Gestern habe ich Euch von unserem Abend bei Mirko Reeh erzählt – und am Nachmittag habe ich schnell den Brotteig von der KüMa kneten lassen – schneller und einfacher kann man kaum ein Brot backen. Das Brot ist schön locker und nicht so fhart, nett von Mirko, dass er uns das Rezept zur Verfügung gestellt hat. Ich hab`s allerdings noch ein klein wenig abgeändert:
PARMESANBROT
Zutaten für einen großen Brotlaib oder 10-12 Brötchen:
- 1 Würfel frische Hefe
- 1/2 TL Zucker
- 400 ml lauwarmes Wasser
- 700 g Mehl
- 1 TL Salz
- 100 g geriebener Parmesan
- 50 g Parmesan in Stücken
- 3 EL Kräuter nach Wahl (Kerstin: gefriergetr. Kräuter der Provence)
- 2 EL Balsamico-Creme
Zubereitung:
Lauwarmes Wasser abmessen, in eine kleine Schüssel geben, die Hefe hineinbröckeln, Zucker zugeben und gut verrühren. Mit einem Geschirrtuch abdecken und beiseite stellen.
Das Mehl in eine große Rührschüssel (am besten von der KüMa) geben, eine Kuhle hinein drücken und auf dem Rand das Salz verteilen. Den Parmesankäse reiben bzw. in kleine Stücke schneiden.
Den Vorteig in der kleinen Schüssel in die Kuhle zum Mehl geben und zu gut verkneten. Dann den Käse, die Kräuter und die Balsamico-Creme hinzufügen und weiterkneten, bis ein glatter schöner Teig entsteht.
Den Teig aus der Schüssel nehmen und entweder zu einem großen Laib oder zu 10-12 Brötchen formen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen (oder auf ein Lochblech) und für 30 Minuten bei 50° im Backofen ruhen lassen. Der Teig vergrößert sich deutlich!
Den Ofen dann auf 180°C Umluft hochschalten und wenn die Temperatur erreicht ist, ca. 30 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn das Klopfen mit dem Finger auf die Brot-Unterseite hohl klingt.
Meine Tipps:
Das Brot passt fantastisch zu einem Vorspeisen-Süppchen, aber auch einfach nur so mit ein wenig guter Butter.
Ich selber bin ja im stolzen Besitz eines Dampfgarers und so habe ich das Brot mit der Intervalldampf-Funktion gebacken, was heißt, dass immer mal ein wenig Wasserdampf im Ofen verdampft wird (so alle 3 Minuten?). Ein ähnliches Backergebnis kann man sicher erzielen, wenn man auf den Boden des Backofens eine Schale mit Wasser stellt (was ja beim Brot backen auch nichts Neues ist…)
Als Alternative würde ich das auf jeden Fall mal ausprobieren.

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3. Mai 2010 um 08:12 Uhr
Hmmm frisches Brot, wie lecker und ausschauen tuts auch super!
2. Mai 2010 um 08:44 Uhr
Brot sieht sehr gut aus, aber ich frage mich gerade, ob ich mir so ein Lochblech zulegen sollte….bringt das wirklich was bei Pizza, Pommes(gibts bei uns praktisch nie) und Kuchen?
LG
Imbolc
2. Mai 2010 um 12:19 Uhr
Huhu liebe Immi,
also außer Brot und Brötchen haben wir hier noch nie etwas anderes auf dem Lochblech gebacken. Pizza könnte ich mir gut vorstellen – bei Pommes nehmen wir immer Backblech + Backpapier.
Aber da in diesem Haus ja gern und häufig auch Brot gebacken wird, hat sich die Anschaffung auf jeden Fall gelohnt.
1. Mai 2010 um 15:09 Uhr
Ohhhh, lecker! Ja, das Brot in der Kochschule war in der Tat sehr lecker & locker und ich bin überzeugt, dass Deins MINDESTENS genauso gut geworden ist. Es sieht zum Anbeißen aus und ich würde da jetzt gerne ein Stückchen von nehmen
…mit Meersalzbutter, gell?!
Ich glaub, dass probier ich nächste Woche auch einfach mal aus…
Ich schicke Dir ganz liebe Grüße und wünsche der ganzen Familie einen wunderschönen 1. Mai
Knuddelgrüße von Katja
1. Mai 2010 um 15:04 Uhr
super Rezept! Will ich auch so ein Brot..lG HEike