Terraginas Blog

Live aus meiner Küche & dem Leben

Kindheitserinnerungen: Grießbrei

| 12 Kommentare

Der Sohnemann wünschte sich heute Grießbrei – und da die Tochter, die ganz unendlich auf Grießbrei steht die um Grießbrei einen großen Bogen macht, es heute vorzieht, „außerhäusig” zu Mittag zu essen, habe ich mich gerne dazu bereit erklärt, dem Gourmetkind diesen Herzenswunsch zu erfüllen.

Und ich muß sagen – er ist mir heute perfekt gelungen – sehr cremig und einfach nur lecker, lecker, lecker. Am besten mit Zimt-Vanillezucker. So leicht, wie es sich anhört, ist es nämlich gar nicht, einen wirklich guten Grießbrei zu kochen. Zu früh vom Herd gezogen, kann man ihn auch Grießsuppe nennen. Zu lange gekocht, wird er auf dem Teller zu fest. Zu wenig gerührt, neigt er zur Klümpchenbildung. Ein Grießbrei möchte eben auf dem Herd betreut und verhätschelt werden.

Gut, das sollte er haben. Aber was schreibe ich da alles – hier ist das Rezept:

DER WELTBESTE GRIEßBREI

Zutaten für 2 Personen (als Hauptmahlzeit, als Vorspeise kann man das Rezept halbieren):

1/2 L Milch

1 EL Butter

1 gute Msp. Salz

2 EL Zucker (Kerstin: selbstgemachter Vanillezucker)

40 g Weichweizengrieß

evtl.1 Eigelb

Zubereitung:

Die Milch mit dem Zucker, Salz und der Butter aufkochen, dabei am Ende dabei bleiben, damit die Milch nicht überkocht.

Den Grieß langsam einrieseln lassen, dabei zügig mit dem Schneebesen umrühren.

Bei mittlerer Hitze nun rühren, rühren und wieder rühren. Mindestens 10 Minuten, max. 15 Minuten (ist vom Grieß abhängig. Meiner war vom P*lus und ich rührte 12 Minuten). Eben bis der Grießbrei die gewünschte Konsistenz hat. Dabei aber nicht unterschätzen, dass der Brei auf dem Teller nochmal nachdickt.

Wer nun gerne noch die typische gelbe Farbe haben möchte, rührt noch ein Eigelb unter – wir haben darauf verzichtet und genießen ihn immer so:

Auf einen tiefen Teller geben, mit Zimt-Zucker bestreuen und dann von außen nach innen Löffelchen für Löffelchen genießen!

Wir haben sogar vergessen, ein Foto zu machen – aber ich denke mal, wir wissen alle, wie ein richtiger Grießbrei aussehen soll, oder?

Print Friendly
Lust zu teilen? Ein Klick genügt ;-)
Facebook Twitter Tumblr Email

12 Kommentare

  1. Pingback: Selbst ist die Frau | Terraginas Blog

  2. mmmh ich liebe Grießbrei – bei uns gabs Freitag einen auf der Arbeit, aber Deiner war bestimmt leckerer!

  3. Hm, lecker. Grießbrei ist was ganz feines. Da muss ich sofort an den meiner Oma denken. Den konnte die auch so sensationell gut. *seufz*

  4. Das Griesbrei-Los ziehe ich total gerne bei meinem Sohn. Das geht so schön schnell und Mami darf sich was für große Menschen holen. (Sushi oder andere Schweinereien)

  5. ja, der Michelmann würde dann doch lieber den Handkäs essen. Ich soll Dir schöne Grüße bestellen und ausrichten: er ist alles außer Grießbrei und Blutwurst.

    (Der Michelmann wird den Hobbykoch in den nächsten Tagen anrufen und Äppelwoi “bestellen” :winke: )

  6. …ich würde ja auch mal Grießbrei kochen, aber mein Herr Frieda würde vermutlich Amok laufen :pfeif:

    Auf alle Fälle bin ich ganz sicher, dass Dein weltallerbester Grießbrei auch weltallerbest geschmeckt hat…

    Viele liebe Grüße von Katja :winke:

  7. Ich lieeeeeebe Grießbrei :hearts:
    Den habe ich schon lange Zeit nicht mehr gegessen…aber ich glaube, den mache ich mir diese Woche noch!!! :razz:
    Lieben Gruß
    Ute

  8. Mag der Michelmann denn Handkäs? Dann könnten die Damen Grießbrei essen und die Herren vor sich hin dünsten – was hälst du davon?

    Und liebe Suse – hmm, eigentlich mag ich ja Rosinen sehr gerne, aber im Grießbrei? Naja, ich gebe einfach mal zu, ich habe es noch nie ausprobiert (dass es mich aber auch irgendwie jetzt nicht ganz so reizt, klammere ich jetzt mal ein)

  9. hmmmm, welch verlockendes Angebot!

    Der Michelmann mag so etwas ja leider gar nicht, deshalb koche ich ihn nur ganz selten, wenn ich mal einen ganzen Tag allein bin.

  10. OH wie lecker!
    Aber auch, wenn einige oder alle, die das jetzt lesen, IIIIIIH rufen, für mich gehören in einen richtigen Grießbrei noch Rosinen hinein. :yes:
    Dann ist meine Kindheitserinnerung perfekt.

  11. Soll ich dir in 11 Tagen einen kochen? Mach´ ich gerne ;)

  12. Habe ich Dir schon verraten, dass ich Grießbrei liebe???

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*


:) :-( :hearts: :-p :razz: :( :winke: :yes: :noidea: *lol* :good: :oh: :blush1: more »