Jahr: 2009

Schlafzimmer-Renovierung – Teil 2

Es ist vollbracht! Und ab heute werden wir wieder sehr gerne in unserem Schafzimmer nächtigen. Keiner möchte wirklich wissen, wie lange wir jetzt schon die Farbeimer in der Garage herumstehen hatten. Ich werde auch niemandem verraten, dass es jetzt über drei Jahre waren. Was können wir denn auch dafür, wenn die Zeit so schnell vergeht. Tja – es wurde also wirklich allerhöchste Zeit. Wer uns aber kennt, weiß, dass wir vor genau diesen drei Jahren hier eine Großumbauaktion hatten. Wir hatten wirklich keine Lust mehr auf irgendwelche Renovierungs- oder Umbau-Maßnahmen. Hier nun ein paar Fotos vom heutigen Tag – ausführliche Kommentare kann ich mir denke ich sparen. Ein typisches VORHER-Foto mit all seinen Unsauberkeiten. Der Hobbykoch fädelt noch die frisch gewaschene Gardine ein. Ist das nicht ein tolles Grün? Ich bin so froh, dass mir diese Farbe auch noch nach dieser langen Zeit so gut gefällt. Und nochmal ein Blick zur anderen Seite unseres kleinen Nacht-Domizils. Wir haben fertig! Und wir haben uns jetzt ein schönes Glas Merlot wirklich verdient! Und morgen – morgen gibbet …

Schlafzimmer-Renovierung – Teil 1

Wenn Vater und Mutter fleissig sind und Gourmetkinder im Hause sind, dann könnte das ungefähr so aussehen: :hearts: Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie lecker das war. Auch wenn der Nachtisch die pure Sünde ist…. Na, dann werde ich jetzt einfach mal weiter den Pinsel schwingen und die Waage wird morgen nicht mit mir schimpfen.. hoffe ich zumindest! Mit der hellen Farbe sind wir durch – fehlt noch die dunkle, dann die Aufräumarbeiten. Wir sind wohl noch ein Weilchen beschäftigt.

Du und dein Garten

Liebe Frau Landgeflüster, als ich davon heute morgen im Radio gehört habe, musste ich sofort an sie denken. :dance: Onlinespiele sind ja nicht wirklich mein Fall und ich halte mich da auch nur kurz auf, aber ich habe es mir mal ein wenig angesehen und finde es eigentlich ganz niedlich.

Ein ganz normaler Freitag

Ein Freitag, an dem sich hier das Leben in der Küche abspielt. Und das scho seit dem Vormittag. Keine Zeit für Computer und Fotografieren. Neue Rezepte wollen ausprobiert werden und es steht ein besonderes  Wochenende bevor. Nämlich das Wochenende, wo die Kinder das Zepter in der Küche übernehmen, während Mutter und Vater die Pinsel und Farbrolle schwingen. Gebloggt wird dann später – dann, wenn wieder mehr „Luft” ist. Aber ein bisschen was kann ich ja schon verraten – von unserem heutigen Abendessen.  Coleslaw steht auf dem Speisezettel. Fisch gibt`s und besondere Kartoffeln. Und natürlich habe ich auch wieder einen Kuchen gebacken für die fleissige Familie.  Na – ein wenig neugierig? Mehr dazu demnächst auf diesem Blog *lol*

Zeigt her eure Füße

Was macht frau, wenn der Sohnemann sich beim Friseur einen neuen flotten Haarschnitt verpassen lässt und einer Mutter genau 15 Minuten Zeit bleiben, die überbrückt werden wollen? Klar – man flitzt in`s sehr nah gelegene Schuhgeschäft und ignoriert intensiv den ungläubigen Blick der Tochter, die glaubt, ein 15-minütiger Schuhladenbesuch ist bei ihrer Mutter undenkbar. Aber: Da standen sie – in genau der Farbe, die ich mir wünschte, denn so passen sie perfekt zu meiner Jacke. Leder ist`s wohl leider nicht, obwohl es außen auf dem Schuhkarton so deklariert war – aber für Kunstleder macht`s einen sehr guten Eindruck. „Antistress” hört sich großartig an, denn es gibt nichts Schlimmeres, als unbequeme Schuhe sowie die darauf nahezu unvermeidbar folgenden Blasen. Wir werden sehen, ob ich es diesesmal geschafft habe, mir ein paar Stiefelchen zu kaufen, ohne erstmal Blasenpflaster kleben zu müssen. Wäre ja denkbar, aber nicht wirklich realistisch bei meinen komischen Füßen. Gut, einen Absatz hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber sie sind schon schicker mit und es ist auch eine Höhe, auf der selbst ich …

Erkenntnisse des Tages

Je öfter man früh aufsteht, umso früher am Tag ist man müde. Es ist gut, wenn man viel zu tun hat beim Job. Daumendrehen ist noch anstrengender und die Zeit geht nicht rum. Ein kleines Stückchen selbstgebackener Kuchen im Kreis der Kollegen schmeckt Ende September besser als die gekauften Lebkuchenherzen besonders gut. Sehr schön, wenn der Hobbykoch früh nach Hause kommt und noch schöner, wenn er verspricht, dass er mal die Bügelwäsche übernimmt und die Zubereitung des Abendessens ebenfalls. Bei Terminen ist es schön, wenn man mal keinen Parkplatz suchen muß. Nach vier Wochen ist es herrlich, wenn die Nägel frisch manikürt werden – so schön! Gezieltes Stiefeletten-Suchen hat keinen Sinn. Die Jugend von heute kauft ihre coolen Klamotten beim New*Yorker, was bei Muttern früher nicht anders war. Es ist so schön, abends nach Hause zu kommen und sich nach einer erfrischenden Dusche einfach nur an den gedeckten Tisch zu setzen, Spinat-Lasagne zu genießen weil es viel zu schade ist, den Rest der Bolognesesauce zu entsorgen und ein Gläschen Wein dazu zu trinken. Kinder können …

Apfelkuchen mit Zimt-Sahne-Haube

Ein Herbst ohne Äpfel ist unvorstellbar. Und am letzten Samstag habe ich einen gar köstlichen Apfelkuchen vom umfangreichen Kuchenbuffet gegessen – eben mit einer Sahnehaube darauf. Meine Güte, der war wirklich extra-lecker. Ich bekam auch heraus, wer dieses Prachtstück gezaubert hatte und bestellte sogleich das Rezept, worauf ich augenscheinlich aber noch ein wenig warten muß. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht herumsuchen würde, bis ich etwas Vergleichbares finde. Ich habe mir ein „normales” Rezept auf meine kleine 20er-Springform umgerechnet und so passte es genau. Wer also einen Großen backen möchte, sollte die Werte verdoppeln. :yes: APFELKUCHEN MIT ZIMT-SAHNE-HAUBE – klick aufs Bild macht groß – Zutaten für eine 20cm-Springform 50 g kalte Butter 50 g Zucker 1 kleines Ei [S] (auch bei Verdopplung des Rezeptes reicht 1 Ei, dann Größe M!) 100 g Mehl 1/2 TL Backpulver 1 Prise Salz 3-4 säuerliche Äpfel (z.B. Elstar oder Boskop) 375 ml Apfelsaft 1 Pck. Vanillepudding-Pulver evtl. Mark 1/2 Vanilleschote 2 EL Zucker 1 Becher Schlagsahne (alternativ: Cremefine zum Schlagen) 1-2 TL Vanillezucker 1 Prise Salz …

Reiberdatschi

Gestern abend hatte ich es mir schon in den Kopf gesetzt – heute sollte es Reiberdatschi geben. Ich habe die Dinger schon als Kind geliebt. Leider schmecken sie eben nur so richtig, wenn sie in reichlich Fett ausgebacken werden. Bekannter sind sie vermutlich unter dem Namen Reibekuchen oder Kartoffelpuffer und bei uns werden sie meistens mit Apfelmus gegessen (ausser dem Hobbykoch, der mag sie lieber „pur”), ganz selten auch einmal mit Lachs (ich glaube, das war eine Eintagsfliege). Als meine Mutter bzw. Schwiegermutter diese früher immer zubereitet haben (in der fein geriebenen Version), haben wir sie immer beim Essen gezählt und ich meine mich zu erinnern, dass ich vor vielen Jahren an die 10 Stück verdrücken konnte. Das schaff` ich heute nimmer. Heute mittag gab`s nur vier und ich war wirklich satt. *lol* REIBERDATSCHI Zutaten für ca. 15 Stück (reicht für 3-4 Personen): 10 größere Kartoffeln 2 Zwiebeln 1 Ei 2-3 EL Haferflocken 1- 1 1/2 EL Saure Sahe Salz und Pfeffer evtl. geriebene Muskatnuß Öl zum Ausbacken Die Kartoffeln waschen und schälen. Anschl. mit …

Habe ich das verdient?

Offensichtlich war ich eine brave Ehefrau an diesem Wochenende… Schaut mal hier: Eine halbe Stunde durfte ich keinen Fuß in die Küche setzen. Diese Garnelen (erhältlich bei Al*di in Ringform) sind einfach zu köstlich. Dazu leckerer Butterkäse mit Pfefferkörnern, gekochter Schinken, Cocktailtomaten, ein Hauch von Knoblauch und etwas Miracel Whip Balance – alles zusammen in diesem wundervoll knusprigen Sesamfladen – yummy yummy!! DANKE SCHÖN, lieber Hobbykoch! :biglove: Und mal so am Rande: Wir sind beiden zu dem Schluß gekommen, dass der Kartoffel-Avocado-Salat frisch und noch leicht warm um Längen besser schmeckt. Also lieber etwas weniger zubereiten – es ist sehr schade drum.