Nala war vergangenen Freitag beim Tierarzt. Im Großen und Ganzen ist sie auch topfit. Leider hat die Maus eine kleine Schwachstelle – und das sind ihre Zähnchen bzw das doofe Zahnfleisch. Zwei der Frontzähnchen sind schon gar nicht mehr da und überall ist das Zahnfleisch gerötet – ausser an den Stellen, wo die Zähnchen fehlen.
Der Doc sagt, es handelt sich um eine Immunerkrankung. Der Körper arbeitet gegen den Zahnschmelz. Hmm, ich habe davon keine Ahnung – Ihr vielleicht?
Auf jeden Fall können wir erstmal gar nichts machen. Irgendwann wird man ihr wohl die Zähne ziehen müssen. Bis dahin sollen wir schauen, ob sie offensichtlich Schmerzen hat, sabbert, nicht mehr frisst. Bis dato macht sie aber einen glücklichen fidelen Eindruck. Wenn es irgendwelche Auffälligkeiten gibt, werde ich sie wieder beim TA vorstellen.
Heute mal ein paar Bilder von den Miezen für Euch:

9. Dezember 2011 um 15:50 Uhr
Mit dieser Immunkrankheit kenne ich mich nicht aus, aber wir waren diese Woche mit unseren Perser-mit-Nase-Katzen auch beim Tierarzt zur jährlichen Impfung, und dabei stellte sich heraus, dass beide Katzen Zahnstein haben und eine auch einen Wackelzahn. Perser haben lt. unserem Tierarzt wohl oft Zahnprobleme, leider auch die mit Nase. Er hat uns ein Gel gegen den Zahnstein mitgegeben, das wir regelmäßig auftragen sollen, denn sonst müsste man den Zahnstein irgendwann unter Narkose entfernen, weil der die Zähne auf Dauer stark angreift. Haben eure denn vielleicht auch Zahnstein?
Gute Besserung den Fellnasen!
Ilsa
7. Dezember 2011 um 23:01 Uhr
wir haben das gleiche Problem hier mit Ginger. War wegen Zahnfleischentzündung beim Tierarzt, in der Narkose wurde FORL festgestellt und gleich einige Zähne entfernt. Er meinte, das hätten ca. 40% der Katzen und ganz zahnlose würden unsere Tiger wohl nicht werden. Zumindest die Eckzähne blieben, stelle mir das etwas vampiresk vor
Es würde wohl auch nicht bedeuten, dass wir irgendwann das Futter pürieren müssten. Der Katzenkiefer sei so kräftig (und das Zahnfleisch ohne Zähne würde so hart werden), dass sie auch weiterhin sogar Trockenfutter essen könnten. Das erklärt die Nachbarskatz, die ohne Zähne noch ganze Ratten erlegt
(ich vermutete schon Pfotenkantenschlag).
Nichtsdestotrotz hat mich die Diagnose “Autoimmunerkrankung” und “Zahnauflösung” erstmal ziemlich geschockt. Aber der Katzenlady geht’s gut und so geht’s eben jetzt regelmäßiger zum Tierarzt.
Alles Gute Deinen Miezen (und Dir)
7. Dezember 2011 um 11:31 Uhr
Hallo liebe Kerstin,
das klingt ja gar nicht so gut!
Ich kenne die Krankheit nicht, kann Dir daher keine Tipps geben.
Natürlich vertraut man immer dem Tierarzt, aber es gibt wohl immer noch Krankheiten, mit denen nicht jeder TA richtig umgehen kann.
Ich habe das bei B.alou mit seiner Leishmaniose auch feststellen müssen.
Auf jeden Fall wünsche ich der süßen Maus alles Gute und dass sie schmerzfrei bleibt!
Liebe Grüße zu Dir
Katinka
6. Dezember 2011 um 18:10 Uhr
Er meint FORL, schätze ich. Den “Spaß” haben wir hier auch. Geh mit der Miez bitte zum Tierzahnarzt und lass die Zähne bei Gelegenheit röntgen und alle befallenen Zähne ziehen (ein Zahn, der oben noch gut aussieht, kann an der Wurzel schon befallen sein). Die ewigen Entzündungen können die Organe schädigen und sind auch so für die Miez kein Spaß.
lg
Anika
6. Dezember 2011 um 19:00 Uhr
Hallo Anika,
erstmal danke ich Dir für Dein Statement. Allerdings war ich ja mit Nala beim Tierarzt und ich denke, wir alle sind dort gut aufgehoben. Er hat sich auf Katzen spezialisiert (guckst Du hier) und ich vertraue ihm voll. Wenn er es für nötig gehalten hätte zu röntgen, hätte er sicher sofort alles in die Wege geleitet. Wir sind so verblieben, dass ich bei jeglichen Auffälligkeiten wie Mundgeruch, Sabbern oder Futter-Verweigerung komme. Wenn das nicht der Fall ist, wird er es in einem Jahr kontrollieren. Irgendwann wird es aufs Zahn-Ziehen hinaus laufen, das hatte er am Freitag schon gesagt – aber bisher ist er mit dem Gesundheits-Zustand von Nala sehr zufrieden.
7. Dezember 2011 um 08:14 Uhr
Ich vertraue meiner Tierärztin auch, aber mit FORL würde ich immer zum Spezialisten gehen, u. a. weil normale Tierärzte in der Regel keine Möglichkeit zum Einzelzahnröntgen haben, was bei FORL sinnvoll ist. Würde ich auf jeden Fall bei eurem Tierarzt mal ansprechen. Ist keine Kritik, nur ein nettgemeinter Hinweis. Wie gesagt, FORL sieht man von außen erst, wenn es schon relativ weit fortgeschritten ist.
Hilft vielleicht: http://www.tierzahnaerzte.de/files/FORL.pdf
lg
Anika
6. Dezember 2011 um 15:27 Uhr
Micky hatte vor einem Jahr auch sehr entzündetes rotes Zahnfleisch. Ich habe es gar nicht bemerkt – Katzen lassen sich ja nicht gerne ins Maul schauen, schon gar nicht Micky.

probiert habe. Kurze Zeit später lag die Tablette wieder auf dem Boden. Dann hat er eine Spritze bekommen und ich werde ihm niiiie mehr Tabletten verabreichen.
Bei der Kontrolluntersuchung ist das festgestellt worden. Zahnfleisch rot, Zahnschmelzabbau am Zahnfleischrand mit Löchern – das ganze heißt FORL (Tante G*oogle erzählt mehr). Zwei Zähne hatte er schon verloren und weitere 6 Zähne wurden ihm gezogen. Danach lief er drei Tage sehr kläglich rum.
Jetzt hat er nur noch die Frontzähne und 2 Zähne weiter hinten. Er hat damit keine Probleme, nur am Katzengras, weil er es seitlich abbeißen will und das Gras rutscht ihm dann wieder aus dem Maul – er rupft es jetzt immer sehr großzügig mit den Vorderzähnen raus!
Behalte das im Auge, weil Entzündungen können der kleinen Maus schaden. Ich sollte Micky Antibiotikatabletten geben. Nach vier Tagen war ich genervt, er hat die Tabletten immer wieder ausgespuckt, obwohl ich sie in allerlei Leckereien versteckt habe und es sogar auf die “brutale” Art (Katze unterm Arm, Maul auf, Tablette rein, Maul zuhalten)
Liebe Grüße und gute Besserung für Nala
Tine
6. Dezember 2011 um 19:19 Uhr
Hallo liebe Tine,
danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Nala geht es – soweit ich das beurteilen kann – gut. Sie zeigt keinerlei Auffälligkeiten, dass es ihr irgendwie schlecht ginge. Wenn das der Fall ist, stehe ich eh wieder beim Katzen-Doc auf der Matte.
Und klar werden wir das im Auge behalten.
Liebe Grüße von Kerstin
6. Dezember 2011 um 14:57 Uhr
Marianne