War ich gestern happy, als Frl. Frieda nebst Göttergatten völlig unerwartet auf einmal nachmittags vor meiner Tür standen. Bepackt mit Mädchenbier und selbstgemachten Nussecken. Wieder hatte ich Tränen in den Augen – diesesmal allerdings vor Rührung. Auch an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an euch zwei!
Heute war ich ja dann noch einmal bis zum späten Nachmittag alleine – und weil diese Nussecken so verflucht lecker waren, hatte ich beschlossen, mich mit ein wenig Backerei ablenken zu wollen. Merkwürdigerweise, wenn ich an Nussecken denke, kommt mir dieser komische Vogel in den Sinn… und so begab ich mich mal auf die Suche, ob ich auch ein Rezept über diese berühmt leckeren Nussecken finde. Und im www wurde ich dann letztenendes auch fündig. Das Rezept deckt sich fast mit dem von Frl. Frieda – nur einen kleinen Unterschied gibt es, aber lest selbst.
NUSSECKEN A LA GUILDO HORN (inspiriert bei Frl. Frieda)

Zutaten für ein 3/4 Backblech bzw. 30 Stück
Für den Teig
- 100 g Butter
- 100 g Zucker
- 2 Eier, Größe S (Kerstin: 1 1/2 Eier Größe M – dafür habe ich ein Ei verquirlt und ungefähr die Hälfte davon zugegeben)
- 225 g Mehl
- 3/4 TL Backpulver
Für den Belag
- 3-4 EL Aprikosenkonfitüre
- 150 g Butter oder Margarine (Kerstin: 75 g Butter, 75 g Rama Culinesse)
- 150 g Zucker
- 1 1/2 Pck. (=12 g) Vanillezucker
- 150 g gehackte Mandeln
- 150 g grob gemahlene Haselnüsse (Kerstin: 70 g durch Cashewkerne ersetzt)
- (Kerstin: 1/2 TL Zimt)
- 3 EL Wasser
Für die Glasur der Ecken
- 3EL Sahne (alternativ: Rama Cremefine zum Schlagen)
- 150 g Zartbitter-Kuvertüre
- 1 kleines Stückchen Kokosfett (Palmin)
Zubereitung:
1. Alle Zutaten für den Teig mit den Knethaken des Handrührgerätes zügig zu einem glatten Teig verkneten. In Klarsichtfolie einwickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und 1 Viertel am besten ebenfalls mit Backpapier abgrenzen. Ich habe das mit Alufolie gemacht, musste aber später den Teig abschneiden, weil er sehr an der Folie haftete.
3. Den Teig auf dem großen abgeteilten Stück ausrollen. Das geht recht gut, wenn man ein Stück Klarsichtfolie darüber legt.
4. Die Konfitüre mit dem Rücken eines Esslöffels auf dem Teig verteilen.
5. Butter mit dem Zucker und Vanillezucker in einen Topf geben und unter Rühren bis zum Kochen erhitzen. Vom Herd nehmen, Nüsse, Wasser und evtl. den Zimt einrühren.
6. Den Backofen auf 175° Ober-/Unterhitze vorheizen.
7. Diese Masse nun auf den Teig mit der Aprikosenkonfitüre streichen.
8. Ab in den Ofen damit.
Backzeit: 30 bis 35 Minuten
9. Noch warm die fertigen Nussplatte in Quadrate und anschl. in Dreiecke schneiden. Ich habe also 3 Reihen und 5 Spalten gemacht – ergibt 30 wunderbare Nussecken.
10. Für die Glasur der Ecken wird die Kuvertüre mit der Sahne und dem Kokosfett über einem Wasserbad erhitzt und unter gelegentlichem Rühren erhitzt.
11. Entweder werden die Ecken dann in die Schokolade getunkt oder einfach nur bestrichen. Auf Butterbrotpapier trocknen lassen.
Fazit:
Mir gefällt die Version mit Cashews sehr gut. Auch das Kochen von Butter und Zucker hat denke ich einen Sinn, da die Nussmasse dadurch einen leicht karamelligen Touch bekommt. Ohne Frl. Frieda wäre ich vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen, heute Nussecken zu backen
Merci!!
Und wenn ich am Dienstag oder so meine Maus nach Hause holen kann, dann bekommen der Doktor und sein Team auch ein paar von diesen tollen Ecken ab – jawohl!











[...] Freitag abend bereits stand ich in der Küche, um die leckeren Nussecken zu machen, weil ich ja weiß, wie sehr Herr Frieda Nüsse liebt. Samstag vormittag, nachdem [...]
Da läuft mir direkt das Wasser im Mund zusammen! Die Nussecken sehen so lecker aus
Das Rezept muss ich mir mal aufschreiben und mal ausprobieren ob ich das auch hinbekomme… oder magst du vielleicht eine für mich mitbacken beim nächsten Mal?
Die sehen zu köstlich aus. Werde ich gleich mit auf meine Liste setzen. Welche Liste? Ich bin angefangen, Rezepte für meine Weihnachtsbäckerei zu probieren. Von den ersten Keksen hab ich nur vergessen Fotos zu machen, aber die zweiten werden gleich noch gepostet.
hallo, Kerstin..
… gab es nur noch eins.. auftroddeln 

ich habe schon den ersten Strickversuch gestartet, aber, nachdem ich mir mit diesen 4 Nadeln alles komplett verdreht und haste was noch,
mal sehen, wann ich wieder ran gehe..Das Buch ist sehr gut, aber manchmal ist der Leser zu vernagelt ,es umzusetzen, so einer bin ich nämlich
LG
Sibylle
haha..mir gehts mit dem komischen Vogel genauso…aber Nussecken habe ich noch nie selbst gemacht..nur immer gerne gegessen…guten Start in die Woche..wollen wir uns im Loop einfach mal treffen..vielleicht im Dezember für die Weihnachtseinkäufe???
Ohhh das sieht aber auch super lecker aus .. was Du alles im Haus hast zum spontanen Backen .. unglaublich!
Ja verwöhn den Terarzt mal schön, dann isser doppelt aufmerksam zu den Süßen
Mhhhhh! Die sehen ja so lecker aus! Ich bin voll der Nusseckenjunkie
legger…
einfach genial, diese Nussecken.. essen würde ich gerne *lach*, nur am backen scheitert es…
Meine Mann müsste sich dann für die größere Masse opfern,was für ihn kein Opfer wäre, nur seine Klamottengröße und so..
schönen Abend noch
Sibylle
ich finds total klase, was Katja und ihr Mann gemacht haben – das ist nicht selbstverständlich!! Und ich kann mir gut vorstellen, wie sehr Du Dich gefreut hast!
Und die Nussecken sehen total lecker aus…..die milliardenkaloriechen….übersehe ich jetzt mal und lange kräftig zu *fingerschleck*
Denk an Dich und habe ebenfalls die Däumchen weiterhin gedrückt!!
Huhu liebe Kerstin,
Deine Nussecken sehen ganz fantastisch aus und die Version mit den Cashews werde ich beim nächsten Mal im Hinterkopf haben. Ich hoffe, der Familie schmeckts…und auch dem Doc
…und wenn Du Dich jetzt nochmal bedankst, dann laufe ich den Rest der Woche mit einem roten Köpfchen rum
, wie Du ja weißt…
Das was ich bzw. wir gestern gemacht haben, haben wir von Herzen gerne getan und es war für uns selbstverständlich, für Dich da zu sein. Ich bin ganz, ganz sicher, dass viele liebe Menschen in Deinem Umfeld das gleiche getan hätten, wenn der Weg nicht so weit wäre. Für uns sind es nur 100 km und die sitzen wir auf einer A*-backe ab
Ich freu mich mehr als ich Dir sagen kann, dass Du Dich so über unseren Überraschungsbesuch gefreut hast und wir Dir etwas “beistehen” konnten.
Wie Du weißt: Geteiltes Leid ist halbes Leid…und der Spruch ist wahr
Ganz liebe Grüße, auch an Deine Heimkehrer, von Katja (die immernoch alle Daumen feste gedrückt hat)