe die Menge der Möhren einfach mit Kartoffeln ersetzen.

Die Croûtons kann ich mir auch sehr gut mit einer Pesto vorstellen oder einfach mit Olivenöl und gemischten Kräutern. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

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Category: Leckeres, Rund ums Kochen  | Tags: ,  | 4 Comments
März 09th, 2010 | Author: Kerstin

Machmal kommt eine Idee zum Kochen sogar per Mail. :yes: Gestern war es so, als mir eine ganz liebe Verwandte, ihres Zeichens eine tolle Köchin mit vielen Ideen, ihren aktuellen Wochenplan (Kochvorhaben für eine Woche) zukommen lies. Wie immer verschlang ich ihn mit großem Interesse. Und stolperte direkt über den Namen ihres Montags-Gerichtes:

Malfatti??

Habt Ihr das schon mal gehört? Ich wurde neugierig wissbegierig und machte ich mich erstmal bei Tante Google und dem Chefkoch schlau, wurde fündig und druckte mir direkt das Rezept aus.

Ganz kurz noch etwas zur Herkunft:

„Malfatti” ist italienisch und bedeutet so viel wie „misslungen”. Eigentlich kommen sie in Kugelform daher, aber ich habe mich entschlossen, einfach Nocken abzustechen. Ich finde das eigentlich immer sehr hübsch und ich spare mir die ”zur-kugel-formende” Handarbeit.

Das Rezept hörte sich ganz großartig an und so beschloss ich heute morgen, dass ich noch die benötigten Zutaten einkaufe und mich daheim angekommen gleich in die Küche stelle. Gesagt – getan… und hier kommt auch schon das Rezept:

MALFATTI

malfatti.jpg

Zutaten für eine Vorspeise für 6-8 Personen (alternativ mit Salat ein Hauptgericht für 4 Personen):

  • 750 TK-Blattspinat (oder 1000 g frischer Spinat)
  • 1 EL Butter oder neutrales Öl
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g Ricotta (alternativ 500 g sehr gut abgetropfter Magerquark)
  • 3 Eier, Gr. M
  • 40-50 g frisch geriebener Parmesan oder Grana Padano
  • ca. 2 TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch gemahlene Muskatnuß
  • etwas Chili aus der Mühle oder Chiliflocken
  • 5-7 EL Mehl
  • 40-50 g frisch geriebener Parmesan, Pecorino oder Sbrinz
  • 1-2 EL Butter

Zubereitung:

Zunächst den Spinat in einem Sieb auftauen lassen. Frischen Spinat putzen, waschen und kurz im kochenden Wasser blanchieren bzw. zusammen fallen lassen.

Augetaute Blätter sehr gut ausdrücken und den Spinat mit einem großen Messer fein hacken.

2 Schalotten und den Knoblauch fein hacken.

Die Butter (oder Öl) in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelchen mit dem Knoblauch glasig dünsten, den Spinat unterrühren, vom Herd nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

In einer Schüssel den Ricotta (oder den gut abgetropften(!) Magerquark) mit den drei Eiern am besten mit den Quirlen des Handrührgerätes cremig rühren. Spinat und geriebenen Parmesan (40-50 g) unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Chili würzen und abschmecken. Nun EL-weise das Mehl unterrühren. Je nach Restfeuchte des Spinates variiert hier die Menge. Der Teig ist richtig, wenn er eine frikadellenteig-artige Konsistenz hat.

In einem großen Topf ca. 3 L Wasser zum Kochen bringen und gut salzen. Mit zwei Esslöffeln Nocken abstechen. Nach wenigen Minuten steigen die fertigen Malfatti an die Oberfläche und können mit einem Schaumlöffel heraus genommen werden. Ich habe die fertigen Nocken dann bei 60°C im Backofen warmgehalten, bis ich mit allen fertig war. (Die Menge ergibt ca. 40-50 Stück).

In einem kleinen Pfännchen habe ich die Butter zerlassen und über die fertigen Malfatti gegeben.

Mit frisch geriebenem Parmesan, Pecorino oder Sbrinz sofort servieren.

Noch ein Tipp: Den Teig kann man ruhig ein Weilchen abgedeckt stehen lassen. Die Nocken selber sollte man frisch genießen!

Dazu gab es bei uns einen schnellen Tomatensalat aus Cocktailtomaten, ein paar Zwiebelchen, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer. Passte ganz hervorragend.

Familien-Fazit:

Mutter: 10 Stück, Tochter: 10 Stück, Sohn: 10 Stück, Vater: 20 Stück *lol* – Ich glaube, weitere Fragen, ob`s lecker war, erübrigen sich an dieser Stelle… ;)

Rezept-Quelle: Chefkoch

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März 08th, 2010 | Author: Kerstin

Seitdem ich hier eingezogen bin, habe ich das Gefühl, dass die Dosine mir mit der Knipse viel mehr hinterher rennt als meiner Ersatzmama. Dabei sieht doch ein Blinder, dass sie eine genauso hübsche Katze ist wie ich es bin. Gut, ein wenig größer ist sie noch – aber bald kann ich da bestimmt mithalten. :yes:

Allein aufgrund der Tatsache, dass sie längst nicht so viel rumzappelt wie ich mehr so viel spielt wie ich, wäre es doch viel praktischer für die Dosine, wenn sie sie mal als Fotomodell nimmt. Dann würde sie mich vielleicht mit dem doofen Knipsapparat mal in Ruhe lassen. :roll:

Offensichtlich kann die Dosine nicht nur unsere Futternäpfe füllen sie meine Gedanken lesen, denn vorhin hat sie sich mal nicht mich, sondern „die Große” als Fotomodell geschnappt. Wir hatten uns aber auch faul und gemütlich auf unserem Kratzbaum trapiert. *lol* Die Sonne schien durch`s Treppenhausfenster, so dass endlich mal kein Blitz notwendig war.

Hier also eine kleine Studie von meiner großen Spielgefährtin – die Miniaturen sind anklickbar. :yes1:

Schaut Euch mal diese schönen Puschelpfötchen an... ... jetzt hat sie sie angezogen, schade. Aber auch süß!
Klar, von dem doofen Geklicke werde ich auch immer halbwegs munter... ... da geht`s Beverly nicht anders.
Jetzt ist sie wach und hat gerade mal ein klitzekleines Foto-Shooting-Putz-Päuschen eingelegt.

Aber wenn man`s ganz genau nimmt – dann fehle ich schon ein wenig auf den Fotos, oder nicht? :blush: Ok ok, ich geb`s zu – ich freue mich schon auch ein bisschen, wenn ich Fotomodell spielen darf…. :catlove:

Und jetzt habe ich genug erzählt - ich schlafe dann mal weiter... tschü-üss!

Und das war es auch schon wieder von mir für heute …. danke für`s Ansehen der Bilder – ich bin dann mal wieder weg im Traumland….
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Category: Cat-Corner  | Tags: , , ,  | 10 Comments
März 07th, 2010 | Author: Kerstin

Da hatte ich mir für`s Wochenende doch wieder etwas Besonderes vorgenommen und gestartet habe ich mit dieser Köstlichkeit bereits gestern. Eigentlich ist es nicht wirklich viel Arbeit, aber ein wenig Geduld ist gefragt.

„Vitello Tonnato” sollte es heute geben. Dafür brachte der Hobbykoch mir vom Metzger unseres Vertrauens ein wunderschönes Stück Kalbfleisch mit. Kalbsnuss gab`s leider nicht, aber auch die Oberschale eignet sich, wie ich feststellen konnte, hervorragend für dieses schöne Rezept.

Nach Original Piemonteser Art kommt hier also unser

VITELLO TONNATO


vitello_tonnato_03.jpg


Nicht ganz unerwähnt bleiben sollte an dieser Stelle natürlich auch das leckere Bruschetta, was der Hobbykoch liebevoll gemeinsam mit einem der Culinary-Kids zubereitet hat. Vitello und Bruschetta passten ganz hervorragend zusammen. Und weil`s so lecker war, durfte das lecker geröstete Tomaten-Knobi-Ciabatta auch mit auf`s Foto! :sing:

Zutaten für 4 Portionen:

Für das Fleisch:

  • 600 g Kalbsbraten (Kalbsnuss oder -oberschale)
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Stangensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 2 Nelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3/4 l trockener Weißwein
  • 1 TL Salz

Für die Sauce:

  • 1 Dose Thunfisch
  • 3 eingelegte Sardellenfilets
  • 2 Eigelbe
  • 2 EL Kapern
  • Saft von 1/2 Zitrone (Kerstin: leider beim Einkauf vergessen. Alternativ Bio-Zitronensaft und dann ohne Deko serviert)
  • 2 EL Essig
  • Einige EL des Fleisch-Suds
  • 200 ml Olivenöl (Kerstin: weniger – max. 150 ml?)
  • Salz und Pfeffer

Für die Deko:

  • 1 1/2 Zitronen (Kerstin hatte leider keine…)
  • 1 EL Kapern

Zubereitung:

Am Vortag das Kalbfleisch abwaschen, trockentupfen und in einen Topf legen. Möhre, Selleriestange und Zwiebel in grobe Stücke schneiden, zum Fleisch geben. Lorbeerblatt und die beiden Nelken ebenfalls zugeben.

Mit 3/4 l Weißwein angießen. Zugedeckt mindestens 18, besser 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Mehrmals wenden.

Am nächsten Morgen den Topf auf den Herd stellen, Wenn nötig Wasser angießen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. Zum Kochen bringen, 1 TL Salz einstreuen. Bei schwacher Hitze ohne Deckel 1 Stunde gar ziehen lassen (nicht kochen!). Fleisch im Sud abkühlen lassen.

Für die Sauce 3 Sardellenfilets gut abwaschen, trocknen und in kleine Stücke schneiden. Den Thunfisch abtropfen lassen.

Im Mixer (Kerstin: Zauberstab und Zauberette) Thunfisch, 2 Eigelbe, klein geschnittene Sardellenfilets und zwei EL Kapern mit dem Saft einer halben Zitrone und 2 EL Essig fein pürieren. Nach und nach ein paar Esslöffel des Fleischsuds und das Olivenöl einfließen lassen, bis die Sauce sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Kalbfleisch aus dem Topf nehmen, abtupfen und in möglichst dünne Scheiben schneiden.

vitello_tonnato_01.jpg

Auf einer großen Platte anrichten. Gleichmässig mit der Thunfischsauce bedecken und mit Frischhaltefolie abdecken.

vitello_tonnato_02.jpg

Für 3-4 Stunden zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.

Zum Servieren noch 1 EL Kapern darüber streuen, die Zitronen in dünne Scheiben schneiden und damit das Kalbfleisch dekorieren.

Meine Erfahrungen:

Die Sauce funktioniert auch wunderbar mit Bio-Zitronensaft aus dem Drogeriemarkt mit den zwei Buchstaben.

Fein, wenn man einen Hobbykoch hat, der einem das Fleisch mit dem Allesschneider in wirklich tolle dünne Scheiben schneidet. Noch toller wäre es gewesen, wenn er die Maschine auch noch gereinigt hätte, aber ich sollte schon für`s Schneiden dankbar sein und den Rest habe ich dann gerne gemacht.

Mit Zitronenscheiben-Deko schaut´s bestimmt nochmal so schön aus. Aber ging eben nicht… schade.

Urteil von Sohnemann und Hobbykoch: Hier war das schon sehr lecker – aber heute und hier, da war´s doch nochmal einen Tick besser.” :yeah: Da lacht das Mutter- und Ehefrauen-Herz. :hearts:

LECKER! LECKER! LECKER!

Quelle (fast vergessen) – mal wieder der Chefkoch

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März 07th, 2010 | Author: Kerstin

Gestern hat der Hobbykoch mich mal wieder so lecker bekocht, dass ich Euch unbedingt davon erzählen möchte. Bereits morgens um 9:00 Uhr stand er mit Kochtopf und -löffel bewaffnet in der Küche und rotierte. Ich gebe zu, damit habe ich ja so meine Probleme, kann morgens eigentlich nicht so gut schon Küchengerüche ab. Aber manchmal geht es halt nicht anders.

Mittags sah unser Esstisch dann so aus:

verwoehnprogramm.jpg

Und ich schwöre – es war genauso lecker, wie es hier auch aussieht. Ragoût fin ist etwas ganz wunderbares – ich liebe es einfach. Hier habe ich bereits einmal davon berichtet. Wir haben unser Mittagessen sehr genossen. :yes1:

Ich selber stand übrigens dafür am heutigen Tag schon in aller Frühe in der Küche – aber davon berichte ich in einem anderen Artikel. :yes:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Frau Holle hat ja über Deutschland wieder fleissig ihre Betten geschüttelt… da dachte ich so bei mir, ich balsamiere ein wenig Eure Seele und zeige Euch mal den ganz persönlichen Frühling in meiner unserer Küche.

Ok – für`s Foto habe ich das Arrangement mal auf den Esstisch gestellt. ;-)

fruehlingsboten.jpg

Und nun wünsche ich Euch allen noch einen schönen, gemütlichen Sonntag – hier strahlt die Sonne vom Himmel. Und wenn ich mich nicht wieder mal mit doofen Bläschen an der Nase herumärgern müsste, würde ich garantiert eine kleine Fototour machen.

Lasst Es Euch gut gehen!

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März 06th, 2010 | Author: Kerstin

„Igittigitt” mag so mancher von meiner werten Leserschaft denken… aber wer diesen Kuchen nachbackt, wird mir Recht geben, dieser Kuchen schmeckt toll!

Jetzt fragt sich sicher die ein oder andere, wie ich darauf kam. Also dazu eine kleine Geschichte:

Wir waren doch vor einigen Tagen zu Besuch in Baden-Württemberg. Als wir so bei der Verwandschaft am Frühstückstisch saßen, stöberte der Hobbykoch ein wenig im Regal mit den Kochbüchern und wurde auf dieses Buch aufmerksam. Er blätterte darin und war total begeistert.

Am Morgen nach der Feier, am gemeinsamen Frühstückstisch, stand dort ein herzhafter Kuchen. Als wir danach fragten, wurde uns gesagt, er sei mit Lachs und Käse. Und was soll ich sagen: Drei unserer vier Familienmitglieder probierten ihn und alle drei waren begeistert.

Ich brauche jetzt nicht weiter erwähnen, was zwei Tage später in meinem Einkaufwagen von Ama*zon landete? Ja genau – eben dieses Buch.

Es ist sehr schön aufgeteilt nach Jahreszeiten und zu jedem Monat des Jahres enthält das sehr schön bebilderte Buch zwischen 5 und 7 Rezepten. Sämtliche Rezepte sind für eine Standard-Kastenkuchenform ausgerichtet und neben den herzhaften Ideen gibt`s auch immer die süße Variante.

Es wird ganz sicher nicht das letzte Mal sein, dass ich daraus einen Kuchen backe – als nächstes ist ein Vanillecake geplant.

ESTRAGON-HÄHNCHEN-KUCHEN

estragon_haehnchen_kuchen.jpg

Zutaten für eine Kastenkuchenform:

  • 1 Schalotte
  • 10 g halbgesalzene Butter (z.B. La Motte)
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 großes Hähnchenbrustfilet (200 g)
  • 2 Msp. Salz
  • 2 Msp. Pfeffer
  • 50 g Estragon (Kerstin: aus Ermangelung habe ich auf gefriergetrockneten Estragon zurückgegriffen)
  • 150 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 125 g warme Milch
  • 100 g geriebener Greyerzer Käse

Zubereitung:

Die Schalotte fein hacken und das Hähnchenbrustfilet in dünne Streifen schneiden. 1 EL Öl und die Butter in einer Pfanne erhitzen, zunächst die Schalotte darin 5 Minuten anbraten. Das Fleisch zugeben und weitere 5 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Dann den Estragon darüber streuen, gut verrühren und zur Seite stellen.

Den Backofen auf 160° Heißluft (oder 180° Ober-/Unterhitze)

In einer Schüssel Mehl und Backpulver gut mischen. Die 3 Eier dazugeben und mit dem Schneebesen kräftig verrühren. (Achtung! Ich habe das Handrührgerät genommen und der Teig ist von der Konsistenz zunächst sehr undankbar und zieht sich an den Rührern Richtung Motor hoch. Also besser ”von Hand” arbeiten, es geht auch recht schnell.) Nach und nach die 100 ml Öl und die warme Milch zugeben, dann den geriebenen Käse unterrühren.

Zum Schluß noch die Schalotten-Estragon-Hähnchen-Mischung behutsam unter den Teig rühren.

Teig in eine ganz leicht gefettete Kastenform geben und in 45 Minuten backen.

Tipps & Erfahrungen:

Ich würde wirklich den Teig beim nächsten Mal ”zu Fuß” rühren – auch wenn`s ein wenig anstrengender ist und länger dauert. Den Teig immer wieder herunter zu schieben war nervig und ebenfalls zeitintensiv.

Exakt nach 43 Minuten habe ich den Kuchen aus dem Ofen geholt, die Farbe war goldrichtig.

Den gefriergetrockneten Estragon habe ich mal während der französischen Woche bei Al*di gekauft – also Augen offen halten. Aber sicher gibt`s den auch in großen Supermärkten das ganze Jahr. Ich gestehe, ich habe noch nie darauf geachtet.

Obwohl relativ viel Backpulver im Teig ist, geht er nicht besonders auf. Das ist normal und gehört so. Wem der Kuchen zu flach ist – vielleicht eine kleinere Kastenkuchenform nehmen?

Wir waren begeistert und ich hoffe, für Euch ist das auch ein spannendes Rezept!

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Category: Backstube, Leckeres  | Tags: , ,  | 10 Comments
März 05th, 2010 | Author: Kerstin

Es ist wieder Freitag und das Wochenende, was uns den Winter zurück bringt, steht vor der Tür. Nachdem ich jetzt geduscht bin und die erste Tasse Kaffee des Tages getrunken habe, habe ich gleich mal bei Barbara vorbei geschaut, was sie heute alles von uns wissen möchte.

freitags_fueller.jpg

Wer mag – einfach auf den roten Schriftzug klicken zum Schnappen und Ausfüllen. :yes1:
An dieser Stelle auch mal wieder ein dickes Dankeschön an Barbara, die sich immer eine solche Mühe macht, uns den Freitags-Füller zur Verfügung zu stellen. :hearts:

1. Gestern habe ich gelernt SPP Ranch bei Facebook zu spielen. Niedlich, diese kleinen Tierchen. Es dauerte allerdings ein wenig, bis ich bissel den Durchblick habe. Nun geht es.

2. Unsere Terrasse und der Grill sind immer wieder ein schöner Platz, wo sich Freunde und die Familie treffen.

3. In all diesen Jahren muß ich immer wieder darauf achten, was ich esse. Heute eine Pizza – morgen ein Kilo mehr. Ich finde das sehr gemein und ungerecht – aber es wird mich wohl mein Leben lang begleiten.

4. So herzlich wurde ich empfangen, als ich angekommen bin. So geht es mir immer wieder bei lieben Freunden – das macht mich sehr glücklich!

5. Die Wahrheit ist, dass ich auf selbige ganz viel Wert lege. Ich hasse es, angelogen zu werden. Mit Ehrlichkeit bin ich bislang auch sehr gut durchs Leben gekommen. Nicht umsonst heißt es „Ehrlich währt am längsten”.

6. Wie ich meine Tochtermaus noch im Kreißsaal in den Armen hielt und feststellt, dass sie anliegende Öhrchen hat, das habe ich von dem Tag am deutlichsten in Erinnerung. Meine Güte, ist das schon lange her… die Zeit fliegt…

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf nichts besonderes, morgen habe ich bissel Haushalt und schön mit dem Göttergatten kochen geplant und Sonntag möchte ich wahrscheinlich ein wenig basteln!

(meine Antworten wie immer bold)

Ihr Lieben, auch wenn Frau Holle nochmal zurück kommt, dann ist`s sicher das letzte Aufbäumen, seid nicht gefrustet! Ich wünsche Euch allen ein tolles Wochenende!

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Category: Bloggenswertes  | Tags: ,  | 3 Comments
März 04th, 2010 | Author: Kerstin

Es ist wieder Donnerstag und ich habe wieder eine Arbeitswoche erfolgreich hinter mich gebracht – nun habe ich Wochenende. :dance: Schön ist, dass ich dann nach der Arbeit immer die „Drei am Donnerstag” vom KrümelmonsterAG-Blog finde. Was heißt immer… heute zum zweiten Mal. :razz:

Los geht`s:

1. Wenn du eine Zeitmaschine benutzen dürftest, würdest du in eine andere Zeit reisen wollen? Wenn ja, in welche?

Oh, eine schwierige Frage. Ich glaube, ich würde gerne in die Vergangenheit reisen. In die Zeit der Pettycoats, des Twists, Elvis, des Wirtschaftswunders… es muß eine relativ sorglose Zeit gewesen sein. Sicher hätten viele von uns dort ihren Spaß gehabt.

2. Was ist deine Lieblingsstadt und warum?

Und noch eine schwierige Frage. Es gibt viele schöne Städte. Aber ich glaube, meine Lieblingsstadt ist Paris. Leider konnte ich sie bisher erst zweimal bereisen, einmal 2 1/2 Tage, einmal sogar nur einen guten halben Tag. Aber beide Male war es einfach nur toll.

3. Was wolltest du nie sein, wenn du erwachsen wirst?

Spiessig – ich wollte nie spießig sein. Und ich glaube, das ist mir auch bislang gelungen. ;)

Und, noch jemand Lust, die „Drei am Donnerstag” zu beantworten? Ich lese doch soo gerne die Antworten… :daumen:

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März 04th, 2010 | Author: Kerstin

Beim Durchstöbern unserer Vorräte haben wir am Dienstag noch eine Chorizo gefunden – MHD bis zum 05. März 2010. Also allerhöchste Eisenbahn, etwas damit zu kochen. Ich habe wieder ein neues Rezept ausprobiert und die ganze Familie war hellauf begeistert. Auffällig ist, dass dieses Gericht gar keine Gewürze benötigt (auch wenn ich persönlich noch ein klein wenig Pfeffer und Harissa-Gewürz zugegeben habe). Ich bin mir fast sicher, ohne hätte es genauso gut geschmeckt. :yes1:

Also, wenn`s zeitlich mal wieder ein wenig eng ist, dann solltet Ihr dieses Rezept einmal ausprobieren.

HÄHNCHEN-RISOTTO-PFANNE

haehnchen_risotto_pfanne.jpg

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 große Hähnchenbrüste (oder 3 mittlere)
  • 150-250 g Chorizo (leicht scharfe, spanische Paprikawurst)
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 2-3 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 250 g Risottoreis
  • 1 Prise Safranpulver (Kerstin: -fäden, leicht zerrieben)
  • 100 ml Weißwein (trocken)
  • 600-650 ml Gemüsebrühe (Kerstin: Instant-Brühe)
  • 200 g TK-Erbsen

Zubereitung:

Die Hähnchenbrüste waschen und trockentupfen. Anschl. in 3-6 Stücke schneiden.

Chorizo in Scheiben schneiden, die Paprika waschen und in Streifen schneiden, beides zur Seite stellen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

In einer großen Pfanne das Öl heiß werden lassen und das Geflügel von allen Seiten braun anbraten. Herausnehmen. Die Chorizo kurz (ca. 2 Minuten) von beiden Seiten kurz anbraten. Ebenfalls herausnehmen.

In das Bratfett die Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen geben und 5 Minuten anbraten. Den Reis und den Safran zugeben und 3 Minuten braten. Dann mit dem Wein ablöschen und warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat.

Hähnchenteile und die gelbe Paprika zugeben, dann die Brühe komplett angießen und 10 Minuten vor sich hin kochen lassen.

Chorizo und Erbsen hinzufügen und weitere 5 Minuten kochen lassen, bis der Reis bissfest ist.

Guten Appetit!

Wir haben zu dritt gegessen und für das Tochterkind ist noch eine gute Portion übrig geblieben. Dazu haben wir übrigens ein Schlückchen von dem „Kochwein” getrunken – sehr lecker! 75% der Familien-Mitglieder waren sehr begeistert!

Quelle: Chefkoch

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