Plauderecke

Der Vorname Kerstin

Anne von Wortperlen hat sich die Mühe gemacht, mal ein wenig im Internet nach ihrem Vornamen zu forschen und dazu aufgerufen, es ihr gleich zu tun. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde und ich dachte mir, ich befrage auch mal Tante Google, was ihr so zu Kerstin einfällt.

Rein statistisch hatte mein Vorname von 1960 bis 1980 Hochkonjunktur. In den 60ern und Anfang der 70er fand man ihn oft in den Top Ten der Lieblingsnamen. Welch Zufall, bin ich doch Jahrgang 1970…

Des Weiteren wird gemunkelt, dass der Name bereits 1951 mit dem schwedischen Film Sie tanzte nur einen Sommer ein wenig im öffentlichen Interesse stand, da hat er sich aber wohl nicht durchsetzen können.

Namenstag: 24. Juli … hey, das ist gerade mal eine Woche nach meinem Geburtstag, wieso weiß ich davon nichts?

Kerstin ist skandinavischen Ursprungs und eine Abwandlung von Christiane oder Christine (hier stimmen die beiden Websiten, auf denen ich recherchiert habe, nicht überein). Er bedeutet so viel wie Die Christliche, die Gottestreue oder auch die Gesalbte.

Beim Durchsehen der bekannten Namensträgerinnen sind mir die meisten vollkommen unbekannt. Die einzige Namensvetterin, die ich auf Anhieb kenne, ist Kerstin Stegemann. Wer sich auch für die anderen Damen interessiert, möge bitte bei Wiki nachsehen.

Zum Schluss dieses Artikels möchte ich Euch meine eigenen Erfahrungen mit dem Namen nicht vorenthalten. ;) Ich mochte meinen Namen nie besonders gerne – habe mich aber damit abgefunden bzw. arrangiert. Wenigstens wurde er nie durch irgendwelche Abkürzungen verniedlicht. Ich erinnere mich lediglich daran, dass mein Patenonkel mich immer Kiki gerufen hat, als ich noch ganz klein war.

Wenn Ihr nun auch Lust bekommen habt, etwas über die Bedeutung Eures Vornamens zu erzählen – ich würde auf jeden Fall zum Lesen vorbei schauen. :daumen:

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