Leckeres, Rund ums Kochen

Zeit für Serviettenknödel

Sonntag ist doch der ideale Tag für Serviettenknödel – und wo wir gerade einen halben Stoffbeutel voll alter Brötchen hatten, ist es doch die ideale Resteverwertung. Also los:

Inspiration habe ich mir mal wieder bei Steph geholt, hatte sie doch auch kürzlich köstlich aussehende Serviettenknödel gebloggt.

Eigentlich habe ich mich relativ nah an Stephs Rezept gehalten und alles hat auch prima funktioniert. Neu für mich war der am Schluß untergehobene Eischnee, aber das habe ich übernommen und bin sehr froh darüber, der Teig wird schön "fluffig" durch dieses Prozedere.

Allerdings habe ich es mit dem Serviettenknödel garen ein wenig anders gehandhabt – wohl, weil ich da die Vorzüge unseres Dampfgarers wieder völlig ausreizen konnte. Vor gut drei Jahren, als es um die Neuanschaffung eines Backofens ging, haben wir uns entschlossen, uns einen Backofen mit integriertem Dampfgarer zu gönnen. Ein Kennenlernabend des Gerätes beim Sternekochclub Deutschland damals hat uns auch viele schöne Dinge lernen lassen, so auch die Zubereitung von Laugenknödeln aus dem Dampfgarer. :) Also ist auch die Zubereitung von "ganz normalen" Serviettenknödeln fast ein Kinderspiel.

Neu – ganz neu – war damals für mich die Wickeltechnik mit Frischhaltefolie:

So wird der Teig in einem Strang auf ein reichtlich abgeschnittenes Folienstück gelegt, das eine Ende über das andere geschlagen und der Knödel quasi zusammengeschoben – das funktioniert ganz großartig. Wenn der Knödel fest genug gepackt ist, werden die beiden Schmalseiten nach innen geschlagen und dann das breite Stück nach oben (oder unten, je nachdem, in welche Richtung man geschoben hat) und das ganze kommt in einen Gastronomiebehälter mit Locheinsatz, damit das Wasser abfliessen kann.

So schaute es bei mir aus (klick):

 

Knödel im Rohzustand

 

Derlei Knödel habe ich zwei fabriziert und dann für 25 Minuten bei 96° in den Dampf gestellt – fertig! Es geht natürlich auch anders – das könnt ihr aber bei Steph nachlesen, da möchte ich ihr nicht in`s Handwerk pfuschen. :-)

Und so schaut er dann fertig aufgeschnitten aus (klick):

 

Hmmh, sooo lecker!!

 

In der Zwischenzeit hat der Hobbykoch ein köstliches Gulasch gezaubert – hmm, das war wirklich sehr lecker und die Sauce war auch ausserordentlich köstlich. Auch ein Salat durfte heute nicht fehlen. Ein wunderbares Sonntags-Mahl. :)

 

Mein Tipp:

Reste des Serviettenknödels lassen sich am nächsten Tag noch hervorragend in Butter anbraten – das schmeckt auch äußerst lecker…

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