Donauwellen enthalten im Normalfall Kirschen (sofern man sie nicht mit Himbeeren abwandelt). Und der Sohnemann hat die letzte Woche ein wenig in die Röhre geschaut, denn er steht so gar nicht auf Kirschen, auch wenn ich das nicht nachvollziehen kann.
Da ich eine liebende Mutter bin, habe ich ihm also gestern seinen Wunsch erfüllt und ihm den folgenden Kuchen gebacken – für alle Kokos-Freunde dieser Welt! Schmeckt wie Bounty, sieht ein bissel aus wie Bounty – ist aber kein Bounty. *lol*
BOUNTY-MOGEL-KUCHEN
Zutaten für 1 Backblech:
Für den Teig:
- 230 g weiche Butter
- 170 g Zucker
- 4 Eier
- 200 g Mehl
- 1/2 Pck. Backpulver
- 1 Prise Salz
- 4 EL Milch
- 3 EL Kakao (z.B. Bensdorp)
Für die Kokosmasse:
- 500 ml Milch
- 6 EL Grieß
- 150 g Butter
- 150 g Zucker
- 200 g Kokosraspeln
Für den Guss:
- 200 g Zartbitter-Kuvertüre
- 20 g Butter
- 30 g Honig
- 60-80 ml Sahne
Zubereitung:
Ein Backblech leicht fetten und mit Backpapier auslegen – gut andrücken.
Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Anschl die Eier nach und nach unterrühren. Das Mehl mit Kakao, dem Backpulver und dem Salz vermischen und in 3-4 Portionen abwechselnd mit der Milch unterrühren. Den fertigen Teig auf das vorbereitete Blech streichen und ca. 20 Minuten bei 175°C Ober-/Unterhitze backen, dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Während dessen die Kokosmasse zubereiten. Dafür aus der Milch, dem Grieß, der Butter und dem Zucker einen Grießbrei kochen und die Kokosflocken darunter rühren. Diese Masse auf den mindestens 10 Minuten abgekühlten Boden streichen.
Für den Guss die klein geschnittene Kuvertüre über dem (nicht kochenden!) Wasserbad schmelzen. Peinlich darauf achten, dass kein Wasser in die Schokoladenmasse gelangt. Nach und nach die Butter, den Honig und die Sahne unterrühren. Die Masse dickt zwischendurch evtl. ein wenig an – dann einfach weiter rühren. Am Ende kommt ein schöner, glänzender Guss heraus. Den Guß auf der Kokosmasse verteilen und am besten mit einer Teigkarte gleichmässig verteilen.
Jetzt nur noch in den Kühlschrank stellen und dann genießen!
Noch eine kleine Anmerkung zu dem Guss:
Honig, Butter und Sahne scheint für so manchen ein wenig ungewohnt zu sein. Ich habe das Rezept irgendwann einmal gefunden und finde die Konsistenz sehr schön, denn der Guss glänzt schön und bricht nicht so leicht beim Schneiden und er zergeht auf der Zunge. ;)

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