Seit längerer Zeit mal wieder ein paar Katzen-News von mir. Im Allgemeinen geht es der Coonie-Bande im Hause Terragina sehr gut. Einzig unser Katertier kostete uns ein paar Nerven, hat er doch nach wie vor so gar keinen Bock, sich zu putzen und noch weniger, sich von mir kämmen zu lassen. Und da ich zugegebenermassen schon ein wenig feige bin, habe ich mich irgendwann auch nicht mehr getraut, ihm die „bösen” Stellen weg zu rasieren. Auch mit vereinten Kräften war dies nämlich jedesmal eine große Herausforderung.
Kein Wunder also, dass das Katerchen früher oder später unters Messer musste, denn die Stellen wurden so groß, dass selbst der Tierarzt meines Vertrauens keine Lust mehr hatte, sie ihm bei Bewusstsein zu entfernen. Klingt fies, aber es war wirklich die einzige Möglichkeit, ihn von seinen Filzplatten zu befreien. :( Unter vollem Körpereinsatz haben wir ihn – im zweiten Anlauf – in den Kennel bekommen. Er ist eben in jeder Hinsicht ein sehr temperamentvolles Katerchen.
Er hat alles prima überstanden und es war wohl auch wirklich nötig, zog sich doch schon stellenweise die Haut unter dem Fell schmerzhaft zusammen. Wohl auch der Grund dafür, dass er sich zum Schluß nicht mehr gerne über den Rücken, geschweige denn am Bauch, streicheln lies.
Ein Foto? Klar gibbet ein Foto:
Die ganze Aktion ist nun schon wieder zwei Wochen her und die lädierten Hautstellen sind schön verheilt. Auch das Fell wächst langsam, aber stetig vor sich hin und er kommt auch wieder gerne kuscheln.
„Und wie kommt es jetzt zu dem Blogeintrags-Titel?” fragt sich vielleicht der/die ein oder andere von Euch? Das möchte ich Euch gerne erklären:
Täglich morgens und abends gibt es jeweils ein Tütchen Nassfutter. Unsere Mädels sind ja leider nicht ganz so die Nassfutter-Fans. Als ich gestern von der Arbeit nach Hause kam – im schönen Hessenland sind mal wieder Ferien – wurde mir eifrig berichtet, dass unser frecher Kater einen Ausflug ganz oben auf den Schrank unternommen hat und dort lustig in einer dort geparkten Pfanne sass. :oh:
Soso. Ich wundere mich ja über nicht mehr allzu viel und so ging der gestrige Tag zu Ende. Heute morgen dann staunte ich nicht schlecht, als ich diese beiden Tütchen im Büro vom Hobbykoch fand, als ich gerade zur Arbeit aufbrechen wollte:
~ klick macht grösser ~
Wie frech ist das bitte? Das Nassfutter befindet sich auf einem Highboard in der Küche, ziemlich hoch und eigentlich – so dachten wir zumindest – unerreichbar. Und dann schleppt das Tier ein Tütchen nach dem anderen in den Keller, um sich dort ganz genüsslich damit auseinanderzusetzen? Natürlich unbeobachtet? Tz, tz, tz. :no:
Ich glaube, in Zukunft wird das Nassfutter hinter verschlossenen Türen aufbewahrt…



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