Alle Artikel mit dem Schlagwort: Süßes

Der erste und letzte Bratapfel 2009

BRATAPFEL MIT DOMINOSTEINEN IM VANILLEBAD Den ganzen Dezember hatte ich es mir vorgenommen und wollte Bratäpfel machen – heute, am letzten Tag des Jahres, habe ich es nun endlich geschafft. Das altbewährte Rezept habe ich wieder aufgegriffen, allerdings mit kleinen Veränderungen. So habe ich zwei der drei Dominosteine (pro Apfel) über Kreuz geviertelt, so lies sich der Apfel „ausfüllender” füllen. Ausserdem habe ich auf Anraten von Frl. Frieda den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze gestellt und die Äpfelchen nur 20 Minuten im Ofen gelassen, bis der erste Apfel aufplatzte. Ich bin dieses Mal sehr zufrieden mit meinen Äpfeln, geschmacklich waren sie super – sagen das Tochterkind und der Sohnemann. Den Hobbykoch konnte ich damit heute leider nicht locken…. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das war nun wirklich mein letzter Artikel für dieses Jahr und ich verabschiede mich bis 2010!

Advents-Tiramisu

Man könnte es auch genauso Weihnachts-Tiramisu nennen, denn auch an den Weihnachtstagen schmeckt dieses Tiramisu bestimmt ganz köstlich und gibt ein wunderbares Dessert ab. Ich habe es am Freitag Morgen für meinen lieben Besuch gemacht – das Rezept reizte mich schon seit geraumer Zeit und das 4. Advents-Wochenende schien mir der richtige Anlass. Tiramisu-Liebhaber und Freunde von Zimt und schönen weihnachtlichen Gewürzen werden es lieben. ADVENTS-TIRAMISU Zutaten für ca. 8 Portionen (meine Glasschüssel hat 21×21 cm) 400 g TK-Waldbeeren ca. 400 ml Orangensaft 40 g Stärke 1 Vanilleschote 40-60 g Zucker 1 TL Zimt evtl. etwas Nelkenpulver 2-3 Kardamomkapseln (grün) 200 g Sahne (fettärmer, aber nicht unbedingt gesünder: Cremefine zum Schlagen) 1 Becher (250 g Mascarpone) 250 g Magerquark 60-80 g Zucker 200 g Gewürz-Spekulatius Amaretto Zubereitung: Zunächst wird aus den Walbeeren eine rote Grütze zubereitet. Dafür ca. 350 ml Orangensaft mit dem Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Das Mark der Vanilleschote heraus kratzen. Die Kardamomkapseln öffnen, Samen heraus nehmen und fein zermörsern. Das Obst, die Hälfte des Vanillemarks, die Vanilleschote sowie die …

Johannisbeer-Spitzbuben

Adventszeit ohne die Doppeldecker? Das geht bei uns gar nicht! Von allen heiß geliebt sind diese mit Marmelade gefüllten Spitzbuben, die ich schon seit Jahren immer wieder backen muß. Normalerweise gibt´s gleich die doppelte Menge. Aber aufgrund der Tatsache, dass ich schon 11 Sorten Plätzchen in unseren diversen Weihnachtsdosen verteilt und gelagert habe, gibt´s dieses Jahr nur die Hälfte. Bei Tch*ibo in Düsseldorf gab es die Tage Spitzbuben-Förmchen im Angebot. Das sind diese Förmchen, die einen integrierten Auswerfer haben und wo die Löcher für die Plätzchenmitte beim Ausstechen gleich mit ausgestanzt werden. Sehr praktisch und der Preis war auch sehr günstig. Ich habe schon zwei solche Formen, allerdings habe ich mir diese teuer auf dem Weihnachtsmarkt in den vergangenen Jahren angeschafft – besser sind die auch nicht. :no: Online habe ich sie gerade leider nicht mehr bei Tch*ibo gefunden. :noidea: JOHANNISBEER-SPITZBUBEN Zutaten für ca. 45 Stück: 450 g Mehl 160 g Puderzucker 2 Pck. Vanillezucker 200 g Butter 1 ganzes Ei 1 Eigelb 1 Prise Salz Schale von 1 ungespritzten Zitrone 1/2 Glas Johannisbeergelee oder …

Schokoladen- Konfekt

Ja – ich bin ein Schokoholic – und ich stehe dazu. Schokolade macht glücklich und besonders gerne mag ich Zartbitter. Je höher der Kakao-Anteil der Schokolade, desto besser. :yes1: Ok, ich habe mir anerzogen, eben nur ein paar kleine Stückchen zu nehmen und diese dann auch zu genießen. Bislang habe ich es zumindest so gut im Griff, dass ich nicht wieder zunehme. Aber ist es nicht die Weihnachtszeit, wo es ganz besonders viel Spaß und Freude bereitet, diese süßen Köstlichkeiten gemeinsam mit einer schönen Tasse Kaffee oder Tee zu genießen? Mir geht es jedenfalls so und ich bin ganz sicher nicht alleine auf der Welt mit meiner Liebe zu Schokolade. Ja – mich macht Schokolade glücklich. Ich erinnere mich noch gut an eine Zeit, wo ich mich selber sehr eingegrenzt habe, um ein paar Pfunde zu verlieren. Eine Zeit in diesem Jahr und auch schon einmal viele Jahre früher, in der ich mir jegliches Naschen untersagt habe. Keine Schoki, keinen Kuchen, kein Gebäck, keine Gummibärchen und auch keine sonstigen Naschereien. Das ging ein paar Wochen …

Rahmplätzchen

Rahmplätzchen – die etwas anderen Plätzchen. Nicht so süß und der Teig lässt sich ungebacken nicht wirklich gut „naschen”. :roll: Der Hagelzucker macht die Plätzchen erst zu dem was sie sind – ohne ihn könnte ich sie mir nicht vorstellen. Geschmacklich erinnern sie ein wenig an Blätterteig. Aber was rede ich lange um den heißen Brei die kleine Köstlichkeit herum, hier ist das Rezept: RAHMPLÄTZCHEN Zutaten für ca. 80 Plätzchen 500 g Mehl 1/2 TL Backpulver 1 Prise Salz Mark von 2 Vanilleschoten 375 g gute Margarine oder weiche Butter 200 g Saure Sahne (alternativ: Cremefine zum Verfeinern) Hagelzucker zum Bestreuen Zubereitung: Alle Zutaten zügig am besten mit der KüMa zu einem Knetteig verarbeiten, in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen (er zieht sich immer wieder ein wenig zusammen, das ist normal) und mit beliebigen Ausstechförmchen Plätzchen ausstechen. Anschl. in Hagelzucker drücken (das geht sehr gut, wenn man den Hagelzucker in ein flaches Schälchen gibt) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes …

Der Sohn wünscht Apfelpfannkuchen

… und welche Mutter kann da schon „nein” sagen? Ich jedenfalls nicht. Zumal es ja auch fix von der Hand geht. Genau das Richtige nach der Arbeit, wenn es mittags schnell gehen muß. Dazu kommt noch, dass die Gelegenheit besonders günstig ist, wenn der Hobbykoch mal wieder unterwegs in Deutschland ist. Und das noch bis zum kommenden Freitag, was aber nicht heißen soll, dass es jetzt die ganze Woche Süßspeisen zum Mittagessen gibt… Da auch das liebe Töchterlein, die ja auch nicht so auf süße Mittagessen steht, bis zum Nachmittag nicht in Reichweite war und „gefüttert” werden musste (die junge Dame zog es vor, die Freundin zu besuchen und ausserhäusig zu essen) – stellte ich mich schnell an den Herd und erfüllte dem Sprössling seinen Herzenswunsch (solange es in einem solchen Rahmen bleibt – jederzeit immer wieder gerne). Eigentlich suchte ich ja Apfelränzchen (kennt ihr Apfelränzchen?) – das sind in Teig ausgebackene Apfelringe – auf die Schnelle habe ich aber dafür kein Rezept gefunden. APFELPFANNKUCHEN Zutaten für 3 Pfannkuchen von ca. 24 cm Durchmesser: 6 …

Nussecken-Love-Story

War ich gestern happy, als Frl. Frieda nebst Göttergatten völlig unerwartet auf einmal nachmittags vor meiner Tür standen. Bepackt mit Mädchenbier und selbstgemachten Nussecken. Wieder hatte ich Tränen in den Augen – diesesmal allerdings vor Rührung. Auch an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an euch zwei! Heute war ich ja dann noch einmal bis zum späten Nachmittag alleine – und weil diese Nussecken so verflucht lecker waren, hatte ich beschlossen, mich mit ein wenig Backerei ablenken zu wollen. Merkwürdigerweise, wenn ich an Nussecken denke, kommt mir dieser komische Vogel in den Sinn… und so begab ich mich mal auf die Suche, ob ich auch ein Rezept über diese berühmt leckeren Nussecken finde. Und im www wurde ich dann letztenendes auch fündig. Das Rezept deckt sich fast mit dem von Frl. Frieda – nur einen kleinen Unterschied gibt es, aber lest selbst. ;-) NUSSECKEN A LA GUILDO HORN (inspiriert bei Frl. Frieda) Zutaten für ein 3/4 Backblech bzw. 30 Stück Für den Teig 100 g Butter 100 g Zucker 2 Eier, Größe S (Kerstin: …

Kindheitserinnerungen: Grießbrei

Der Sohnemann wünschte sich heute Grießbrei – und da die Tochter, die ganz unendlich auf Grießbrei steht die um Grießbrei einen großen Bogen macht, es heute vorzieht, „außerhäusig” zu Mittag zu essen, habe ich mich gerne dazu bereit erklärt, dem Gourmetkind diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Und ich muß sagen – er ist mir heute perfekt gelungen – sehr cremig und einfach nur lecker, lecker, lecker. Am besten mit Zimt-Vanillezucker. So leicht, wie es sich anhört, ist es nämlich gar nicht, einen wirklich guten Grießbrei zu kochen. Zu früh vom Herd gezogen, kann man ihn auch Grießsuppe nennen. Zu lange gekocht, wird er auf dem Teller zu fest. Zu wenig gerührt, neigt er zur Klümpchenbildung. Ein Grießbrei möchte eben auf dem Herd betreut und verhätschelt werden. Gut, das sollte er haben. Aber was schreibe ich da alles – hier ist das Rezept: DER WELTBESTE GRIEßBREI Zutaten für 2 Personen (als Hauptmahlzeit, als Vorspeise kann man das Rezept halbieren): 1/2 L Milch 1 EL Butter 1 gute Msp. Salz 2 EL Zucker (Kerstin: selbstgemachter Vanillezucker) 40 g …

Donauwellen

Woher kommt eigentlich der Name „Donauwelle”? Genau diese Frage stellte ich mir gestern, mußte aber damit Vorlieb nehmen, dass man wohl keine Ahnung mehr hat, wo er seinen Ursprung hat. Eine Theorie ist wohl, dass es mit der Mündung der Donau ins Schwarze Meer zu tun hat. Aber auch das scheint nur Spekulation zu sein. Hier habe ich ein paar Infos zum Thema und auch ein Rezept gefunden, dieses hier hat mich aber mehr angelacht. Da man sich die Donauwelle ja quasi auch direkt auf die Hüften schmieren kann ja die Donauwelle bekanntermassen ein sehr reichhaltiger aber ebenso leckerer Kuchen ist, habe ich mich entschlossen, nur das halbe Rezept zu machen. Hüftgold pur – aber sowas von lecker und unwiderstehlich – hmmmmh. DONAUWELLEN Zutaten für 1/2 Fettpfanne oder eine große Auflaufform Für den Teig: 125 g Margarine oder Butter 125 g Zucker 3 kleine Eier 150 g Mehl 1 1/4 TL Backpulver 1 EL dunkler Kakao bzw. echter Kakao Für die Butter-Vanille-Creme: 20 g Stärke 20-30 g Zucker 1/4 Vanilleschote 250 ml Milch 125 g …

Multitasking

Große Herausforderung in der Küche – Abendessen und Kuchen backen gleichzeitig. Da darf mich keiner stören, sonst landen die Lauchstreifchen zwischen braunem und hellem Teig der Donauwelle. Oder die Kirschen in der Auflaufform zwischen Sahne-Käse-Sauce und Nudeln? Nein, das wäre gar nicht gut, aber bis jetzt klappt alles wunderbar.  Und Ehrensache, dass ich den Pudding für die Donauwelle selber mache *schweißvonderStirnwisch* Aber es macht Spaaaaß! :dance: Und ein Foto reiche ich bestimmt noch nach ;-) Parallel läuft im Hintergrund schon die Partymucke von den Kerbeburschen. „Hey Baby”, „Das rote Pferd” usw. und so fort… in voller Lautstärke – versteht sich! Dabei fängt unsere Kerb doch erst morgen an? Gut, dass ich keine Kopfschmerzen habe… :sing: