Alle Artikel in: Leckeres

Hier findest du Rezepte – lecker lecker und alle habe ich auch höchstpersönlich ausprobiert ;)

Habe ich das verdient?

Offensichtlich war ich eine brave Ehefrau an diesem Wochenende… Schaut mal hier: Eine halbe Stunde durfte ich keinen Fuß in die Küche setzen. Diese Garnelen (erhältlich bei Al*di in Ringform) sind einfach zu köstlich. Dazu leckerer Butterkäse mit Pfefferkörnern, gekochter Schinken, Cocktailtomaten, ein Hauch von Knoblauch und etwas Miracel Whip Balance – alles zusammen in diesem wundervoll knusprigen Sesamfladen – yummy yummy!! DANKE SCHÖN, lieber Hobbykoch! :biglove: Und mal so am Rande: Wir sind beiden zu dem Schluß gekommen, dass der Kartoffel-Avocado-Salat frisch und noch leicht warm um Längen besser schmeckt. Also lieber etwas weniger zubereiten – es ist sehr schade drum.

Nachgekocht: Kohlrabi mit Kartoffel-Avocado-Salat

Wie hier bereits angekündigt, plante ich, dieses sich so lecker anhörende Gericht nachzukochen. Ich liebe ja Kohlrabi und jetzt gibts ihn sehr günstig überall. Zwei Prachtexemplare lagen im Kühlschrank und das Rezept geht auch recht fix von der Hand. Dazu sollte es einen Kartoffel-Avocado-Salat geben. Hierzu wurde ich, wie nicht anders zu erwarten war bei Frau Sterntau im Kommentar bereits angekündigt, beim Chefkoch fündig. Dazu aber später mehr. Für die panierten Kohlrabischeiben habe ich mal meine eigene Fantasie bemüht. Dieses Rezept stammt also ausnahmsweise mal von mir! PANIERTE KOHLRABI-SCHEIBEN Folgende Zutaten werden für 4 Personen benötigt: 2 mittelgroße Kohlrabi Mehl 2 Eier 3-4 EL Milch Panko (alternativ „normales” Paniermehl) Salz, Pfeffer aus der Mühle Paprikapulver Liebstöckel (gefriergetrocknet) – alternativ Kräuter, die gerade zur Hand sind neutrales Öl Zunächst die beiden Kohlrabi waschen, putzen und in knapp fingerdicke Scheiben schneiden. Anschl. drei Teller vorbereiten, die folgendermassen gefüllt werden: Teller 1: Mehl Teller 2: Zwei mit etwas Milch verklepperte Eier Teller 3: Panko, gemischt mit Salz, Pfeffer und Gewürzen bzw. Kräutern nach Geschmack Die Kohlrabischeiben werden dann …

Donauwellen

Woher kommt eigentlich der Name „Donauwelle”? Genau diese Frage stellte ich mir gestern, mußte aber damit Vorlieb nehmen, dass man wohl keine Ahnung mehr hat, wo er seinen Ursprung hat. Eine Theorie ist wohl, dass es mit der Mündung der Donau ins Schwarze Meer zu tun hat. Aber auch das scheint nur Spekulation zu sein. Hier habe ich ein paar Infos zum Thema und auch ein Rezept gefunden, dieses hier hat mich aber mehr angelacht. Da man sich die Donauwelle ja quasi auch direkt auf die Hüften schmieren kann ja die Donauwelle bekanntermassen ein sehr reichhaltiger aber ebenso leckerer Kuchen ist, habe ich mich entschlossen, nur das halbe Rezept zu machen. Hüftgold pur – aber sowas von lecker und unwiderstehlich – hmmmmh. DONAUWELLEN Zutaten für 1/2 Fettpfanne oder eine große Auflaufform Für den Teig: 125 g Margarine oder Butter 125 g Zucker 3 kleine Eier 150 g Mehl 1 1/4 TL Backpulver 1 EL dunkler Kakao bzw. echter Kakao Für die Butter-Vanille-Creme: 20 g Stärke 20-30 g Zucker 1/4 Vanilleschote 250 ml Milch 125 g …

Unser Wochenende

Ein sehr veschnupftes Wochenende war`s, ich glaube, ich habe vor allem seit gestern abend die Taschentüchter-Industrie prima untestützt. :-( Aber egal – Humor ist, wenn man trotzdem lacht – vor allem dann, wenn man noch so schöne Dinge erlebt wie wir. Samstag vormittag – es ist dem Betrachter sicher nicht entgangen – habe ich meinem Blog wieder mal ein neues Kleidchen verpasst. Mir war so danach – leicht angenervt davon, dass ich für manche Rahmen meiner Fotos immer die Hintergrundfarbe anpassen mußte und ich in die Tastatur hätte beissen können, weil der Hintergrund ja ein wenig „verlaufs-mässig” war. Trotzdem hat es nie so ganz gestimmt. Ich bin da vielleicht auch ein wenig anspruchsvoll. Nun, jetzt habe ich dank dieses schönen Templates wieder ein nettes Theme und brauche mir wegen der Hintergründe keine Gedanken mehr machen. Ein paar kleinere Anpassungen hier und da und soweit läuft auch alles prima. Wenn euch noch etwas auffällt oder stört, dann lasst es mich bitte wissen. ;) Mittags habe ich mich dann an diese Tarte gemacht, da sich ja für …

Tarte Tatin – Murks?

Tarte Tatin? Was ist das überhaupt? Hier handelt es sich um einen umgekehrten Apfelkuchen. Traditionell mit Äpfeln und Karamel. Dafür wird zunächst der Karamell in einer Tarte Tatin-Form hergestellt. Das Besondere hier ist, dass diese Form auf dem Herd stehen darf bzw. muß und der Kuchen zum Backen dann genau in dieser Form in den Ofen wandert. Aufmerksam darauf wurde ich in der „Lecker” No.9 (Sept.2009). Seit Tagen schon hat dieser Kuchen mich angelacht. Welche Gelegenheit wäre aber günstiger gewesen, als wenn lieber Besuch sich angekündigt. Lediglich ein kleines Problem hatte ich noch… brauche ich wirklich diese Tatin-Form dafür? Oder kann ich auch ein wenig improvisieren? Ich bin zu dem Schluß gekommen, dass das nicht zwingend notwendig ist und habe es einfach probiert. :yes: Hier habe ich ein paar interessante Infos zum Thema Tarte Tatin gefunden, die ich meinen werten LeserInnen und mir selber nicht vorenthalten möchte. Ca. 1 1/2 Stunden, bevor der Besuch erwartet wurde, habe ich mich also gestern in die Küche gestellt und alles Benötigte zusammen gesucht. Hier aber nun erstmal das …

Zwiebel-Käse-Tarte

Da lag doch noch ein Blätterteig in meinem Kühlschrank. Dieser musste ja auch irgendwann mal weg. Zuerst dachte ich an eine Lauchtarte – damit war der Sohnemann aber nicht einverstanden und der ebenfalls im Kühlschrank liegende Lauch läuft ja auch nicht weg. Auch mit Champignons konnte ich den jungen Gourmet nicht locken. Hmm, also musste eine neue Idee her. Warum also nicht so eine Art Zwiebelkuchen? Leckerer Bergkäse lag nämlich auch noch im Kühlschrank und im Vorratskeller sind eigentlich immer Zwiebeln vorrätig. Ist ja egal, wenn die Mutter in der Küche rumheult. Hier zählt einzig und allein das Geschmackserlebnis. ZWIEBEL-DREI-KÄSE-TARTE Zutaten für 4 Personen: 1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal 1 TL Margarine (Kerstin: wenig Rama Culinesse + ein wenig Kürbiskernöl) 4 große Zwiebeln (ca. 500 g) 1 EL Kümmel, ganz Salz und Pfeffer (Kerstin: GeschmacksZauber statt Salz) 2 Eier 1 Becher Sauerrahm (200 ml) 200 g geriebener Käse (Kerstin: zweierlei Bergkäse und 50 g fertig geriebener Emmentaler) Zubereitung: Zunächst eine Tarte- bzw. Quiche-Form (Durchmesser 28-30 cm) einfetten und mit dem leicht größer ausgerollten Blätterteig …

Vanillepudding – selbstgemacht

Ja – ohne Tütchen! :yes1: Und ich frage mich inständig, warum ich bis zum gestrigen Tag damit gewartet habe. Es ist nun wirklich alles andere als ein Hexenwerk und es schmeckt um Klassen besser als das adäquate Produkt von Dr. O. Es sind fast exakt die gleichen Arbeitsgänge und man hat zwei drei entscheidende Vorteile: Man weiß, was drin ist, bestimmt die Süße selber und dieser Pudding schmeckt….. zum Reinsetzen. Ich habe ihn gestern abend nach dem Kochen nicht mehr probiert, aber ich gehe fast eine Wette ein, dass er eingekuschelt auf der Couch, noch warm, bei einem schönen Film, einfach nicht mehr zu toppen ist. Und so schaut er aus: SELBSTGEMACHTER VANILLEPUDDING Zutaten für 6 kleine Puddingschälchen und noch zwei weitere Schälchen: 1 l Milch 80 g Stärke (z.B. Mondamin) 80 g Zucker 1 Vanilleschote Zubereitung: Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark heraus kratzen. Von der Milch ca. 250 ml abnehmen und mit Stärke und Zucker in einem Schälchen klümpchenfrei anrühren. Die übrige Milch gemeinsam mit dem Vanillemark und der Schote …

Panna cotta mit Himbeeren

Panna cotta (italienisch für „gekochte Sahne”)… hmmh, was für ein wunderbares Wort. Und nach dem der Hobbykoch uns mit dieser Leckerei hier heute mittag dermassen verwöhnt hat, wollte ich mich natürlich nicht lumpen lassen und habe mich an eben dieses oberleckere, italienische Dessert heran gewagt. By the way – es war das erste Mal (schließlich hatte ich vorher nicht diese fantastischen Vanilleschoten im Haus….). Ich bin immer davon ausgegangen, dass es sehr aufwändig sein muß, diese köstliche Creme zuzubereiten – aber ganz im Gegenteil – es ist wirklich kein schwerer Auftrag und somit auch ein idealer Nachtisch für weniger Geübte. Das Rezept stammt wieder mal von Donna Hay – dieses Mal aus ihrem Buch „Schnelle Küche für Gäste”: PANNA COTTA MIT HIMBEEREN Zutaten für 4 Portionen (Weck-Gläser, 140ml) knapp 2 TL Gelatinepulver 30 ml Wasser 400 ml Sahne (Kerstin: die Hälfte durch Cremefine ersetzt) 45 g Puderzucker 1 Vanilleschote 1 Stück Zitronenschale 75 g Himbeeren (Kerstin: Wir haben insgesamt 250 g dazu gegessen) 1 TL Puderzucker für die Himbeeren (Kerstin: weggelassen) Zubereitung: Zuerst wird das …

Vanille & Vanille-Extrakt

Immer wieder blogge ich Rezepte, in denen mein liebstes „Gewürz”, die Vanille, in Form von „Vanille-Extrakt” vor kommt. Was in USA standardmässig in nahezu jedem Kuchen und Dessert Verwendung findet, ist hierzulande eher unbekannt und auch nur schwer erhältlich. Vor geraumer Zeit habe ich ihn jedoch in einem größeren Supermarkt entdeckt. Aber mit ca. 11 Euronen pro 50 ml ist er auch ziemlich teuer. Hier gibt´s übrigens – leider ausschließlich auf Englisch – ein paar Infos über Vanille-Extrakt. Wie sehr freute ich mich letzte Woche, als ich dann über diesen Vanille-Online-Shop stolperte. Vanille direkt vom Erzeuger – ohne Umwege über Zwischenhändler zu einem unschlagbaren Preis. Großartig! Die Familie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die eigenes in Madagaskar angebaute Vanille in Deutschland zu vertreiben. Die Vanilleschote ist die Blüte der Vanille-Orchidee. Wenn man sich überlegt, dass die Orchideenblüte noch von Hand bestäubt wird, leuchtet schon eher ein, warum Vanille bei uns – direkt nach Safran – das teuerste Gewürz ist. Spannend sind auch die Galeriebilder auf der Website des Shops. Wenn ihr mal ein bissel …

Kartoffel-Frittata mit Lachs

Kartoffeln sind in diesem Haus sehr hoch im Kurs. Nicht täglich, aber doch immer wieder. Und sehr gerne probieren wir auch neue Rezepte aus was mittlerweile sicher auch bis zum letzten meiner werten Leserschaft vorgedrungen sein dürfte. Nun liegt hier ja nun auch schon seit ein paar Tagen dieses wundervolle Bilderbuch herum, in dem ich täglich blättere und mir das Wasser im Mund auf fast jeder Seite zusammen läuft. Doch diesesmal war es die Tochter, die sich ein Rezept aussuchen durfte, den Einkaufszettel schrieb und Mama und Papa erstmal zum Einkaufen losschickte. Das erledigten wir gestern vormittag. Eine Kartoffel-Frittata mit Lachs aus dem hier bereits erwähnten Kochbuch von Donna Hay sollte es sein. Und ich gestehe: Ich liebe Lachs in fast allen Variationen. Was fehlte war noch der Lachs. Ein wenig problematisch war, dass ich mir nicht sicher war, ob die meinigen Pfannen die Backofen-Aktion überstehen würden. Blöd, wenn man nicht weiß, bis zu welcher Temperatur die Griffe noch nicht weg schmelzen. Um auf Nummer sicher zu gehen, musste sich also der Hobbykoch noch ein …