Autor: Kerstin

Zwangspause

Nicht hier, aber vom Büro bzw. Labor. Es war mal wieder soweit und mir wurde ein weiterer Backenzahn entfernt. Immer schön peu à peu. Besser ist das mit dem doofen Rheuma. Nur nichts überstürzen. Irgendwann ist dann noch ein 5er dran, bevor endlich etwas Bleibendes kommen kann. :roll: Gestern morgen also ging meine Fahrt zur Zahnärztin meines Vertrauens – nichts Gutes ahnend, denn erfahrungsgemäss dauert ein einfaches Zahn-Ziehen bei mir gut und gerne mal `ne Stunde. Nach 75 Minuten war das Mistding draussen. Hätte die Tortour noch länger gedauert, wäre wohl auch meine Tapferkeit dahin gewesen. Jetzt können sich Studenten an meinem Versuchsobjekt erfreuen – Wurzelkanäle füllen oder weiß der Geier was damit anstellen und das Ganze hat wenigstens noch ein bissel was Gutes. ;) Nun sitze ich hier und kühle ganz brav und ernähre mich von Brei, Suppe, Kartoffel-Pü und bissel Toastbrot. Aber es gibt auch etwas Positives… denn hätte ich gestern morgen um 9:15 Uhr nicht diesen Termin gehabt, hätte ich Euch die folgenden Bilder nicht zeigen können. :) Hach… Und jetzt gehe …

Einfach schön

Manchmal sind es kleine Überraschungen, die mein Herz erfreuen. Besonders morgens früh um 7:18 Uhr am Arbeitsplatz, wenn noch der ganze lange Tag vor mir liegt und die Motivation sich zugegebenermassen noch ein wenig in Grenzen hält. Heute war so ein Tag und auch, wenn es nur zwei schnelle i*Phone-Bildchen sind – ich finde die Stimmung und auch die Fotos wunderschön. Und dieser kurze Augenblick wird nochmal schöner, wenn ich just in diesem Moment eine WhatsApp-Nachricht vom Tochterkind erhalte mit einem ähnlich schönen Himmelsbild vom heimischen Fenster. :biglove: Hach… This Pictures made my day! Ich konnte mich nicht entscheiden, deswegen zeige ich Euch einfach beide Bilder. ;) Klick macht grösser

Es wird gemütlich

Die Uhren sind umgestellt und um 18 Uhr ist es dunkel. Nun ist die Zeit für wärmenden Tee, Kuscheldecken, Kerzen und Gemütlichkeit so richtig angebrochen. Wer mich kennt weiß, dass ich auch angenehme Düfte sehr gerne mag. Und just heute gab es bei dem orange-blauen Discounter diesen wunderhübschen Vitalofen. Ich kenne ja Duftöle in Duftlämpchen und die fantastischen Yan*kee-Candles und -Tartes. Von letzteren bin ich auch ein großer Fan. Dieser Vitalofen aber war neu für mich und mit den Steinen und Gewürzmischungen war es mal etwas anderes. Einfach, warm und äußerst dekorativ. Und das riecht…. Ich geniesse dann mal den Abend und wünsche all meinen Blog-Leserinnen und Blog-Lesern einen schönen, gemütlichen Abend und überhaupt eine angenehme dunkle Jahreszeit.

Schwiegermamas Apfelkuchen

Heute vormittag erinnerte ich mich daran, dass Herbstzeit ja auch Apfelkuchen-Zeit ist. Und ich erinnerte mich weiter, dass meine Schwiegermama immer einen besonders leckeren Apfelkuchen gebacken hat. Leider kann ich sie nicht mehr fragen, aber in den Tiefen meiner Rezepte-Sammlung habe ich das Rezept wieder gefunden und sofort mussten alle dafür benötigten Zutaten her. Schließlich waren da ja auch noch ein paar Äpfel im Obstkorb in der Küche, die zum „So-essen” nicht mehr so schön waren, für einen Kuchen jedoch noch hervorragend geeignet. Und hier ist es nun, das traditionsreiche Rezept: SCHWIEGERMAMAS APFELKUCHEN Zutaten für eine 26er oder 28er Springform: Für den Boden: 250 g Mehl 1/2 TL Backpulver 1 Prise Salz 1 Ei 125 g Butter 125 g Zucker 1 Pck. Vanillezucker Für den Belag: 4-6 säuerliche Äpfel (je nach Größe, z.B. Boskop) etwas Zimt Für den Guss: 400 ml Sahne (oder Cremefine zum Schlagen) 200 ml Milch 5 EL Zucker 1 Pck. Vanillezucker 1 Prise Salz 1 Pck. Puddingpulver Vanille Zubereitung: Eine 26er oder 28er Springform am Boden mit Backpapier auslegen und den …

Neuer Küchenhelfer

Wir kennen sie ja alle, diese leckeren Paninis, die man in Italien und ich meine auch in Frankreich(?) an jeder Ecke bekommt. Und ich mag die sehr gerne. Ein Sandwichmaker tut schon gute Dienste, aber schon längere Zeit spielte ich mit dem Gedanken, einen Panini-Grill anzuschaffen. Ist schon etwas anderes… Kürzlich, als ich mit dem Hobbykoch unterwegs war, führte uns unser Weg auch ins Haus des geilen Geizes – aber nur zum Gucken. Glücklich, wer ein Smartphone hat, welches dann auch noch mitten im Elektro-Fachmarkt funktioniert. Denn so wurde ich mal wieder deutlich günstiger bei Ama*on fündig und vertraute auf die doch recht guten Bewertungen des folgenden – wie ich finde sehr schicken – „Kontaktgrills”. ja, ich bin nämlich jetzt ein wenig schlauer. ;) Die Wahl fiel auf den Steba PG 4.4. Warum sollten wir auch nur Paninis grillen, wenn man frau auch wunderbar Fleisch, Gemüse und Toasts zaubern kann? Oder auch die leckersten Waffeln? Zu letzterem kann ich allerdings nicht viel schreiben – das haben wir nämlich noch nicht ausprobiert. Dafür haben wir in …

Unsere Lieblings-Käse-Sahne-Torte

Ja, es gibt sie – die Lieblingstorte des Hauses Terragina. Kaum ist sie gebacken, ist sie auch schon wieder verschlungen. Cremiger, fruchtiger und leckerer geht nicht. Und wunderbar wandelbar ist sie obendrein, denn die in der Torte verarbeiteten Mandarinchen lassen sich nach Lust und Laune auch durch z.B. Pfirsich- oder Ananasstückchen ersetzen. Gemeinsam mit meinem Assistenten habe ich mich also am Freitag Abend in die Küche begeben, hatten sich doch meine Eltern für Samstag Nachmittag zum Kaffeebesuch angekündigt. Die Torte macht nicht viel Arbeit, nur ein wenig Zeit muss sein, denn der Biskuit als auch die Creme brauchen ein wenig Geduld beim Rühren. LIEBLINGS-KÄSE-SAHNE-TORTE Zutaten für eine 28cm-Springform: Für den Biskuit: 4 Eier, Gr. L 2 x 90-100 g Zucker 200 g Mehl 2 TL Backpulver 1 Prise Salz Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht fetten. Die Eier mit 90-100 g Zucker in ca. 10 Minuten dick-cremig aufschlagen. In einer weiteren Schüssel Mehl, Backpulver, die Prise Salz und die restlichen 90 (oder 100) g Zucker vermischen. …

Kuschel-Coonies

Kühl ist es geworden und es regnet Bindfäden. In manchen Teilen Deutschlands gab es bereits den ersten Schnee und die Bäume verfärben sich mehr und mehr. Gerne hätte ich wieder einen richtig schönen Herbstlaub-Header für meinen Blog – aber bei dem Schmuddelwetter habe ich keine Lust, mit der Kamera raus zu gehen. Und während dem Autofahren ist das Knipsen glaube ich keine so gute Idee, auch wenn mir da die schönsten Motive begegnen. Und Anhalten auf der Autobahn ist auch ein wenig doof. Folglich gibt es also keine bunten Bäume, aber dafür einen bunten Regenbogen, den ich gestern Abend von der Terrasse fotografieren konnte (noch kann ich ja den Himmel sehen…) :roll1: Ich hoffe, das Foto gefällt Euch auch ein bisschen. Heute habe ich mir dann nochmal die Kamera geschnappt, weil die Damen so einträchtig auf der Couch lagen. Nur der Kater, der hat sich eigenes Plätzchen gesucht. Klick macht grösser Und was gibt`s sonst Neues aus dem Hause Terragina? Eigentlich nicht viel. Die Baustelle direkt vor unserer Nase schreitet voran und das Erdgeschoss ist …

Leichte Multivitamin-Obst-Torte

Der Hobbykoch gibt einfach keine Ruhe… er möchte unbedingt eine Sahnetorte. :roll1: Und heute pieselt es draußen ununterbrochen bei gerade mal 10°C. Also nutzten wir die Gunst der Stunde, um einmal mehr einen Wunsch zu erfüllen. ;) Gemeinsam mit meinem jungen Back-Assistenten fing ich an zu werkeln und die Arbeit ging wirklich fix von der Hand. Was soll ich also lange schreiben? Hier kommt das Rezept: MULTIVITAMIN-OBST-TORTE Zutaten für den Tortenboden: 3 Eier 2 x 65 g Zucker 150 g Mehl 1 1/2 TL Backpulver 1 Prise Salz Zubereitung des Tortenbodens: Eine 26er bis 28er Springform mit Backpapier auslegen und den Rand leicht fetten. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier mit den ersten 65 g Zucker dick weiß-schaumig rühren, das dauert mindestens 5 Minuten. Das Volumen sollte sich verdreifachen. In einer separaten Schüssel das Mehl, die zweite Hälfte Zucker, das Backpulver und die Prise Salz gut vermischen. Mehlmischung auf einmal zur Schaummasse geben und mit einem Tagspatel vorsichtig unterheben, bis eine homogene Masse entstanden ist. Sofort in die Springform geben, glatt streichen und …

Schwäbischer Zwiebelkuchen

… und zwar der Beste, den ich jemals gegessen habe. Und der Rest der Familie Terragina auch. Ausser dem Tochterkind – die ist mal wieder unterwegs in Hessen und speist heute „ausserhäusig”. ;) Herbstzeit ist Zwiebelkuchen-Zeit und da habe ich den Feiertag genutzt und gemeinsam mit dem Teenager des Hauses endlich mal wieder einen leckeren Hefeteig gezaubert. Da wir uns diesmal sehr genau an das Rezept gehalten haben, mache ich es mir heute einfach und blogge einfach einen Link. Die wunderbar feine und milde Köstlichkeit habe ich – wieder mal – beim Chefkoch gefunden. Einzig die Kalorien der Butterflöckchen zum „Darauf-Verteilen” haben wir uns gespart und auch die Sahne durch Cremefine zum Schlagen ersetzt. Verwendet haben wir zwei riesige Gemüsezwiebeln, die wir im Minihacker fix klein gekriegt haben. Auch anmerken möchte ich noch, dass ich nach ca. 20 Minuten den Backofen von den angegebenen 200°C auf 180°C herunter gedreht habe – aber hier ist ja wieder jeder Ofen anders. Zu Dritt haben wir dazu einen leckeren Salat gegessen und es ist sogar noch ein wenig …

Ausflug nach Rom – Teil 2

Versprochen ist versprochen! Und wenn Ihr möchtet, nehme ich Euch gerne mit auf den 2. Teil unseres Rundgangs durch Rom – vielleicht hat ja schon der/die ein oder andere darauf gewartet. ;) Ein weniger bekanntes Stück Rom – Blick auf einen Brückenrest am Tiber. Es sah aus, als wäre dort am Ufer eine kleine Freilichtbühne errichtet worden. Hinter dem Brücken-Rest… Nochmal ein Blick auf das „Gebiss”. Diesmal von der anderen Seite. „Einblick” in einen Hinterhof. Faszinierende Architektur. Piazza Navona Blick auf den Petersdom mit Engelsbrücke Am nächsten Tag: Blick aus der anderen Richtung – Engelsburg mit Engelsbrücke Überraschung auf dem Petersplatz… wow, so viele Menschen… Papst-Audienz, wie wir später im Internet nachlesen konnten. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber der Zufall wollte es so, dass wir auch Papa Francesco fast hautnah erleben konnten. Ich, wo ich doch zu „den anderen” gehöre. Aber eines gebe ich hier an dieser Stelle zu. Es war ein besonderer Moment, den ich nicht so schnell vergessen werde. Blick nach oben… mit Vegetation zwischen all den alten Steinen. *lol* …