Viele von uns kennen sie, die Frage:„Was koche ich heute?”
Wieder einmal saß ich an meinem Schreibtisch, als ich mich wie so oft nett mit meiner Kollegin unterhielt. Es war noch ungefähr eine Stunde bis zu meinem Feierabend. Im folgenden ein kurzer Dialog unserer Unterhaltung:
Ich: „Was kochst Du heute Schönes?”
Sie: „Grünkohl mit Bregenwurst.” (Schreibt man das so?)
Ich: „Hmmmh…. habe ich noch nie gemacht” (schließlich bin ich ja auch in Hessen zu Hause, da kennt man sowas nicht unbedingt)
Sie: „Was hälst Du von Lauchsuppe?”
Ich : „Oh ja, das ist eine tolle Idee – dafür kaufe ich gleich noch ein!”
Gesagt – getan. Ich arbeitete noch bis zum Feierabend und fuhr dann direkt zum blau-orangenen Discounter (im Norden ist es der blau-weiße). Und tatsächlich habe ich dort alle Zutaten für dieses optimal zur derzeitigen Aussentemperatur passende Rezept gefunden, zudem geht die Zubereitung auch ganz fix von der Hand.
Eigentlich hätte ich ja schwören können, dass ich dieses tolle Rezept bereits schon einmal gebloggt habe. Aber dem ist nicht so, ich habe es meinen lieben Leserinnen und Lesern doch tatsächlich vorenthalten.
Dieses wird jetzt ganz schnell nachgeholt
Zutaten für 6 (oder 4 sehr hungrige) Personen:
- 1 Zwiebel
- 500 g (3 Stangen) Lauch
- 3/4 – 1 l Fleischbrühe (darf Instant sein)
- 150 g Schmelzkäse (für Figurbewusste: Light-Version)
- 150 g Schmelzkäse Kräuter
- 100 g-200 g Créme fraîche (alternativ: Créme light)
- 500 g Rinderhackfleisch
- wenig Fett für die Pfanne
- Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden.
Die Fleischbrühe zum Kochen bringen. Den Lauch waschen, in dünne Ringe schneiden, in die kochende Brühe geben und 20 Min. weich kochen.
In einer Pfanne in wenig Fett die Zwiebelwürfelchen mit dem Hackfleisch anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Wenn der Lauch weich ist, den Schmelzkäse und Créme fraîche nach persönlichem Geschmack zugeben und in der Suppe zergehen lassen.
Das durch gebratene Hackfleisch zur Suppe geben, umrühren und heiß servieren.
Dazu passt hervorragend frisches Baguette oder Ciabatta.
Guten Appetit!

26. Februar 2010 um 08:36 Uhr
Hi Kerstin,
sehr leckeres Rezept!!
Ich habe statt Rinderhack aber Tatar genommen und mich um eine lactosefreie Version gemüht.
Statt Creme fraiche gab´s Soja-Sahne und ich habe tatsächlich Schmelzkäseecken ohne Kohlenhydrate gefunden (also ohne Milchzucker). Nur der Kräuterschmelzkäse hatte Lactose, aber auf den gesamsten Topf gerechnet war das dann harmlos!
Kam auch bei den beiden Herren sehr gut an
LG
Immi
28. Januar 2010 um 22:20 Uhr
mmmh was für ein leckeres Süppchen – genau das Richtige für diese Jahreszeit!
27. Januar 2010 um 21:08 Uhr
woher kennt ihr denn bregenwurst??? boa.. die vermiss ich wohl.. die ist sooo mega lecker.. aber die suppe würde ich auch nicht stehen lassen.. lol..
27. Januar 2010 um 17:15 Uhr
Danke!! Jetzt weiß ich was ich morgen mit meinem restlichen Lauch anfange.
Allerdings wahrscheinlich die Light-Version. :-)
Liebe Grüße
Thea
28. Januar 2010 um 14:15 Uhr
Hallo liebe Thea,
dann wünsche ich Dir mal gutes Gelingen an dieser Stelle – die Light-Version schmeckt genauso gut wie die „normale”
27. Januar 2010 um 16:19 Uhr
habe eben mir das Rezept geklaut und wird am Samstag gemacht,aber die Lightversion…
tschüss
Sibylle
28. Januar 2010 um 14:15 Uhr
Hallo Sibylle – ich habe natürlich auch die Light-Version gemacht.
Wer mich kennt, weiß auch warum
27. Januar 2010 um 11:49 Uhr
Lecker, wenn es weiterhin so kalt ist, werde ich die auch mal wieder machen.
.
Un nu en beten klaugschieten:
Bregenwurst kann man mit”e” oder “ä” schreiben.
Es steht für plattdüütsch “Gehirn” (siehe auch “brain” im Englischen). Früher war in dieser Wurstspezialität aus der Region Hannover-Hildesheim-Braunschweig auch wirklich Hirn drin, heute nicht mehr. Grünkohl (oder auch “Braunkohl” genannt) geht für mich ja nur mit hannöverscher Bregenwurst. Westfälische Kohlwürste lasse ich da nicht gelten! Sorry Rhein-Ruhr-Area..
Dankenswerterweise bekomme ich hier in der bayrischen Diaspora echte Bregenwurst aus Hannover (gabs auch schon 2 x in diesem Winter!)
LG
Immi
27. Januar 2010 um 10:36 Uhr
Hallo Kerstin,
ohja diese Suppe liebe ich auch :-).
Da bringst Du mich auf eine Idee – könnt ich auch mal wieder machen.
Liebe Grüße
Katinka
27. Januar 2010 um 08:19 Uhr
Hmmmm … lecker. Die gibt es bei uns zu Hause auch öfters. Sie ist so schön einfach und schmeckt einfach klasse :-)
Bei mir gab es eher sommerliche Tomaten mit Mozzarella :-)
Bin übrigens über Frau Doktor mit Hund zu dir gelangt … falls du dich fragst, wo ich herkomme :-)
28. Januar 2010 um 14:17 Uhr
Herzlich willkommen auf meinem Blog, liebe Frauke. Freut mich, dass Du Dich hierher verirrt hast und wenn`s Dir dann auch noch gefällt, ist doch alles gut
Vielen Dank für den netten Kommentar
27. Januar 2010 um 07:52 Uhr
Hmmmm die liebe ich auch total! tolle Idee für die kalten Tage!
26. Januar 2010 um 20:01 Uhr
Das ist lecker, ich liebe Suppe bei diesen Temperaturen….mach ich gleich nach dieses herrlich leckere Rezept
26. Januar 2010 um 18:13 Uhr
Hier gibts heute Chinakohlsalat..Suppe gabs heute mittag schon..gruß Heike
26. Januar 2010 um 17:52 Uhr
Feines Wintersüppchen. ich hab übrigens das Cole Slaw nachgemacht. Und bevor ich ein Foto machen konnte, war alles weg. Nochmal Danke für das tolle Rezept.
28. Januar 2010 um 14:14 Uhr
Hallo liebe Buntköchin – freut mich sehr, wenn`s Dir (oder wohl eher Euch) so geschmeckt hat!
26. Januar 2010 um 16:40 Uhr
Bügeln… wie war das mit unserem persönlichen Unwort? Ich habe auch schon wieder in Körbchen hier stehen…. Viel Spaß!
26. Januar 2010 um 16:08 Uhr
Der Text war noch nicht zu Ende *räusper*
Ich wollte noch anmerken, dass diese Suppe tatsächlich wunderbar zu eisigen Jahreszeit passt…
…und das ich jetzt zum Bügeln verschwinde
Knuddels von Katja
26. Januar 2010 um 16:01 Uhr
Huhu meine Liebe,
sehr lecker, Dein Süppchen