Kindheitserinnerungen: Grießbrei
Der Sohnemann wünschte sich heute Grießbrei – und da die Tochter, die ganz unendlich auf Grießbrei steht die um Grießbrei einen großen Bogen macht, es heute vorzieht, „außerhäusig†zu Mittag zu essen, habe ich mich gerne dazu bereit erklärt, dem Gourmetkind diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Und ich muß sagen – er ist mir heute perfekt gelungen – sehr cremig und einfach nur lecker, lecker, lecker. Am besten mit Zimt-Vanillezucker. So leicht, wie es sich anhört, ist es nämlich gar nicht, einen wirklich guten Grießbrei zu kochen. Zu früh vom Herd gezogen, kann man ihn auch Grießsuppe nennen. Zu lange gekocht, wird er auf dem Teller zu fest. Zu wenig gerührt, neigt er zur Klümpchenbildung. Ein Grießbrei möchte eben auf dem Herd betreut und verhätschelt werden. Gut, das sollte er haben. Aber was schreibe ich da alles – hier ist das Rezept: DER WELTBESTE GRIEßBREI Zutaten für 2 Personen (als Hauptmahlzeit, als Vorspeise kann man das Rezept halbieren): 1/2 L Milch 1 EL Butter 1 gute Msp. Salz 2 EL Zucker (Kerstin: selbstgemachter Vanillezucker) 40 g …
