Autor: Kerstin

Mut

Ja, heute war ich mutig. Ich war schon wochen-, nein, monatelang nicht mehr beim Frisör und es wurde wirklich allerhöchste Eisenbahn. Dazu sollte ich vielleicht ein wenig weiter ausholen. Die meisten Frauen, die ich kenne, gehen unheimlich gerne zum Frisör. Ich gehöre nicht dazu. Für mich ist das eher Pflichtprogramm und ich gehöre auch zu den Menschen, die sich am liebsten direkt nach dem Besuch die Haare nochmal waschen und dann nochmal selber Hand anlegen. Nun war es aber so, dass mich mein viel zu langer Pony wirklich bei der Arbeit störte. Jedesmal, wenn ich durch`s Mikroskop gucken wollte, hing eine Haarsträhne zwischen Okular und meinem Auge – ihr könnt euch nicht vorstellen, wie nervig das ist. Freitags habe ich ja nun meinen freien Tag und da ich zu einem Frisör gehe, wo ich keinen Termin brauche, habe ich mir heute morgen einen Tritt in den Hintern in den Allerwertesten gegeben, mich in meine „Rennsemmel” gesetzt und bin ins hiesige Einkaufszentrum gefahren. Lust hatte ich keine, aber es musste wirklich sein. :roll: Nun saß ich …

Zu lecker für die Knipse

Wenn`s mal ganz schnell gehen soll, weil man noch irgendwelche Termine hat und ein knurrender Magen darauf keinerlei Rücksicht nimmt, dann habe ich hier ein 10-Minuten-Rezept für Euch. Heute war nämlich so ein Tag, wo es verdammt schnell gehen musste, weil das Tochterkind bis Sonntag auf Reisen geht und nur eine knappe halbe Stunde zu Hause war. Meine Mama hat dieses köstliche Rezept früher häufig gemacht und natürlich habe ich es übernommen. Damals schon habe ich mich tierisch gefreut, wenn ich auf die fast obligatorische Frage „Was gibt`s denn heute zu essen?” ist das heute anders? von meiner Mutter zur Antwort bekam: „Käsetoast”. Hört sich erstmal ziemlich profan an, ich weiß. Aber nutzt die Gunst der Stunde, wenn`s wirklich mal zeitlich eng ist, und probiert es aus. Es war einfach zu lecker, dass ich es noch hätte fotografieren können :noidea: – aber ich denke mal, jeder von euch weiß im Groben, wie ein getoastetes Toastbrot aussieht, oder? Hier also das schnelle Rezept für ein DOPPELDECKER-KÄSE-TOAST Benötigt werden: 2 Scheiben Toastbrot (mittlerweile bevorzuge ich die etwas …

Beverly erzählt Euch was

Meine liebe Dosine hat ja schon was andeutet, aber ein Tafelbrett in Katzenform kann eben leider keine so schönen Geschichten erzählen wie ich… … und ausserdem war noch nicht alles spruchreif – aber heute, 11 Tage vor dem Tag X, ist es endlich soweit und ich kann Euch ein bisschen was erzählen. Dieses Gemauschel hier im Haus, die Telefonate – ich habe das alles nur am Rande mitbekommen. Aber immer noch genug um zu merken, dass es um ein neues Familienmitglied geht. Ich habe meinen Weg ja vor guten drei Jahren über die Maine-Coon-Hilfe hierher gefunden und ich wohne wirklich sehr gerne hier. Ein schöneres Zuhause kann ich mir nicht vorstellen. Es war klar, dass meine Dosine auch dort erzählte, dass ich nun hier ganz alleine wohne, weil Britchy so arg krank war. Ich merkte, dass auch der Rest der Familie immer wieder auf dieser Seite herumstöberte und ich bekam auch am Rande mit, dass die Dosine mit der Frau telefoniert hat, die mich die ersten Wochen meines Lebens begleitet hat. Es stand zur Diskussion, …

Ein ♥liches Dankeschön

schicke ich aus der großen Stadt in das kleine Dörfchen in der Lüneburger Heide. *umärmel* Wir haben uns alle riesig gefreut! Ihr beiden seid einfach was ganz Besonderes! Vielen vielen Dank!! :-x Übrigens haben wir heute auch Post aus der Toskana bekommen – wunderschönes Prospektmaterial, welches ich mir zu Gemüte führen werde, wenn ich ein wenig mehr Ruhe habe und nicht so müde bin ;-)

Herbstliche Kartoffel-Möhren-Suppe

Mich friert`s – und da ist eine heiße Suppe genau das Richtige! So eine richtig schöne, sämige Kartoffensuppe mit Wursteinlage – das war`s, worauf ich heute großen Appetit hatte. Und nach kurzer Rücksprache bei allen Familienmitgliedern waren wir uns einig. Also nach der Arbeit schnell alles eingekauft, was dazu benötigt wird, und schon konnte es los gehen. HERBSTLICHE KARTOFFEL-MÖHREN-SUPPE Zutaten für 4-6 Personen: 7-8 mittelgroße Kartoffen (ca. 800 g) 1 Stange Lauch 4 Möhren 2 kleine Zwiebeln etwas Sonnenblumenöl 100 g Schinkenspeck oder Schinkenwürfelchen 1000-1300 ml Fleischbrühe 2 Lorbeerblätter 2 Nelken Majoran, Thymian, gerebelt 1 TL Senf Muskatnuß 4 Rindswürste evtl. etwas gehackte Petersilie Crème fraîche nach Belieben Zubereitung: Gemüse waschen und putzen. Kartoffeln in Würfel schneiden, Lauch und Möhren in Ringe. Die Zwiebeln fein würfeln, den Speck evtl. ebenso (ich nehme sehr gerne die mageren Schinkenwürfelchen, wie es sie z.B. bei Li*dl oder Re*we gibt) In einem großen Kochtopf das Öl erhitzen und die Speckwürfelchen ausbraten. Anschl. die Zwiebelwürfelchen dazu geben und glasig werden lassen. Das komplette Gemüse hinzugeben – ein wenig anbraten und …

Pfannkuchen mexikanisch

Gehören nicht für nahezu alle kleinen und großen Kinder Pfannkuchen zu den Lieblings-Speisen? Hier im Haus ist das jedenfalls so, wenngleich der Hobbykoch – wie schon öfter mal erwähnt – nicht ganz so auf „süß” steht. Diesesmal gibt`s also eine herzhafte Variante, damit auch der Herr im Haus nach einem anstrengenden Tag satt wird. Durch die Füllung ist es schon ein wenig aufwändig und man braucht doch bissel Zeit in der Küche – warmhalten kann man die Fülle als auch die fertig gebackenen Pfannkuchen hervorragend bei 75-80° im Backofen. PFANNKUCHEN AUF MEXIKANISCHE ART Zutaten für 4 Personen: Für den Teig: 3 Eier, davon das Eigelb 400 ml Milch (evtl. bis zu 100 ml durch Mineralwasser ersetzen) 200 g Mehl 1 Msp. Backpulver 30-40 g geschmolzene Butter (alternativ: Rama Culinesse) 3 Eiweiss 1 Prise Salz Für die Füllung: 2-3 Schalotten Fett für die Pfanne 500 g Rinderhackfleisch 1 Dose Tomatenmark 1 Dose Mais, abgetropft Fleur de Sel, Pfeffer 1-TL gekörnte Brühe etwas Wasser 1-2 TL Harissa Zubereitung: Für den Teig die Eigelbe mit der Milch bzw. …

Schwiegermutters Rotweinkuchen

Die Tage werden kürzer und langsam geht es auf Weihnachten zu. Die gemütliche Zeit des Jahres hat vielerorts schon angefangen. Da werden wieder Kerzen angezündet, Duftlämpchen gefüllt und die Kuscheldecke für die Couch liegt auch bereit. Was gibt es Schöneres, als es sich vor dem Kamin, wenn man denn einen hat,  gemütlich zu machen? Ich für meinen Teil mag diesen Teil des Jahres sehr gerne und freue mich schon auf die bald beginnende Weihnachtszeit. Vor vielen vielen Jahren, als meine Schwiegermama noch lebte, backte sie schon immer genau diesen Kuchen – den wir hier im Haus alle so lieben. Im Sommer schmeckt er nur halb so gut – da müssen die Temperaturen schon ein wenig runter gegangen sein. Eine schöne Tasse Kaffee oder Cappucchino passt ganz hervorragend dazu. Aber auch am Abend mit einem Becher Glühwein ist dieser Kuchen unschlagbar! Nun aber das Rezept: SCHWIEGERMUTTERS ROTWEINKUCHEN Zutaten für eine Kranzform, 26 cm Durchmesser 250 g Butter (evtl. einen Teil durch Margarine ersetzen) 250 g Zucker 1 Pck. (8 g) Vanillezucker 4 Eier 1-2 TL Zimt 1 …

4 Tässchen

Auf Wunsch einer einzelnen Dame (Fabella, für dich mache ich das doch gerne) habe ich mich dazu aufgerafft, ein Tässchen-Foto zu machen. Ich habe schon einmal davor gestanden und diesesmal habe ich mich dazu entschlossen, sie mitzunehmen. Ein paar Farben fehlen mir noch, denn ich meine, ich habe noch beige, orange, dunkelblau, braun und ein intensives Gelb gesehen. Aber diese vier müssen jetzt mal für den Anfang erstmal reichen. Sie machen sich gut in meinem Tassenboard so zwischen den ganzen großen Kaffeebechern und ab und zu wird auch der Hobbykoch mal von mir verwöhnt… denn nach einem mega-leckeren Mittagessen hat er sich den Cappucchino aus genau jenen Tässchen auch verdient! :yes: Erhältlich sind die Tässchen übrigens hier – Suchbegriff „Mini Mug“ :yeah: Man muß ihn also gar nicht in der Nähe haben.

Samstag-Vormittag-Ausflug

Beverly hat`s ja bereits erzählt, wir hatten für heute einen Ausflug in den neuen Einkaufstempel Loop 5 in Darmstadt-Weiterstadt geplant. Gut, dass wir uns früh dazu entschlossen hatten – nach halbstündiger Fahrt rollten wir ziemlich genau um 10 Uhr pünktlich zur Öffnungszeit auf den Parkplatz – und es war schon einiges los. Was wollten die Leute alle da, wo doch morgen verkaufsoffener Sonntag ist?  Ok, wahrscheinlich das gleiche wie wir. Es dauerte ein wenig, bis wir das Prinzip von -1, -1+, 0, 0+, +1, +1+ etc. verstanden, aber irgendwann hatten wir dann auch den Übergang vom Parkhaus zum Shoppingtempel gefunden – und ich muß sagen: „Ja – architektonisch absolut gelungen” – es machte Spaß, durch die Gänge zu schlendern. Etliche Läden kannten wir schon, denn die wiederholen sich ja auch in den Einkaufszentren – da geben die sich nicht viel. Aber: Es gab auch einiges Neues zu entdecken. Und wir brauchten auch noch ein paar Lebensmittel fürs Mittagessen für morgen. Ich habe selten so einen aufgeräumten, großzügigen und übersichtlichen Al*di gesehen. Mal sehen, wie lange das …