Terraginas Blog

Live aus meiner Küche & dem Leben

19. Dezember 2014
von Kerstin
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Kochen mit dem iPad – Paprika

paprika.jpg Wie macht Ihr das, wenn Ihr neue Rezepte ausprobiert und wo sammelt Ihr diese?

Ganz früher habe ich neben meinen Dutzenden von Kochbüchern einen Ordner mit gesammelten Rezepten gehabt. Vor einigen Jahren habe ich dann YummySoup! auf meinem Mac installiert und war auch eine ganze Weile sehr zufrieden damit. Rezepte liessen sich aus dem Internet schnell und kinderleicht in die Rezepte-App importieren, ausdrucken oder auch per Mail an andere YummySoup-User verschicken. Leider wurde diese App im September 2011 das letzte Mal aktualisiert und so bekam ich mit meinem MacBook immer mehr Probleme, immer wieder stürzte die App ab oder fror ein. Sehr schade eigentlich, denn mit 13.99 € war das App ja auch nicht gerade günstig.

Vor einigen Tagen dachte ich so bei mir, dass es ja eigentlich schöner wäre, ein Rezepte-App für das iPad zu haben, weil das Handling in der Küche einfach leichter ist. Und so begab ich mich auf die Suche und entdeckte den Paprika Rezept-Manager. Ich las mir alles aufmerksam durch und schluckte kurz beim Preis. Paprika schlägt mit je 4,49 € für iPad oder iPhone und stolzen 17,99 € für die Mac-Version zu Buche. Oha – aber bei den vielen Bewertungen musste ich zumindest die günstigere iPad-App mal ausprobieren.

Und was soll ich sagen? Ich bin sehr, sehr begeistert. Die App kann eigentlich alles, was YummySoup! auch schon konnte und noch einiges mehr. Der Web-Import von vielen Webseiten ist super-einfach, zuverlässig und schnell. Ich habe bislang den Import von Chefkoch und AllRecipes Deutschland ausprobiert, was einwandfrei funktionierte. Ein Rezept von Terragina.de habe ich ebenfalls schon in Paprika eingefügt. Durch die Möglichkeit, einzelne Textstellen zu markieren und mit Schlagwörtern wie z.B. „Zutaten” oder „Zubereitung” zu versehen, lässt sich auch so ein Rezept von jeder x-beliebigen Website (oder Blogs…) schnell und einfach importieren.

Die Software umfasst neben den nach Kategorien sortierten Rezepten auch einen Mahlzeiten- sowie Menu-Planer für die Wochen- bzw. Monatsplanung sowie eine Einkaufsliste, die auch individuell angepasst werden kann (meistens hat man ja einige der benötigten Zutaten bereits im Haus). Rezeptzutaten können mit einem Fingertipp zum Einkaufszettel hinzugefügt und ggf. modifiziert werden.

Was mir noch außerordentlich gut gefällt ist die Möglichkeit, die Zutaten in der Zutatenliste während dem Kochen einfach anzutippen und somit auszustreichen. Auch können Absätze des Rezeptes „gehighlighted” (welch Wort… sorry) werden und man weiß immer, wo man sich gerade im Rezept befindet.

Zum guten Schluss noch eine Sache, die ich einfach großartig und sehr, sehr praktisch finde: Es gibt in vielen Rezepten Zeitangaben, die eingehalten werden sollten. Diese Zeitangaben werden in den Rezepten automatisch farblich hervorgehoben und bei Bedarf tippt der Koch oder die Köchin einfach mit dem Finger darauf und ein Timer erscheint mit eben genau der vorgegebenen Zeit. Ein Tipp auf Start und der Countdown läuft. Sehr praktisch! Mega-praktisch!

Was die App noch alles kann, schaut Ihr Euch am besten selber an und entscheidet dann, ob es Euch diese Investition wert ist oder nicht. ;) Ich für meinen Teil habe nicht lange gezögert und mir auch noch die Desktop-Version geholt. In der Küche nutze ich die iPad-App, wenn ich Rezepte eingebe oder die Planung mache, ist es am Macbook einfach komfortabler. Der Sync funktioniert wie von Geisterhand, wenn man ihn in den Einstellungen auf „automatisch“ stellt. Für den Sync muss man sich einmalig registrieren (also KEIN iCloud-Sync).

Übrigens: Es gibt die App auch für Windows und Android… :yes:

8. Dezember 2014
von Kerstin
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Sie blüht!

amaryllis.jpg

Sieht sie nicht wunderschön aus, die Amaryllis?

Ich habe sie vorgestern mit vier geschlossenen Blüten von unserem lieben Besuch geschenkt bekommen. Wir hatten zum „Nachmittags-Plätzchen-Essen-und-Kaffee-Trinken” eingeladen. Als ich gerade von der Arbeit daheim angekommen bin, zauberte mir dieser Anblick ein Lächeln ins Gesicht.

Danke, Ihr Beiden – ich freue mich täglich daran!


7. Dezember 2014
von Kerstin
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Weihnachts-Bäckerei: Pepparkakor

Weihnachtliche BackgeheimnisseGibt es etwas Schöneres, als Kerzenschein, Plätzchenduft und Weihnachtsmusik im Hintergrund? Ich liebe das und alle Jahre wieder geniesse ich jeden einzelnen Tag der Vorweihnachtszeit. Ausschlafen kann ich leider auch in diesen Tagen nicht. Die innere Uhr macht mir tagein, tagaus einen Strich durch die Rechnung. Und so stand ich auch heute morgen wieder an der Küchenmaschine in der Küche und habe Mürbeteig geknetet kneten lassen… festen Willens, richtig schöne Stempelkekse zu kreiren. Leider habe ich wohl nicht so viel Talent dafür, irgendwie genügen die Ergebnisse nie meinen Ansprüchen und ich gebe gerne zu, dass andere das einfach besser hinkriegen als ich. Hier zum Beispiel… oder hier. Aber ich bleibe dran und vielleicht kommt in diesen Tagen auch von mir noch das ultimative Stempelkeks-Rezept.

Gestern vormittag habe ich auch gebacken – etwas ganz Anderes wollte ich ausprobieren und da es wirklich gut geklappt hat, möchte ich es Euch nicht vorenthalten. Manch einer von Euch erinnert sich bestimmt noch an Petterson und Findus? Meine Kinder sind mit den Beiden groß geworden und diese schwedischen Weihnachtskekse bzw. Pfefferkuchen – im Original ‚Pepparkokar’ genannt – erinnern uns hier sehr an das berühmte Kinderbuch. Diese Kekse schmecken anders als die Weihnachtsplätzchen, die man sonst hierzulande so kennt. Sie sind relativ fest und knusprig und das soll auch so sein.

Jetzt aber das Rezept:

PEPPARKAKOR

(Schwedische Pfefferkuchen)

pepparkokar.jpg

Zutaten für ca. 60 Stück:

  • 160 g Zuckerrübensirup („Grafschafter Goldsaft“)
  • 230 g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 200 g Butter
  • 2 TL Zimt
  • 1-2 TL Nelkenpulver
  • 1-2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/4 TL Pfeffer
  • 1 TL Natron
  • ca. 500 g Mehl

Zubereitung:

  1. Den Zuckerrübensirup mit dem Zucker und dem Wasser in einen Topf geben und unter Rühren einmal kurz aufkochen.
  2. Den Topf vom Herd nehmen, die klein geschnittene Butter dazu geben und unter Rühren komplett schmelzen lassen.
  3. Die Gewürze und das Natron einrühren. Kann schäumen!
  4. Alles in eine Rührschüssel – am besten von einer Küchenmaschine mit Knethaken – geben und zunächst 450 g Mehl zugeben und unterrühren. Sollte der Teig noch zu sehr kleben, noch etwas mehr Mehl dazu geben. Der Teig ist richtig, wenn er sich nur noch sehr schwer umrühren lässt.
  5. Den Teig auf eine Frischhaltefolie geben (er lässt sich keinesfalls schütten), darin einschlagen und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Auch eine Übernachtung im Kühlschrank ist möglich oder die langfristigere Aufbewahrung im Tiefkühlfach.
  6. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig möglichst dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen.
  7. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für ca. 5 Minuten bei 220°C Umluft backen, bis sie ganz leicht gebräunt sind.
  8. Nach dem Backen noch etwas auf dem Backblech lassen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  9. Die Plätzchen in einer gut schließenden Blechdose aufbewahren.

Bedenke, es handelt sich wirklich um knusprige Plätzchen – das soll so sein. :)

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:advent: Und nun wünsche ich Euch allen noch einen schönen 2 Advent! :advent:

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29. November 2014
von Kerstin
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Weihnachts-Bäckerei: Nougatsterne

Weihnachtliche BackgeheimnisseKönnt Ihr Euch noch an meine weihnachtliche Blogaktion im Jahre 2010 erinnern? Wahrscheinlich eher nicht… Ich habe sie aus den Tiefen meines Blogs ausgegraben und möchte sie gerne wiederbeleben. :dance: Über das Logo links kommt Ihr direkt zur weihnachtlichen Rezeptesammlung der vergangen vier Jahre. Allzu viel ist es nicht, aber Ihr seid herzlich dazu eingeladen, dass die Liste auch in dieser Adventszeit ein wenig wächst.

:advent: Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und je älter ich werde, umso mehr kommt es mir vor, als würde die Zeit nur so vorüber fliegen. Morgen ist schon wieder der 1. Advent und langsam wurde es Zeit, dass ich wieder die Schürze umbinde und mich an die Weihnachtsplätzchen mache. Das Rezept meiner ersten Plätzchen in dieser Saison habe ich Euch heute mitgebracht:

NOUGATSTERNE

Nougatsterne.jpg

Zutaten für ungefähr 40 Stück:

Für den Teig:

  • 100 g kalte Butter
  • 200 g Nussnougat
  • 1 Ei, Größe M
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 300 g Mehl
  • 1 Msp. Salz
  • 1/2 TL Backpulver

Für den Guss:

  • ca. 200 g Puderzucker
  • Saft von 2 unbehandelten Zitronen
  • 1/4 TL Kakaopulver

Zubereitung:

  1. Die kalte Butter, den klein geschnittenen Nougat, das Ei und den Vanillezucker in eine Schüssel geben und gut verrühren.
  2. In eine separate Schüssel das Mehl sieben und gut mit der Messerspitze Salz und dem Backpulver vermischen.
  3. Nach und nach die Mehlmischung zur Buttermischung geben und alles gut verkneten. Erst mit den Knethaken des Handrührgerätes, gegen Ende am besten mit den Händen.
  4. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhalte- oder Alufolie gewickelt ca. 1 Stunde im Kühlschrank parken.
  5. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (dann die Bleche einzeln backen!) oder 165°C Umluft vorheizen.
  6. Die Hälfte des Teiges auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 0,5 cm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Ca. 20 Sterne auf ein Blech setzen.
  7. Die Plätzchen ca. 12 Minuten backen, danach noch kurz auf dem Blech lassen und dann auf einem Pralinen- oder Kuchengitter gut auskühlen lassen.
  8. Den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft zu einem dicken Guss verrühren. 2 EL davon abnehmen und mit etwas dunklem Kakaopulver verrühren.
  9. Die Kekse zunächst mit dem weißen Guss bestreichen, dann jeweils einen Tropfen dunklen Guss in die Mitte setzen und mit einem Zahnstocher sternförmig auseinanderziehen.
  10. Nach dem vollständigen Trocknen werden die Nougatsterne am besten lagenweise zwischen Butterbrotpapier in einer gut schließenden Blechdose gelagert.

Bezgl. der Haltbarkeit bin ich leider überfragt, denke aber, dass sie die Adventszeit gut überstehen werden. Natürlich immer vorausgesetzt, dass sie nicht vorher schon vernichtet wurden…

Originalrezept

Habt ein schönes 1. Advents-Wochenende – wir gehen morgen auf den hiesigen klitzekleinen Weihnachtsmarkt :advent:

19. November 2014
von Kerstin
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Lecker schenken in der Weihnachtszeit

Mit großen Schritten geht es auf die Weihnachtszeit zu und vielleicht suchst gerade Du noch eine besonders schöne Idee, um eine kulinarische Köstlichkeit zu verschenken? Durch ein sehr nettes Mail bin ich auf eine besonders schön gestaltete Seite im Netz gestossen.

Die Betreiber dieser Website haben es sich zur Aufgabe gemacht hat, uns leckere Ideen aus der Küche auf besonders schöne Art und Weise vorzustellen, das Rezept gleich mit zu liefern und uns als Sahnehäubchen obendrein auch noch hübsche Vorschläge zur Verpackung machen. Eine großartige Idee, wie ich finde. :yes:

Wovon ich spreche?

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Gemeinsam mit 30 Bloggerinnen und Bloggern haben sie leckere Ideen aus der Küche gesammelt und liebevoll hier zusammen gestellt.

„Lecker Schenken” solltet Ihr Euch unbedingt einmal ansehen und wer etwas runter zu den Kochtalenten scrollt, wird auch wunderschöne neue oder auch bekannte Blogs entdecken. :) Jede(r) Einzelne von ihnen hat etwas Leckeres in der Küche kreiert, es hübsch verpackt, eine pdf-Datei gestaltet und diese für Lecker Schenken zur Verfügung gestellt. Natürlich kann diese Sammlung noch erweitert werden.

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Vielleicht hast Du ja Lust, auch eine Köstlichkeit für die Allgemeinheit beizusteuern? Ich werde auch noch in mich gehen und schauen, ob ich etwas zustande bekomme. Allerdings habe ich derzeit eine Menge um die Ohren – beruflich und privat – und freue mich schon sehr auf meinen Urlaub ab Mitte Dezember. Ich weiß also wirklich nicht, ob ich schaffen werde.

Einen guten Vorsatz für 2015 habe ich auf jeden Fall: Pause habe ich nun wirklich lange genug gemacht, 2014 war eben leider nicht mein Bloggerjahr und leider habe ich auch eine ganze Menge Leserinnen und Leser verloren. Aber ich bin ja selber schuld. :( Und ich möchte das wirklich wieder ändern. Und wie sagt man so schön? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg…

Und nun wünsche ich Euch ganz viel Spaß beim Stöbern auf Lecker Schenken und würde mich freuen, wenn Ihr mir ein Kommentar hinterlasst, wie Euch diese Sammlung gefällt. ;)

9. Oktober 2014
von Kerstin
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Mein Bircher Müsli

Entweder man liebt es, oder man hasst es. Ich gehöre zur ersten Kategorie. Besteht doch fast täglich mein Frühstück aus Müsli irgendeiner Art. Haferkleie, Haferflocken, 3-Korn-Flocken, Leinsamen. Aus all diesen Zutaten lassen sich mit Milch und Joghurt und abwechslungsreichem Obst sehr leckere und auch gesunde Frühstücke erstellen.

Heute – und die nächsten 3 Tage mindestens – soll es also bei mir Bircher Müsli sein. Ich erinnerte mich wieder daran, als ich am letzten Urlaubstag im Hotel genau dieses auf dem Frühstücksbüffet entdeckte und mich schnell daran erinnerte, wie lecker sowas eigentlich ist. Auch, wenn es zugegebenermassen nicht wirklich so aussieht. ;)

Lange Rede – kurzer Sinn: Hier kommt also mein

BIRCHER MÜSLI

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Zutaten für 4 bis 6 Portionen:

  • 200 g Haferflocken (Feinblatt)
  • 500 ml Milch (Kerstin: Soja Drink Vanille – auch sehr lecker)
  • 500 g Joghurt
  • 25 g Nusskerne
  • 2 Äpfel
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 25 g Rosinen
  • 25 g Cranberries
  • 25 g Leinsamen
  • 25 g Kürbiskerne, geschält
  • 2 TL Honig

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten bereit stellen.
  2. Im Minihacker zunächst die Nüsse zerkleinern, herausnehmen und beiseite stellen. Anschliessend die Äpfel waschen, das Kernhaus entfernen und ebenfalls im Minihacker zerkleinern – sofort den Zitronensaft darüber träufeln.
  3. Die Haferflocken in eine größere Schüssel geben. Milch und Joghurt sowie alle anderen Zutaten dazu geben und alles gut verrühren. Wer es feiner mag, kann das Müsli noch mit Zauberstab bzw. Pürierstab durcharbeiten.
  4. In eine gut schließende Tupperdose füllen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  5. Am nächsten Morgen (und die mindestens 3 darauf folgenden Morgen) in ein Schälchen geben und mit Obst nach Belieben dekorieren.

Tipps:

Haferflocken lassen sich ganz oder teilweise durch 3-Korn-Flocken ersetzen – erhältlich bei Alnatura (DM Drogerie).

Wer es gerne noch ein wenig süßer mag, kann mit mehr Honig oder auch Agavendicksaft süßen.

Rosinen und Cranberries lassen sich durch beliebiges anderes Trockenobst ersetzen und wer gar nicht auf sowas steht: Einfach weg lassen. ;)

Kinderleicht und ratz-fatz zubereitet – auch für den Büro-Alltag. :good: Denn sonntags gemacht, ist das Müsli mindestens bis Donnerstag haltbar. Und ich gehe jetzt mein Müsli essen geniessen. :)

5. Oktober 2014
von Kerstin
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Frankreich Impressionen

„Lasst Bilder sprechen”, heißt es doch so schön. Und genau aus diesem Grund habe ich einmal ein paar Fotos unseres Frankreich-Urlaubes zu Collagen verbastelt, die ich hier gerne zeigen möchte.

Hier unsere kleine Reiseroute:

Tag 1: Colmar und Belfort, 1. Übernachtung in Bourg-en-Bresse

Tag 2: Fahrt nach Lyon (hier leider keine Fotos, da ich Depp die Kamera vergessen habe…), 2. Übernachtung in Bourg-en-Bresse

Tag 3: Fahrt nach Aix-en-Provence (hier bleiben wir für 4 Nächte) über Grenoble und Sisteron

Tag 4: Wir besichtigen Nîmes und Arles

Tag 5: La Ciotat und Bandol

Tag 6: Avignon

Tag 7: Weiterfahrt nach Dijon (1 Übernachtung)

Tag 8 und 9: Heimfahrt über Rottenburg am Neckar

Und hier die Fotos – erstmal von den ersten 5 Tagen. Avignon und Dijon möchte ich gerne noch einmal extra zeigen, so ich dazu Zeit und Muse habe. ;) Klick macht gross…

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4. Oktober 2014
von Kerstin
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Preiselbeer-Schnitten

Unser Urlaub in Südfrankreich ist vorbei und der Alltag hat uns wieder. Viel zu schnell – aber das ist ja immer so.

Heute habe ich Euch mal wieder ein leckeres Rezept mitgebracht. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass der Hobbykoch sich zum Süßschnabel entwickelt hat. Letztens war es dann wieder soweit, dass mein lieber Mann auf einmal neben mir stand und mich mit diesen unwiderstehlichen Dackelaugen ansah. Mit diesem Blick, der „T-o-r-t-e” fleht… :)

Also schnappte ich mir meinen jugendlichen Küchenhelfer und los ging`s.

PREISELBEER-SCHNITTEN

preiselbeerschnitten.jpg

Zutaten für den Biskuit:

  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

für den Belag:

  • ca. 1/2 Glas (Wild-)Preiselbeeren
  • ca. 100 g Amarettinis

für die Creme:

  • 250 g Schlagsahne (Kerstin: Cremefine zum Schlagen)
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 400 g Schwand oder Mascarpone (oder eine Kombination aus beidem)
  • 40-50 g Zucker
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • Puderzucker

Zubereitung:

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier mit der Hälfte des Zuckers in mindestens 5 Minuten dick weiß-schaumig aufschlagen.
  3. Den restlichen Zucker mit dem Mehl, dem Backpulver und der Prise Salz vermischen.
  4. Mehlmischung auf einmal zur Eierschaummasse geben und vorsichtig unterheben, bis sich alles gerade eben verbunden hat.
  5. Den Teig gleichmässig auf das Backblech streichen und eine Hälfte gleichmässig mit Amarettinis belegen.
  6. Anschl. in ca. 15 Minuten goldgelb backen. (Stäbchenprobe)
  7. Die Biskuitplatte kurz abkühlen lassen und dann halbieren.
  8. Die unbelegte Biskuitplatte mit den Preiselbeeren bestreichen.
  9. Die Sahne mit dem Päckchen Sahnesteif steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.
  10. Die Mascarpone bzw. den Schwand mit dem Zucker und dem Lebkuchengewürz cremig rühren.
  11. Nun die Schlagsahne unter die Creme heben und auf den Preiselbeeren verteilen.
  12. Zum Schluss nur noch die Biskuitplatte mit den Amarettinis aufsetzen, mit Folie abdecken und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  13. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Guten Appetit!

6. September 2014
von Kerstin
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Alleinstellungsmerkmal

Was für eine Vokabel – Alleinstellungsmerkmal. Noch nie gehört und wieder etwas gelernt. :yes: Wer Näheres über dessen Ursprung wissen möchte, bitte einmal Onkel Wiki bemühen und dem Link folgen.

Heute geht es hier um das Alleinstellungsmerkmal von Schwäbisch Gmünd, welches ich bei einem Treffen der Familie letzte Woche Samstag bewundern konnte. Leider hatten wir nicht allzu viel Zeit, das Forum Gold und Silber auch von innen zu betrachten und durch die Ausstellungen zu schlendern oder dem ein oder anderen Künstler über die Schulter zu schauen. Aber allein die Fassade hat es mir angetan und ich finde sie absolut sehens- und bloggenswert. Habe ich doch eine kleine Schwäche für die besondere Architektur.

Ob der beeindruckende Bau bereits 2013 fertig gestaltet wurde oder erst pünktlich zur diesjährigen Landesgartenschau entzieht sich leider meiner Kenntnis.

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Ich wünsche all meinen Besucherinnen und Besuchern ein schönes Wochenende. Geniesst die letzten Sommertage – hier wird heute Abend noch gegrillt. :winke:

4. September 2014
von Kerstin
5 Kommentare

Garnier, ich fühle mich verar…t

Eigentlich mag ich ihn ja ganz gerne, den Augen-Makeup-Entferner von Garnier. Aber heute nach dem Einkaufen im Drogeriemarkt meines Vertrauens bin ich schon ein wenig enttäuscht, was hier passiert ist und überlege mir, ob ich mich nicht nach einer Alternative umschaue… :(

Gut, eine hübsche neue Verpackung, vielleicht sogar ein wenig trendiger in den kräftigeren Farben. Schön! Schliesslich muss man ja mit der Zeit gehen. Aber bitte schön – muss man den Inhalt gleich um 1/6 reduzieren? Das sind knappe 17% – natürlich bei exakt identischem Preis. :irre: Ich will es nicht beschwören, aber zwischen dem Kauf von dem rechten und dem linken Produkt liegt ca. 1/2 Jahr.

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Ich kann ja am Montag mal zu meinem Chef gehen und mal nachfragen, wie es mit einer Gehaltserhöhung aussieht. Denn ich bin mir sicher, dass diese Vorgehensweise leider gang und gäbe ist. :haue:

So – das war mein Aufreger des Tages und es musste einfach mal gesagt werden. Kennt Ihr auch Produkte, bei denen wir an der Nase herum geführt werden? Oft merken wir es wahrscheinlich gar nicht, wie wir übers Ohr gehauen werden, wenn wir eine alte Verpackung schon entsorgt haben…

Mich würde Eure Meinung wirklich brennend interessieren. Und nun wünsche ich Euch einen schönen Feierabend. :winke:

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