Im Winter, wenn es draussen kalt und grau ist, dann schmecken sie besonders gut, die Schweizer Rösti. Vorgestern war es schon, dass ich sie für meine Lieben zubereitet habe. Rösti sind kein Hexenwerk – es braucht lediglich ein bisschen Geduld. Wenn sie erstmal in der Pfanne sind und die Finger während bzw. nach dem Reiben gut verarztet sind, braten sie sich fast von alleine.
Eigentlich wollte ich das Rezept schon früher bloggen. Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt…
Gestern habe ich mich noch ein wenig ausgeruht, um abends für das alljährliche Glühwein-Trinken im hiesigen Einkaufszentrum mit einer Freundin fit zu sein. Endlich schmeckte der Glühwein wieder, ich war aber auch brav und habe nicht übertrieben.
Heute morgen dann ging es mit Frl. Frieda in die Frankfurter Innenstadt und auf den Weihnachtsmarkt. Wir haben es lange ausgehalten und während ich ein paar nette Sachen gefunden habe (gut, ich habe auch nicht gezielt nach etwas Bestimmtem gesucht, dann habe ich eigentlich immer Glück), gaben wir nach dem gefühlten 10. Schuhladen auf, schöne schwarze Stiefel zu einem akzeptablen Preis für Katja zu suchen. :(
Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema dieses Blog-Eintrages:
SCHWEIZER RÖSTI
Zutaten für 4 Personen:
- 1 kg Kartoffeln (Kerstin: festkochend)
- 80-100 g Butter (evtl. einen Teil durch Butterschmalz ersetzen)
- Salz
Ja, das war es schon, mehr braucht es für diese leckeren Kartöffelchen nicht.
Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen und waschen. Auf eine Reibe grob raspeln. Dabei vorsichtig sein. -Ich habe mir wieder mal sehr unschön in den Daumen geraspelt…
Ca. 30 g Butter (oder Butterschmalz) am besten in einer gußeisernen, alternativ in einer beschichteten Pfanne gut erhitzen.
Die geriebenen Kartoffeln in die Pfanne geben, salzen und ein paar Minuten ohne sie zu bewegen anbraten lassen.
Kartoffeln wenden, nochmals etwas salzen und wieder ein paar Minuten nicht bewegen und braten lassen.
Nun die Kartoffeln mit einem Pfannenwender kuchenartig andrücken. Ein paar Butterflöckchen darauf verteilen, Herd auf mittlere Hitze einstellen und die Pfanne mit einem Deckel verschließen.
Nach 15 Minuten die Rösti vorsichtig wenden, wieder ein paar Butterflöckchen darauf verteilen, Pfanne wieder verschließen und nochmals 15 Minuten braten lassen.
Anschl. servieren. Dazu passt – wie z.B. bei uns, geräuchterter Lachs und grüner Salat, aber auch ein schönes Stück Fleisch oder eine Bratwurst könnte ich mir gut dazu vorstellen. :good:
Jedem, der oder die es nachmachen möchte, wünsche ich gutes Gelingen. Das Wenden der Rösti ist ein wenig heikel – aber Übung macht den Meister. Ich muß auch noch bissel üben…

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