Es ist soweit – die Backzeit im Hause Terragina hat begonnen! Und ich freue mich tierisch, dass ich dieses Jahr eine große Hilfe an meiner Seite habe – die Teenagerin des Hauses wollte unbedingt mit backen und gestern und heute hatten wir gemeinsam in der Küche eine Menge Spaß.
Auch die komisch wunde Stelle im Mund bessert sich, so daß ich wohl nochmal glimpflich davon komme. So ist zumindest mein Plan. :) Das hatte die Back-Lust doch ein wenig getrübt – aber nun: Alles gut!
Den Start für die große Plätzchen-Bäckerei machte an diesem Wochenende ein nicht mehr ganz so traditions-lastiges Spritzgebäck. Seit letztem Jahr bin ich ja stolze Besitzerin eines Fleischwolfs – der/die ein oder andere Leser[in] mag sich vielleicht noch daran erinnern. Allerdings war ich da zwar vom Geschmack der Plätzchen begeistert, aber ein wenig traurig darüber, dass das Gebäck im Ofen seine hübsche Form nicht gut behielt. Deswegen in diesem Jahr ein anderes Rezept. Kinderleicht und schnell gemacht. Nur das Kurbeln macht ein wenig Mühe und am besten holt man sich wirklich ein Helferlein für die doch recht große Teigmenge.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass der Teig für dieses Rezept gut durchkühlen sollte. Also am besten am Vorabend machen und über Nacht in Klarsichtfolie ruhen lassen. ;)
SPRITZGEBÄCK

Zutaten für ca. 8 Bleche:
- 800 g Mehl
- 200 g Speisestärke
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 500 g Butter
- 450 g Zucker
- 50 g Vanillezucker
- 2 EL neutrales Öl
- 4 Eier
- zum Verzieren Kuvertüre nach Geschmack (Kerstin: 100 g Zartbitter und 100 g Weiße Kuvertüre für 3 Bleche)
Zubereitung:
- Die kompletten Zutaten von Mehl bis zu den Eiern am besten in der Küchenmaschine mit Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen (oder mit meinem Küchentuch abdecken) und an einem kühlen Ort (Kerstin: im Kühlschrank) übernachten lassen.
- 2 Backbleche mit Backpapier auslegen und den Teig durch den Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz drehen.
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und jedes Blech für sich in 12-13 Minuten goldbraun backen.
- Abschließend können die noch heissen Plätzchen in einem Zimt-Zucker-Gemisch gewälzt oder nach dem Erkalten mit Schokolade verziert werden. Wir haben dafür einfach Kuvertüre geschmolzen, in ein kleines Gefrierbeutelchen gefüllt und ein Eckchen abgeschnitten. Einen ganzen Teil der Plätzchen haben wir aber auch einfach so gelassen, wie sie aus dem Ofen kamen.
- Sind alle Plätzchen kalt und die Kuvertüre schön hart, werden die Plätzchen in gut schließenden Dosen verpackt und sind so wochenlang haltbar.
All die süßen Schnabulierereien sammelt Julie von mat & mi für uns ein und morgen im Laufe des Tages haben sich sicherlich auch bei Pinterest wieder viele viele tolle Rezept-Ideen angesammelt. :)
Habt einen schönen Sonntag-Abend – auf mich wartet jetzt noch ein schöner Korb Bügelwäsche… :-(


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