Alle Artikel mit dem Schlagwort: vegetarisch

Spinat-Kartoffel-Rösti mit Radieschenquark

Ist das nicht ein traumhaftes Wetterchen dort draußen? Es ist so schön, dass endlich Frühling ist! Morgen werden wir Angrillen – endlich! :yeah: Während der Hobbykoch im Garten fleissig ist, sitze ich hier an meinem Macci und blogge das Rezept, was ich meinen Lieben heute mittag serviert habe. Gefunden habe ich es in der Aprilausgabe der Zeitschrift „Lecker”. Genau das Richtige, um den Frühling so richtig zu begrüßen. SPINAT-KARTOFFEL-RÖSTI mit RADIESCHENQUARK Zutaten für 4 Personen (ergibt ca. 20 kleine Rösti) 1/2 Paket (225 g) portionierbarer TK-Blattspinat 3 Frühlingszwiebeln 1 Bund Radieschen 500 g Quark (20%) ca. 75 ml Milch 1 TL Senf Salz, Pfeffer und Zucker 750 g (für den großen Hunger gern auch bis zu 900 g) mehlig kochende Kartoffeln 1 leicht gehäufter EL Mehl 1 Ei, Gr. M Öl zum Ausbacken Zubereitung: Zunächst den Spinat in einer Schüssel auftauen lassen. Währenddessen die Frühlingszwiebeln und Radieschen waschen und in Ringe bzw. Scheiben schneiden. Quark und Milch cremig rühren, mit Senf, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Frühlingszwiebeln und Radieschen unterheben. In den Kühlschrank …

Malfatti oder Spinat-Ricotta-Nocken

Machmal kommt eine Idee zum Kochen sogar per Mail. :yes: Gestern war es so, als mir eine ganz liebe Verwandte, ihres Zeichens eine tolle Köchin mit vielen Ideen, ihren aktuellen Wochenplan (Kochvorhaben für eine Woche) zukommen lies. Wie immer verschlang ich ihn mit großem Interesse. Und stolperte direkt über den Namen ihres Montags-Gerichtes: Malfatti?? Habt Ihr das schon mal gehört? Ich wurde neugierig wissbegierig und machte ich mich erstmal bei Tante Google und dem Chefkoch schlau, wurde fündig und druckte mir direkt das Rezept aus. Ganz kurz noch etwas zur Herkunft: „Malfatti” ist italienisch und bedeutet so viel wie „misslungen”. Eigentlich kommen sie in Kugelform daher, aber ich habe mich entschlossen, einfach Nocken abzustechen. Ich finde das eigentlich immer sehr hübsch und ich spare mir die ”zur-kugel-formende” Handarbeit. Das Rezept hörte sich ganz großartig an und so beschloss ich heute morgen, dass ich noch die benötigten Zutaten einkaufe und mich daheim angekommen gleich in die Küche stelle. Gesagt – getan… und hier kommt auch schon das Rezept: MALFATTI Zutaten für eine Vorspeise für 6-8 Personen …

Nachgekocht: Kartoffel-Zwiebel-Gratin

Ich liebe Kartoffeln – habe ich das schon mal erwähnt? Und das Tochterkind liebt sie ebenfalls. Und so begab ich mich am vergangenen Samstag in die Küche und schälte fleissig Kartoffeln. Kartoffeln haben Herz – wusstet Ihr das schon? Heute sollte es zu den Schweinelendchen vom Hobbykoch (in Sahne-Teriyaki-Saue) einen leckeren Kartoffel-Zwiebel-Gratin geben. Da hatten wir alle richtig Appetit drauf. Und wenn Ihr auch mal was zum Satt-Essen machen möchtet, was zudem noch wenig Aufwand macht (aber doch ein wenig Geduld erfordert, weil es lange in den Ofen muß), der- bzw. demjenigen möchte ich dieses Rezept, welches ich bei 1 x umrühren bitte gefunden habe, gerne ans Herz legen. KARTOFFEL-ZWIEBEL-GRATIN Zutaten für eine große Auflaufform (4-5 Personen): 1 kg festkochende Kartoffeln (z.B. Annabelle) 2 große Zwiebeln 300 ml Milch (Kerstin: 350 ml) 2 Becher (400 g) Crème fraîche (Kerstin: 1 Becher á 200 g – vollkommen ausreichend) Salz und Pfeffer aus der Mühle frisch geriebene Muskatnuß Zubereitung: Die Kartoffeln schälen, waschen und in dünne Scheiben (ca. 3 mm dick) schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen und …

Ravioli mit Ricotta-Spinat-Füllung

Vor einiger Zeit habe ich ja schon mal Ravioli zubereitet. Heute war es mal wieder soweit und ich habe ein neues Rezept ausprobiert, welches ich ein wenig abgewandelt habe. Ravioli machen ist eine zeit-intensive Aufgabe. Nichts, was schnell von der Hand geht und somit prädistiniert für das Wochenende. Während ich also den Ravioliteig samt Füllung zubereitet habe, hat mein Hobbykoch einen leckeren Feldsalat gemacht. Ich gebe es zu – ich selber esse zwar wahnsinnig gerne Salat, aber diese „Geputze” macht mich immer ganz kribbelig. Von daher schiebe ich das immer wieder gerne zum Hobbykoch rüber und er macht wirklich einen sehr guten Salat! :yes1: RAVIOLI MIT RICOTTA-SPINAT-FÜLLUNG Zutaten für 4 große Esser oder 6 Personen mit weniger großem Hunger (ergibt ca. 30 Ravioli) Für den Teig: 400 g Mehl (Kerstin: 100 g durch Dinkelvollkornmehl ersetzt) 2 Eier 1-2 TL Olivenöl ca. 50 ml Wasser Für die Füllung: 300 g TK-Blattspinat, aufgetaut 30 g Butter 1 Becher (250 g) Ricotta 2 Eigelb Salz Muskat, frisch gerieben 50 g Grana Padano (Parmesan), frisch gerieben 50 g Bergkäse, …

Risotto Gorgonzola mit Blattspinat

Risotto ist ein leckeres Reisgericht, welches seinen Ursprung in Norditalien hat. Es ist ein wenig aufwändiger in der Zubereitung, aber die Mühe lohnt sich, denn mit anderem Reis ist Risotto nur schwer zu vergleichen. Hierzulande sind drei Sorten des Rundkornreises bekannt. Vialone, Carnaroli und Arborio, wobei der letztere wohl der bekannteste seiner Art ist. Angebaut wird er meist in der Poebene. Alternativ kann man für dieses Gericht auch zu anderem Rundkornreis greifen, z.B. Milchreis, allerdings ist die Qualität nicht ganz so gut. Charakterisch für die Zubereitung eines Risottos ist die Vorgehensweise beim Kochen. So werden zunächst Zwiebeln oder Schalotten in Fett angeschwitzt, häufig mit Weißwein abgelöscht und anschl. unter ständigem Rühren langsam in Brühe gar gekocht. Allerdings nicht zu lange, der Reis muß „noch Biß” haben. Je nach Rezept kommen dann noch weitere Zutaten hinzu, z.B. Gemüse, Meeresfrüchte und/ oder Gewürze. Zum Schluß wird noch Käse eingerührt, der dem Risotto seinen tollen Geschmack gibt und die Konzistenz etwas „schlotzig” werden lässt. In der Regel ist das frisch geriebener Parmesan. Für unser Risotto habe ich mir …

Gebackene Kürbis-Schnitze

Da standen sie noch auf meiner Fensterbank, diese beiden wunderbaren Butternut-Kürbisse – nun steht nur noch einer da. Und ich war gewillt, etwas anderes zu kochen als die zwar leckere, aber doch ebenso allgegenwärtige Kürbissuppe. Ich wäre nicht ich, wenn ich nicht wieder etwas Neues ausprobieren wollte. Und ich hatte ja auch schon von meinem schönen Kochbuch erzählt, wo nun endlich mal etwas ausprobiert werden wollte. Dieses Rezept ist typisch toskanisch und hat einen besonderen Geschmack. Wir haben die Schnitze mit Pasta vermischt gegessen, genauso gut würden sie aber auch auf einen Antipasti-Teller passen und auch als Suppeneinlage scheint es lecker zu sein. Letzteres kann ich mir nicht ganz so vorstellen, aber Jamie schreibt das zumindest so. ;) Ich schnappte mir also meinen einen Butternut und legte los…. GEBACKENE KÜRBIS-SCHNITZE im Original nach Jamie Oliver: Zucca al forno Zutaten für 4 Personen: 1 großer Butternut-Kürbis gefriergetrocknete Chiliflocken (im Original: 1 getr. rote Chilischote – hatte ich leider nicht im Haus) Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer 1 große Handvoll frische Salbeiblätter 1 TL Vanillesalz (im …

Kindheitserinnerungen: Grießbrei

Der Sohnemann wünschte sich heute Grießbrei – und da die Tochter, die ganz unendlich auf Grießbrei steht die um Grießbrei einen großen Bogen macht, es heute vorzieht, „außerhäusig” zu Mittag zu essen, habe ich mich gerne dazu bereit erklärt, dem Gourmetkind diesen Herzenswunsch zu erfüllen. Und ich muß sagen – er ist mir heute perfekt gelungen – sehr cremig und einfach nur lecker, lecker, lecker. Am besten mit Zimt-Vanillezucker. So leicht, wie es sich anhört, ist es nämlich gar nicht, einen wirklich guten Grießbrei zu kochen. Zu früh vom Herd gezogen, kann man ihn auch Grießsuppe nennen. Zu lange gekocht, wird er auf dem Teller zu fest. Zu wenig gerührt, neigt er zur Klümpchenbildung. Ein Grießbrei möchte eben auf dem Herd betreut und verhätschelt werden. Gut, das sollte er haben. Aber was schreibe ich da alles – hier ist das Rezept: DER WELTBESTE GRIEßBREI Zutaten für 2 Personen (als Hauptmahlzeit, als Vorspeise kann man das Rezept halbieren): 1/2 L Milch 1 EL Butter 1 gute Msp. Salz 2 EL Zucker (Kerstin: selbstgemachter Vanillezucker) 40 g …

Lauch-Nudeln

Die immer wieder gern gestellte Frage: 'Was koche ich heute?' stellte ich mir auch wieder vor zwei Tagen. Mit meinem iPhone surfte ich ein wenig in der Rezepte-Datenbank (auch ein schönes App für Hobbyköche oder solche, die es werden wollen). Da hat es auch eine schöne Zufalls-Funktion und so entdeckte ich die Lauchnudeln. Zu finden ist das Originalrezept bei Rezepte-Wiki.     LAUCH-NUDELN   Zutaten für 4 Personen: 2 dicke Stangen Lauch 200 g Nudeln (Kerstin: Spiralnudeln) 2 EL Butter 1 Becher Sahne (Kerstin: 1/2 Sahne, 1/2 Cremefine zum Kochen) 200 g grob geriebener Käse (Kerstin: Emmentaler) Salz Pfeffer Muskat   Zubereitung: Den Lauch putzen und waschen. In ca 5-6 cm lange Stücke schneiden. Diese dann längs in Stifte schneiden (streichholz-ähnlich). Für ca. 2 Minuten in kochendes Salzwasser geben, mit kaltem Wasser in einem Sieb abschrecken und abtropfen lassen. Die Nudeln in Salzwasser bissfest (al dente) garen. Abgießen und ebenfalls abtropfen lassen. Butter und Sahne in einem Topf verrühren und erhitzen. Mit einem Schneebesen den geriebenen Käse einrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Mit …

Aus Aburaage wird Inarizushi – Zwei Bento-Tage

Viel unterwegs war ich gestern und darum komme ich auch erst heute dazu, euch von meinen Experimentierkünsten in der Küche zu berichten. Und auch nur, weil ich in aller Herrgottsfrühe wach war. Gestern standen Inarizushi auf dem Programm und ich wollte gerne die Aburaage auch selber machen. Dafür habe ich mir gestern im Asialaden Tofu gekauft. Inarizushi sind Taschen aus Tofu, die frittiert und anschl. mit Sushireis gefüllt werden. Eigentlich habe ich mich sehr genau an die beiden Rezepte, die ich oben verlinkt habe, gehalten. Nur habe ich für die Aburaage den Tofu ein wenig mit Salz und Pfeffer sowieso Sojasauce ( Bamboo Soja Sauce) gewürzt und erst dann fritiert. Ich muß wohl noch ein wenig üben, denn der Tofu war ein wenig weich und ist mir teilweise zerbrochen. Und ich war recht erstaunt, denn es dauert ein wenig, bis der Tofu Farbe annimmt. Das zweite kurze Fritieren lohnt sich übrigens, sollte man auf keinen Fall auslassen. ;) Die Inarizushis sind dann relativ schnell gemacht – ich habe den Rest Sushireis genommen, den ich noch …

Ebly bzw. Weizli mit Pfannengemüse

Kennt ihr Ebly? Oder Weizli?     Für mich waren diese Begriffe vollkommenes Neuland. Beim Chefkoch bin ich letztens rein zufällig darüber gestolpert und wurde sehr neugierig. Für diejenigen unter euch, die genauso unwissend sind wie ich: 'Ebly' ist im Prinzip eine Weizenart, die man zwar irgendwie mit Reis vergleichen kann, aber eigentlich auch nicht, weil Ebly einfach anders schmeckt, es hat einen leicht nussigen Charakter und es zu beschreiben, ist nicht wirklich einfach. Schaut aus wie kleine Smacks. ;-) Das Korn wird im schönen Nachbarland Österreich angebaut und wird auch in Deutschland verkauft – ich habe es beim RE*WE und bei TO*OM gefunden. Ersterer hatte ihn nur im Kochbeutel, TO*OM hat ihn auch lose im Angebot. Und bei diesem, letzteren, habe ich dann auch "Weizli" entdeckt. Ein kleines bissel billiger, weil man bzw. frau wohl nicht den Markennamen Ebly mitkaufen muß, kommt ebenfalls aus Östereich und schaut auch optisch identisch aus. Auch die Nährwerte stimmen nahezu überein. Billiger habe ich ja schon geschrieben – exakt 20 Cent – aber im Paket ist auch die …